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kind (5) nachts stundenlang wach, erzählt und kratzt

nfosallxy hat die Diskussion gestartet


Vielleicht gibt es ja jemanden mit einer ähnlichen Erfahrung...

Unsere Tochter hat Schlafstörungen seit sie 1 Jahr alt ist. Keine Einschlafprobleme, keine nächtlichen Schreiattacken, nein: sie schläft prima ein - seit einem Jahr auch alleine, aber sie wacht nach etwa 3, 4, manchmal auch 5 Stunden auf und ist wach, einfach wach!

Am Anfang, also vor 4 (!!) Jahren fing es an mit 3 Stunden, steigerte sich aber schnell schrittweise auf sage und schreibe 5-6 Stunden! Erst in den Morgenstunden schläft sie wieder ein. Früher ließ ich sie auch manchmal schlafen, teilweise bis mittags. Aber seit 1,5 Jahren geht sie in den Kindergarten und da müssen wir um 9 Uhr dort sein. Ich reiße sie jeden morgen aus dem Tiefschlaf, weil sie erst wieder eine stunde zuvor eingeschlafen ist. Das heißt, sie schläft pro Nacht gerade mal 5 - 6 Stunden. Falls jetzt jemand denkt, vielleicht braucht sie nicht mehr Schlaf - gerade das ist nicht so. Sie ist morgens grantig, weinerlich und einfach hundemüde. Früher dachte ich, wenn sie erstmal mit dem Kindergarten einen festen Rythmus hat, pendelt sich das ein. Pustekuchen! Mein Mann versucht sich nun wieder zu trösten "wenn sie erstmal in der Schule ist...", aber ich glaube nichtmehr an ein Wunder. Im Gegenteil: ich habe Angst, dass sie Schwierigkeiten hat, sich im Unterricht zu konzentrieren, weil sie total übermüdet ist. Und dann muss sie sogar noch früher aufstehen, das heißt sie schläft wohl ab mitternacht gar nicht mehr!!!

Zur Erklärung: Unsere Tochter schläft im eigenen Bett im eigenen Zimmer. Bettzeit ist um halb 8. Ich bringe sie ins Bett, lese noch eine Geschichte, singe ein Gutenachtlied und dann geh ich aus dem Zimmer und sie schläft (meistens, bis auf die ein oder andere Trotzphase) alleine und friedlich ein. Grob um Mitternacht kommt sie dann zu uns ins Schlafzimmer und legt sich auf eine Matratze neben unser Bett. Das erst seit einem Jahr. Zuvor haben wir ALLES probiert. Sie durfte in unser Bett, wir legten uns zu ihr in ihr Bett, wir schliefen abwechselnd auf einer extra Matratze in ihrem Zimmer, usw usw. Das Resultat war jedes Mal: eine schlaflose Nacht und Rückenschmerzen. Sogar wenn sie komplett bei uns im Bett schlafen durfte, wachte sie zur selben Zeit auf und war wach!

Wir sind über die Jahre so verzweifelt, dass wir NICHTS unversucht gelassen haben: Homöopathie, Osteopathie, Wunderheiler, alles schon durch...

Während der Stunden nachts redet sie am laufenden Band. Rollenspiele, Lieder singen, Hörspiele oder Bücher nachsprechen, Erlebtes vom Tag nacherzählen, usw. Neben ihr schlafen ist nur noch mit Ohrstöpsel möglich - und selbst das klappt nur bedingt!

Und was mir seit einigen Monaten auffällt: sie kratzt sich die ganze Nacht durch, am ganzen Körper. Das tut sie den ganzen Tab nicht, hat auch keine Ekzeme oder Ausschlag. Morgens sind auch keine Spuren zu entdecken.

Ich weiß nicht mehr weiter. Der letzte Weg wäre noch zum Schulmediziner und wohl in ein Schlaflabor. Aber mich scheut es vor irgendwelchen schlaffördernden Medikamenten!

Kennt jemand einen solchen Fall?

Bin für jede Idee offen!

Antworten
L ilaLfinxa


Vielleicht eine sehr naive Frage - Kinderarzt habt ihr aber durch inkl. Check aller Blutwerte? Kinderpsychologe auch?

EPrdbecer-Rh|abarbexr


Während der Stunden nachts redet sie am laufenden Band. Rollenspiele, Lieder singen, Hörspiele oder Bücher nachsprechen, Erlebtes vom Tag nacherzählen, usw

Sie ist fünf, also nicht mehr ganz sooo klein. Was wenn du sie bittest jetzt still zu sein und diese Dinge morgen zu besprechen?

n?oa?llCy


Danke LilaLina für deinen Beitrag!

Den Kinderarzt habe ich schon vor 2 Jahren angesprochen. Der tat das ab, als normale Schlafprobleme eines Kleinkindes. Hatte einen neuen Termin vor 4 Wochen. Den hab ich allerdings wieder abgesagt, weil mein Mann meinte, die verschreiben eh nur Schlafmittel. Und das will ich nicht!

Auf Blutuntersuchung bin ich noch gar nicht gekommen - was könnte da sein?

Psychologe recherchier ich schon die ganze letzte Zeit im Netz. Konnte mich noch nicht durchringen - auch wieder wegen den bevorstehenden Schlafmitteln. Und wegen der Überweisung müsste ich auch erst zum Kiarzt.

KMlei]neHexxe21


Das wollte ich auch gerade fragen. Also ich erlaube meinem Kind so etwas nicht. Bei uns darf nachts nicht gesungen oder erzählt werden weil auch Mama und Papa schlafen wollen. Sobald unser Kind nämlich anfangen darf mit erzählen, etc, wird es erst richtig wach!

Könnte es vielleicht sein, dass das Verhalten angewöhnt ist? Habt ihr schon versucht, sie später ins Bett zu stecken, damit sie die "kritische Aufwachzeit" eventuell verschläft?

Wart ihr schon beim Kinderarzt?

K\leinGeHexxe21


Ein Psychologe darf keine Medikamente verschreiben, das dürfen nur Psychiater!

nAoaqlly


Hallo Erdbeer,

ich habe es schon im Guten versucht (so wie du auch gesagt hast), ich hab geschimpft, ich bin ausgeflippt und hab sie angeschrien (nicht schön, aber nach akutem Schlafmangel vielleicht verständlich) und ich habe schon ihre Hände festgehalten und sie die ganze Nacht im Arm gehalten. Zwischendurch resigniert man und schaut, dass man mit Ohrstöpsel zu ein bisschen Schlaf kommt.

Immerhin beschäftigt sie sich mittlerweile selbst. Früher beschäftigte sie uns...

LkilaL4ixna


Ok, war meine Frage also doch nicht so naiv.

Ich würd als aller erstes durchchecken lassen, ob nicht irgendetwas körperliches vorliegt. Schilddrüse, Autoimmunerkrankung fallen mir z.B. als erstes ein.

Und auch einen Termin beim Kinderpsychologen machen. Ob dazu geraten wird, mit Medikamenten ggf. dagegen vorzugehen, steht ja in den Sternen. Ablehnen kann man dann immernoch. Außerdem verschreibt kein Arzt einem Kind direkt Schlafmittel, bevor nicht wenigstens alles andere versucht wurde.

Wenn euer Kinderarzt es abtut, sucht einen neuen. Das Verhalten ist definitiv nicht normal und gesund - wie übersteht das Mädel überhaupt den Tag bei so wenig Schlaf? Verhält sie sich tagsüber ganz normal trotz des immensen Schlafmangels?

Edrd*beeRrc-Rhaba*rber


Den hab ich allerdings wieder abgesagt, weil mein Mann meinte, die verschreiben eh nur Schlafmittel. Und das will ich nicht!

Da würd ich aber schon dringend mal hingehen. Falls wirklich Schlafmittel verschrieben werden heißt das noch lange nicht, dass dein Kind die auch nehmen muss. Dann suchst du dir einfach einen anderen Kinderarzt für eine Zweitmeinung und/oder lässt dir eine Überweisung zum Psychologen geben.

n^oalxly


Hallo kleine Hexe,

wir haben ihr wirklich nix angewöhnt. Wir haben nie Licht gemacht, sind nie mit ihr aufgestanden. Es ist in ihr wie ein Zwang. Ich kann ihr Verbote androhen, die tagsüber immer ziehen, aber nachts hilft es nicht. Sie hört kurz auf, und dann geht es wieder los. Ich glaube, sie merkt es nicht mal mehr.

Später ins Bett bringt nichts. Sie wacht dann noch früher auf.

L,emon8texa


Ich kann mich vage erinnern, dass hier eine Mutter ein ähnliches Problem mit ihrer Tochter hatte.

Das Kind hatte eine Laktoseintoleranz. Dieses nächtliche Wachsein kann wohl ein Symptom dafür sein.

Wenn ich nur wüsste, wer das war....devilindisguise? Oder hatschipu? Ich hoffe, besagte Userin meldet sich noch :)_

E}rdbexer-RhMabarbxer


Das Kind hatte eine Laktoseintoleranz. Dieses nächtliche Wachsein kann wohl ein Symptom dafür sein.

Oh ja, und der nächtliche Juckreiz auch!

Am Besten gleich am Montag zum Kinderarzt und das abklären lassen.

Kelein1eHexex21


hm, das ist natürlich heftig... Das hört sich dann ja wirklich nach einer ausgeprägten Schlafstörung an. Also dann würde ich auch wirklich den Kinderarzt bitten, sie einmal komplett durch zu checken. Außerdem schadet es sicher nichts, den Kinderpsychologen um Rat zu fragen. Wie gesagt, für Medikamente ist der Psychiater zuständig, der Psychologe darf das nicht.

Ich glaube übrigens nicht, dass ein kompetenter Kinderarzt einfach zu Schlafmitteln greifen wird. Eher wird er eine tiefergehende Diagnostik in einem Videoüberwachten Zimmer (Neurologische Station Krankenhaus) oder eventuell das Schlaflabor veranlassen. Und das könnte euch wirklich weiter helfen, weil irgend eine Störung in ihrem Schlaf scheint es ja zu geben, das ihr Gehirn daran hindert, wieder runter zu fahren.

ich habe Angst, dass sie Schwierigkeiten hat, sich im Unterricht zu konzentrieren, weil sie total übermüdet ist. Und dann muss sie sogar noch früher aufstehen, das heißt sie schläft wohl ab mitternacht gar nicht mehr!!!

Ich verstehe deine Sorgen, deshalb solltet ihr so langsam handeln.

L?ila>Lina


Ich kann's irgendwie nicht verstehen:

Wir sind über die Jahre so verzweifelt, dass wir NICHTS unversucht gelassen haben: Homöopathie, Osteopathie, Wunderheiler, alles schon durch...

Keinen von denen hat mal vorgeschlagen, sie gründlichen vom Kinderarzt durchchecken zu lassen? Oder zu gucken, ob psychische Ursachen vorliegen können?

Find nur ich das total verwunderlich?

Lsila(Lin_a


*Keiner

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