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kind (5) nachts stundenlang wach, erzählt und kratzt

c.riJecharxlie


hallo,

ich kenne das von meinem Sohn.

Ein 3jähiger bis Nachts um 2 Uhr glockenwach....

wir haben auch alles versucht, Heilpädagogik, Ergo... Gespräche... Kinderarzt (der das nicht ernst genommen hat)

natürlich vorlesen oder Ruhe, Buch oder Licht aus....

was halt so geht.

Wir haben da Problem gelöst bzw. die Ursache gefunden, aber das wird Dir nicht gefallen..

er hat ein leichtes ADS und die meisten ADSler haben einen Melatonin-Mangel.

Er bekam dann eine Zeitlang Melatonin, ein paar mgGramm vor dem Schlafen auf Anraten der diagnostizierenden Ärztin und da hatte ich das erste Mal in 11 Jahren gesehen, dass er müde war. Mein Sohn hat ab 6 mg reagiert, ich habe es einfach über online-Apotheken bestellt.

Nach ein paar Wochen hatte er sich an den neuen Rhymthmus gewöhnt und wir konnten es wieder weg lassen.

cJriech*arl$ie


Sie kratzt aufgrund des Schlafmangels, auch, wenn sie sich nicht müde fühlt.

Melatonin wird in den Staaten frei verkauft und auch hier viel für jetlag etc.. eingesetzt.

Es ist das Schlafhormon,

es hilft auch nur, wenn es dunkler ist, weil es normalerweise von unserem Körper bei Dunkelheit ausgeschüttet wird.... was nicht passiert bei denen, die davon Mangel haben.

mbusiqcuDs_x65


Bettzeit ist um halb 8.

Will sie denn so früh schon schlafen? Wie wäre es, das Zubettgehen auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben?

Im übrigen können Schlafstörungen oder vegetative Unausgeglichenheit auf einen Vitamin-D-Mangel hindeuten. Der wird von Ärzten mitunter übersehen, obwohl er [[http://www.kinderaerzte-im-netz.de/altersgruppen/jugendliche/info-food/vitamin-d-mangel bei vielen Kindern]] vorliegt - und auch bei vielen Erwachsenen... Auch bei sehr guter Ernährung ist dieser Mangel möglich, denn die Hauptquellen für Vitamin D sind nun mal UVB-Strahlung (Mittagssonne) und ggfs. geeignete Präparate. (Früher verwendete man oft Lebertran, der heute jedoch aus verschiedenen Gründen kaum noch empfohlen werden kann.)

Falls noch nicht erfolgt, sollte also der Blutwert 25-OH-D bestimmt werden. (In den Tagen vor der Blutabnahme möglichst keine Vitamin-D-Präparate verabreichen, um keine Verfälschung des Messergebnisses zu riskieren.) Als optimal gelten Werte über ca. 32 ng/ml (80 nmol/l). Werte unter 20 ng/ml (50 nmol/l) entsprechen einem deutlichen Mangel.

Weiter würde ich noch den Wert "Holo-TC" messen lassen, der eine gute Einschätzung der Versorgung mit Vitamin B12 erlaubt. (Der Wert "B12 im Serum" bzw. Gesamt-B12 gilt als weniger aussagekräftig.)

K%leine(Hexe21


Weiter würde ich noch den Wert "Holo-TC" messen lassen, der eine gute Einschätzung der Versorgung mit Vitamin B12 erlaubt. (Der Wert "B12 im Serum" bzw. Gesamt-B12 gilt als weniger aussagekräftig.)

Da stellt sich dann aber auch gleich die Frage nach der Ernährung.

N7ailoougVa


Ich kann mich vage erinnern, dass hier eine Mutter ein ähnliches Problem mit ihrer Tochter hatte.

Das Kind hatte eine Laktoseintoleranz. Dieses nächtliche Wachsein kann wohl ein Symptom dafür sein.

Wenn ich nur wüsste, wer das war....devilindisguise? Oder hatschipu? Ich hoffe, besagte Userin meldet sich noch :)_

Danae87 war das, und es scheint Wunder gewirkt zu haben

mnusi(cus:_6x5


Hier mal noch zwei Links (ohne irgendeine Wertung meinerseits) zum Thema Hyperaktivität bei Kindern.

[[http://www.kfs-medizin.at/team/spezialistinnen/kuklinski/ueberaktives-kind.pdf Link 1 (pdf)]]

[[http://www.dr-gahlen.de/adhs.htm Link 2]]

L2em(o ntea


Danae87, genau :)^ Ich bin mal so frei und schreibe sie an, vielleicht hat sie ja Lust hier etwas beizutragen :-)

nQoalxly


Danke für die vielen Beiträge! Jeder einzelne hilft mit weiter - wirklich!

Lila: Wenn ich sie erstmal im Bad hatte mit waschen, zähneputzen, anziehen, ist sie total fit. Auch abends macht sie keine Anstalten, dass sie übermäßig müde wär. Sie verhält sich tagsüber, als wär nachts nichts gewesen. Auch der Juckreiz ist wie weggeblasen.

Von den ganzen "alternativen" Ärzten hat mich NIE einer zum Schulmediziner geschickt. Erstens dachten sie wahrscheinlich, da komm ich sowieso schon her und zweitens verdienen sie gutes Geld mit jeder weiteren Behandlung...

Lemontea: Vielen Dank!!! Nach genau so etwas suche ich: einen ähnlichen Fall! Egal mit wem ich rede, jeder reagiert mit "so was hab ich noch nie gehört". Ich kenne NIEMANDEN der nur annähernd ein solches Problem hat. Ich hoffe die Userin liest mit und meldet sich! Bitte!!

Werde auf jeden Fall schnellstmöglich zum Kinderarzt gehen und die Laktoseintoleranz und die Blutwerte checken lassen. An so etwas hab ich gar nicht gedacht. Vielen lieben Dank für die Hinweise!

Es wird immer abgetan mit "Schlafprobleme bei Kindern sind ganz normal" aber keiner lässt mich erklären, wie schlimm es wirklich ist. Werde da jetzt mal drauf drängen, dass mir zugehört wird...

nnoal-ly


Oh so viele Beiträge...ich hab die zweite Seite ganz übersehen! |-o

criecharlie: Danke für die Info mit dem Melatonin. Ich werde es mit meinem Kinderarzt besprechen.

Von ADS oder Hyperaktivität möchte ich mich (noch) distanzieren. Ich finde es im Kindergartenalter noch zu früh um so etwas feststellen zu können. Meiner Meinung nach gibt es bei ihr auch tagsüber keine Anzeichen die in diese Richtung gehen. Sicher, das sagt wahrscheinlich jede Mutter von ihrem Kind, aber ich möchte erstmal ALLES andere ausschließen, bevor ich solche Gedanken zulasse. Ich bitte um euer Verständnis!

Musicus: Danke! Den B12-Wert werde ich auf jeden Fall mit testen lassen.

Zur Ernährung: Naaajaaa...wie ein Kind halt so isst. Ich versuche ausgeglichen zu kochen, aber sie hat halt ihre paar Lieblingsgerichte und alles andere brauch ich ihr auch nicht hinstellen. Fischstäbchen, Nudeln, Spaghetti Bolognese, Würstchen, Pfannkuchen, Kaiserschmarrn, Salat mit Tunfisch, Geschnetzeltes mit Spätzle, Suppe, Reis. Wenig Gemüse, viel Obst, viel Milchprodukte, trinkt ausschließlich Mineralwasser und wirklich sehr wenig Süßigkeiten.

Meine Hoffnung liegt gerade bei Danae87!

Wenn der Fall wirklich so viele Parallelen hat, wäre es gigantisch - endlich nicht mehr alleine!

Danke Lemontea, dass Du sie anschreibst!

d`aneawe8x7


Da bin ich. ;-D ;-D ;-D

Jup, könnte meine gewesen sein. Das selbe Spiel in grün zusammen mit ständig wachsender Aggressivität am Tag weil sie immer müder wurde, bis hin zu autoaggressivem sich-selbst-beißen. Und wenn ich nochmal den Satz "Das verwächst sich" gehört hätte, wäre ich durchgedreht.

Meine Tochter ist atypisch allergisch auf Kuhmilch. Nicht die verdammte Lactose sondern das Kuhmilchprotein hat uns diese Freuden bereitet. Im ersten Jahr durch wenig Schlaf am Tag, ich bin Vegatriein, esse viele Milchprodukte und das was durchs Stillen kam hat wohl gereicht, und in den folgenden Jahren dann eben durchs selber essen. Mein Kinderarzt hatte noch die davon gehört. Zwar vertragen ziemlich viele kleine Kinder keine Kuhmilch, was sich aber meistens verwächst, aber die meisten Kinder bekommen Ausschlag und Durchfall, hatte meine beides nicht, höchsten hin und wieder mal weichen Stuhlgang. Bei dieser atypischen Form der Unverträglichkeit kommt es zu Schlafstörungen, die Kinder wachen nachts auf und können einfach nicht mehr einschlafen, wälzen sich rum, machen Theater ohne Ende weil ihnen langweilig wird oder sie brauchen abends ewig um einzuschlafen. Die sind einfach wach, richtig wach und fallen dann morgens stock voll um vor Übermüdung.

Ob es da bei euch auch ist kannst du ganz einfach testen, lass alle KUhmilchprodukte weg und alles in der Milch ist, also auch Süßmolkepulver und soweiter. So zwei Wochen lang, als Test, bei uns hat das Kind ab der dritten Nacht durchgeschlafen, endlich. Nach den zwei Wochen die Gegnprobe, einmal Joghurt essen und gucken was passiert. Bei uns hat ein verdammter Muffin im Kindergarten gereicht und schon stand sie nachts wieder senkrecht.

Alles andere was die Schlafstörungen verursachen kann, also an körperlichen Ursachen, ist ein ziemlicher Ärzte- bzw. Testmarathon. Deswegen hab ich damals mit der Milch angefangen, schien das einfachste und für das Kind unauffälligste zu sein, wollte ja nicht, dass sie sich für kaputt und verkehrt hielt, und das war dann auch gleich ein Volltreffer. Ich wünsch dir viel Glück. @:)

dpanaeJ8x7


Ich lese gerade: viele Milchprodukte... das würde passen.

S0ilkKeKx.


Ich kann gut nachfühlen, wie es Euch geht.

Unsere Tochter wird im Sommer 8. Sie hat von Oktober 2009 bis Sommer 2014 (!) jede Nacht immer wieder in unserem Bett gelegen. Da eine komplette Erzählung der Geschichte hier den Rahmen sprengen würde, versuch ich es mal stichwortartig aufzuführen .... bei Rückfragen gerne auch ausführliche Ausführungen usw. per PN

- Geburt Sommer 2007, Kind schläft von Anfang an problemlos in seinem Kinderzimmer. Schläft bereits mit 7 Wochen durch (8-11 Stunden am Stück)

- Oktober 2009: Kind beginnt, jede Nacht zwischen 0.00 Uhr und 0.30 Uhr zu uns ins Bett zu kommen. Könne in ihrem eigenen Bett nicht mehr schlafen. Anfangs denken wir an eine "Phase", die sicherlich bald wieder vorbei ist.

- Frühjahr 2010: es hat sich noch nichts geändert. Immer nachts zur gleichen Zeit steht unsere Tochter neben unserem Bett. Keine Chance, sie in ihr Zimmer zurückzubringen. Sie weint und schreit ohne Ende. Schläft aber dann, wenn sie in unserem Bett liegt. ---- eines Nachts erzählt sie von Geistern und Geräuschen in ihrem Zimmer. Ich mache mir also die Mühe und lege mich eine Nacht in ihr Zimmer, um "auf sie aufzupassen". Mir fällt auf, dass unsere Heizung (2 Etagen tiefer im Keller) gegen 0.00 Uhr noch einmal aufheizt und man die Geräusche der Pumpe im sonst totstillen Haus sehr gut hören kann. Als kleines Kind würde ich dann ggf. auch erschrecken und Angst bekommen. Wir suchen nach Lösungen, verlegen das Kinderzimmer in einen anderen Raum, aber es bringt nichts.

- Herbst 2011: Unser Sohn kommt auf die Welt. Wir hoffen, dass unsere Tochter nun endlich in ihrem Bett schläft (als große Schwester). Aber falsch gedacht. Jede Nacht das gleiche Spiel. Inzwischen erfolgten Besuche und Untersuchungen beim Kinderarzt, bei der Heilpraktikerin usw. .... keine Auffälligkeiten, keine Hinweise. Keine Therapie bringt dauerhafte Besserung.

- Sommer 2013: Unsere Tochter ist verändert. Sie nimmt Abstand zu meinem Mann, will nur noch von mir betreut und versorgt werden. Ganz komisch und anfangs nicht zuzuordnen. Dann fragt sie komische Dinge wegen Männern und männlichen Geschlechtsteilen usw..... ich kann es nicht zuordnen. Mein Mann und ich sind beunruhigt. Erneute Vorstellung beim Kinderarzt. Dort dann die Frage von unserer Tochter "warum müssen Frauen eigentlich das Pippi von Männern trinken und den Penis sauber lecken? Können die nicht alleine auf Toilette gehen?" :-o ":/ :-o Die Blicke vom Kinderarzt und mir haben sich wie ein Blitz getroffen. In einem 4-Augen-Gespräch zwischen unserer Tochter und dem Kinderarzt kommt nichts raus. Da sich unsere Tochter immer noch nachts in unser Bett begibt (dort aber keinerlei Probleme hat, neben ihrem Vater zu liegen), überweist uns der Kinderarzt unverzüglich zum Kinderpsychologen .... Wartezeit knapp 1 Jahr. Daraufhin Entschluss, es nochmal mit Homöopathie zu versuchen.

- Herbst 2013: Inzwischen sind 8 Wochen vergangen und die Heilpraktikerin hat über eine Bekannte einen "Notfalltermin" bei einem renomierten und guten Kinderpsychiater machen können. Nach einem ersten Eltern-Gespräch mit diesem Psychiater beginnen die ersten Test. Zweimal pro Woche fahre ich 30 Km hin und 30 km zurück, um unserer Tochter helfen zu lassen.

- März 2014: Wir haben nun knapp 6 Monate Testungen beim Psychiater hinter uns. Schlafen tut unsere Tochter nachts immer noch nicht. Wir haben im bereits im Dezember 2013 rausgefunden, dass unsere Tochter bei einem Besuch ihrer Freundin am Laptop gespielt hat. Der Vater der Freundin hat dort wohl auch Kurz-Pornos auf dem Laptop gehabt und die Mädels haben das angeklickt und angesehen. Somit konnten wir einen sexuellen Missbrauch ausschließen. Unsere Tochter wollte dies aber nicht erzählen, da sie ihre Freundin nicht verraten wollte (sonst hätte sie das Prinzessinnenspiel nicht mehr spielen dürfen). Wir haben sofort mit den Eltern der Freundin Kontakt aufgenommen, um die Sache zu klären. Die Mutter ist aus allen Wolken gefallen, der Vater hat kleinlaut zugegeben, heimlich Pornos zu schauen. Wahnsinn. Allerdings kann man eine psychiatrische Behandlung nicht so einfach abbrechen. Auch, wenn der Auslöser gefunden ist. Zumindest waren wir uns sicher, den Grund gefunden zu haben. Die Psychiater wollten davon aber nichts wissen. Wir sind also noch 8 weitere Wochen zu Testungen hingefahren. Nach insgesamt 8 Monaten (!!!) Testungen hatten wir dann erneut ein Elterngespräch. Aber auch nur, weil ich es gefordert habe. Ergebnis: "Wir sind uns noch nicht sicher, worum es sich bei ihrer Tochter handelt und warum sie nicht schläft. Wir haben aber noch weitere Möglichkeiten, Ursachen einzugrenzen und herauszufinden. Deshalb würden wir nochmal 3-4 Monate wöchentliche Testungen durchführen". Wir haben dann die Aktion da abgebrochen, weil es nichts gebracht hat.

- Sommer 2014: Wir sind bei Freunden zum Geburtstag eingeladen. Lernen dort eine andere Familie kennen, von der wir im Gespräch erfahren, dass ihre Tochter (heute 7) so extreme Probleme hat, in ihrem Bett zu schlafen. Auch würde sie nachts "die Bude auf den Kopf stellen" und ab und an nur durchschlafen, wenn sie im elterlichen Bett liegt. Aber teilweise würde sie auch nur schreien oder am liebsten spielen wollen, weil sie hellwach ist. Wir wurden hellhörig und unterhielten uns ausführlich mit diesem Ehepaar. Wir waren froh, dass wir wohl nicht als einzige diese Probleme hatten. Diese Ehepaar hatte für ihre Tochter nun im Internet nach Lösungen gesehen und eine Art "Schlaftraining" gefunden (wohl z. B. von der Uni Tübingen). Wir suchen daraufhin auch im Internet und probieren einige Dinge aus (neue Rituale vor dem Schlafengehen usw).

März 2015: Rituale sind ganz gut angekommen. Sie kommt immer fast jede Nacht neben unser Bett, lässt sich dann aber problemlos zurück in ihr Bett bringen. Inzwischen hat sich die Zeit des nächtlichen Aufwachens schonmal auf ca. 4 Uhr verschoben. Somit haben alle etwas mehr Schlaf zur Verfügung. Letzte Woche hatten wir nochmal einen Termin beim Kinderarzt. Er hat uns ermutigt, erstmal noch einige Zeit so weiterzumachen. ABER: Wir haben immer noch eine Möglichkeit, die wir ggf. ab Sommer spätestens ergreifen werden, damit unsere Tochter einfach ausgeschlafen und ohne morgentliche Diskussionen und Schreiereien zur Schule gehen kann.

Unser Kinderarzt hat uns von einer "Schlafambulanz für Kinder" in der nahe gelegenen Uniklinik erzählt. Da wird das Schlafverhalten genau erfragt, hinterfragt und dann gibt es eine Art "Schlaflabor", wo dann das Verhalten der Kinder im Schlaf kontrolliert und überwacht wird. Wir hatten schon ein kurzes Gespräch dort mit den zuständigen Ärzten und Mitarbeitern. Vielleicht gibt es so etwas auch in Eurer Nähe.

Und vor allem: Lasst Euch nicht mit irgendwelchen Schlafmitteln oder Beruhigungsmitteln abspeisen! Das ist nicht der richtige Weg. Die Nächte sind dann zwar ruhig, aber nach dem Absetzen fängt meist der ganze Spass wieder von vorne an.

Laktoseintoleranz usw. ist unsere Tochter auch getestet worden. Sie hatte zwischendurch auch eine Infektion mit Fadenwürmern, wo wir dachten, dass sie evtl. als Langzeitpatientin diese Dinger überhaupt nicht losgeworden ist und deshalb schlecht schläft. Weiterhin wurde eine Histaminintoleranz usw. ausgeschlossen.

Uns hat der Weg zum Thema "Schlafdiagnostik und Schlaftherapie" wirklich in die richtige Richtung gebracht. Vor allem, weil sie in solchen Schlafambulanzen für Kindern auch das Schlafen "trainieren", d.h., dass die Kinder dort auch Nächte verbringen und lernen, nachts zur Ruhe zu kommen.

So - viel geschrieben. Vielleicht ist was hilfreiches für Dich dabei!

LG

dianaex87


Oh, so schlaftrainings hatte ich längst hinter mir, aber sie konnte nichtmal mehr einschlafen wenn sie nachts zwei Stunden still im Bett lag, dass war übrigens der Punkt an dem ich auf die Suche nach körperlichen Ursachen ging, das konnte nicht normal sein. Aber klar, feste Rituale sind das a und o um abends Ruhe reinzubringen.

Zu diesem ADHS-Psychologen-Diagnose-Kram möchte ich noch etwas sagen. ADHS stand bei usn natürlich auch im Raum, schreien ja auch alle immer als erstes. BEsonders weil sie auch am Tag Anzeichen davon zeigte. Meine persönlichen Erfahrungen im Psychiatern liessen sie mir aber als allerletzte Option erscheinen. Duch ihre Fachausrichtung haben die schon einen extremen Tunnelblick. Mir wurde nach einem kurzen Telefonat schon gesagt es spräche alles für ADHS und da könnte man ja mit Medikamenten etwas tun. Nachdem das Kind nun schläft sind die allermeisten anderen ADHS Symptome am Tag wieder verschwunden....

Und eine Milchunverträglichkeit kann man, anders als eine Lactoseintoleranz, nur durch das Ausschlußverfahren testen.

Lbittl`e-(mit-Lxotte


Den hab ich allerdings wieder abgesagt, weil mein Mann meinte, die verschreiben eh nur Schlafmittel. Und das will ich nicht!

Nein, das wird der nicht. Keine Sorge! Ich mache gerade meine Ausbildung zur Kinder- und Jugendpsychotherapeutin und arbeite mit Kindern mit allerlei Problemen, auch Schlafproblemen. Bevor sie zu uns kommen und auch währenddessen werden sie erstmal körperlich durchgecheckt, auch Schlaflabor steht an. Erst wenn körperlich alles okay ist beginnt meine Arbeit. Gerade bei Schlafproblemen kann man sehr gut helfen. Schlafmittel gibt man Kindern in einer solchen Situation eigentlich.

Keinen von denen hat mal vorgeschlagen, sie gründlichen vom Kinderarzt durchchecken zu lassen? Oder zu gucken, ob psychische Ursachen vorliegen können?

Find nur ich das total verwunderlich?

Nee, ich finde das null verwunderlich. Ich habe da schon so viel Mist mitbekommen, dass Eltern die Heilung versprochen wurde und sogar die schulmedizinische Mitbehandlung "verboten" weil der Heilpraktiker "ausgependelt" hatte dass das Kind nur dies und jenes hat was mit Globuli X behandelt werden kann.

L(ittlxen-mit-wLotYte


Meine persönlichen Erfahrungen im Psychiatern liessen sie mir aber als allerletzte Option erscheinen. Duch ihre Fachausrichtung haben die schon einen extremen Tunnelblick. Mir wurde nach einem kurzen Telefonat schon gesagt es spräche alles für ADHS und da könnte man ja mit Medikamenten etwas tun. Nachdem das Kind nun schläft sind die allermeisten anderen ADHS Symptome am Tag wieder verschwunden....

Therapeut ist aber nicht gleich Psychiater! Wir psychologischen Psychotherapeuten versuchen einer eventuellen Ursache auf den Grund zu gehen und bei der Lösung zu helfen. Medikamente dürfen wir gar nicht geben, da wir keine Ärzte sondern Psychologen sind.

Psychiater dagegen sind Ärzte und überweisen entweder zu uns oder aber geben (häufiger) Medikamente.

In Kliniken wird oft beides kombiniert.

Finde es immer so schade wenn Eltern sich nicht trauen zum Psychologen zu gehen @:) das ist überhaupt nicht schlimm sondern oft sehr hilfreich wenn körperliche Ursachen ausgeschlossen sind.

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