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Mein Grundschüler wird immer dicker

K\leinieHSe!xe21


Was ich vergessen hab: er sollte in dem Alter idealerweise nicht abnehmen sondern das Gewicht halten und dabei wachsen.

I1zzxy31


ich finde die Mengen nicht auffällig gross. Meine beiden essen auch in etwa so viel, mal mehr mal weniger aber das klingt für mich ziemlich normal. Auch die Art des Essens scheint mir nicht so, dass man da dringend was ändern müsste. Da sehe ich häufig viel ungesündere Lebensweisen - und trotzdem sind die Kinder normalgewichtig. Und umgekehrt sehe ich auch die, die um jede Kalorie kämpfen, um jede Süssigkeit ringen, und trotzdem sind die Kinder dick. Was die gemeinsamen Mahlzeiten angeht - für uns undenkbar ohne, Frühstück und Abendessen sind absolute Anker im hektischen Alltag. Aber wenn es zu eurem Leben nicht passt und niemandem gefallen hat, war es für euch bestimmt auch nicht richtig.

Essen ist toll. Nehmt ihnen nicht schon so früh den Spaß daran.

SEHR wahr. Mir wurde als Kind mit den allerbesten Absichten suggeriert ich sei gefrässig und dick, einfach weil ich sehr sensibel reagiert habe auf Kommentare zum Essen. Also fand ich mich schon als Grundschüler zu dick. Und ich war nie, aber auch wirklich NIE auch nur annähernd übergewichtig. Dafür habe ich nun ein gestörtes Verhältnis zum Essen. Und spare mir daher jeden Kommentar zum Essen und zu Essensmengen gegenüber meinen Kindern. Und werde auch kiebig wenn mein Umfeld anfängt "na, willst du nicht noch einen Teller, du hast ja fast gar nichts gegessen" oder umgekehrt "echt NOCH ein Pfannkuchen, bist du sicher?" - ich sage dann "Er/sie weiss ganz genau selbst wann er satt ist, er/sie isst genau so viel wie er mag". Und beide kriegen sogar eher mal eine Süssigkeit mehr wenn sie fragen, damit sie ja nicht das Gefühl kriegen hier wird was eingeschränkt. Nervig: meine Tochter (noch 3) kommt schon mal aus dem Kindergarten (!!) und erzählt, dass irgendeiner der Jungs (auch noch 3) gesagt hätte, sie hätte einen dicken Bauch. 3-Jährige untereinander - echt jetzt?! Puh %:| {:( Ich sage ihr dann, dass sie genau richtig ist wie sie ist. Und dass sie dem Frechdachs das nächste Mal sagen soll, er hätte Abstehohren oder so :-X ]:D (jaaa ich weiss das ist politisch nicht korrekt).

Ich persönlich finde es wichtig, Essen nicht als Sanktion, Trost, Erpressung/Bestechung oder Belohnung zu verwenden. Sondern als Nahrungsaufnahme und Genuss. Bei uns gibt es auch kein "du musst aufessen, sonst gibt es keinen Nachtisch" oder "du musst das Gemüse essen". Ich halte zum Probieren an, aber selbst dazu zwinge ich kein Kind. Es gibt feste (bei uns alles gemeinsame) Mahlzeiten und mein Kühlschrank ist kein Selbstbedienungsladen. Es wird zuhause nur am Tisch gegessen, ausser Obst, da darf man auch mal so zugreifen. Es steht immer eine Schale Rohkost auf dem Tisch. Wer aufsteht, ist satt - allerdings habe ich da die Regel, dass die Kinder wieder kommen dürfen und noch was nehmen, wenn die Erwachsenen noch länger sitzen. Unterwegs ist das natürlich was anderes. Mehr Regeln haben wir nicht.

gDauloxise


Broccoli, von dem mußte er ein Stücken essen

Das allerdings ist Folter. Broccoli ist giftig! Er warnt uns schon durch seinen schrecklichen Geruch! ;-D

Nein, criecharle, ich bleibe dabei: wenn deine Söhne keine Gelegenheit haben, sich zwischendurch permanent lecker Pommes rotweiß zu besorgen, machst du zu Hause alles ganz normal.

Leute, bitte, entspannt euch mal. Ein normal beweglicher Grundschüler, der außerdem viel Sport treibt, braucht keine Ernährungspläne. Und wenn der dann mopsig wird, obwohl die Eltern darauf gucken, was gegessen wird, dann ist das Veranlagung, dann ist er kurz vor dem nächsten Wachstumsschub, wasimmer. Und regelt sich hin.

Ich finde es ziemlich pervers und widernatürlich, bereits in diesem Alter mit Ernährungsberatern etc. anzukommen. Man kann sich essgestörte Kinder auch hinzüchten, wisst ihr?

c*r3iecfha#rlixe


Ich s chicke ihn zum Spielen raus, wo es geht,

aber ich lasse ihn NICHT alleine in der Gegend rum rennen. Dafür muß er sich mit einem Freund verabreden und die dürfen dann auch zu zweit nicht den ganzen Nachmittag verschwunden sein.

Und wenn kein Freund da ist, hockt er halt hier rum bzw. ich mache was mit ihm, aber ich gehe nicht mit ihm skaten oder ähnliches. Fahrrad könnten wir mal wieder mehr machen, stimmt. Das fährt er so gut wie nicht, da wir ungünstig wohnen. habe ich mir aber schon vorgenommen.

a~gnehs


Energie kann weder aus dem Nichts erzeugt noch kann sie vernichtet werden.

1. Hauptsatz der Thermodynamik = Von nix kommt nix.

Um zuzunehmen, muß die Energiezufuhr höher sein als die "abgearbeitete" Energie.

Einen krankhaft geringen Energieverbrauch gibt es nur bei einer Schilddrüsenunterfunktion, die sich problemlos beweisen oder auschließen läßt.

LDol+a20+1x0


Leute, bitte, entspannt euch mal. Ein normal beweglicher Grundschüler, der außerdem viel Sport treibt, braucht keine Ernährungspläne.

Manche Kinder wären aber mit Sicherheit dankbar dafür gewesen. Wie oft ist es so, dass sie bereits im Grundschulalter übergewichtig werden-es dann heißt: Ja, das verwächst sich...und sie dann in der Pubertät richtig dick werden. Ausgeschlossen werden, keinen Freund, keine Freundin finden und sich schämen. Sogar gehänselt werden. Hat sich erst mal eine richtige Masse angesetzt, dann geht die auch nicht so leicht weg. Hier in der Schule gibt es Kinder, die von der Schule wochenweise frei gestellt werden, weil sie wegen ihrem Übergewicht auf Kur sind. Manchen ist überhaupt nicht klar wie viele stark übergewichtige Kinder es in der heutigen Zeit gibt und was die Konsequenzen daraus sind. Früher Zucker etc. Das sind nur Tips, das Kind soll nicht nach Diätplan essen. Allerdings gibt es eben Kinder, die aufgrund ihrer Veranlagung eben schneller zunehmen als andere und darauf würde ich in jedem Fall bei meiner Tochter achten, dass sie eben nicht übergewichtig wird. Das ist nur meine Erfahrung und Meinung zu dem Thema.

LJola@201x0


[[http://www.gesundheit.de/ernaehrung/essstoerungen/hintergrund/uebergewicht-jedes-fuenfte-kind-in-deutschland-ist-zu-dick]]

[[http://www.stern.de/wissen/mensch/uebergewichtige-kinder-generation-xxl-524828.html]]

ich finde nicht, dass sowas auf die leichte Schulter genommen werden sollte. Auch finde ich es nicht perverse bei Kindern schon auf die Ernährung zu achten, wenn sie eben leicht zu viel zunehmen. Dann gibt es nämlich erst Recht oft später Probleme mit Essstörungen. Übergewichtige Jungs und Mädels, die in der Pubertät eben mehr auf ihr Aussehen achten und es dann nicht schaffen gesund abzunehmen und die krassen und gefährlichen Wege gehen. Erleb ich jedes Jahr mehrmals aufs Neue.

B ilRlyNik


Hallo,

für mich klingt das jetzt erstmal weder nach extrem viel, noch extrem ungewöhnlich (ich hab als Kind wochenlang hauptsächlich Nudeln gegessen ;-D ). Aber ich finde, dass man hier nicht wirklich beurteilen kann, wieviel das Kind nun tatsächlich ißt. Dafür fehlen exakte Mengenangaben. Die Angabe, eine "normale" Portion, sagt nicht viel aus, weil eine normale Portion nicht bei allen Menschen gleich groß ist. Wer gewohnt ist, sehr große Portionen zu essen, findet halt das normal.

@ TE

Ich würde auf gemeinsame Mahlzeiten setzen. Dann bekommst du auch eher ein Gefühl dafür, was dein Sohn tatsächlich so ißt. Ggf. würde ich versuchen, Fett zu reduzieren und bei Nudeln auf Vollkornnudeln umzusteigen. Die machen einfach besser satt.

Grundsätzlich sollte man das Ganze nicht überbewerten, aber eben auch nicht einfach so bei Seite schieben.

LG

FZlamecGhen7x9


Hallo *:)

wir haben ähnliches Problem mit meiner Großen (8). Sie ist zwar nicht übergewichtig, sondern ganz normal, aber seit Schulbeginn hat sie ordentlich zugelegt und auch die Essensmengen haben sich drastisch vergrößert.

Früher hat sie nie Süßkram gegessen. Wirklich nie!! Sie mochte nichts Süßes und ich fand das immer außergewöhnlich....heute wäre ich froh, wenns so geblieben wäre. :-/

Mit Schuleintritt aß sie nämlich plötzlich Süßes. Nutella, Milchreis. Schokolade....das hasste sie früher.

Naja wie dem auch sei,ich steuere dem entgegen, indem ich irgendwann gesagt habe: es gibt 3 Mahlzeiten (Frühstück, Mittag, Abendbrot). Da darf alles gegessen werden, was aufm Tisch steht (ich versuche schon recht gesund zu kochen), hinterher gern noch was Süßes. Aber zwischendrin gibts nur noch Äpfel, Melone....ich schneide immerzu Obst in mundgerechte Stücke und stell sie auf einen Teller in die Küche. Süßkram gibts nur noch auf Zuteilung und zu den Mahlzeiten.

Chips und Co gibts gar nicht mehr. Sie bekommt aber hin und wieder eine Handvoll Studentenfutter mit in die Schule.

Früher gabs Apfelschorle. Jetzt nur noch Wasser und Tee.

Und ich versuche sie zur Bewegung zu animieren. Sie spielen ohnehin viel draußen bei schönem Wetter. Da toben sie im Garten rum, sind auf dem Trampolin, fahren Inliner und Fahrrad oder Roller.

Aber wir machen auch regelmäßig Spaziergänge und Radtouren.

Mehr kann man eigentlich gar nicht tun. Es soll ja auch Spaß machen.

Und ich denke trotzdem, es verwächst sich. Sie sind jetzt schon in einer Phase, wo sich Hormone auf Hochtouren fahren. Wichtig ist, ihnen vorzuleben, wie man sich gesund ernährt und zur Bewegung zu animieren.

Meistens schießen die Kinder dann so mit 10-12 Jahren rasant in die Höhe.

FKrederi"kqeFvrosch


Zu den Ernährungsplänen möchte ich sagen, dass so mancher Grundschüler wirklich dankbar dafür wäre, weil es die Eltern eben oft nicht besser wissen.

Was die TE berichtet, hört sich allerdings erstmal nicht soooo dramatisch an. Da kann man sicher noch einiges durch Einbauen einer Sporteinheit und noch mal Überdenken des Speiseplans ändern.

Es gibt aber auch Menschen wie meine Schwiegereltern, die ihr Kind geradezu mästen. Mein Mann war als Kleinkind schon adipös, was sich bis ins Erwachsenenalter gehalten hat (172 kg als er von Zuhause zu mir gezogen ist). Seit wir zusammen wohnen und "normal" essen, hat er 70 kg abgenommen, was darauf hindeutet, dass es zuhause zu viel des Guten war.

Was ich damit sagen möchte: mein Mann hat als Kind sehr gelitten. Und das erste was er sagte als ich schwanger war war "Hoffentlich wird das Kind nicht so dick wie ich es war". Er hat oft noch damit zu kämpfen, dass er auf jedem Klassenfoto mit Abstand der dickste Junge ist und auch mit den vielen Hänseleien.

Daher immer frühzeitig die Notbremse ziehen, denn irgendwann nimmt man das so hin und akzeptiert sein Kind "dick", und dann was zu ändern fällt immer schwerer.

Ich wünsche euch alles Gute und finde es toll, dass du dir solche Gedanken machst woran es liegen könnte :)^

CQo6m~rxan


am liebsten Kohlehydrate, Nudeln sind ganz toll....

Da steht doch alles, was man wissen muss. %:|

Fett ohne Kohlenhydrate erzeugt kein Fett im Körper.

Weniger Nudeln, mehr Rohkost, auch Fisch, Geflügel und Fleisch.

K8leinxeHexe21


Leute, bitte, entspannt euch mal. Ein normal beweglicher Grundschüler, der außerdem viel Sport treibt, braucht keine Ernährungspläne. Und wenn der dann mopsig wird, obwohl die Eltern darauf gucken, was gegessen wird, dann ist das Veranlagung, dann ist er kurz vor dem nächsten Wachstumsschub, wasimmer. Und regelt sich hin.

Wenn die TE das auch so locker sehen würde, hätte sie bald zwei übergewichtige Kinder. Wie man gut nachlesen konnte, hat sich das schon beim größeren eben nicht verwachsen. Und das mit der Veranlagung...Sorry, aber es stimmt sicher, dass manche schneller dick werden als andere. Aber nicht in diesem Ausmaß!!! Und so groß wird der Wachstumsschub nun aller Voraussicht nicht sein. Immerhin geht das ja jetzt schon ein Jahr so.

Gerade deshalb wird ihr ihr Sohn später dankbar sein, wenn sie da jetzt eingreift und er in der Pubertät nicht ausgegrenzt wird.

Im Übrigen treibt er nicht viel Sport, die TE hat selber geschrieben, dass das nicht gerade seine allerliebste Beschäftigung ist.

ackaf


Und das mit der Veranlagung...Sorry, aber es stimmt sicher, dass manche schneller dick werden als andere. Aber nicht in diesem Ausmaß!!!

Da muss ich widersprechen. mein 7-jähriger isst deutlich mehr als der Sohn der TE. Außerdem Nutella, nachmittags Kekse etcpp. Zwischen 2 Mahlzeiten hat er auch nicht mehr als 3 Stunden Abstand, eher weniger. Und trotzdem ist er klein und sehr dünn. Was soll denn das bitte sein, wenn nicht Veranlagung? Und die gibt es, leider, in beide Richtungen.

Kinder, die vom essen dick werden, haben eher selten Eltern, die sich da Gedanken drüber machen.

Gemeinsame Mahlzeiten der anwesenden Familienmitglieder finde ich allerdings wichtig, so ein "abends isst jeder, wann er mag" kommt mir seltsam vor. Dass das de facto trotzdem immer mal vorkommt, ist klar. Aber grundsätzlich halte ich feste Zeiten, an denen sich alle orientieren, für besser.

KElewinBeHexxe21


mein 7-jähriger isst deutlich mehr als der Sohn der TE.

Das mag subjektiv so sein, aber wir alle wissen nichts über die Portionsgrößen. Auch die sind immer Subjektiv. Ich kenne eine Familie, da werden immer pro Person 100g Nudeln gerechnet. Eine andere befreundete Familie (Mama, Papa, Grundschülerin) kocht immer 500g und isst diese auch komplett auf. Wenn wir zum Essen dazu kommen, wird auch für uns noch eine extra Packung gekocht. Die Mama der zweiten Familie wundert sich seit Jahren, warum die Kleine so pummelig ist, wo sie doch gar nichts Süßes bekommt. Macht man sie auf die Portionsgrößen aufmerksam, glaubt sie das einfach nicht. Obwohl von unserer Packung noch die Hälfte übrig bleibt.

Außerdem wissen wir nicht, wie sich das Kind der TE wirklich bewegt. Mein Mann vertritt immer wieder seine Kollegin bei einem Kinderturnen. Der erzählt jedes Mal, dass es da riesen Unterschiede gibt, wie viel sich die Kinder innerhalb der Stunde bewegen, obwohl sie eigentlich genau das Gleiche machen.

Also Veranlagung ok, aber da spielen ganz viele andere Dinge, die wir nicht beurteilen können, wenn wir nicht eine Woche daneben sitzen, eine große Rolle.

SZtahjlhamxmer


Frühstückt er denn gerne? Ich wurde früher auch zum frühstücken quasi gezwungen, weil es ja so toll und wichtig ist.

Mit 14-15 habe ich damit aufgehört, habe abgenommen, mich besser gefühlt und mit 25 Jahren mache ich das immer noch so.

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