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4 Jahre alte Tochter verweigert Antibiotikum

dSaOnae8x7


Ah ok, nochmal nachgelesen. Sie verweigert beides. Das hab ich überlesen. Guten Morgen allerseits. :=o :=o

C@hanQce00x7


@ Baerchen83

Ansage:du musst es nehmen, keine Diskussion. So lange bleibst du dort sitzen und ich hier stehen. Ich hab viiiieeeel Zeit.

Ruhige Stimme, aber keine Unsicherheit.

Diesen Tipp von bellagia finde ich sehr wertvoll. Und das ganze Prozedere wirklich möglichst unaufgeregt und so selbstsicher wie irgend möglich. Du schreibst zwar, Du hättest nicht die Zeit, aber ich finde, die solltest Du Dir nehmen. Organisiere im Zweifel jemanden, der so lange auf den 2Jährigen aufpasst. Das gibt Dir auch die nötige Ruhe, das durchzuziehen. So lange es eben (die ersten Male) dauert.

Lass Dich nicht stressen, wenn dadurch das Medikament zu spät genommen wird, weil das Kind sich so lange verweigert. Dann ist es eben dieses eine Mal so. Dafür werdet ihr es künftig wesentlich einfacher haben. Ein- zweimal aussitzen und dann klappt es dafür in der Zukunft sofort. Das Kind muss nur wirklich sehr deutlich spüren, dass es KEINE Option ist, das Medikament nicht zu nehmen. Ohne Drohungen und/oder Angstmacherei, ohne Belohnung, ohne Ewigdiskussion.

Und für zukünftige andere Situationen: Probiere nicht am Kind zig verschiedene Varianten aus. Überlege Dir VORHER und in Ruhe, wie Du etwas erreichen willst und ziehe das dann ohne Wenn und Aber durch. Alles andere zeigt Deinem Kind nur, dass da Spielraum ist und Du selbst nicht weiter weißt und rumprobierst. Kinder testen nun mal aus, wie weit sie gehen können. Das ist ja nichts Verwerfliches, sondern normaler Teil ihrer Entwicklung. Sie sollen ja auch nicht funktionieren wie Zinnsoldaten. Ein Hinterfragen ist sogar sehr gut. Nur im Fall der Medikamentengabe eher kontraproduktiv, da die Folgen noch gar nicht erfasst werden können. An dem Punkt bist Du als Mutter gefragt, das durchzusetzen.

Mitleid mit Deinem Kind ist in diesem Punkt mMn fehl am Platz. Du bestehst ja nicht darauf, weil Du ihr schaden möchtest, sondern weil Du Schaden von ihr abwenden willst. Stell Dir im Kopf mal gegenüber, welcher Schaden der größere ist. Der, dass das Kind sich in seiner Eigenständigkeit übergangen fühlen könnte (habe ich bei meinem nicht feststellen können) oder der Schaden, den im Ernstfall ein nicht genommenes Medikament anrichten kann.

Viel Erfolg! :)*

Lkittle-Jmit-Loatte


Bei Antibiotika darf man sich nämlich nicht auf Diskussionen einlassen, da zählen manchmal stunden, um die Wirkung aufrecht zu halten und es muss so lange eingenommen werden wie der Arzt es verschrieben hat, selbst wenn das Krankheitsgefühl schon weg ist. Es gibt durch nicht ordnungsgemäßen Gebraucht, eigenmächtigen zu frühen Einnahmeabbruch usw. schon extrem fortschreitende Resistenzentwicklungen.

Ganz wichtiger Kommentar! Die 8 bzw 12 Stunden Abstand je nach Wirkstoff müssen relativ genau eingehalten werden, genau wie die Einnahmedauer, da es sonst zu Resistenzentwicklungen kommen kann. Daher verstehe ich auch den Kommentar des Arztes nicht.

Die Tochter einer Freundin hat dieses Theater auch gemacht, sie haben dann allen Kuscheltieren AB gegegebn und dann hat sie es auch genommen.

S?apie\nKt


hat sich eigentlich irgendwer hier mal etwas umfassender mit der wirkweise von antibiotika befasst? das ist kein schmerzmittel. und wenn es nicht unbedingt notwendig ist, sollte man es einfach sein lassen und dem körper zeit geben sowie das immunsystem unterstützen. warum ein antibiotikum, wenn noch gar nichts los ist? kein wunder, dass wir immer mehr resistenzen haben. ärzte verschreiben übrigens gerne und viel zu oft ein antibiotikum. normalerweise müsste - um der um sich greifenden resistenzenbildung mal einhalt zu bieten -vor jeder rezeptur eines AB ein antibiogramm gemacht werden um zu schauen, um welchen erreger es sich überhaupt handelt. stattdessen wird der rezeptblock gezückt und irgendwas aufgeschrieben. die meisten ärzte wissen nichtmal, gegen welchen keimstamm das gewählte AB überhaupt wirkt. :=o und ein kind, welches soweit gesund ist und keine weiteren beschwerden hat nach einer mandelop, muss nicht zwingend sofort ein AB bekommen solange gar nichts los ist. was für ein unsinn. damit kann man immernoch beginnen, WENN was los ist. und bis dahin gibt es wunderbare mittel, um einer entzündung vorzubeugen.

lVivin5gonlline


Auf Dauer sollte sie aber lernen, dass es manchmal notwendig ist, Medizin zu nehmen. Aber bei solchen Kindern (ich habe auch so eines) ist das ein längerer Lernprozess.

Wie ...bei solchen...?

Man das Kind hat Schmerzen, das will nicht schlucken. Mit 4 kapiert die das wohl auch noch nicht so. Die Arme.

Kann man das Antibiotika auch spritzen? ":/

lQivi~ngonlixne


hat sich eigentlich irgendwer hier mal etwas umfassender mit der wirkweise von antibiotika befasst? das ist kein schmerzmittel. und wenn es nicht unbedingt notwendig ist, sollte man es einfach sein lassen und dem körper zeit geben sowie das immunsystem unterstützen. warum ein antibiotikum, wenn noch gar nichts los ist? kein wunder, dass wir immer mehr resistenzen haben. ärzte verschreiben übrigens gerne und viel zu oft ein antibiotikum. normalerweise müsste - um der um sich greifenden resistenzenbildung mal einhalt zu bieten -vor jeder rezeptur eines AB ein antibiogramm gemacht werden um zu schauen, um welchen erreger es sich überhaupt handelt. stattdessen wird der rezeptblock gezückt und irgendwas aufgeschrieben. die meisten ärzte wissen nichtmal, gegen welchen keimstamm das gewählte AB überhaupt wirkt. :=o und ein kind, welches soweit gesund ist und keine weiteren beschwerden hat nach einer mandelop, muss nicht zwingend sofort ein AB bekommen solange gar nichts los ist. was für ein unsinn. damit kann man immernoch beginnen, WENN was los ist. und bis dahin gibt es wunderbare mittel, um einer entzündung vorzubeugen.

Sapient

:)^ :)^ :)^

Das stimmt. Super Text. Somit reagiert das Kind womöglich "schlau", wenn es das Antibiotika verweigert.

Aber wenn es denn sein müßte, wäre es doch gut, einen Weg zu finden. Vielleicht halt flüsstig in Spritzen verabreichen, falls das möglich ist.

Cahancte00x7


@ sapient

hat sich eigentlich irgendwer hier mal etwas umfassender mit der wirkweise von antibiotika befasst?

Ich denke, davon darfst Du bei vielen Müttern hier ausgehen. Jedoch geht es in der Fragestellung nicht um eine Grundsatzdiskussion über den Einsatz von Anbitiotika, daher habe ich mich nicht verpflichtet gefühlt, darauf näher einzugehen. Das muss schon jeder Elternteil in der individuellen Situation entscheiden, für wie sinnvoll und nötig die Gabe, bezogen auf den konkreten Einzelfall, ist. Zur Beurteilung per Internetferndiagnose sehe ich mich nicht in der Lage, da ich dazu zu wenig Informationen habe und das Kind nicht live erlebe. Daher würde ich hier weder zu- noch abraten.

Syafpixent


es heisst "das antibiotiKUM". nur mal so allgemein angemerkt... :=o

@ chance007

ich würde auch im konkreten fall weder zu- noch abraten, jedoch hat anscheinend auch ein arzt gesagt, dass es nicht zwingend sein MUSS. und wenn das doch der fall sein sollte: es gibt antibiotika auch in form von saft mit verschiedenen geschmacksrichtungen. ich wundere mich eh, wieso ein 4 jähriges kind mit "dickem hals" auch noch tabletten schlucken soll ":/ für kinder gibt es diverse galeniken, da die kleinen die auch meist nicht gerade winzigen tabletten doch weder schlucken wollen noch können.

Kuleine HeVxex21


Erstens ist es ein Saft, zweitens geht es in erster Linie darum, dass das Kind auch den Schmerzsaft verweigert. Der wirkt auch entzündungshemmend.

Bitte erst alles lesen, bevor man eine ganz andere Grundsatzdiskussion anzettelt.

KSlein]eHex!e2x1


Und Antibiotika ist der Plural von Antibiotikum. Das stimmt schon alles, was Chance geschrieben hat :=o

CKhan]ce0x07


Nicht streiten. Die Korrektur war nicht auf mich bezogen. ;-)

Einzahl: Antibiotikum

Mehrzahl: Antibiotika

Alles gut.

Sjapiexnt


Das stimmt. Super Text. Somit reagiert das Kind womöglich "schlau", wenn es das Antibiotika verweigert.

:=o :=o :=o

das kann ich auch. wenn es jemand richtig geschrieben hat, wird derjenige logischerweise auch nicht angesprochen sein - sondern andere.... oder steht da "@chance"?

zum rest geb ich dir natürlich recht, das mit dem saft habe ich überlesen. |-o ich bezog mich insgesamt auch weniger auf die problematik des "in das kind bekommen" sondern vielmehr darauf, dass das AB in diesem fall sogar lt arzt nicht zwingend notwendig ist. und man es daher dann doch einfach lassen kann. schmerzmittel kann man auch in form von zäpfchen verabreichen, wenns oben gar nicht rein geht.

K adhi@dBya


Wir haben das so gemacht, als der Kleine verweigern wollte:

Auf den (zu dem Zeitpunkt noch vorhandenen) Wickeltisch gesetzt, ich mit der Medizin davor.

Ansage:du musst es nehmen, keine Diskussion. So lange bleibst du dort sitzen und ich hier stehen. Ich hab viiiieeeel Zeit.

Ruhige Stimme, aber keine Unsicherheit.

Es hat keine viertel Stunde gedauert und ging täglich besser.

So wirds auch gemacht :)^ Kleine Kinder immer entscheiden lassen ist Irrsinn. Eltern müssen auch Eltern sein und diejenigen sein, die sagen wos lang geht. Man kann das Kind ja entscheiden lassen, was es anzieht, was es essen will oder was vorgelesen wird, aber bei manchen Dingen ist einfach Ende mit Abstimmung nach Mehrheitsprinzip.

M~osqcuitx%


Sapient, livingonline,

Danke, dass Ihr auch aufgreift, was ich auf Seite 3 "anmahnte"

I^sKabkexll


Es mußte ein beleidigender Beitrag gelöscht werden.

Bitte sachlich bleiben.

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