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Tochter zu klein, behandeln?

curieYcharlxie


Kein Arzt wird von irgendwelchen Pharmafirmen zu was gezwungen. Und er zwingt auch keine Patienten. Er zeigt die Möglicheiten auf und dann entscheidet man zusammen.

In unserem Falle sieht der Arzt noch keinen Handlungsbedarf, deswegen wehre ich mich so dagegen, dass ihm Profitgier unterstellt wird.

Die Kosten bleiben eh nebulös.

Mir wurde was von 220.- im Monat erzählt, hier im Fred wurde 100.000.- erwähnt, in einem andern Fred sagt die heilige Inquisition Stuhlbein 4000.- im Jahr - tja....

das kannn man sich nun aussuchen, was der Arzt dann verdient, weil er das Rezept ausstellt.... ich glaube, 6,90.-......

cyriemchaxrlie


Weil Spritzen macht man ja selbst... naja, Blutuntersuchungen,.... ich glaube das sind 12.- pro Untersuchung.....+ externe Laborkosten (okay, falls dem Arzt das Labor gehört, verdient er dann wohl auch....) ? Muß mal nach sehen.

M_ischutechnDixk


2. Klar bin ich stolz auf meinen Job - wie so viele andere Leute auch.

3. Klar erwähne ich ab und an meinen Job und zwar da, wo es im Kontext hilfreich ist - wie so viele andere Leute auch.

3. Ich habe eine Einschränkung, die ich überwinden konnte.

4. Zur Zeit schaue ich, ob ich es mit Medikation noch besser hin bekomme - wie viele Leute, die Probleme haben, auch, denn dafür sind Medikamente nämlich da. ":/

5. Und ja: ihc habe an sich nichts gegen Medikamente - ich gehe nämlich davon aus, dass der Arzt nach seiner ultra-langen Ausbildung schon weiß, was er vorschlägt, die letzte Entscheidung liegt bei uns.

6. [[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/607035/]]

7. [[http://www.med1.de/Forum/Schoenheit.Wohlfuehlen/487027/]]

Du brauchst auf deinen Beruf nicht stolz zu sein, da es ein ganz normaler ist.

Deine angebliche Einschränkung ist keine Erkrankung ,sondern ein gängiger Weg, um an Stimulanzien zu kommen. Hättest du die Erkrankung, hättest du eigentlich nicht promovieren können (,obwohl man natürlich ,wie wir wissen sehr leicht promovieren kann).

Prinzipiell waren Medikamente mal dazu da Krankheit zu behandeln. Diese hing von SChwellenwerten ab. Das Problem mit so Muttis,wie dir ,ist eben, dass die Anwendung von Medikamenten zu Lifestyle-Indikationen verkommt.

Da passt deine naive Hörigkeit gegenüber Ärzten rein gar nicht ins Bild, denn diese haben keine ultra-lange Ausbildung,sondern de facto eine der kürzesten. Nach 6 Jahren hat man wohl in keinem Fach promoviert. Das Rumgeschlurfe in der Assistenzarztzeit gilt nicht als Ausbildung.

Deine Links sind derweil wieder erhellend. Denn,was willst du mir damit sagen?

Dass dein Sohn klein ist und kleine Männer weniger Chancen haben? Guess what: Das weiß ich schon. Die Frage, die sich stellt, ist, warum dein Sohn ohne Krankheit optimiert (deine Worte) werden soll, (ohne mal die straf- und berufsrechtlichen Fragen außen vor zu lassen, da diese Therapie so in Deutschland gar nicht angeboten werden darf) und warum andere dies in der Versicherung mitfinanzieren sollen?

Prinzipiell hat er ja die Nachteile seiner gesellschaftlich nicht goutierten Genkombination zu tragen. Pech gehabt, würde der Sozialdarwinist da sagen.

Weiterhin wäre noch zu klären, ab welcher Größe diese Therapie dann eingestellt wird. Denn wer garantiert ,dass der Junge dann nicht plötzlich 1,86 werden will statt 1,80

PNaul[_Revexre


Also seinem Sohn nicht die 1,80 zu ermöglichen, wenn die Möglichkeit besteht halte ich für unverantwortlich.

Nur frage ich mich was das mit dem Thema hier zu tun hat ":/ Es geht hier schließlich um die Tochter des TEs.

Und da Medikamente zu geben, obwohl keine Erkrankung vorliegt? Finde ich schon merkwürdig um ehrlich zu sein.

MCiaschrtechhn-ik


.

Weil Spritzen macht man ja selbst... naja, Blutuntersuchungen,.... ich glaube das sind 12.- pro Untersuchung.....+ externe Laborkosten (okay, falls dem Arzt das Labor gehört, verdient er dann wohl auch....) ? Muß mal nach sehen.

Da bleibt es ja nicht bei ein paar Untersuchungen,sondern das Kind wird bei so überengagierten Müttern ständig kontrolliert.

Über die Wertigkeit der Diagnostik selbst ließe sich auch noch streiten. Aber egal.

Die ständigen Kontrollen über ein Jahrzehnt bringen diese Versicherungskosten zu stande.

UNter anderem deswegen haben Versicherungen und deren MItglieder Interesse daran zu entscheiden, ab wann das Medikament einzusetzen ist:

Darum gibt es auch Leitlinien, an die sich der Arzt aus haftungsrechtlicher Sicht halten sollte (Bsp Schlaganfall 3 Jahre nach Ende der Therapie). Diese Folgen würden vermutlich auch versucht auf die Solidargemeinschaft abzuwälzen.

Ob du denkst, dass dein Kind als Brad Pitt bessere Chancen hätte (der ist mit 1,80 übrigens auch vielen zu klein), spielt dabei eine eher nachgelagerte Rolle. Denn Designerkinder wollten die Deutschen bisher nicht.

MGischtec#hnxik


Also seinem Sohn nicht die 1,80 zu ermöglichen, wenn die Möglichkeit besteht halte ich für unverantwortlich.

Nur frage ich mich was das mit dem Thema hier zu tun hat ":/ Es geht hier schließlich um die Tochter des TEs.

Und da Medikamente zu geben, obwohl keine Erkrankung vorliegt? Finde ich schon merkwürdig um ehrlich zu sein.

Du gibst doch die Antwort selbst. Warum sollte ein Junge ein Anrecht auf 1,80 haben ,wenn es seine VEranlagung nicht hergibt? "Medikamente ohne Krankheit".

qed.

Sieht eine Frau eigentlich den UNterschied zwischen 1,815 und 1,80?

P:aul_Rbevxere


Du gibst doch die Antwort selbst. Warum sollte ein Junge ein Anrecht auf 1,80 haben ,wenn es seine VEranlagung nicht hergibt? "Medikamente ohne Krankheit".

Warum sollte ein Mensch mit Epilepsie Anrecht auf ein anfallsfreies Leben haben, wenn es seine Veranlagung nicht hergibt?

Klar, hierbei handelt es sich tatsächlich um eine Krankheit aber letztlich steht doch eines im Vordergrund: Die Lebensqualität.

Auch wenn eine zu geringe Körpergröße keine Krankheit ist, ist sie doch ein Faktor der die Lebensqualität (zum Teil massiv) mindern kann. Warum sollte man es einem Jungen also nicht einfacher machen und ihm Dinge ermöglichen, die ihm sonst verwehrt bleiben?

MWischUtechznik


Auch wenn eine zu geringe Körpergröße keine Krankheit ist, ist sie doch ein Faktor der die Lebensqualität (zum Teil massiv) mindern kann. Warum sollte man es einem Jungen also nicht einfacher machen und ihm Dinge ermöglichen, die ihm sonst verwehrt bleiben?

weil du 18:13 geschrieben hast

Und da Medikamente zu geben, obwohl keine Erkrankung vorliegt? Finde ich schon merkwürdig um ehrlich zu sein.

Ohne "Erkrankung" hat er durch seine Gene kein Recht auf 1,80. Warum sollen die anderen dann diese Optimierung/Eugenik mitzahlen?

Wer entscheidet, wessen Familie Designerkinder designen darf und wessen nicht

Vermutlich auch zu viel Elitepartner gelesen.

Pmaul9_Revexre


weil du 18:13 geschrieben hast

Und da Medikamente zu geben, obwohl keine Erkrankung vorliegt? Finde ich schon merkwürdig um ehrlich zu sein.

oO Das bezog sich auf die Tochter des TEs. Dort wird ja keine Einschränkung der Lebensqualität wegen der Körpergröße auftreten.

Ohne "Erkrankung" hat er durch seine Gene kein Recht auf 1,80. Warum sollen die anderen dann diese Optimierung/Eugenik mitzahlen?

Wer entscheidet, wessen Familie Designerkinder designen darf und wessen nicht

In einer perfekten Welt sollte jede Familie in der Lage sein das Beste für die Zukunft ihrer Kinder zu tun.

Warum sollten wir die Kosten der Therapie des Epileptikers mittragen? Aufgrund seiner Gene hat er ja auch kein Recht darauf ein normales Leben zu führen :)^ :)^ Aber ich sehe schon: Du hängst dich zu sehr am Begriff der Krankheit auf. Wenn wir einer Person mit ihren körperlichen Einschränkungen helfen können sollten wir das auch tun. Oder haben nur die genetisch Perfekten ein "Recht" auf ein schönes Leben?...

PFaul(_Revexre


Aufgrund seiner Gene hat er ja auch kein Recht darauf ein normales Leben zu führen

Bitte nicht falsch verstehen: Natürlich nicht meine Meinung. Sondern eine (überspitzte) Folgerung der Aussagen von Mischtechnik

p6elzt>ier8x6


Warum sollte ein Mensch mit Epilepsie Anrecht auf ein anfallsfreies Leben haben, wenn es seine Veranlagung nicht hergibt?

Klar, hierbei handelt es sich tatsächlich um eine Krankheit aber letztlich steht doch eines im Vordergrund: Die Lebensqualität.

Ersteres ist die Korrektur eines abnormen Zustands.

Die Optimierung der zu erwartenden Körpergröße, die in den Normalbereich fällt, ist es nicht.

Wenn Minderwuchs pathologisch ist, ist es ebenfalls die Korrektur einer Anomalie.

Die Wiederherstellung der Lebensqualität im ersten Fall bzw. der durch "Optimierung" erhaltene vermeintliche Zugewinn daran kann man nicht vergleichen.

MYiscfhte:chnTik


ie Tochter des TEs. Dort wird ja keine Einschränkung der Lebensqualität wegen der Körpergröße auftreten

Bei 1,48 wird eine größere Einschränkung der Lebensqualität auftretten als bei 1,70 bei einem Mann. Der Mann ist nämlich normal.

Die Tochter ist kleinwüchsig. Deswegen wird die Therapie da auch angeboten:#

Der Epileptiker ist krank und seine neurodegenerative Erkrankung macht ihn mit jedem Anfall dümmer. Deswegen bekommt er durch die derzeit etablierten Leitlinie Hilfe.

Der Charakter von Krankheit, der der med. Intervention zu Grunde liegt, ist klar definiert und nicht von mir.

Du weisst schon ,dass in deiner perfekten Welt, dann die hochgesprtizten 1,70 Jungs in die Röhre schauen, weil sie dann den Durchschnitt von 1,90 untertreffen, da der Durchschnitt ja einfach linear transformiert wird und ansteigt.

Das nennen die hochehrwürdigen Akademiker, zwischen 1,80 Ideal und Haartransplantation, dann "Rattenrennen".

pqeloztieAr86


Oder haben nur die genetisch Perfekten ein "Recht" auf ein schönes Leben?...

Du meine Güte - ein Zustand mit einer vorhandenen Anomalie und damit Einschränkung mindert objektiv die Chance "ein schönes Leben" zu haben - macht es aber auch nicht unmöglich.

Jemand, der nach fragwürdigen gesellschaftlichen Standards "genetisch nicht perfekt ist", hat es selbst in der Hand, sein Leben als "schön" zu empfinden bzw. es so zu gestalten. Zwischen diesen beiden Gruppen besteht keine Chancengleichheit unter natürlichen Bedingen, zwischen "genetisch nicht Perfekten" ohne Anomalien und "genetisch Perfekten" schon eher - Aussehen ist schließlich in den meisten Fällen nur EIN Faktor, auch bei der Partnerwahl, auf die hier immer verwiesen wird. Denn in letzterem Fall habe ich eine Wahl - gerade bei der Frage, wie ich meine Leben empfinde, und welche Chancen ich für mich sehe.

hcat+schxipu


Der Epileptiker ist krank und seine neurodegenerative Erkrankung macht ihn mit jedem Anfall dümmer.

Echt jetzt ??? :-o

P@auul_IRevaexre


Ersteres ist die Korrektur eines abnormen Zustands.

Die Optimierung der zu erwartenden Körpergröße, die in den Normalbereich fällt, ist es nicht.

Wenn Minderwuchs pathologisch ist, ist es ebenfalls die Korrektur einer Anomalie.

Und was wenn man den Normbereich entsprechend anpassen würde? Er ist ja recht willkürlich gesetzt. Da unterdurchschnittlich große Männer unnötige Hürden im Leben überwinden müssen (und zum Teil daran scheitern/zugrunde gehen) könnte man sie ebenso gut aus dem Normbereich herausfallen lassen. Denn dieser Normbereich garantiert kein normales Leben. Oder geht es einfach um die Quantität? Wenn es nur genügend Menschen schlecht geht gilt es also als "normal" und muss demnach nicht behandelt werden? ???

Die Wiederherstellung der Lebensqualität im ersten Fall bzw. der durch "Optimierung" erhaltene vermeintliche Zugewinn daran kann man nicht vergleichen.

Es ist sicherlich ein ganz anderes Ausmaß. Da das Problem aber dennoch signifikant genug ist, ist eine Behandlung mmn gerechtfertigt.

Bei 1,48 wird eine größere Einschränkung der Lebensqualität auftretten als bei 1,70 bei einem Mann. Der Mann ist nämlich normal.

Die Tochter ist kleinwüchsig. Deswegen wird die Therapie da auch angeboten:#

Der 1,70 Mann wird dennoch auf viel mehr Hürden im Leben stoßen als die 1,48 Frau. Ein gutes Beispiel wie willkürlich die Normabweichung definiert ist.

Der Epileptiker ist krank und seine neurodegenerative Erkrankung macht ihn mit jedem Anfall dümmer.

Das ist so stark vereinfacht, dass es schlicht inkorrekt ist.

Du weisst schon ,dass in deiner perfekten Welt, dann die hochgesprtizten 1,70 Jungs in die Röhre schauen, weil sie dann den Durchschnitt von 1,90 untertreffen, da der Durchschnitt ja einfach linear transformiert wird und ansteigt.

Nein, nicht zwangsläufig.

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