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Tochter zu klein, behandeln?

h|ag-tUysjxa


ist es aber nicht in vielen fällen so, dass es das phänomen ist, dass eltern sich über ihr kind definieren und das muss muss und muss es besser haben, um jeden preis muss es alle perfekten voraussetzungen haben und muss komplett mithalten können und auf keinen fall irgendwo in irgendeinem gebiet anderen gegenüber subjektiv schlechter sein?

und es ist eben das erschaffen von luxusproblemen. es geht heute nicht mehr darum, dass das kind überlebt, zur schule kann und irgendwo seinen platz findet. es muss DEN platz finden, es soll perfekt sein und man muss ihm jeden stein dafür aus dem weg heben.

meine sicht ist ja, dass gerade dadurch druck auf- und selbstbewusstsein abgebaut wird.

dzaRnaex87


Ich denke auch das es etwas damit zu tun hat. Verstehen kann ich es nicht, aber ich erzähle meiner Tochter ja auch das der platte Igel überfahren wurde, bei mir ist also sowieso alles vorbei.

hOag-tyAsja


und dann gibt es eben auch kinderärzte, die die unsicherheit der eltern noch schüren.

mein kind zu beispiel, er war drei, da wurden wir informiert, dass sein nabel ja nicht sooo hübsch sei, nach einem nabelbruch früher das könne man operieren lassen. das löchlein täte nix und es ginge keine gefahr davon aus, aber es ginge eben hübscher. die leichte trichterbrust, beschwerdefrei, erbmasse, das könnte man auch korrigieren, die rippen könnte man operativ schöner formen.

Da war ich angegruselt.

d]ana'e8x7


Ich wäre mehr als nur das gewesen....

L\e.ni{KrueTgexr


Na da bin ich ja froh, dass ich meinen buckligen 1,62m-Traummann schon eine Generation, bevor alle Männer auf 1,80m genormt werden, gefunden habe.

Wachstumshormongabe bei einem Mangel, das ist für mich nachvollziehbar. Wenn's sonst auf eine Größe hinausläuft, die wirklich ausgesprochen gering ist, auch okay.

Aber nur weil immer "etwas mehr" geht? Und dafür schwerwiegende Risiken in Kauf nehmen? Da beschwere ich mich doch lieber bei meinen Eltern darüber, dass sie mich nicht haben 10cm größer werden lassen, als darüber, dass ich mich wegen 10cm mehr später mit den Folgen eines Schlaganfalls, o.ä. leben muss.

Für mich jetzt nicht wirklich nachvollziehbar.

Naja, ich geh dann mal meinen hässlichen Bauchnabel pimpen lassen.

hhats.chikpu


Ich kann mir auch nicht annähernd vorstellen, was das für ein besch*** Gefühl ist, wenn das Kind darauf hin wirklich was schlimmes bekommt. Kann einem so auch passieren und ist schon schrecklich genug. Aber dann noch die ständigen Gedanken dazu, ob man als Eltern daran schuld ist?! Und das nur wegen ein paar cm Körpergröße?

cxriecbharlxie


Hättest du die Erkrankung, hättest du eigentlich nicht promovieren können (,obwohl man natürlich ,wie wir wissen sehr leicht promovieren kann).

Das ist doch Blödsinn. Es gibt genug Aspekte, die kompensierend sind, die ich aber nun nicht aufzähle, weil Du sie ja eh in falschen Hals bekommst.

Und mal ernsthaft: es gibt medizinsiche Dissertationen, die sind nur 40 Seiten oder so und in 3 Monaten geschrieben. Deswegen gibt es auch so viele. Dass es im Verhältnis zu den Studienabbruchzahlen so viel weniger phil., rer.nat. oder jur. gibt, wird schon seinen Grund haben, meinst Du nicht?

Und ja, ich bin auch stolz auf einen Job, der "ganz normal" ist. Was siehst Du daran als Problem?

Du bist so auf Krawall gebürstet, dass man sich ständig genötigt fühlt, Dich da runter zu bringen. Das ist echt sehr unangenehm im Umgang und verdeckt die sachlichen Infos, die Du vielleihct lieferst, tatsächlich so, dass man nur den Namen schon liest und den Rest überfliegt, weil man keine Lust auf die ständigen Angriffe hat.

Noch mal: vielleicht beherrschst Du Dich ein bisschen, das wäre echt nett.

cfrie&char_lixe


Studienabschlusszahlen.

cbrieocharxlie


ah, und ich wollte noch den ganzen Nachmittag was zu der von Dir so viel zitierten "Chancengleichhei" sagen.

Deine Argumemtation bewegt sich ja kaum auf medizinischem, sondern auf sozialen Gebiet.

Du findest es einfach blöd, dass Eltern Geld ausgeben um ihr Kind eine bestimmte Körpergröße zu ermöglichen, Du siehst das als Beispiel für dekandentes Akademikertum, die sich die Welt so drehen, wie sie gerne hätten, anstatt die normalen Unterschiede zu akzeptieren.

Du meinst, jeder sollte Chancengleichheit haben. Ich wollte nur dazu anmerken, dass das nicht bedetet, dass jeder die gleichen Chancen in der Startposition hat (also jeder ein Recht auf Hochspritzen, Förderung etc..), sondern es bedeutet nur, dass jeder die Möglichkeit haben sollte, die dargebotenen Chancen zu ergreifen. Und für manche ist der Weg dorthin steiniger als für andere;

deswegen ist eine gute Startposition von Vorteil, wie alle ADS-Kinder oder Kinder aus bildungsfernen Haushalten leidvoll wissen.

MTis<cht-ec&hnixk


Nein, nicht zwangsläufig.

Wenn Kinder von 1,70 optimiert werden und man das mit allen tut, steigt der Mittelwert der Population zwangsläufig an.

Dann ist die 1,80 die neue 1,70 und die 40 000 Euro wurden umsonst investiert.

Klassische lineare Transformation eines Mittelwertes. Sollte jeder Sozialwissenschaftler wissen

.

Du meinst, jeder sollte Chancengleichheit haben. Ich wollte nur dazu anmerken, dass das nicht bedetet, dass jeder die gleichen Chancen in der Startposition hat (also jeder ein Recht auf Hochspritzen, Förderung etc..),

Doch genau das heißt Chancengleichheit. Dass hat nichts mit Akademikertum zu tun, sondern einfach mit Anstand. Die Argumentation ist ja strikt asozial und klingt nach Bionadebürgertum :Alle sollen die gleichen Chancen haben, aber mein Kind soll dann bitte noch ein bisschen gleichere Chancen haben, sodass es auf die 1,70 Deppen runterschauen können, die sich die THerapie nicht leisten können.

Erinnert an die Argumentation : Ich habe nix gegen Ausländer ,außer die in meiner Stammkneipe.

Aus diesem Grund ist eine nicht medizinische Indikation für dieses Medikament in Deutschland auch nicht zugelassen. Verwunderlich, dass ein Arzt das überhaupt anbietet. Durch das neue Gesetz über Doping und deren Beihilfe wird das auch rechtlich interessant.

M9iscghtech?nixk


dass Eltern Geld ausgeben um ihr Kind eine bestimmte Körpergröße zu ermöglichen,

Ich finde es vorallem blöd, dass dafür die PKV aufkommen soll, auf die das noch abgewälzt werden soll.

Da du ja schon von irgendwelchen reichen Medizinern mit "Status" fabuliert hast, kannst du ja nicht besonders reich sein. Denn Geld für Wachstumshormontherapien für 3 Kinder haben die wenigsten Ärzte, die ich kenne

c8riech0arlixe


Du hast es immer noch nicht verstanden, deswegen fabuliere ich doch gerne noch mal.

Ich meine, dass alle Eltern ihren Kindern im Rahmen ihrer Möglichkeiten Chancen einräumen können. Je sozial benachteiligter die Ausgangsbasis, desto wichtiger die Förderung. Bildungsferne, wenig soziale Kontakte, ökonomische Probleme, Behinderung oder Kleinwuchs sind für die Entwicklung eines Kindes hemmende Faktoren.

Nun haben wir eine Familie mit hohem sozialen Status und hohen ökonomischen Reserven, Im Zuge des beruflichen Status gibt es viele Sozialkontakte und damit networking. Im Zug der ökonomischen Reserven können die Kinder mit ihren Eltern reisen, haben ihre eigene Bereiche, räumlich und im Siinne von Interessenverwirklichung und damit positiver Selbsterfahrung.

Bei DIESER Familie ist die Chancenminderung durch Minderwuchs als EIN mindernder Faktor von den Eltern wahrscheinlich lockerer zu betrachten (ist nur eine Vermutung, ich habe nicht gefragt) als in einer Familie mit 1-Zimmer-Wohnung und Arbeitslosigkeit. Diese Familie würde bestimmt mehr daran setzen, dass ihr Kind auf allen Gebieten punkten kann.

Du siehst also, dass ich arbeitslos bin und in einer 1-Zimmer-Wohnung lebe, da ich meinem Kind die Chance auf über 1,68 geben möchte, wenn der Arzt und wir zu dem Schluss kommen, dass es vertretbar ist.

cMriechNarlQixe


Denn Geld für Wachstumshormontherapien für 3 Kinder haben die wenigsten Ärzte, die ich kenne

Absolut faszinierend, wie Du aus mehreren Aussagen(Informationen immer eine machst. ;-) ist das eigentlich Taktik? Aber ehrlich gesagt klingst Du dafür zu aufgebracht. Das hat eher was von: ich sehe den Knochen und muß los.

M isc,htecxhnik


Je sozial benachteiligter die Ausgangsbasis, desto wichtiger die Förderung. Bildungsferne, wenig soziale Kontakte, ökonomische Probleme, Behinderung oder Kleinwuchs sind für die Entwicklung eines Kindes hemmende Faktoren.

Kleinwuchs, definiert als ein Wuchs unter der 3. Perzentile ist sicherlich als "hemmender Faktor" diskutierbar.

Bei deinem Fall liegt dies aber gar nicht bzw. nur knapp vor. Als Kriterium für das Ende der Therapie dient dann aber die Normalverteilung der Bevölkerung bzw. ein vage definierter Zielgrößenbereich.

Ob du in einem südenglischen Schloss wohnst ist ja auch egal.

Was du willst ist halt eigentlich egal, da Wunschkinder in Deutschland nicht existieren. Der Arzt hat in einem solchen Fall auch nicht Wunscherfüller der Eltern zu sein.

Zumal er die ganzen Termine auch noch auf alle abwälzt. Strikt asozial

Vielleicht ist das Überengagement für Kinder wirklich falsch.

Bei einer solchen Therapie ist die medizinische Argumentation auch nicht von der sozialen zu trennen, da es beide Bereiche berührt.

c(rieIcaharlxie


Was du willst ist halt eigentlich egal, da Wunschkinder in Deutschland nicht existieren. Der Arzt hat in einem solchen Fall auch nicht Wunscherfüller der Eltern zu sein.

Zumal er die ganzen Termine auch noch auf alle abwälzt. Strikt asozial

Du hast echt ein Ärzteproblem. Das solltes du mal behandeln lassen. ;-D

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