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Tochter zu klein, behandeln?

M<oyi


Im Job erteilt niemand mehr Ansagen.

Also wenn es danach geht, sollte man vielleicht gleich alle Menschen nur noch in groß, schön, begabt, leistungsstark, willig und natürlich trotzdem nicht zu geldgeil ausliefern, dann wird alles gut :=o .

Und es gibt durchaus Menschen mit richtig gravierenden Behinderungen, die im Job erfolgreich sind und die auch sonst nicht am rande des Selbstmordes stehen...

sXon1yaner


Solange das Kind gesund ist würde ich die Finger davon lassen. Was ist an 1.45 so schlimm? Ich habe eine Freundin die so groß ist. Sie ist erfolgreiche Akademikern, hat einen Partner, viele Freunde. Generell normale Anzahl an Partnern im Leben. Sie hat halt Charakter. Eine andere Freundin hat ein Syndrom, das ist ihr Aussehen stark beeinträchtigt. Selbe Lied wie die andere. Ganz normale Freundebund Leben, erfolgreich im Leben und Beruf. Es kommt halt auf den Charakter an, nicht das Aussehen. Der Charakter kommt vom Elternhaus.

Also, deiner Tochter steht nichts im Weg. Solange ihr darauf achtet, dass das Kind sich entfalten kann und sich selbst liebt.

Und die Kids heute sind weitaus toleranter und aufgeklärter als früher.

Und selbst wenn, ich kann mich noch an meine Kindheit und Jugend erinnern. Egal ob Dick oder sonst nicht der Norm entsprechend oder ganz normal aussehend. Die Kinder die gehänselt und ausgegrenzt wurden, würden diese immer, wirklich immer wegen ihrem Charakter, wenn sie halt seltsam waren.

Also fokussiert euch doch lieber daranuf, dass sie selbstbewusst wird, anstatt ihr Hormone zu verabreichen und ihr dann noch eventuell eine Krankheit aufzubürden.

Wieso soll euer Kind euch böse sein, weil ihr sie so angenommenen habt und geliebt habt wie sie ist?

Denn so ist sie nunmal. Die Natur ist vielfältig und bringt gottseidank viele Varianten von Menschen hervor und schert sich einen Dreck darum was Norm ist oder nicht. Solange das Kind keine Schmerzen leidet durch ihre Besonderheit, gibt es doch kein Grund sie zu verändern.

Von seeligen Schmerz ausgelöst durch Mitmenschen könnt ihr sie so oder so nicht 100% beschützen. Eure Aufgabe als Eltern ist es euer Kind zu wappnen und zu stärken, um dennoch stark durchs Leben zu gehen, egal wie es aussieht.

Ist doch immer noch besser als wenn sie als Teenie oder junge Erwachsene mit Krebs oder anderem wegen den Hormonen im Krankenhaus liegt und deshalb seelig und körperlich leidet oder ihr Leben einbüßen muß.

Wie würdet ihr euch dann fühlen?

Ist euch Das Risiko wert, dafür dass sie durch Hormonbehandlung dann 'normal' groß ist und dennoch nicht gefeilt vor Boshaftigkeit irgendwelcher Individuen, die mit sich selbst nicht klar kommen und deshalb anderen Menschen das Leben versuchen schwer zu machen?

Menschen, die nicht von ihren Eltern angenommen, respektiert und geliebt wurden so wie sie sind und ihren Frust an anderen auslassen wollen?

Denn nur das steckt hinter Ausgrenzung und Hänselein. Und auf eine Freundschaft mit solchen Menschen kann man egal ob der Norm entsprechend oder nicht getrost verzichten. Die bringen nie gutes in das eigene Leben.

M!oyxi


Den TE möchte ich darauf hinweisen, dass eine Berechnung der Handknochen in diesem Alter sehr ungenau ist.

Wenn beide Eltern normal groß sind und kein Mangel an Wachstumshormonen vorliegt, kann es auch sein, dass ihr euch gerade völlig umsonst verrückt macht. Vielleicht wollt ihr eine zweite Meinung einholen?

Mnoyi


Ich meine natürlich Berechnung der Endgröße.

s}ony1anexr


Und noch was. Wenn man ein Kind nur bekommt, damit es schön der Norm entspricht und alles in seinem Leben perfekt sein soll, dann sollte man es lassen.

Wenn man Kinder kriegt, dann sollte man auch willens sein, das Kind so wie es ist fürs Leben zu wappnen und groß zu ziehen ohne vor der scheinbaren Erwartung der Gesellschaft einzuknicken.

Das macht gute Eltern aus. :)z

MNischKte:chnixk


Zuerst fängt man mal mit einer Stimulanz an,

es werden zwei Tests gemacht, die in der Durchführung ähnlich sind.

Der STH-Stimulationstest und der Arginin-Stimulationstest.

Die Tests sind hochgradig fehleranfällig. In den USA geht man davon aus, dass 60 Prozent der behandelten Kinder gar keinen Hormonmangel haben.

Selbst die Wiederholung der assays bringt da eine erhebliche Varianz.

ich finde das für die heutige Zeit für einen Mann zu klein, auch wenn es politisch unkorrekt ist. Er fällt damit durch so viele Raster, dass er schon was super-tolles auf die Beine stellen müßte um die gleichen Chancen wir ein 1,80 Mann zu haben. Ausnahmen gibt es immer, aber muß man dem Kind eine ungünstige Startposition quasi auf's Auge drücken so nach dem Motto: schau' mal, ob Du was draus machst, wenn nicht: Experiment fehlgeschlagen

Die Frage wäre eher, ob die Gemeinschaft, also auch ich, einem Jungen, der eine Zielgröße von 1,68 hat, wie deiner, für teures Geld einen Hormontherapie bezahlen soll ,um dein 1,80 Ideal zu erreichen:

Hierbei wäre auch die Größe von dir und dem Vater interessant, denn du bestätigst ja direkt meinen obigen Beitrag:

Heute zählt alles, was "unter dem Durchschnitt" liegt als zu klein und alle werden auf 1,80m gebracht, was dann dazu führt, dass in 20 Jahren die 1,80 Männer die neuen 1,68m Männer sind.

Auf Deutsch :Ein Rattenrennen.

Hierbei wären mal strengere gesetzliche Kontrollen angebracht, dass die Ärzteschaft nicht in ihrer THerapiewut und Geldgeilheit alles durchsetzt.

Insgesamt ein sehr schöner Beitrag.

Weiterhin ist es eigentlich grob unethisch, dass dein Sohn nun 1,80 werden soll, obwohl ihm sein Schicksal 1,68 aufgetragen hat.Denn bei einer Ziegröße von 1,68 kann der Mangel an GH gar nicht so groß sein als das ein wirklicher Mangel besteht.

KaleziXneHexrex21


Wir haben hier ein ähnliches Problem (die Diskussion zur Behandlung steht aber noch nicht an) und ich sehe das ganz anders. Ich selber bin ziemlich klein und zierlich und es hat überhaupt keinen Sinn, als Eltern sein Kind so zu lieben wie es ist, die Gesellschaft tickt da nunmal anders. Man hat IMMER, überall Nachteile und man kann noch so selbstbewusst sein, man wird immer diesen Niedlichkeitsfaktor an sich haften haben.

Es geht hier auch nicht darum, dass alle Menschen gleich groß werden sollen oder einer gewissen Norm enstprechen sollen. Aber sind wir alle doch mal ehrlich: Dicke Menschen werden auch auf eine Art und Weise stigmatisiert, obwohl es einfach normal ist, dass es dünne und dicke Menschen gibt. Genauso ist es auch mit der Größe.

Die TE schreibt ja auch sehr treffend, um was es eigentlich geht: Die Tochter soll nicht total unter der Norm landen, sie soll normal behandelt werden von der Gesellschaft und das schafft man eben nur, wenn sie zwar klein, aber nicht Mini ist.

Und dass Kinder darunter leiden, wenn sie so klein sind, kenne ich selber. Kinder sind ehrlich und damit auch gemein. Ein dickes Kind, das ständig gehänselt wird, schickt man zur Abnehmkur. Ein viel zu kleines Kind soll aber damit klar kommen... ich finde, da wird mit zweierlei Maß gemessen.

Ich würde die Tochter behandeln lassen. Sie ist selber unglücklich, sie wird ihr Leben lang mit Einschränkungen leben müssen und wenn sie wirklich nur 1,43m wird, erschwert ihr das auch mal die Berufswahl.

P,eeKGlee


Ein dickes Kind, das ständig gehänselt wird, schickt man zur Abnehmkur.

Wie war das noch mit Korrelation und Kausalität? Man schickt auch ein dickes Kind das gehänselt wird zur Abnehmkur und man schickt dünne Kinder die nicht gehänselt werden, nicht zur Abnehmkur. Deine Aussage ist damit ziemlich nutzlos. Denn sie verbindet zwei Komponenten als kausal die nicht kausal sind.

Ich find es einfach sehr erschreckend dass ihr euren Kindern nicht zutraut, sich mit dem "anders sein" konstruktiv auseinander zu setzen. Ich sage nicht dass das wie geschmiert läuft und das es das Leben nicht auf die eine oder andere Weise prägt. Aber das kann doch auch positiv sein. Wenn aber schon die Eltern flippen weil sie ein Scenario im Kopf haben von was, wenn... dann kann sich das Kind ja kaum frei entwickeln und sich in seinem anders-sein frei experimentieren.

Myischt[ec{hnxik


Die TE schreibt ja auch sehr treffend, um was es eigentlich geht: Die Tochter soll nicht total unter der Norm landen, sie soll normal behandelt werden von der Gesellschaft und das schafft man eben nur, wenn sie zwar klein, aber nicht Mini ist.

Die Userin chrie..auf Seite 1 hat dies anders dargestellt. Klein, aber nicht mini, ist zB bei Männern auch 1,68, da dies die 3. Perzentile ist.

Ethische Fragen der zu erreichenden Endgröße werden überhaupt nicht gestellt. Da diese Therapien extrem kostenaufwendig sind, darf man durchaus Fragen nach den diagnostischen Kriterien (,die absolut nicht valide sind) stellen.

Die Gefahr des Designerkindes ist mittlerweile dabei auch in Deutschland evident. Bei Mädchen mag das noch weniger schlimm sein, aber die eine Mutter schreibt ja, dass sie ihrem Sohn die 1,80 (das ist die 50. Perzentile) ermöglich will, da er dann "mehr Chancen habe" als mit seiner Zielgröße von 1,68 (3. Perzentile):

Wäre man hier konsequent, würden die Zielgröße klar auf der 3. Perzentile bzw. 5. Perzentile angesiedelt.

Noch vor Jahren, vermutlich immer noch , drohten hier standesrechtliche bzw. strafrechtliche Fragen gegen Ärzte.

Die Frage bleibt ja weiterhin, warum soll ein gesunder Junge mit Zielgröße von 1,68, so "enhanced" werden, dass er 1,80 wird. Dann kann man sich gleich 1,90 bestellen:

Bei GH-Mangel prinzipiell nachvollziehbar, sofern es der "zu erwartenden Zielgröße" entspricht. Bei 1,68 kann aber gar kein starker GH-Mangel vorliegen.

MQisdchtZechxnik


Ich find es einfach sehr erschreckend dass ihr euren Kindern nicht zutraut, sich mit dem "anders sein" konstruktiv auseinander zu setzen.

Neben dieser psychologischen Frage darf in diesem Zusammenhang immer auf die Belastung von mehreren 100 000 Euro für jede Therapie verwiesen werden.

Dass es um keine starken Mängel geht, versteht sich bei Zielgrößen um die 3. Perzentile von selbst.

Bei obiger Tochter handelt es sich allerdings um eine klare Abweichung nach unten mit 1,48.

Aber bei dem zitierten Sohn mit 1,68 sieht das ganz anders aus.

Um die 00er Jahre wurde in Bremen anscheinedn auch Schindluder mit GH betrieben. Tausende von Kindern wurden ohne Indikation behandelt . Odds-Ratio war damals 7:1 für Kinder , die in Bremen wohnten:

An diesem Medikament sieht man auch schön ,wie sich ästhetische und medizinische Indikationen nicht mehr trennen lassen und welche gesellschaftlichen Implikationen das hat.

Familie A gönnt sich den 1,80m großen Sohn, während B in die Röhre schaut etc.

n1ircki-x01


Hallo

auch wir haben das Problem das unsere Tochter zu klein ist. Sie ist 12 Jahre alt und 128cm groß.

Seit dem vierte Lebensjahr sind wir in einer Endokrinologischen Klinik in Behandlung.

Sie ist kontinuierlich im Jahr 6 cm gewachsen ,dies war erst mal für die Ärzte genügsam .Laut röntgen der Wachstumsfuge ist sie 2,5 Jahre mit ihrer Körpergröße zurück.

Dies ging bis September dieses Jahres,den sie hatte einen Wachstums Stop .

Es wurde Blut entnommen für bestimmte genetisch bedingte Kleinwuchs ,dieses Blut wurde in die Mikrobiologie geschickt und dauerte 3 Monate.

Mit der Hoffnung mit einer Hormontherapie anfangen zu können, den mittlerweile schließt sich die Wachstumsfuge ,ermittelte Endgröße 1,40 m.

Im April diesen Jahr dann das langersehnte Gespräch,beide genetisch bedingten Kleinwüchse waren negativ und das Wachstumshormon war genügend vorhanden,so das uns der Chefarzt erklärte das es ihm zwar unheimlich leid tue er uns habe nicht helfen könnte da ja genügend Wachstumshormone vorhanden sind und man deshalb keine keine zusätzlichen Hormone geben könnte.

Deshalb verstehe ich gar nicht ,das dein Arzt dir zu einer Hormonbehandlung rät....da würde ich mir noch mal eine zweite Meinung einholen

Alles gute für euch

LG

sRonyLaner


Dicke Menschen werden auch auf eine Art und Weise stigmatisiert, obwohl es einfach normal ist, dass es dünne und dicke Menschen gibt. Genauso ist es auch mit der Größe.

Ja ja, bla bla... Und alle die nicht die richtige Hautfarbe oder Haar- oder Augenfarbe oder das richtig Körperlich haben. Ausschlaggebend ist natürlich immer das Fernsehen und die Medien. Denn sie sind natürlich der Spiegelt der Welt da draußen. Andere Werte gelten natürlich nicht. Auch nicht, dass Körpergrößen wir 1.80, 1.90 etc. Normen sind die nur auf erst Europäer oder Menschen mit diesem Hintergrund zu trifft. Dass etwa 80% der Weltbevölkerung eben nicht blond, blauäugig, weiß und 'groß' ist, zählt da nicht. Dass 99,99999999% der Menschen nicht dem in den Medien gepriesene Ideal der Nordeuropäer entspricht, dennoch überlebt, sein Glück finden kann und sich fortpflanzt, ist natürlich nicht von Bedeutung. :|N

Vielleicht sollte man einfach seinen Horizont erweitern und den Kindern beibringen, dass die mediale Welt nicht die Realität ist und Die Welt groß und vielfältig ist. Besonders heute, wo es so einfach ist wie noch nie hinaus zu gehen und die Welt zu erkunden und einen Platz zu finden wo man nicht der Freak ist nur weil man nicht das anorexische, von Selbsthass zerfressene Germanies Next Topmodell werden kann, um wer zu sein.

Es lebe der Stumpfsinn und die Oberflächlichkeit!

c?rieccharl;ixe


Mir ist @peeklee

eigentlich zu aggressiv, um hier noch wieter zu schreiben, aber ich halte mich tapfer.

Alle Eltern wollen für ihr Kind das Beste.

die Stigmatisierung wegen Minderwuchs in verschiedenen Bereichen ist bekannt, genauso wie zu dumm, zu groß, zu blond, zu schwarz. Als Eltern hätte man gerne, dass das Kind von keiner Verurteilung betroffen ist und so alle Chancen offen hat. Deswgen macht man sich um so etwas Gedanken. Natürlich gibt esviele verschieden Identitätsentwürfe, aber nicht jeder wird zu dem, der er gehofft hat zu werden, meist ist es ein Arrangieren und Nischen-Bilden und -besetzen in Abhänigkeit zu anderen. Je mehr Eischräkungen und Abweichunge, desto mehr Einschrängungen in Hobby- Berufs- und Partnerwahl, letztendlich in Freizeitgestaltung und Selbstverwirklichung. Nicht jeder kommt damit zurecht. Ob das Kind des TE damit zurecht kommen würde, weiß man nicht. Es KANN sein, MUSS aber nicht.

Übrigens, der Fall den ich erwähnte, bei dem sich die Eltern dagegen ausgesprochen haben, der Sohn aber nicht sooo glücklich damit ist, ist auch leicht erklärbar.

Der Vater ist Mediziner, die Mutter Professorin. Sie ermöglichen aufgrund ihres Status und ökonomischen Kapitals eine so hervorragende Ausgangsposition, dass das mit der Größe aus ihrer Sicht kompensierbar erscheint. Diese Möglichkeit haben nicht alle Eltern.

P(eeKzlxee


Mir ist @peeklee

eigentlich zu aggressiv, um hier noch wieter zu schreiben, aber ich halte mich tapfer.

Und, Opfer und Täter sind hiermit wohl definiert, oder nicht?

M:oxyi


Dein Sohn hat also Einschränkungen in Beruf und Hobby, wenn er 168cm wird? Ok, bei den Berufen gibt es einige, die sind erst ab 170cm machbar. Allerdings sind die eher nicht im akademischen Bereich angesiedelt. Welches Hobby man allerdings mit dieser Körpergröße nicht ausüben kann, muss mir mal jemand erklären ??? .

Alles andere was du geschrieben hast, macht mich zu aggressiv um darauf einzugehen. Aber zum Glück bin ich nur klein und nicht zu dumm und zu schwarz...

Vielleicht bleichen wir bald auch die Schwarzen? Ehrlich, du bist eine so gebildete Frau und schreibst so eine Scheiße ":/ .

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