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Tochter zu klein, behandeln?

cyrieTcharl;ise


Besonders heute, wo es so einfach ist wie noch nie hinaus zu gehen und die Welt zu erkunden und einen Platz zu finden wo man nicht der Freak

1. Die Sozialisations- und Idenitätstheorien besagen, dass man sich seiner Selbst sicher sein muß, bevor man offen für Neues ist. Die Grundlagen dafür liegen in der Form des Aufwachsens und dabei ist speziell die Interaktion mit den Mitmenschen prägend. Wenn diese schon stigmatisierend ist -und das ist sie bei Kleinwuchs- wird man evtl. gar nicht der Typ, der sein Glück woanders suchen kann.

Sprich: man muß erst mal eine solche Persönlichkeit aufbauen können um hinaus in die Welt mit allen Konsequenzen gehen zu können. Wenn man mal davon absieht, dass einen eine massiver Leidesndruck zum Gehen zwingt, was man ja nicht möchte.

2. Muß das Kind die nächsten 20 Jahre ja wohl hier verbringen.

MOoyxi


Dass 99,99999999% der Menschen nicht dem in den Medien gepriesene Ideal der Nordeuropäer entspricht

Vielleicht gründen wir einfach den neuen Lebensborn.

csriechxarlie


....

unser Sohn hat aufgrund der Eltern eine Erwartung von wenigstens 1,80.

Das wird aber nicht passieren. Also ist er in meinen Augen behandlungsbedürftig, damit er sein Potential ausschöpfen kann.

Wäre seine reguläre Erwartung 1,68 aufrund uns Eltern, würde ich nichts machen.

cZriec"har-lie


@ pee

Huppala, ist heute der Abend hier Bullshit-Bingo? Das ist ja sehr grosser Unsinn.

bei solchen Aussagen muß man gar nicht definieren, sondern einfach nur reagieren.

MQoyi


Wenn diese schon stigmatisierend ist -und das ist sie bei Kleinwuchs- wird man evtl. gar nicht der Typ, der sein Glück woanders suchen kann.

Ich muss in einer anderen Welt leben...

Ich bin nicht nur kleinwüchsig, ich bin auch noch zur Hälfte einer Bevölkerungsgruppe angehörig( ok das sieht man nicht), die von aller Welt gehasst wird, in so ziemlich jedem Land der Welt. Trotzdem bin ich nie so stark stigmatisiert worden, dass ich nicht durch simples handeln beweisen konnte, dass ich nicht das bin, was Vorurteile vielleicht sagen. Dazu musste ich nicht einmal reden. Sicher mag es Menschen geben, die können nur mit "normalen" Menschen überhaupt irgendwie etwas anfangen, aber die tummeln sich scheinbar alle nicht in meiner Nähe.

L|ian#-PJill


Wo soll das hinführen, wenn Jungen mit einer genetischen Veranlagung für 1,68m plötzlich eine Größe von 1,80 m vortäuschen? Eine solche künstlich herbeigeführte Größe wird ja nicht weiter vererbt und die nächste Generation hat dann das selbe Problem.

Obwohl... wir haben hier das umgekehrte Problem: Genetisch bedingter Großwuchs. Meine Tochter (16) ist seit ihrem 14. Lebensjahr 1,86m groß und leidet pubertätsbedingt noch sehr darunter. Ich hoffe, sie arrangiert sich irgendwann damit. Da wäre ein großer Mann ohne die genetischen Anlagen zum Großwuchs nicht das Schlechteste, um die nächste Generation ein bisschen zu bremsen (Scherz).

cAriec1har[lie


Nur weil Du es geschafft hast, heißt das nicht, dass es jeder schaffen sollte. Außerdem kannst Du Dich nicht generell mit allen Frauen auf der Welt solidarisieren, denn du lebst im toleranten Mittelerde. Kleinwüchsig und Frau woanders... tja.... da wäre man dann froh, wenn man nur "und" ist.

Überall geht es halt nicht und man weiß nicht, was später passiert. Deshalb sollte man als Eltern die Ausgangsschancen optimieren, auch wenn klar ist, dass immer überall auf der Welt irgendwas anders als Benachteiligung gilt, wie schon erwähnt.

ceriecsharlJie


@ lian

die genetische Veranlagung ist ja 1,80.

cbriec%haxrlie


.... und ich hätte auch meine Tochter nicht 1,86 werden lassen.

Loi$an-Jixll


.... und ich hätte auch meine Tochter nicht 1,86 werden lassen.

Ich schon, und zwar sehenden Auges und aus vollster Überzeugung. Weil ich einem Mädchen keine Wachstumshemmer zumuten werde, wenn es keine medizinische Notwendigkeit gibt. Sie kommt halt nach ihrem Vater; ihre Schwester ist auch 1,83 m groß.

M1oyi


Also außerhalb Europas ist meine Größe sogar fast normal. Insbesondere in den asiatischen Ländern, würde ich nicht einmal auffallen, außer das ich natürlich als Europäerin dann fremd bin. Südamerika ebenfalls, da gibt es Indiomänner in meiner Größe. Also Frau sein, mag da ja sehr wohl scheiße sein, aber der Rest wäre wohl eher noch leichter, weil einfach das Umfeld nicht so riesig ist, wie in Europa.

c*riercharl#ixe


Gar nicht. Sie kommen nach euch beiden.

Lwian-EJixll


Man kann sich die Menschen halt nicht so zurecht schnitzen, dass lauter gleichförmige Paarungen entstehen, die möglichst nicht vom Durchschnitt abweichen. Wie langweilig...

Kdlueine=Hexxe21


Ich finde, cricharlie beschreibt sehr treffend, welche Gedanken sich Eltern in dieser Situation machen und warum. Dass manche Eltern da anders entscheiden ist doch völlig in Ordnung, beide Entscheidungen sind in gewisser Weise richtig.

Und ich hatte bei meinem ersten Post nicht über irgendjemand gesprochen, sondern MEINE Erfahrungen mit geteilt. Und ich finde nicht, dass man mich dann als "Oberflächig" oder "Blabla" hinstellen muss, denn das ist weder sachlich noch konstruktiv. Ich denke, dass ich meine Erfahrungen sehr wohl mitteilen darf, denn das könnte den Eltern helfen.

Ich finde nicht, dass es ein Richtig oder Falsch gibt, das auf alle solche Fälle zu trifft. Aber es ist nun mal Fakt, dass sehr viel kleinere Kinder mit vielen Problemen zu kämpfen haben und sich das im Erwachsenenalter nicht ändert.

Lkia/n-Ji5lxl


Aber es ist nun mal Fakt, dass sehr viel kleinere Kinder mit vielen Problemen zu kämpfen haben und sich das im Erwachsenenalter nicht ändert.

Das wird großen Kindern ja hier auch angedichtet, und das will ich nicht so stehen lassen; man kann nicht alles designen wie es einem am besten gefallen würde.

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