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Tochter zu klein, behandeln?

M[ischte~chnxik


was sagt man eigentlich jemanden, der durch ein Cortisonspray 0.5 cm kleiner ist als seine Zielgröße.

Bekommt der heute auch Wachstumshormone?

Vermutlich ja.

DjespeXrate0x1


Oh shit, meine Tochter ist blond, müsste aber eigentlich braune Haare haben...

Ich bin raus *:)

DOaruxma


Ich bin 1,73m.

Meine Eltern sind 1,64m und 1,70m.

Hätte man bei mir nun auch was tun müssen, weil ich ja die Normgröße überschritten habe? ;-D

(Obwohl ich mir schon sehr wünsche kleiner zu sein.)

Könnt ihr bei der Kleinen nicht noch abwarten? Vielleicht ist sie einfach Spätentwicklerin (v.a. wenn die Hormone i.O. sind).

Die Schwester einer Freundin sollte laut Berechnung auch 1,85m werden und die Eltern hatten auch über Hormone nachgedacht und siehe da, sie ist bloß 1,77m geworden. Dort war es Fehlalarm.

MUisWchtegchnxik


Dort war es Fehlalarm.

Gerade deswegen verwundert es, dass die Berufsgruppe mit den 40SeitenPromotionen es nicht bedenklich findet Wachstumshormondynastien heranzuzüchten.

Denn der Kollege, der mit 1,80 andere Frauen kriegt als mit 1,70, der vererbt ja seine Gene ohne die Hormone weiter.

Eigentlich schräg.

Schlimm ist aber natürlich, wie sehr die Elitepartnergeneration mittlerweile alle prägt.

Selbst mit 1,80 bekommst du ja keine richtige Akademikern mehr ab. Frage auch immer. Morgens oder abends gemessen. Das sind bis zu 2 cm Differenz

M3adame3 ClhaFrenxton


ich kenne viele junge Frauen die nicht größer sind als 1.50m.

bei Frauen ist das nun wirklich kein Problem, und gerade wenn die Proportionen passen fällt eine kleine Frau nicht besonders auf.

in meiner Familie bin ich mit 1.60m sogar die größte Frau, und keine hatte je Nachteile durch die Größe (außer was Hosenlängen betrifft ;-) )

pkelzt\ier86


Wenn Eltern es noch nicht einmal verstehen dem eigenen Kind zu einer derart gefestigten Identität zu verhelfen, dass es eine minimale Abweichung der Körpergröße aushält, dann sind sie erst recht nicht in der Lage ihm genügend innere Stabilität und Selbstbewusstsein zu vermitteln, was es braucht, um die möglicherweise in seinem Leben auftauchenden großen Lebenskrisen bewältigen zu können.

Wer dem Kind schon vermittelt, dass man sich dem gesellschaftlichen Druck beugen muss wegen Nichtigkeiten, der lehrt ihm nur, dass man sich grundsätzlich der Norm anpassen muss, koste es, was es wolle.

Wer das ganze dann noch macht nicht aus wirklicher Überzeugung für die Sache , sondern hauptsächlich aus der Befürchtung, später Vorwürfe vom Kind hören zu müssen, der hat selbst ein gravierendes Problem - und nicht das Kind.

Und wer ernsthaft glaubt, eine Optimierung in dieser Größenordnung sei kein deutlicher Schritt in Richtung Designerkind, ist entweder naiv oder belügt sich selbst.

Und zu dem Pseudoargument, man verweigere Kindern mit schiefen Zähnen ja auch keine Zahnspange und optimiere sie hier ebenso, sage ich besser nichts...

Zu dem Thema fällt mir gerade der Film Gattaca ein - der passt sehr gut zu einigen Aussagen hier, würde ich meinen.

Was gültige Norm ist bzw. inwieweit er diese zulässt, das bestimmt jeder ein kleines Stück weit mit. Und das sollte man auch seinen Kindern vermitteln. Vielfalt war im Übrigen der Menschheit wie vielen anderen Rassen bisher auch ein Überlebensgrarant, vielleicht sollte man die Sache auch mal von dieser Seite betrachten.

mRaripodsxa


.... und ich hätte auch meine Tochter nicht 1,86 werden lassen.

Jetzt mal abgesehen von der Taktlosigkeit, eine solche Bemerkung gegenüber einer anderen Schreiberin zu tun, schockiert mich die Aussage sehr: erstens, weil es für mich unangemessen selbstbezogen klingt Und wenn Dein Kind doch 1,86 wird, weil Du nicht Herrin des Geschehens bist? Was dann? Zur Adoption freigeben? Verstoßen? / und zweitens, weil Du tust, als wenn eine vom Wunsch der Eltern abweichende Größe unbedingt reparaturbedürftig ist.

M`oyi


Jetzt mal abgesehen von der Taktlosigkeit, eine solche Bemerkung gegenüber einer anderen Schreiberin zu tun, schockiert mich die Aussage sehr: erstens, weil es für mich unangemessen selbstbezogen klingt Und wenn Dein Kind doch 1,86 wird, weil Du nicht Herrin des Geschehens bist? Was dann? Zur Adoption freigeben? Verstoßen? / und zweitens, weil Du tust, als wenn eine vom Wunsch der Eltern abweichende Größe unbedingt reparaturbedürftig ist.

Naja, sie hat auch geschrieben, ich wäre außerhalb von "Mittelerde" froh wenn ich statt kleinwüchsig und Frau nur "und" wäre. Es ist also anzunehmen, sie hat es mit Takt generell nicht so :=o .

Ich meine, ich habe Verständnis für den Wunsch, dass die Kinder es so gut wie möglich haben sollen, aber hier frage ich mich auch, was kann man denn womöglich noch alles optimieren.

Das hat wirklich etwas von Eugenik.

cxrieechlarl-ie


1. Genau. Ich bin der einzig taktlose bzw. grenzüberschreitende Schreiber hier im Faden. Ihr dürftr verurteilen und beleidigen, weil ihr mainstream-mäßig "Recht" habt? Au weia. ":/

2. Wenn wir nun komplett weg sind von der Sachebene, sind mir das zu große Windmühlen.

Mzixschtecchnixk


als wenn eine vom Wunsch der Eltern abweichende Größe unbedingt reparaturbedürftig ist.

Schlimm ist, dass Eltern das festlegen und dem einfach nachgekommen wird.

Schlimm ist aber auch, dass dieses Elitepartnerweltbild vor keinem Lebensbereich mehr Halt macht.

Sie hat ja auch von "Status und Eigenheim" geschrieben. Als hätte ein dupeliger Mediziner Status, wie die Kanzlerin.

Es geht aber so weit, dass junge Frauen unter 24 oder so Männer unter 1,83 kategorisch ausschließen. Auch unter 1,85 hat man schlechte Karten.

Da wird der hier zitierte Junge es sowieso auch wieder problematisch haben.

Insofern wird man ständig unzufrieden.

cSriec9haJrlxie


Sie hat ja auch von "Status und Eigenheim" geschrieben. Als hätte ein dupeliger Mediziner Status, wie die Kanzlerin.

Du hast den Gesamtkontext evtl. nicht verstanden bzw. vielleicht sogar mit Absicht weg gelassen.

Es ging um Chancenoptimierung als Erklärung dafür, warum ein bildungsnaher, ökonomisch gut gestellter Haushalt mit Widrigkeiten besser umgehen kann.

cKriechuarlie


.... und jeztt mußt ich doch glatt mal nachsehen, was mit "Elitepartner" gemeint ist...

cUriech arlxie


Bis jetzt kam auch vom Experten @Mischpult kein Argument, was nicht polemisch bzw. ökonomisch war. Für medizinische Argumente wären bestimmt auch die dato Befürworter zugänglihc. Kam aber bis jetzt nichts außer ominösen Schlaganfallberichten.

Vielleicht geht es Euc htatsächlich nur um die Belastung der Solidargemeinschaft, sonst hätte einer der "Experten" hier mal eine Pro- und Contraliste hinsichtlich Wirkung-Risiko aufgestellt. DAS wäre hier mal sinnvoll.

M:ischvtechxnik


Es ging um Chancenoptimierung als Erklärung dafür, warum ein bildungsnaher, ökonomisch gut gestellter Haushalt mit Widrigkeiten besser umgehen kann.

Ich habe dich da verstanden, hätte es mir aber anders vorgestellt. Und das ist jetzt vielleicht polemisch, aber gerade so gut gestellte Haushalte müssten ja im Sinne spätrömischer Dekadenz ihre Kinder auf die Orgien und Gangbangparties besser im Sinne von optimierter vorbereiten.

MIt Elitepartnerweltbild ist gemeint, dass seit circa ein paar Jahren ständig Sprüche kommen und No-Go-Listen kommen.

Männer unter 1,80 sind B-Ware etc.

Das verändert sich aber gerade wieder und jetzt sind Männer unter 1,86 B-Ware. Also selbst mit 1,80 schaut Mann da bei vielen arroganten jungen Tussis in die Röhre.

Damit wollte ich jetzt aber nicht deinem Sohn irgendwie Sorgen machen. Ernsthaft nicht.

csrieEcharlxie


...also auch auf die Gefahr hin, nun wieder in die obrigkeitshörige Ecke oder was auch immer geschoben zu werden..... ich habe in Sozialwissenschaften promoviert (und die Diss ist tatsächlich deutlich umfangreicher als eine medizinische, die kürzer MÖGLICH ist, aber nicht immer ist....) , aber Deine Darstellung der Gesellschaft kann ich nicht mal nachvollziehen.... ernsthaft, bin ich total überfragt ,das alles auseinander zu differenzieren und zu determinieren.... dieses bröckchenhafte Polemik vermischt mit Stereotypisierung und gleichzeitigem Perspektivenwechsel und Ironie.... das ist mir zu hoch.

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