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Plötzlich richtig viel Karies bei 6-Jährigem

D>ieKr0uexmi


Wir verbieten kein Süßkram und auch süße Getränke dürfen sie (Apfelschorle) . Außer abends nach dem Zähneputzen: da gibts nur noch Wasser! (und im Winter Tee).

Ich wüsste nicht, was wir anders machen sollten :-/

na, das liegt doch auf der Hand. Süßkrams und Karies sind beste Freunde.

Und ganz ehrlich, ich und meine Schwestern haben heute noch zu dem Thema keine sehr positiven Gedanken an unsere Eltern. Denn rückblickend hätten wir alle lieber bessere Zähne als eine Kindheit mit Süßkrams und süssen Säften.

H{aNncxa


Harukies, auch durch das Vergären von Kohlehydraten und Zucker entstehen Säuren.

P(ortltand


Hallo Meta4 *:) ,

Mich würde interessieren, ob du aus eigener Erfahrung berichtet hast.

Ich habe zwei Zahnärzte in der Kernfamilie, somit sind ist Zahngesundheit schon recht häufig Thema.

Mit den Infos und Vorgaben aus zahnmedizinischer Sicht bin ich immer gut gefahren - mein Sohn ist mittlerweile volljährig, und hatte noch keine Karies.

Wir haben ihn auch immer regelmäßig fluoridieren lassen und Zahnpasten mit kindgerechtem Fluoridgehalt geachtet.

Nein, er hat davon keine Schaden genommen - die Menge an Fluorid, die beim Zähneputzen (selbst bei evtl geschluckter Pasta) den Organismus erreicht, sind nicht nachweisbar und absolut harmlos. ;-)

Dies "Angstmache" vor Fluoriden hate ich persönlich für überzogen und, nun ja , es liegt eben auch einfach im Zeitgeist und ist dem Ökotrend geschuldet.

Nur mit Wasser zu putzen reicht bei manchen Kindern wohl schon, siehe Beitrag von Hanca.

Aus zahnärztlicher Sicht und bei der heutigen, modernen Ernährung (Brot, gegarte Speisen, Fruchtsäuren, Fruchtzucker, prozessierte Speisen und Gewürze, Säfte und Schorlen etc.) so nicht vertretbar.

Dem schliesse ich mich als Mutter auch so an.

Mit "alle fortschrittlichen Dinge sind giftig" hat das überhaupt nichts zu tun. Ich weiß nicht, wie du darauf kommst.

Ich habe nur überlegt, weshalb man Zahnpasta wohl ablehnen könnte? ":/

[...] so dass zwischen ihnen Karies entstehen konnte, während vorher genug Luft zwischen ihnen war.

Deshalb: Auch bei Kindern Zahnseide nutzen! :)z

s hat mal eine Studie gegeben (habe allerdings jetzt keine Lust, die im Netz zu suchen. Es war jedoch eine "ganz normale" medizinische Studie ohne irgendwie "alternativen" Hintergrund) zur Nützlichkeit von Zahncreme. Ergebnis war, daß sie nichts nützt. Die Leute, die keine Zahncreme verwendeten, hatten sogar etwas sauberere Zähne - es wurde vermutet, daß der frische Geschmack der Zahncreme vorzeitig Sauberkeit suggeriert.

Aha. Das glaube ich weniger! ;-D

Naturvölker kennen zum Beispiel keine Zahnprobleme obwohl sie keine Zahnbürsten besitzen.

1. Stimmt es nicht, dass Naturvölker überhaupt keine Zahnprobleme kennen (ausserdem haben diese auch eine viel geringere Lebenserwartung als wir), und

2. haben diese eine um Welten zahnfreundlichere, natürlichere Ernährung als wir

Dieser Vergleich ist eine MIlchmädchenrechnung. %:|

Wir verwenden ausschließlich Zahncreme aus natürlichen Bestandteilen (Bioladen oder Reformhaus).

s. unten.

ich kann dir nicht wirklich helfen, aber meine Kinder (5 und8) haben auch immer wieder Probleme mit ihren Zähnen

Wir haben die Flourlose Zahncreme von Welada.

Da besteht mit Sicherheit ein kausaler Zusammenhang bzw., da liegt der Hund begraben. :)z

Naturzahnpasten schneiden bei Tests i.d.R. sehr schlecht ab. Ich halte diesen Trend für absolut nicht empfehlenswert.

Selbst Ökotest (!!) schreibt:

Der starke Rückgang von Karies in den vergangenen 25 Jahren ist maßgeblich den fluoridhaltigen Zahnpasten zu verdanken.

[[http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=92810&bernr=10 Oekotest.de]]

Stiftung Warentest 2013 fand heraus:

Billig ist gut, Bio ist schlecht

Eine Zahnpasta ist dann gut, wenn sie Komplettschutz für Zähne und Zahnfleisch bietet. Der wichtigste Inhaltsstoff ist dabei Fluorid. Es remineralisiert den Zahnschmelz und fördert die Widerstandskraft der Zähne gegen Säuren. Auf diese Weise schützt Fluorid vor Karies.Kein Fluorid, kein Kariesschutz

Stiftung Warentest hat 20 Zahnpasten untersucht und nach den Kriterien Fluoridgehalt und Abriebfähigkeit bewertet. Dabei schnitten alle mit "gut" und "sehr gut" ab. Ausnahmen waren drei Produkte, die kein Fluorid enthielten, sich also nicht zur Kariesvorbeugung eignen. Die Prüfer gaben ihnen deshalb die Note "mangelhaft".

[[http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/zaehne/news/zahnpasta-im-test-billig-ist-gut-bio-ist-schlecht_aid_924222.html focus.de/gesundheit]]

Anmerkung: Ich habe kein Interesse an einer "Glaubensdiskussion" über die angebliche Schädlichkeit von Fluoriden - da halte ich mich an wissenschaftliche Fakten. ;-)

Mein Anliegen ist es, Dir Meta, Tipps zu geben, damit Dein Junge zahngesund bleibt!

@:)

PHorOtlaxnd


Kurz noch zu Denttabs

Zum Thema Putzen empfehle ich, mal bei Denttabs nachzulesen. Es wurde nämlich heraus gefunden, dass es nicht die Zahncreme an sich macht, sondern wie "gründlich" man putzt. Denn nur wenn die Oberfläche der Zähne quasi glatt poliert ist, haben Bestandteile aus Essen, sowie Bakterien praktisch keine Chance, an die Zähne anzudocken und dann anzugreifen. Deshalb sind gerade für Menschen mit Kariesproblemen Denttabs (und Zahnseide) eine super Alternative, denn damit poliert man quasi die Zähne glatt. Wir putzen schon seit Monaten nur damit und haben laut Zahnärzten (mein Mann ist bei einem anderen) perfekt gepflegte Zähne. Das war vorher nicht so.

Mein Bruder wurde von Denttabs (bzw. der Vertreiberfirma) letzten Herbst gebeten, diese zu testen und einen Testbericht abgegeben.

Laut ihm putzen diese Tabletten zwar gründlich und haben auch einen angemessenen Fluoridgehalt.

Allerdings würde er von der Langzeitnutzung abraten, da die Abrasion (also die "Schleifwirkung") der Denttabs zu hoch ist, und somit den Schmelz auf Dauer schädige, was dann wiederum zu Karies führen kann... :-(

P0ortYlanxd


Mein Bruder wurde von Denttabs (bzw. der Vertreiberfirma) letzten Herbst gebeten, diese in seiner Praxis zu testen und einen Testbericht abgegeben.

Sorry, ohne diesen Beisatz macht das ja keine Sinn.. |-o

DfieK+rueymi


Nicht umsonst wird in einigen Ländern das Leitungswasser mit Fluor angereichert. Die größten Unterschiede in der Zahngesundheit sieht man dort bei jüngeren Kindern im Vergleich zu Kindern aus Ländern ohne Fluor-Beimengung im Leitungswasser. Also Kindern in einem Alter, in dem sie noch nicht so perfekt Zähne putzen können und weniger Zahnchreme etc verwenden.

H/anxca


Es gibt auch etliche wissenschaftliche Studien, in denen Fluoride sehr kritisch gesehen werden.

Zum Beispiel kann die Funktion der Schilddrüse durch Fluorid gehemmt werden. Es gibt immer mehr junge Menschen mit Schilddrüsenunterfunktion.

[[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3491930/]]

[[http://press.endocrine.org/doi/abs/10.1210/jcem-18-10-1102]]

Fluorid kann zu brüchigen Zähnen und Knochen führen und viele weitere Probleme verursachen.

Die Fluoridtabletten für Säuglinge werden schon lange nicht mehr von allen Kinderärzten empfohlen.

P]ort+land


Es gibt auch etliche wissenschaftliche Studien, in denen Fluoride sehr kritisch gesehen werden.

Die von Dir angeführten Studien (sowohl die der Harvard School Of Public Health, Als auch die der "Endocrine Press") beziehen sich beide auf hohe Fluoridgaben bzw. auf jahrelange Fluoridzufuhr durch das Trinkwasser oder durch Supplemente.

Darüber habe ich keine Aussage getroffen.

Ich habe mich lediglich auf fluoridhaltige Zahnpasten bezogen. Und diese sind - mit ihren geringen und im Organismus nicht nachweisbaren Dosen - gesundheitlich absolut unbedenklich.

"Böses, gefährliches Fluorid in der Zahnpasta" ist wirklich nur Panikmache...

Aber eben von großem Nutzen zur Remineralisierung und Stärkung des Zahnschmelzes, und somit äußerst wirksam gegen Karies. :)^

-Nviet~namAesinx-


Wenn ich das immer lese...es kommt hier und darauf an, 30 Jahre und kein einziges Loch. Es hängt aber wohlweißlich auch von der Genetik ab. Meine Zähne wurden immer gepflegt, trotzdem habe ich mi 30 Jahre alle hinteren Zähne gefüllt, oben wie auch unten. Kann man machen was man will, die Pflege ist nicht immer der einzig entscheidende Grund.

K@leinqeSHexex21


Ich habe mich lediglich auf fluoridhaltige Zahnpasten bezogen. Und diese sind - mit ihren geringen und im Organismus nicht nachweisbaren Dosen - gesundheitlich absolut unbedenklich.

"Böses, gefährliches Fluorid in der Zahnpasta" ist wirklich nur Panikmache...

Aber eben von großem Nutzen zur Remineralisierung und Stärkung des Zahnschmelzes, und somit äußerst wirksam gegen Karies. :)^

Da muss ich Portland recht geben. Bei der Interpretation von wissenschaftlichen Studien muss man wirklich immer aufpassen, dass die Studie richtig gelesen und auch nicht einfach auf andere Dinge übertragen wird, die damit überhaupt nicht untersucht werden sollten.

Das wird leider gern von der Sensationspresse so gemacht, damit man Aufmerksamkeit produziert. Allerdings ist damit die Studie falsch interpretiert. Im Zweifelsfall nie der Presse glauben, sondern die ganze Studie, inclusive Statistik selber auseinander nehmen *:)

Für den Hinweis zu Denttabs bedanke ich mich, ich wundere mich, warum unsere Ärzte das anders sehen, aber dann werden wir es eben in Zukunft nur noch so oft anwenden, dass keine Schädigung am Zahn auftritt.

H[anc*a


Ich habe mich lediglich auf fluoridhaltige Zahnpasten bezogen. Und diese sind - mit ihren geringen und im Organismus nicht nachweisbaren Dosen - gesundheitlich absolut unbedenklich.

"Böses, gefährliches Fluorid in der Zahnpasta" ist wirklich nur Panikmache...

Aber eben von großem Nutzen zur Remineralisierung und Stärkung des Zahnschmelzes, und somit äußerst wirksam gegen Karies. :)^

Portland

Ich kann nur allen Eltern raten, sich erstmal in alle Richtungen zu informieren.

Fluorid reichert sich im Körper an. Es ist wasserlöslich und wird aus der Zahncreme über die Mundschleimhaut aufgenommen.

Weiterhin ist Fluorid in vielen Produkten zugesetzt, es muss unter einer bestimmten Menge nicht einmal deklariert werden. Man findet es in Mineralwässern, im Salz, in Fertiggerichten usw., auch in der Landwirtschaft wird es auf die Felder gebracht, es wird in der Nähe von Fabriken in die Umwelt abgegeben.

Fluorid ist plazentagängig und wird dadurch schon im Mutterleib vom ungeborenen Kind aufgenommen.

Es ist bekannt, dass Fluorid in Überdosierung die Zähne bröckeln lässt und Knochenschäden provoziert.

Man muss sich doch fragen, warum es diese mysteriöse Zahnkrankheit bei Kindern gibt:

Jedes dritte Kind in der Schweiz leidet an einer unheimlichen Zahnkrankheit: Die Zähne, die nach den Milchzähnen kommen, sind aus unerklärlichen Gründen braun und porös. Die Wissenschaft tappt völlig im Dunklen.

[[http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/11/01/unheimliche-kinder-krankheit-in-der-schweiz-zaehne-zerbroeseln-im-mund/]]

Eine neue Krankheit löst Ratlosigkeit in Zahnarztpraxen aus: Kinderzähne bröckeln – trotz guter Pflege

[[http://www.zeit.de/2014/41/zaehne-molaren-genetik-krankheit-mih]]

PVor/tlanxd


@ Hanca

Mit Verlaub und allem nötigen Respekt, aber das was Du da schreibst ist genau die unfundierte Panikmache, von der ich mich ausdrücklich distanzieren möchte.

Fluorid in Zahnpasten ist nicht schädlich und reichert sich auch nicht im Körper an. Punkt.

Was hat die erste deiner Quellen mit dem Thema Fluorid zu tun? Dieser Stoff wird im verlinkten Artikel nicht mal erwähnt....

In Deinem zweiten Link zur Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation ebenso nicht!

Deine Quellen tragen nichts aber auch gar nichts zum Thema bei.

Zahnmediziner und Toxikologen geben Entwarnung: Mit Fluoriden angereichte Zahnpasta ist bei normaler Verwendung nicht giftig. Vielmehr konnten verschiedene Untersuchungen zeigen, dass der Rückgang von Karies in den Industrieländern auf die Anwendung von fluoridhaltigen Zahnpasten zurückzuführen ist. Experten erklären sich die Panikmache im Internet durch die Verwechslung von Fluorid mit dem hochgiftigen Gas Fluor.

Wird Zahnpasta ordnungsgemäß angewendet, also zwei- bis dreimal täglich zum Zähneputzen, ist das darin enthaltende Fluorid vollkommen unbedenklich. Schädlich ist Fluorid nur, wenn es über Jahre in großen Mengen aufgenommen wird. Ein 60 Kilogramm schwerer Erwachsener müsste 20 Tuben Zahnpasta am Tag essen, um einen bedenklichen Grenzwert zu erreichen.

[[http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Fluorid-gut-fuer-die-Zaehne,fluorid101.html ndr.ratgeber]]

Bevor Du Dich weiter bemühst - natürlich wirst Du auch Quellen im Internet finden, die deine kruden Thesen stützen, aber sicher keine seriösen.

*:)

P.S.: Hier noch ein interessanter Artikel aus dem [[http://m.spiegel.de/gesundheit/diagnose/a-946074.html#spRedirectedFrom=www&referrrer= Spiegel]] welcher zeigt, dass die Dosis das Gift macht....

D1ieK>ruemi


Hanca, ich bitte dich.......

Die Wissenschaft tappt völlig im Dunklen.

-und hanca hat die Lösung gefunden??

Gerade in der Schweiz ist das Leitungswasser NICHT mit Fluor angereichert. Wenn du Recht hättest, müßte diese zahnbröckel-Krankheit doch eher dort verbreitet sein, wo das trinkwasser angereichert wird, oder?

Das ist echt Bildzeitungs-Niveau.

Huadnxca


In der Schweiz bekommen kleine Kinder aber auch Fluoretten.

Das kann ja jeder entscheiden, wie er möchte.

Es gibt genügend Studien, die belegen, dass auch kleine Mengen auf Dauer zu einer chronischen Belastung führen.

Eltern sollten sich umfassend informieren und nicht blind alles glauben.

Wie ich schon geschrieben habe, wird von vielen Kinderärzten und auch vom Verband der Zahnärzte mittlerweile von den Fluoretten abgeraten. Dabei galten sie bis vor kurzem noch als zwingend notwendig.

DCieKru^emi


niemand hier in diesem Thread hat zu Fluoretten geraten, es ging um Fluor-haltige Zahncremes. Das ist absolut nicht vergleichbar. Der Zahn braucht Fluor in einer Dosis, die zu gering ist, um dem Körper zu schaden. Ja, Fluor ist schädlich, wenn es zu viel ist, genauso wie z.B. Vitamin D. Die Dosis macht das Gift, aber mit Fluor-haltiger Zahncreme kann man keinen Schaden anrichten. Es wäre einfach falsch, das zu behaupten, da das Gegenteil der Fall ist!

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