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Blutender Darmpolyp bei Sohn (13)

k1aTygoe0x1 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen :-D

meinem Sohn musste letzte Woche praktisch über Nacht ein recht großer Darmpolyp (5 x 2 cm) entfernt werden, weil er von jetzt auf gleich über den After sehr stark an Blut verlor.

Es gab vorher keinen Hinweis darauf, keine Schmerzen, auch sonst keine Beschwerden.

Die Entfernung konnte unter Vollnarkose mittels Endoskpie durchgeführt werden, der Stiel des Polypen wurde abgeklemmt.

Ein Restrisiko bezüglich Nachblutung besteht ca.3 Monate hieß es.

Bis heute ist soweit alles ok, nun bleiben Fragen...

Wir fühlten uns zwar sehr gut betreut im KKH, all unsere bisherigen Fragen wurden beantwortet und Freitag die gute Nachricht, das das Ding keine bösartigen Zellen enthielt.

Kinder bekommen dies nach Aussage der Ärztin recht selten, die Heilung verläuft meist komplikationslos und eine Nachkontrolle ist in dem Fall nicht nötig.

Man spiegelt nicht zur Kontrolle, auch regelmäßige Stuhlproben sind nicht notwendig.

So richtig glücklich bin ich mit der Aussage allerdings nicht.

Meine Hausärztin hat am Mittwoch die Blutwerte kontrolliert, allerdings beim eigentlichen Thema hob sie die Hände. Einen vernünftigen Kinderarzt haben wir leider nicht.

Hat denn jemand ähnliche Erfahrung gemacht, mich interessiert hier natürlich vor allem, wenn es Kinder betraf und wie seid Ihr weiter verfahren?

Vielen lieben Dank!

Nicole

Antworten
BsenitNaB.


Ich denke mal, man wird anfällig bleiben.

Meine Tochter war 18, als die Kloschüllel voll Blut war. Sie hatte im Magen 6 Polypen und im Darm über 30 !!!

Meine Tochter ist inzwischen fast 40. Geht so ca. alle 3 Jahre zur Kontrolle. Und inzwischen ist die Anzahl auf ca. 5 reduziert.

Warum hier keine Kontrolle (zumindest alle 5 Jahre) eingeläutet wird, stutzt mich ein wenig.

Ich würde mir einfach Teststreifen für Urin besorgen, wo auch Blut abgedeckt wird.

Und dann mal alle paar Monate ein wenig Kot mit etwas Wasser verdünnen, den Stix reinhalten und sehen, ob Blut anzeigt. Wenn ja, kann kann man aktiv werden.

Gibt auch Haemokkultbriefchen für Stuhl. Wäre auch noch eine Möglichkeit, sich die in größeren Abständen vom Hausarzt geben zu lassen.

HIarukxies


Warum hier keine Kontrolle (zumindest alle 5 Jahre) eingeläutet wird, stutzt mich ein wenig.

vielleicht weil es sich "nur" um einen solitären (einzelnen) Polypen handelte. Treten gehäuft/mehrere Polypen auf wie bei Deiner Tochter, muss man an bestimmte Erkrankungen denken, die mitunter auch mit einem erhöhten Entartungsrisiko einhergehen können, deshalb die Kontrollen. (Das ist aber schon eine recht spezielle Frage für ein Lund sicher auch abhängig vom Pathologiebefund usw.)

@ TE

wenn Du Dich unsicher fühlst, kannst Du Dir mit Arztbrief und Histologiebefund auch eine zweite Meinung einholen. Vielleicht gibt es in Deiner Nähe eine zweite größere Klinik oder Uniklinik mit Kinderklinik und Kinderchirurgie. Diese bieten oft ambulante Sprechstunden an.

Hvarukxies


Das ist aber schon eine recht spezielle Frage für ein Lund sicher auch abhängig vom Pathologiebefund usw

Lund -> Laienforum und

L}enz011


die Urinstäbchen sind für Blut im Urin ( Niere, Blase ) nicht für den Stuhl ;-)

B{en_itaBx.


die Urinstäbchen sind für Blut im Urin ( Niere, Blase ) nicht für den Stuhl

Echt jetzt. Die reagieren auf alles Blut im Körper.... Für eine grobe Aussage durchaus zu verwenden. Wie ich schon schrieb: kleine Kotprobe mit Wasser, gerne Salzwasser, verdünnen. Ist Blut drin (die Stix reagieren schon bei wenigen Erythrozyten oder HB) wird dies angezeigt. Und dann kann man tätig werden....

FPlMamechOen7x9


mag ja sein, dass diese Urinsticks auch beim Stuhl anschlagen, aber ich würde das trotzdem nicht machen. Da steigert man sich ja doch nur rein.

Ich würde- wie hier schon geraten wurde, mir eine 2.Meinung von einem anderen Arzt einholen. Bestenfalls in einer offenen Sprechstunde in einem Kinderkrankenhaus und dann das weitere Vorgehen absprechen. Ich habe keinerlei Erfahrungen mit Polypen bei Kindern, aber mich würde es irgendwie auch nicht ganz zufrieden stimmen, wenn man da jetzt so gar nicht mehr nachkontrolliert.

Mein Vater (allerdings 60) hatte bei diesen Stuhltests einen pos. Befund und man fand dann in einer Darmspiegelung mehrere Polypen, die ihm nun nach und nach entfernt wurden und er muss jetzt jährlich zur Darmspiegelung.

Sicher kann man einen 60jährigen nicht mit einem Kind vergleichen, aber ich würde mir da zumindest auch ne Zweitmeinung einholen.

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