» »

Hormontherapie bei Kind

s4aerki-xsan hat die Diskussion gestartet


Hallo,

unsere Tochter wird dieses Jahr 6 Jahre alt. Sie ist 1,28 cm groß.

Die Kinderärztin verwies uns an die Endokrinologin, da das Körperwachstum und eine leichte Brustentwicklung sowie Schweißgeruch den Verdacht schöpfen ließ, dass sie in einer vorpubertären Phase sei.

2013 machte die Endokrinologin einen Test wo die Hypophyse angeregt wird Hormone auszuschütten um zu sehen wie der Östrogenspiegel sich verhält. Es war nichts außergewöhnliches zu erkennen. Daraufhin musste unsere Tochter ein MRT machen um abzusichern dass kein Tumor vorliegt. Zum Glück nicht.

Letzte Woche wurde ihr wieder Blut abgenommen. Im heutigen Testergebnis meinte Frau Dr. dass der Östrogenwert bei 17,1 liege und normal nichts messbar sein dürfe.

Wir Eltern sind 1,75 und 1,89 m groß. Ihr Onkel ist 2,13 m groß.

Unsere Angst liegt nicht daran dass sie groß werden könnte, sondern wie Frau Dr. meinte sie kleinwüchsig wird, wenn sie jetzt schon in die Pubertät komme und aufgrund deren Merkmale Hänseleien und seelische Verletzungen ertragen müsse.

Frau Doktor möchte im November erneut einen Hormontest machen und erneutes Handwurzelröntgen. Sie selbst scheint etwas unsicher zu sein. Sie meint die Hormontherapie habe keine Nebenwirkungen.

Wenn ihr Hormonspiegel dann sagt, dass sie vorpubertär sei müssen wir sie behandeln lassen.

Wie alle Eltern wollen wir dass es unserer Tochter gut geht.

War oder ist jemand in der gleichen Lage bzw hat Erfahrungen gesammelt?

Gruß saeki-san

Antworten
MWis^ch>texchnik


Die normal gängige Lösung wäre eine Unterdrückung der Pubertät, sodass diese nicht so früh eintritt.

Das würde auch die Endgrößenprognose verändern.

Es ist eigentlich ein Zeichen für die Inkompetenz der Ärztin. (ein gängiges Problem bei deutschen Endokrinologen).

Zu den Nebenwirkungen von einer ,wie ich annehme, Wachstumshormontherapie: Gerade wird in der Fachpresse das dezidiert empirisch fundierte,erhöhte hazard-ratio für Schlaganfälle nach Wachstumshormontherapie diskutiert. Dass die deutschen Ärzte da wieder hinterherhinken, ist einfach bezeichnend.

Die Frage nach Krebsentwicklung ist auch nicht endgültig geklärt. Vorallem eine Erhöhung ohne Mangel wäre da risikosteigernd.

HGoneyh91_mit_oMini13


Warum lässt man seine Kinder nicht mal wie sie sind?

Ich hab mit 9 meine Periode bekommen, hatte mit 10 einen kleinen B-Cup und bin nur 159cm groß - im Leben komm ich trotz der kleinen Körpergröße bestens klar.

Was ist so schlimm daran?

Ich war im Alter deiner Tochter übrigens nur 117 cm groß laut U-Heft.

Es muss nicht jeder 170cm groß sein um ein schönes Leben zu haben.

Seid froh dass ihr ein gesundes Kind habt und Doktort nicht dran rum, nur damit sie in irgend ein Schema passt

RjioV =Gra9nde


Hier geht es um ein 5 jähriges Mädchen, der mit einer Hormonbehandlung eine normale Kindheit ermöglicht werden soll. Genau dafür ist Hilfe dringend von anzuraten.

MSischztec8hnik


er mit einer Hormonbehandlung eine normale Kindheit ermöglicht werden soll.

So ein Quark. Es ging um eine Entscheidungsfrage. Dabei ist eben die Unterdrückung der Sexualhormonausschüttung der gangbarste, da konventionellste Weg. Wenn die Solidargemeinschaft aufgrund der Inkompetenz von Ärzten gleich mit mehrern 10 000 Euro belastet wird, ohne wirkliche Indikation, darf man durchaus mal nachfragen, warum Ärzte in Deutschland ständig die Regeln brechen.

Siilbe(rmoxndauge


Ich bin 1,48m "groß". Bei mir wurden damals auch einige Tests gemacht, deren genaues Ergebnis nicht mal meine Mutter kennt (damals bekam man als Patient keine Befunde).

a)wäre ich froh gewesen, hätte man mir mit beispielsweise einer Hormontherapie geholfen. Kleinwuchs bedeutet nicht 1,59m sondern unter 1,50. Damit kommt nicht jeder locker klar.

b)wenn ein Kind wirklich mit 6(!)Jahren in die Pubertät kommt, wird es doch auch gehänselt.

Ich bin auch nicht dafür, an allem "rumzudoktern" aber in dem Fall...wobei die Ärztin ja noch abwarten will, wo ist denn hier die Inkompetenz ?

E4hemaliUger WNutfzer q(#46b7193)


Ich würde mich, nach Möglichkeit, an eine Klinik wenden mit endokrinologischer Ambulanz, die Erfahrung mit Kindern hat. Endokrinologie ist komplex, dass eure Tochter ein Kind ist, macht es nicht unbedingt einfacher.

Mir ist es ein Rätsel, warum hier immer so schnell Inkompetenz unterstellt wird - besonders nachdem hier niemand das Mädchen persönlich gesehen/untersucht hat - dies aber nach ein paar Zeilen in einem Forum glaubt beurteilen zu können.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Kinder- und Jugendmedizin oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Säuglinge · Kinderwunsch · Sternenkinder · Kinder nach Geburtsmonaten


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH