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Kind nimmt kontinuierlich ab

Qyuadtschnaas)e hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

Ich benötige mal Hilfe. Gut, okay, vielleicht suche ich hier auch nur aufbauende Worte, irgendwas, was mich so ein wenig entspannen lässt.

Also zur Problematik: Ich habe eine Tochter, 6 Jahre, die immer recht zierlich war. Sie kam damals bei 35+2 mit 2000g zur Welt, entwickelte sich immer entlang der 3er Perzentile. Im Januar wollte die Schulärztin eine Abklärung, diese habe ich umgehend veranlasst.

Im März waren wir beim Endokrinologen, dieser fand keine Anhaltspunkte für eine Schilddrüsenfehlfunktion oder Wachstumshormonmangel, laut Blutwerte ist auch eine Zöliakie ausgeschlossen.

In beiden Blutbildern hatte sie einen zu hohen Eisenwert, der Erythrozytenwert war leicht erhoeht.

Ich war beruhigt. Und dann kam DIESER EINE Arzt, der meine Tochter Vertretungsweise untersucht hatte. Das war im Juni. Sie hatte knapp 100g weniger, als noch im März. Er sagte, er stuft sie als offiziell besorgniserregend ein. Engmaschiges Wiegen soll durchgeführt werden. Also sind wir regelmäßig Wiegen gegangen. Und tatsächlich hat sie seit dem kontinuerlich abgenommen. Waren heute wieder beim Wiegen, 300g weniger als noch vor zwei Wochen. Unsere Kinderärztin hat sie abgetastet, gefragt, ob sie Schmerzen hat. Sie meinte, sie würde das entspannt betrachten, ich solle auch erst in 3 Wochen wieder kommen. Hat mir aber eine Überweisung zum Gastroenterologen ausgestellt. Dort habe ich im August einen Termin.

Nun bin ich auf der einen Seite beruhigt. Auf der anderen Seite noch unruhiger. Sowohl die Kita als auch ich haben den Eindruck, dass meine Tochter nicht so auf der Höhe ist. Aber gut, bei der Hitze bin ich auch eher zu Nichts zu gebrauchen. Aber jetzt hat sie über einen "längeren" Zeitraum kontinuerlich abgenommen. Was mache ich, wenn sie weiter abnimmt?

Ich möchte nicht als hysterisch da stehen, möchte aber auch nicht, dass man mir wohlmöglich vorwirft, ich hätte weggeschaut.

Was könnte ich beim Gastroenterlogen vorschlagen, bzw was sollte ich abklären lassen?

Herzliche Grüße

Antworten
SCevOe-n.of.xNine


Hallo Quatschnase,

es gibt eine Vielzahl von Krankheiten, bei denen erhöhte Erythrozyen- bzw. Eisenwerte vorkommen, aber wenn ein Kind kontinuierlich abnimmt (normale Kalorienzufuhr vorausgesetzt) und sich auch sonst nicht wohlfühlt, dann denke ich als erstes an Würmer.

LG

Seven

QRuattsch?nasxe


Hallo Seven.of.Nine

An Würmer habe ich auch schon gedacht. Habe auch darauf geachtet, mal auf die typischsten Anzeichen zu achten. Im Stuhlgang war jetzt dahingehend nichts zu beobachten. Die Ärztin fragte uns, ob Durchfall vorhanden wäre, aber dies ist nicht der Fall. Aber danke für den Hinweis, ich werde das in jedem Fall weiter beobachten.

Habe nur einfach Angst, dass wir an einen Punkt geraten, an dem ich handeln muss - und ich den evtl verpasse, weil ich die Situation falsch einschätze. Gleichzeitig will ich nicht überbesorgt sein. Ich hoffe, ihr habt Verständnis dafür |-o

Achso, kalorientechnisch: Sie isst genug. Also ich habe eigeninitiativ ein Tagebuch geschrieben. Und sie isst nicht weniger als sonst. Einige sagen sogar, sie müsste kugeln.

Grüße

n+ullgi&pZriesSemxut


Man sieht nicht alle Würmer immer sofort, aber meist merkt man es an verstärktem Jucken am After, auch nachts.

mqs92


Wenn ihr eine Katze habt: es gibt auch Spulwürmer. Die hatte mein Kind und das juckt NICHT! Das verläuft lange Zeit symptomfrei. Ich habe es zufällig entdeckt, als ein Stück aus dem Darm hing. Ich würde nicht beobachten, sondern 1-2 Stuhlproben machen lassen.

LneselKotte


Wie viel wiegt sie denn aktuell (bei welcher Größe) und wieviel hat sie in welcher Zeit abgenommen?

Du schreibst einmal 100 g und dann noch mal 300 g. Das finde ich jetzt erst mal nicht so dramatisch. Bin beim Lesen des Titels jetzt erst mal von mehreren Kilo in kürzester Zeit ausgegangen.

Das Gewicht schwankt ja immer mal etwas. Wie und was isst sie denn momentan? Bei länger andauernder Hitze hat man ja auch nicht immer so Hunger bzw. isst ggf. nur leichte Sachen.

DjregaMx36


Wir hatten mit unserem Sohn ähnliche Problematiken, Details habe ich der TE schon per PN zukommen lassen.

Nur für die Allgemeinheit:

In der Uniklinik hatte man uns gesagt, dass eine Gewichtsabnahme von maximal 2% bei Kindern innerhalb weniger Monate tolerierbar ist.

Bei unserem Sohn waren es zw. 10 und 15% Gewichtsabnahme innerhalb von 4 Monaten bei erhöhten Ery und Hb-Werten, Diagnose war dann Neuroborreliose.

SVeven.owf.Nixne


Wenn ihr eine Katze habt:

Auch ohne eigene Katze kann sich ein Kind mit Spulwürmern ganz leicht anstecken. Sie war doch mit Sicherheit schon einmal in einem Sandkasten.

QJua tschnRase


Hallo alle zusammen,

also wir haben keine Haustiere. Das mit den Würmern nehme ich jetzt aber umso ernster, weil ja hier geschrieben worden ist, dass man sie nicht unbedingt im Stuhl erkennen können muss.

Es verlief folgendermaßen: Im März waren wir beim Endokrinologen, dort hatte sie 14,8kg. Dann wurde sie eine Weile nicht gewogen, warum auch, gab keine Anzeichen für mangelnde Zunahme, gar Abnahme. Auch gesundheitstechnisch gab es nichts zu meckern.

Im Juni waren wir dann wie gesagt bei einem Vertretungsarzt, der hatte sie gewogen und gemessen. Dort hatte sie lediglich 100g weniger als im März, also 14,7kg, trotz allem meckerte der Arzt, meinte es sei besorgniserregend, dass sie so schlecht an Gewicht zunimmt, bzw. eben in diesem Fall abnimmt. Dass es "nur" 100g waren, hat ihn wenig interessiert, er meinte, bei einem sowieso schon zierlichen Kind, das schlecht zunimmt, sind 100g mitunter schon ein echter Rückschlag.

Also bin ich dann auf Anraten des Arztes in regelmäßigen Abständen zu unserer Kinderärztin. Sie hat jetzt nur noch 14kg auf 1,05m. Ich habe keine Ahnung, wie ich diese 800g wieder auf ihre Rippen kriegen soll. Aber das ist ja nebensächlich, wichtig ist erst einmal, dass das Gewicht nicht weiter runter geht.

Das Essen wird schon "aufgepeppt". Butter und Sahne wird ans Essen gemischt, es gibt nur Vollfettprodukte, also insbesondere eben bei Milchprodukten.

Grüße

DDrea*M3x6


gehen wir von 6,5 Jahren und 14kg aus.. das ist massives Untergewicht

und entspricht eher dem Gewicht eines Mädchens von 2-3 Jahren.

Da ist mit nur Vollfett-Milchprodukten nicht mehr viel zu machen.

Da ist das volle diagnostische Programm zu machen um schnellstmöglich die Ursachen zu finden.

Da hört der Spass langsam wirklich auf.

Q ua&tschxnase


Hallo DreaM36,

dieser Ansicht bin ich auch, ebenso die Kita-Erzieherin. Aber die Kinderärztin ist nach wie vor super entspannt.

Deshalb habe ich ja hier jetzt das Forum aufgesucht. Ich führe Tagebuch über Ess- und Toilettengewohnheite, über körperliche Beschwerden. Und mache Notizen, was man berücksichtigen sollte. Weil ich quasi gezwungen bin, alles im Alleingang in die Wege zu Leiten. Und da viele Ärzte besorgte Eltern gerne als hysterisch abstempeln, möchte ich gut vorbereitet sein, um argumentieren zu können.

rIathbloQse


Ich finde das auch sehr bedenklich. Ich als Mutter würde das Kind im Krankenhaus stationär rundum untersuchen lassen. Das KANN nicht mehr normal sein mit dem Gewicht.

nZull;i$&priNesxemut


Das klingt ziemlich wenig, aber wie groß ist sie denn? Und HAT sie denn Beschwerden? Dann wäre ich auch bei einem anderen Arzt.

Q9uFatsc5hnase


Hallo nulli&priesemut,

Sie ist 1,05m groß. Also sie ist weder die Größte noch die Schwerste. Was die Größe angeht, ist allerdings ein Handröntgen der linken Hand angestrebt, dessen Auswertung im September stattfinden soll. Aber selbst bei der recht kleinen Größe - der BMI sinkt auch mit jeder weiteren Abnahme. :/

Sie ist dauerhaft blass und unheimlich müde (sie macht in der Kita noch Mittagsschlaf, weil sie nicht einmal bis zum Mittagessen durchhält). Allerdings kann man da wohl das nächtliche Schnarchen als Ursache benennen. Termin beim HNO liegt vor.

Sie klagt immer mal wieder über Bauchschmerzen (deshalb Gastroenterologen-Überweisung), insbesondere beim bzw nach dem Essen.

spc9hnepcke0198x5


Mir sind als erstes auch Würmer eingefallen.

Ich hatte als Kind selbst einen Befall und meiner Mutter ist es aufgefallen, weil ich unglaublich schlapp war und sofort nach dem Aufstehen wieder auf der Couch lag.

Bei Madenwürmern ist ein unerträgliches Jucken am After so das Hauptsymptom. Auf jeden Fall würde ich eine Stuhlprobe machen lassen, denn 14 kg mit 6 Jahren ist wirklich sehr, sehr, sehr wenig. Da braucht nur mal ein Infekt / Magen-Darm-Virus kommen und schnell geht es in die lebensgefährliche Richtung. Ich will dir damit keine Angst machen, sondern dich ermutigen, weiter dran zu bleiben :)*

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