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Bewustseinsausfälle bei 10 jährigem Mädchen

gialax20 hat die Diskussion gestartet


Hallo gerne hätte ich mal einige Reaktionen auf vollgenden Situation

Die Tochter einer BEKAnnten ist gerade 10Jahre alt geworden. Seit einiger ZEit (ich glaube ca 3-4 Monate) hat dieses Mädichen Bewustseinsausfälle.

Angefangen hat es damit, dass sie für ganz kurze Zeit (1-2 sec) nicht mitbekommen hat was man gesagt hat, mit den Augen drehte oder kurz einen Ausfallschritt machte. Dieses kommt mehrmals am Tag vor. Jetzt ist es auch so, dass das Mädchen auch fällt. Wie gesagt es sind immer nur Srkunden. Die Mutter war natürlich beim Arzt. EKG wurde gemacht ohne Befund.

Beim Psychologen war sie auch schon - ohne Befund.

Hat jemand noch eine Idee oder Erfahrung mit soetwas. ???

Antworten
A`mbiQvalen|tx70


Wurde Epilepsie ausgeschlossen?

g/ala2(0


Epilepsie ist laut Kinderarzt auch ausgeschlossen

E hemalige\r Nutzeor (#3_93x910)


Ich würde aber trotzdem nochmal über ne Kinderneurologie an ner Uniklinik an der Epilepsie dranbleiben. So ähnlich find das bei dem Sohn meiner Exschwägerin auch an und bei ihm ist es Epilepsie.

c.laiorext


Ich würde aber trotzdem nochmal über ne Kinderneurologie an ner Uniklinik an der Epilepsie dranbleiben.

Würde ich auch machen.

Wie kann der Kinderarzt Epilepsie ausschließen, hat er ein EEG gemacht?

Euhemaolige]r Nutzfer (#:4382?45x)


Da wurde mal ein ähnlicher Fall (auch ein junges Mädchen) im Fernsehen gezeigt. Es handelte sich dabei um eine Art schwere Migräne, die diese Ausfälle verursachte. Konnte medikamentös behandelt werden.

E{hemal)igser fN(utz/er (#5286711x)


Gibt es sowas auch bei der Narkolepsie?

gwalax20


Wie kann der Kinderarzt Epilepsie ausschließen, hat er ein EEG gemacht

Soviel ich weiss nur EKG. Der Arzt sagt es ist alles gut

Ich habe der Mutter empfohlen, sich eine zweite Arztmeinung zu holen. Es kann nicht normal sein, dass ein Kind mehrmals täglich für einige Sekunden das Bewustsein verliert.

C=londyxke


Schon MRT gemacht ?

gsal(ax20


Auch nicht da der behandelnde Kinderarzt meint es ist alles gut :(v

P\edEdi


Meine Tochter wurde mal wegen Gehirnerschütterung überwacht. In ihrem Zimmer war ein Mädel, dass wegen ständiger Ohnmacht 48 Stunden überwacht wurde... im KH selber kippte sie nie um. Sie wurde dann nach 2 Tagen am Morgen entlassen, und war schon 30 Minuten später wieder im Zimmer, weil sie direkt vor dem KH wieder umgekippt war.... das ganze war seelisch bedingt. Also, ein Kinderpsychologe zur Unterstützung wäre vielleicht auch eine Möglichkeit?

m_s9x2


Ich würde erst sicher Epilepsie auschließen oder andere neurologische Erkrankungen, bevor ich einen Kinderpsychologen einschalten würde.

P\e9ddi


Richtig, ich würde beides tun. Die Empfehlung des EEG s sowie Neurologe wurde ja schon gegeben. Ein Psychologe ist sicher nicht verkehrt, denn eine Erkrankung ist immer belastend. Es geht also um Klärung UND um Unterstützung.

f#reefvallx1


An dieser Stelle möchte ich mich mal als Betroffene zu Wort melden.

Ich hatte als Kind auch immer sowas.

Los gings mit sechs Jahren.

War damit dann im Krankenhaus, aber trotz auffälligem EEG und auffälligem Schlafentzugseeg nie beim Neurologen.

Auch dass die im KH schrieben, ich müsse 1x jährlich zur EEG-Kontrolle kommen, hab ich ernsthaft erst mit 20 erfahren -.-

Mein Kinderarzt sagte aber zu meiner Mama, es wäre Krampfpotenzial in meinem Kopf.

Irgendwann begriff ich, dass diese Zustände nicht normal waren und bekam Panik davor. Naja und dann folgten Jahre psychiatrischer und psychologischer Behandlung. Einmal tauchte der V.a Temporallappenepilepsie auf, dem wurde aber nicht wirklich nachgegangen.

Erst als ich ein Antiepileptikum als Schmerzmittel bekam und dadurch plötzlich keine Symptome mehr hatte, wurden die Halbgötter stutzig.

Mittlerweile nehme ich ein anderes AE, das ebenso wirkt und friste mein Dasein zwischen Neurologen, die sich gern dann doch auf meine Vordiagnosen berufen (Angst- und Panikstörung) und sich bei mir nie sicher sind und meiner Therapeutin, die selber auch Neurologin ist und unbedingt der Meinung, es sei vor allem organisch.

Deshalb nur mal so als Tipp: hartnäckig bleiben. Bei Unsicherheit oder Misstrauen den Arzt wechseln. Und zum Psychologen wenn möglich erst später. Es ist halt sehr leicht, alles auf die Psychoschiene zu schieben.

g+al%ax20


Danke für alle Antworten. Meine Bekannte ist gestern mit ihrer Tochter endlich zu einem anderen Arzt gegangen. Das Mädchen wurde sofort in die Uniklinik eingewiesen und wird nun komplett durchgecheckt.

Es ist leider immer wieder so, dass man sich gerne darauf verläßt wenn der Arzt sagt "Es ist alles gut"

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