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Ist Er ein Autist? Begleitet mich auf meinen Weg

E<hema<ligFer NutZzerr (#550812x5)


Diese Aussage gerade ist etwas unfair. Ich ignoriere keinesfalls die Situation, im Gegenteil. Ich habe gestern schon geschrieben, dass ich die Heilpädagogin mit ins Boot ziehen möchte und ihre Einschätzung hören möchte. Auch die Ohrenärzten, die öfter damit zu tun hat, hat mir gesagt, dass eine Vorstellung beim SPz und phoniologen nur geringen Erfolg haben wird. Er ist einfach so klein und überall wird einem auch mitgeteilt, dass es in seinem Alter sehr sehr schwer ist, so etwas zu diagnostizieren. Das ist der Grund, warum wir zunächst den einfacheren und für ihn angenehmeren weg gehen.

azkazf


1. das SPZ ist für Dein Kind KEIN unangenehmer Weg - offenbar eher für Dich.

2. sollen doch bitte die Spezialisten im SPZ selbst entscheiden, ob ihr da an der richtigen Stelle seit. Und nicht irgendwelche selbsternannten Auskenner. Hast Du eine Ahnung, was für teilweise undurchsichtigen Vernetzungen im Gesundheitssystem es gibt. Da überweist A grundsätzlich zu B, auch wenn vielleicht C die richtige Wahl wäre für den speziellen Fall...

Hör auf, Dir irgendwelche Rechtfertigungen zurecht zu legen, und geh ins SPZ. Dort sind Spezialisten verschiedener Disziplinen, die sich gemeinsam (!!!) ein umfassendes (!!!) Bild machen. Alles andere ist bei dem, was Du über Wochen und Monate hier beschreibst, nur Zeit- und Ressourcenverschwendung.

L^iesel\o8ttRe40


Ich krieg auch schön langsam das Gefühl du schämst dich für deinen Kleinen und ziehst das Ganze in die Länge....

Hast du jetzt einen Termin im SPZ gemacht oder nicht?

Versteh mich nicht falsch, ich kenne das Gefühl....mehr als mir lieb ist - aber ihr tut euch keinen Gefallen mit diesem Rumgeeiere....!

Die wissen durchaus wie sie Kleinkinder einschätzen - mein Kleiner war übrigens 14 Monate als er das erste mal "durchgecheckt" wurde...das geht....glaub's mir....

Oder hast du Angst es kommt was raus was nicht soll?

Ich meine das NICHT BÖSE...aber du scheinst einen kleinen Tritt zu brauchen.... :-X Ihr verliert verdammt wertvolle Zeit - und auch unnötig Nerven....

Lg Lieselotte

kCrLillle$2


Auch die Ohrenärzten, die öfter damit zu tun hat, hat mir gesagt, dass eine Vorstellung beim SPz und phoniologen nur geringen Erfolg haben wird.

Die HNO-Ärzte überschätzen hier ihre Kompetenz "ein klein wenig". :-o

Ich habe gestern schon geschrieben, dass ich die Heilpädagogin mit ins Boot ziehen möchte und ihre Einschätzung hören möchte.

Einschätzungen von jemanden, der sich euren Sohn "mal so anguckt" bringen euch leider nicht weiter. Im Gegenteil, sie können fatal sein, wenn sie in eine falsche Richtung gehen und ihr euch vorerst darauf stützt.


Ich persönlich finde, eine frühe Diagnostik muss nicht sein unser Sohn war auch schon immer auffällig und speziell, wir haben das aber erst mitSchuleintritt in Angriff genommen. Für uns hat es so ganz gut gepasst. Jetzt würde ich aber auch dazu raten, es etwa 6-12 Monatenvor Schulbeginn zu klären, einfach um mit Klarheit für alle Beteiligten in die Schule zu starten.,, aber nachdem dir bereits einzelne, nicht unbedingt ungewöhnliche Handlungen deines Sohnes Sorgen bereiten und dich das Thema sehr beschäftigt, würde ich auch zu einer umfassenden und zeitnahen Abklärung raten. Findet raus, wie ihr euren Sohn unterstützen könnt! Aber nicht indem ihr mal mit dem redet, mal mit dem, sondern im Rahmen einer disziplinübergreifenden Diagnostik durch erfahrene Fachleute!

P)lKüsKchbiexst


Ich habe keine Angst davor, dass er autist sein könnte. Mir macht nur Angst, was damit einhergehen könnte.

Dass was damit einhergehen würde, ist doch das was ihn dann zum Autisten machen würde.

Wäre es nicht besser, endlich Gewissheit zu haben?

M~oni$kax65


In dem Alter gibt es keine Gewissheit, nicht bei solchen Symptomen. Denkst du, das kann man testen wie bei einem Blutbild?

MOonilka%65


2. sollen doch bitte die Spezialisten im SPZ selbst entscheiden, ob ihr da an der richtigen Stelle seit. Und

Die Spezialisten - und er wurde von mehreren untersucht - haben keine Diagnose gestellt. Es war viel zu früh, nur Beobachtungen mitgeteilt, die ich selber schon gemacht hatte. Es war ein absolut sinnloses Unterfangen.

1. das SPZ ist für Dein Kind KEIN unangenehmer Weg - offenbar eher für Dich.

Doch, das war es sehr wohl.

Holliwood

Ich finde, du machst es genau richtig.

L`ieseklot(tew40


Mein grosser Sohn wurde (nachdem er mit 20 Monaten immer noch nicht lief geschweige denn wirklich krabbelte) von unserem Kinderarzt auf die Füsse gestellt, es wurde gesagt "die Fussstellung ist normal - ist halt ein Bub, die sind manchmal langsam!"....damit wurde ich nachhause geschickt.

Hätte ich das akzeptiert hätte ich heute wahrscheinlich einen Pflegefall hier...

L\ie?selo-ttex40


PS: Und du wirst die "Grunddiagnose" vom SPZ für jede weiter Förderung brauchen. Kein Physio, Ergo oder Sonstwas-Therapeut wird ohne mit ihm ernsthaft arbeiten...und dann wartest du wieder auf den Termin dort....

Auch jegliche finanzielle Hilfe hängt da dran (zumindest in Österreich - wird in Deutschland wohl nicht anders sein)....

M[onikra6,5


In Deutschland gibts es Frühförderstellen, da bin ich auf Empfehlung des Kinderarztes hin. Der Therapeut kam meistens sogar ins Haus, gebracht hat es Null. Aber man kann es ja versuchen.

S#and0yExrgo


@ Holliwood

Ich kein beim Thema Autismus nicht unbedingt mitreden - aber ich möchte dir noch mal das Thema SPZ ans Herz legen.

Die Ärzte dort sind Experten, was die Entwicklung von Kindern angeht und können dadurch gut erkennen, wenn es Defizite gibt. Aufgrund der Tatsache, dass dort viele entwicklungsgestörte Kinder sind, haben die Ärzte auch viel besser einen Blick dafür, was ok ist oder nicht. Ggf. wird auch noch mal an Experten überwiesen.

Und selbst, wenn im Moment noch keine klare Diagnostik möglich ist, weil er zu klein ist - seid ihr im System und werdet regelmäßig beobachtet und sobald es möglich ist, kann mit der Diagnostik begonnen werden.

Zumal es, wie Lieselotte sagt, gut ist, das SPZ in der Hinterhand zu haben, wenn es später evtl. um Therapien geht - Kinderärzte sind da teilweise sehr knaueserig, das SPZ oftmals freigiebiger.

a%kaxf


Monika,

Wie alt sind Deine Erfahrungen mit einem SPZ? Ich vermute, es ist 10 oder mehr Jahre her, dass Du damit zu tun hattest, oder?

Und selbst wenn es anders wäre: eine schlechte Erfahrung die Du gemacht hast bedeutet doch nicht, dass es grundsätzlich der falsche Weg ist. Oder auch nur: dass es für dieses spezielle Kind der falsche Weg ist. Ich bleibe dabei: das sollen die dort schon selbst entscheiden, ob dieses spezielle Kind dort jetzt untersucht werden sollte. Oder erst später. Oder vorher anderes abgeklärt werden soll.

Genau diese Einschätzung und Beratung ist doch deren tägliches Brot!

wlinte4rsoOnneZ 0x1


Also ich weiß nicht so Recht, kann die TE schon gut verstehen.

Wenn der Kinderarzt rät erst mal zu warten und dass er eben noch sehr klein ist,dann

würde ich auch erstmal dem Kinderarzt vertraunen, jedenfalls mehr als einem Laienforum.

Es wird doch nichts verpasst, keine wichtige Therapie.... bisschen Ruhe und schauen wie er sich entwickelt ist sicher nicht verkehrt.

Mal ein Beispiel aus der körperlichen Entwicklung. Mein Sohn kam irgendwie zu spät von der Entwicklung her auf die Fußsohlen...lief nicht und war noch auf den Zehenspitzen...stellte der Kinderarzt fest. Also Überweisung zur Physiotherapeutin. Er ließ sich aber gar nicht anfassen von Fremden..weinte...es war eine Qualerei ...wir haben das ganze dann abgebrochen, die Therapeutin riet auch dazu

und bischen Geduld und natürlich hat er laufen gelernt ;-)

Also abwarten heisst doch nicht etwas dringend notwendiges zu verpassen, was seine Entwicklung dann behindern würde.

ankaf


Es wird doch nichts verpasst, keine wichtige Therapie.

Das weißt Du bitte woher?

S!andyE@rgo


Es wird doch nichts verpasst, keine wichtige Therapie.... bisschen Ruhe und schauen wie er sich entwickelt ist sicher nicht verkehrt.

Da frage ich mich auch, woher du das weißt?! ???

Wir sind hier alle nur Laien. Wir geben unsere eigenen Erfahrungen weiter. Die kann man aber nicht mit anderen vergleichen > das wäre, wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Jedes Kind/jede Person ist anders.

Wichtig ist, das ein Profi sich mal damit beschäftigt - und das ist in diesem Fall nun mal ein Neuropädiater. Entweder sagt dieser, alles ist ok bzw. im Rahmen des Normalen. Oder es wird festgestellt, das es nicht in Ordnung ist.

So weiß die Mutter aber, woran sie ist. Sie kann dann selbst entscheiden, was das beste für ihr Kind ist.

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