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Ist Er ein Autist? Begleitet mich auf meinen Weg

L4ies{elottHe40


Ausserdem kriegst du ohne definierte Diagnose keine Zuschüsse oder Helfer bewilligt...und DAS kann sich verdammt schnell als Riesenproblem rausstellen - wenn du dann nämlich Monate auf Termine warten musst und deshalb kein Geld kriegst oder siehst wie dir die betreuten Schulplätze (oder Kiga) "davonlaufen" weil du dann erst draufkommst dass du eine Grunddiagnose brauchst....

Und dann sagt keine Behörde "Och, das haben Sie nicht gewusst? Keine Sorge...da kann man noch was machen!"....

Da hast du dann erst mal Pech gehabt.... :=o

LGiesel}ottme4x0


Und die Untersuchungen sind keineswegs belastend für das Kind....das geht Alles spielerisch....

YLElect=ra


Liebe HolliWood,

Ich finde es super, dass du auf den Rat des Kinderarztes gehört hast einfach erstmal abzuwarten. Bei Kindern wächst sich sehr, sehr vieles tatsächlich aus und es ist nicht sinnvoll mit jedem Schnupfen zu allen Spezialisten zu rennen. Bei deinem Sohn denke ich hingegen wäre es womöglich angebracht ihn medizinisch anzuschauen. Was mich stutzig macht ist die andauernde Appetitlosigkeit von der du berichtest wie auch dass er zeitweise gar nicht mehr mit dir spielen wollte. Das sind eigentlich zwei Warnzeichen für mögliche körperliche Beschwerden die über die üblichen Variabilitäten zwischen Kindern hinausgehen. Hast du deinem Kinderarzt von der Appetitlosigkeit erzählt?

Zudem würde mich auch interessieren: Bist du von Anfang an mit deinem Sohn beim selben Kinderarzt? Denn ob der Arzt das Kind von Geburt kennt oder nicht macht einen riesigen Unterschied. Kinder kann man sehr schwierig punktuell beurtselbst erlebt hat könnte er ihn falsch beurteilen.

Hast du eine Wachstumskurve mit Grösse und Gewicht deines Sohnes? Wäre es vielleicht möglich ein Bild davon hochzuladen? Wenn er normal wächst ("normal" bedeutet wieder, dass er seine Kurve schön hält, das kann man nicht punktuell beurteilen) ist das schon gut und es deutet auf etwas psychisches hin, wenn er jedoch in seiner Kurve abgefallen ist deutet das darauf hin, dass tatsächlich körperlich mit ihm etwas nicht in Ordnung ist.

Ich finde es wirklich toll, dass du dich nicht auf etwas körperliches versteifst sondern abwarten kannst ob es sich auswächst. Es gibt genügend Eltern die das Gefühl haben, man müsse doch die Probleme ihres Kindes körperlich erklären können und dabei verpassen ihr Kind so zu akzeptieren wie es ist. Aber bitte vertraue auch deinem mütterlichen Bauchgefühl und lass deinen Sohn medizinisch abklären um nicht etwas zu verpassen. Mir fallen spontan mindestens zwei körperliche Dinge ein die er haben könnte und seine Symptome erklären könnten. Damit meine ich nicht seltene Krankheiten sondern Krankheiten, die bei Kindern durchaus häufig vorkommen.

YqE'lYect%ra


Kinder kann man sehr schwierig punktuell beurtselbst erlebt hat könnte er ihn falsch beurteilen.

Korrektur: Kinder kann man sehr schwierig punktuell beurteilen. Wenn der Kinderarzt die Verschlechterung nicht selbst erlebt hat könnte er deinen Sohn unter Umständen falsch einschätzen.

c1riecGhaGrlie


naja,

aber das Gegenteil von "sich auswachsen" ist doch Regression - und das ist eine der Hauptauffälligkeiten am Kinde, warum die Mutter hellhörig ist.

Und ich finde, als Muter eines Autisten, auch zu Recht. Mir wäre die Diagnostik drei Jahre früher im Nachhinein lieber gewesen - hätte uns einiges erspart. Und meinem Sohn auch.

YgElectxra


Dann ist das in meinem Beitrag falsch rüber gekommen. Viele Dinge wachsen sich aus, aber in HolliWoods Fall jedoch ist genau wie du sagst die Regression besorgniserregend und deshalb würde ich hier nicht darauf warten, dass es sich auswächst.

Ich rate ebenfalls dazu vernünftige Diagnostik zu betreiben, Autismus ist nur eine von mehreren möglichen Diagnosen.

Regression in der Entwicklung, Appetitlosigkeit und Verlust des Spieltriebs sind drei Warnzeichen die man nicht ohne Erklärung ignorieren sollte.

E5he?maligeri Nutnzer (/#508{125)


Hallo yelectra. Mein Sohn hat schon immer schlecht gegessen, nur zur Zeit ist es besonders schlecht. Er isst hauptsächliches weiches Brot oder im Kindergarten ein bisschen. Welche Krankheiten meinst du denn?

Ldiesqelottex40


Das kann auch mit Autismus zu tun haben....

Mein Grosser isst heute mit 17 noch keine vermischten Lebensmittel....

EChemaTligeSr Nutzer s(#50x8125)


Gestern war ein Tag...wir werden den Fragebogen morgen oder übermorgen abschicken.

Y3ElkectrWa


Hallo yelectra. Mein Sohn hat schon immer schlecht gegessen, nur zur Zeit ist es besonders schlecht. Er isst hauptsächliches weiches Brot oder im Kindergarten ein bisschen. Welche Krankheiten meinst du denn?

Ich habe etwas neurologisches und etwas immunologisch/gastroenterologisches im Sinn, aber ich möchte nicht näher darauf eingehen um nicht weitere Spekulationen loszutreten. Niemand hier kann per Forum sagen, was dein Sohn hat. Das kann nur ein Arzt. (Wobei das natürlich auch nicht immer möglich ist und vom Arzt abhängt, aber das ist ein anderes Thema.)

Wie auch schon jemand vor mit erwähnt hat ist es sowieso am besten du hast eine Diagnose eines Arztes damit allfällige Kosten von der Krankenkasse getragen werden.

Y%ElLePctarxa


Das kann auch mit Autismus zu tun haben....

Mein Grosser isst heute mit 17 noch keine vermischten Lebensmittel....

Das kann natürlich sein. :)z ...wenn es denn Autismus ist.

LOieseFlottbex40


In dem Fall Asperger ...

Hab aber einen Autisten mit allgemeiner Retardierung auch noch...

YyEleVctrxa


Puh, das ist bestimmt nicht immer leicht.

E]hemalPiger N\utzer (Y#50940x7)


Gestern war ein Tag...

Magst du erzählen, weshalb? :)*

Maisch-technNik


Und ich finde, als Muter eines Autisten, auch zu Recht. Mir wäre die Diagnostik drei Jahre früher im Nachhinein lieber gewesen - hätte uns einiges erspart. Und meinem Sohn auch.

Die meisten Regierungspräsidien lassen mittlerweile Unikliniken eine alternative Testung durchführen, wenn Eltern (privatversichert gerne auf Kosten der Solidargemeinschaft) Diagnosen über erfundene Diagnosen (Asperger als Grund für schulische Minderleistung) schulisch geltend machen wollen.

Autismus ist natürlich in der "richtigen" Form eine wirkliche Störung.

Aspergerautismus ist derweil einfach keine Krankheit, die man vor 17 Jahren diagnostiziert hätte. Eine Verhaltenstherapie ,"um jemandem in die Augen zu schauen ",ist schon aufgrund der NW der Psychotherapie nicht ratsam. Die einzige therapeutische Aktion ,die mir bei Asperger einfällt, ist in diesem Falle eigentlich sinnlose Pschotherapie, da der Asperger ja von Natur aus besser an die Umwelt angepasst ist.

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