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Ist Er ein Autist? Begleitet mich auf meinen Weg

ShanOd;yErcgxo


@ Mischtechnik

Hast du dir den ganzen Faden durchgelesen?

Hier geht es darum, dass eine Mutter sich Sorgen macht um ihren Sohn und wissen will, was mit ihm los ist. Und Autismus ist nun mal eine Erkrankung, die nicht jeder Arzt gut erkennen kann und wo man sich an Profis wenden sollte.

Und eine gesicherte Diagnose ist, wenn es Autismus sein sollte, nun mal für die weitere Förderung des Kindes zwingend notwendig.

K8l%eine^Hexex21


@ Mischtechnik,

Die meisten Regierungspräsidien lassen mittlerweile Unikliniken eine alternative Testung durchführen, wenn Eltern (privatversichert gerne auf Kosten der Solidargemeinschaft) Diagnosen über erfundene Diagnosen (Asperger als Grund für schulische Minderleistung) schulisch geltend machen wollen.

sorry, aber wo kommt dein Ärger über Ärzte her? In nahezu jedem Faden, in dem ich etwas von dir lese, beschwerst du dich entweder über das Unwissen deutscher Mediziner oder über Diagnostiken oder Behandlungen "auf Kosten der Solidargemeinschaft".

In speziell diesem Faden wäre es sicher nützlich gewesen, wenn du den ganzen Faden und auch die vorherigen Fäden der TE gelesen hättest. Hier sucht eine Mutter Hilfe. Und nein - sie möchte sich nicht irgendwelche Diagnosen oder Behandlungen auf Kosten der Solidargemeinschaft erschleichen.

M>iscHht9echn|ik


wie schreibt man hier ein at?

Ich will nur ausdrücken, dass es einen Unterschied zwischen AspergerA und normalem Autismus gibt.

Bis vor ein paar Jahren waren Autisten absolute Ausnahme.

Für AspergerA ist auch die "Diagnose" nicht für die "Förderung des Kindes" notwendig.

Unter gleichem Vorwand bekommen 99 Prozent der ADHSler Medikamente einfach um bessere Noten zu bekommen, obwohl die Erkrankung nicht valide festgestellt werden kann.

(Jeder lernt auf Ritalin schneller und wenn alle dopen, wie das mittlerweile in manchen Alterskohorten dank Helicoptermamas eben der Fall ist, dann muss man sich schon überlegen, ob eben alle was einwerfen sollen, sodass die Abstände wieder stimmen)

S!unn8y_3x176


Mischtechnik, mir erschließt sich der Sinn deiner Postings nicht?! Merke, wie gerade Wut in mir aufsteigt.

Holliwood macht sich Sorgen um ihren Sohn und darüber, was das richtige für ihn ist. Deine Haltung zum Thema Diagnostik bringen sie kein Stück weiter. Und ja, zwischen Asperger-Autismusvund frühkindlichen Autismus liegt ein Unterschied. Nichts desto trotz ist eine vernünftige Diagnostik unerlässlich, um in der Zukunft vernünftig und dem Störungsbild entsprechend zu handeln.

Wenn ich deinen letzten Post lese, Mischtechnik, dann kommt bei mir an, dass du der Meinung bist, viele Diagnostik en fänden nur statt, um sich ungerechtfertigte Vorteile zu erschleichen. Den Eindruck habe ich bei der TE nicht. Im Gegenteil, sie macht sich sehr viele Gedanken darüber, ob sie diese ihrem Sohn zumuten kann oder soll. Jemand, der nur auf die Vorteile aus ist, würde vermutlich Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um möglichst schnell in den Genuss der Vorteile zu kommen.

Lvies:elo@ttex40


Merke, wie gerade Wut in mir aufsteigt.

In mir auch sunny... aber ich hatte inzwischen 17 Jahre Zeit mir das Diskutieren mit Leuten die sich nur wichtig machen abzugewöhnen...

Muss man ignorieren...genauso wie die Leute die z.B. einen 6Jährigen im Kaufhaus anreden warum er noch eine Windel trägt... :(v

E{hemaliger N(utze,r (#50x8125)


Die letzten Tage waren einfach schwierig, weil ich nicht weiß, wie ich handeln soll. Ich möchte ihn erziehen und Regeln aufstellen und es ist einfach schwer, wenn er mich die meiste Zeit des Tages nicht versteht oder hört. Und dann gibt es tage so wie heute, wo er wirkt, als wäre er mehr da, da ist er dann trotzig und provokant, aber eben auch willig zu spielen. Ich fühle mich durch und durch wie eine schlechte mutter, die keinen instinkt hat, wie man richtig handelt. Er macht Dinge immer und immer wieder, die wirklich gefährlich sind und ich kann ihm einfach nicht näher bringen, wie gefährlich das ist. Entweder er redet in seiner Sprache und führt ein Gespräch mit sich selbst oder er ist abwesend...Wie komme ich nur durch zu ihm? Wie zeige ich ihm konsequenzen auf, wenn er es nicht versteht, sich umdreht und genau das Gleiche wieder macht? :-(

Efhemalxiger Nutzekr (\#50m812_5)


Danke dass ihr mich hier verteidigt. Ich wüsste auch nicht, mit welchem posting ich auch nur im ansatz den eindruck enstehen lassen könnte, dass ich auf irgednwelche Leistungen aus wäre. Ganz ehrlich? Ich habe nichtmal im Geringsten eine Ahnung darüber, warum man Leistungen in Anspruch nehmen müsste. Ich habe keine Ahnung was auf mich zukommen könnte. Solche Aussagen sind hart, wirklich!

LJie=sel9ottxe40


Ich kenne deinen Kleinen nicht....aber du wirst dich in seine Welt begeben müssen - er kann in deine nicht kommen!

Mir hat es geholfen dass der Doc mal (wahrscheinlich völlig beiläufig) meinte "der Filter im Kopf funktioniert nicht richtig....M. nimmt ALLES bewusst wahr was wir einfach ausblenden...." - du kannst es vergleichen mit Dateien...wir funktionieren mit mp3, alles was nicht nötig ist wird sofort gelöscht...dein Bub kann das nicht....er kriegt die volle Datenmenge! Und damit muss man erst mal zurechtkommen. Kein Wunder wenn man sich da zurückzieht und dicht macht....

Aber das kann er lernen...mit entsprechender Therapie.... :)z

L$ieseclottex40


Konkrete Erziehung solltest du erst mal vergessen...er ist ja auch noch klein...

Aber du kannst ihn immer dann bei sich selber abholen wenn gerade Ruhe in seinem Kopf ist...das zu erkennenn wirst du lernen....

S<unny8_317x6


Ich habe nichtmal im Geringsten eine Ahnung darüber, warum man Leistungen in Anspruch nehmen müsste. Ich habe keine Ahnung was auf mich zukommen könnte.

Das zum Beispiel:

dein Bub kann das nicht....er kriegt die volle Datenmenge! Und damit muss man erst mal zurechtkommen. Kein Wunder wenn man sich da zurückzieht und dicht macht....

Aber das kann er lernen...mit entsprechender Therapie....

Und nicht zu vergessen: Unterstützung für dich, um im Sprachgebrauch von Lieselotte zu bleiben, "wie begebe ich mich in die Welt meines Kindes, was tut ihm gut, was ist absolut Gift etc. etc."

kFrilxle2


Ich fühle mich durch und durch wie eine schlechte mutter, die keinen instinkt hat, wie man richtig handelt.

Wie komme ich nur durch zu ihm?

Hollywood, diese Gedanken kenne ich nur zu gut. :°_

Ich habe mich bewusst aus der Diskussion, wie ihr weiter vorgehen wollt (Diagnostik ja/nein), zurückgezogen, weil ich finde, jede Familie muss für sich selbst entscheiden, welchen Weg sie einschlagen will und was gegenwärtig und zukünftig am besten für das Kind ist.

Was auch immer mit deinem Sohn los ist - ob eine Phase, ob eine Entwicklungsverzögerungen oder doch etwas aus dem Autismusspektrum - du bist keine schlechte Mutter. Wie du eure Situation beschreibst, muss es wahnsinnig schwierig und anstrengend sein, mit ihm umzugehen und das geht einfach an die Substanz.

Er hat auch gerade ein spezielles Alter, wird selbstständiger, unabhängiger, aber ist zugleich noch recht klein.

Sorry, falls ich es überlesen habe, aber wie kommt dein Mann mit ihm klar und inwieweit unterstützt er euren Sohn (und entlastet auch dich)?

Wir kommen mit unserem Sohn inzwischen die meiste Zeit recht gut zurecht, aber es gibt immer wieder Phasen und Zeiten in denen ich mit meiner Energie am Limit bin und gefühlt auch mit meinem Latein. Ich wage zu behaupten, dass ich ihn sehr gut kenne und, obwohl er überhaupt nicht spricht und nur wenig kommuniziert, seine Bedürfnisse gut einschätzen kann. Das erleichtert alles enorm, aber trotzdem gibt es oft Tage, an denen er mir mehr als sonst vorkommt "wie von einem anderen Stern" und wir überhaupt keinen gemeinsamen Nenner finden. Wir sind, seit der Diagnose, in Betreuung einer fachlich sehr kompetenten, aber vor allem herzensguten und äußerst menschlichen Psychologin, die uns damals gesagt hat, dass es eine Lebensaufgabe ist, mit einem autistischen Kind zu leben. Das hilft uns als Eltern sehr. Wir waren zwar nie panisch und konnten seine "Eigenartigkeit" immer gut akzeptieren, aber verspürten manchmal schon den Druck und das Gefühl , wir müssten auf einen Punkt hinarbeiten, an dem es mit unserem Sohn "einigermaßen normal" läuft. Aber Pustekuchen, so ist das einfach nicht, diesen Punkt gibt es nicht. Er lebt in einem völlig anderem Bezugssystem als wir und das wird immer so sein. Seitdem uns das klar ist, ist alles viel leichter.

Im Übrigen habe ich Gedanken wie deine "Bin ich eine schlechte Mutter?" aber auch oft bezogen auf meine beiden anderen Kinder, die sich im normalen Rahmen entwickeln. Sie halten andere Herausforderungen für uns als Eltern bereit, die man annehmen muss. Kinderhaben ist wirklich kein Spaziergang. :-)

Glücklicherweise beschäftigt sich mein Mann sehr intensiv mit unserem Sohn, nimmt sich viel Zeit für ihn und kann einige Bereiche, in denen ich an meine Grenzen komme und mit ihm nicht weiter weiß, ausgleichen und übernehmen. Auf der anderen Seite gibt es vieles, was zwischen unserem Sohn und mir problemlos klappt, aber meinem Mann Probleme bereitet. Vielleicht könnt ihr als Familie gemeinsam überlegen, ob ihr da ein wenig arbeiten und umverteilen könnt und du so ein wenig entlastet wirst?

Mailkax68


Mir hat es geholfen dass der Doc mal (wahrscheinlich völlig beiläufig) meinte "der Filter im Kopf funktioniert nicht richtig....M. nimmt ALLES bewusst wahr was wir einfach ausblenden...." - du kannst es vergleichen mit Dateien...wir funktionieren mit mp3, alles was nicht nötig ist wird sofort gelöscht...dein Bub kann das nicht....er kriegt die volle Datenmenge! Und damit muss man erst mal zurechtkommen. Kein Wunder wenn man sich da zurückzieht und dicht macht....

Aber das kann er lernen...mit entsprechender Therapie....

Sollte er autistisch sein, kann er vielleicht gewissen Kompensationstechniken erlernen, um mit den Reizen besser umzugehen, aber den Reizfilter "einzuschalten", das kann er nicht erlernen und das sollte man auch niemals erwarten.

Cylon#dyke


@ HolliWood

glaub mir, ich hab mit 6 Kindern und inzwischen kleinen Enkelkindern so viel durch, dass mich fast nichts mehr erschreckt! Der erste Sohn war so was von seltsam und benahm sich so komisch, dass ich fest davon überzeugt war, dass er nicht normal ist... seine Pubertät war die Hölle...

Heute sitzt er nach 2 Studiengängen in der Chefetage.

Ein Enkelsohn das selbe Muster... ich sag nichts mehr.. kann mich nur wundern, wie sich Menschen verändern können.

RWa3lphx_HH


Das was Lieselotte schreibt ist ein tolles Beispiel dafür, wie einem ein Psychologe erklären kann, was in dem Kind vorgeht, damit man selber sei Kind besser versteht, auf es eingehen und ihm helfen kann. Aber das wird alles nichts, wenn Holliwood sich weiter sperrt, einen Psychologen aufzusuchen. Ob das bei einem 3 jährigen Sinn macht, weiss ich nicht, aber das wird der Psychologe schon selber wissen.

Lcies^elothte4x0


@ milka

Stimmt schon, der Kleine kann erst mal gar nichts ändern - aber die Mutter kann lernen zu verstehen dass sein Hirn anders tickt. Das funktioniert aber nur wennn sie ihn ernst nimmt und nicht krampfhaft versucht die Normalität aufrecht zu erhalten....

Mein Grosser (17) hat inzwischen seine Strategien wie er mit der Umwelt zurechtkommt, er arbeitet inzwischen sogar im Einzelhandel (aber halt Spezialgebiet Werkzeug....), die Lehre ist bald zu Ende und wird wohl mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen werden. Hätte mir vor drei Jahren jemand gesagt dass er mal mit fremden Menschen Verkaufsgespäche führen wird hätt ich nur den Kopf geschüttelt....

Mit der entsprechenden Unterstützung und wenn sie wissen meine Familie (und auch Lehrer und Betreuer) stehen fest hinter mir und helfen wenn dann mal doch was nicht geht ist ganz viel machbar....

Man muss sich nur drauf einlassen...

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