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Ist Er ein Autist? Begleitet mich auf meinen Weg

c)ri}echmaxrlie


...und wenn ich mir das so überlege....

uns war in der Entwicklung des Kinds immer mehr klar geworden, dass da was nicht stimmt, aber wir haben kompensiert und gelenkt, soweit es ging, versucht, das "besondere" Verhalten zu erklären, aufzufangen und immer mehr auch zu rechtfertigen.

Mit 10 hat es dann so richtig geknallt und dann kam das mit dem Asperger; wir hatten uns das weder ausgedacht, noch sind wir zu jemanden hin und haben gesagt: du, mein Zwerg ist ein Asperger, ich hätte das gerne schriftlich.

L0iese2lottnex40


du hast echt nen Knall

So deutlich wollte ich's nicht sagen...kommt aber hin! ]:D

Zu Allem weiteren spar ich mir jeglichen Kommentar...wer nix mit der Materie zu tun hat sollte einfach nur den Mund halten bitte! {:(

Jeder der mal für ein paar Tage mit mir tauschen möchte bitte melden.... :=o

Ethemal-iger XNutzker (#5~08125)


Kleines Update. Der Kindergarten läuft deutlich besser und er bleibt inzwischen für 2,5 Stunden dort. Bis auf einmal wo ich ihn abholen musste gibt es auch keine Probleme. Im sprachlichen steht er weit zurück, das stimmt. Aber der Kinderarzt und auch die Erzieher sind der Meinung, dass wir hier nicht von Autismus ausgehen müssen. Ein genaueres Gespräch gibt es aber noch morgen mit der Heilpädagogin zusammen.

wgintKersQonne+ 0x1


Na, wenn zwei verschiedene Personen das so vermuten, klingt es doch schon mal etwas beruhigend.

Wie sieht es denn mit Lokopädie zur Sprachförderung aus?

RNalph+_HH


auch die Erzieher sind der Meinung, dass wir hier nicht von Autismus ausgehen müssen.

Die sind natürlich qualifiziert... :-/

Es muss kein Autismus sein, von wemm kommt diese Verdachtsdiagnose eigentlich? Was es ist, ob was ist, sagt Dir der Facharzt, den Du konsequent nicht aufsuchst.

In gefährlichen Situationen passiert es mir immer wieder, dass ich laut werde. Wenn er auf die Straße rennt, einen heißen Topf vom Herd zieht oder einfach aus die Haustür geht. Ich habe immer und überall Angst, dass ihm was passiert. Ich bin andauernd angespannt und das er in solchen Situationen nicht reagiert macht es noch schlimmer. Eben wollte er einen heißen Topf vom Herd ziehen. Zum gefühlt 100sten mal. Auf nein reagiert er nicht. Er merkt dass es heiß ist aber da ist es oft schon zu spät. Und dann werde ich laut. Zu laut. Er denkt wahrscheinlich dass ich ihn nicht liebe. Aber genau das ist es ja. Ich werde so laut weil ich ihn liebe und Angst um ihn habe. Wie gehe ich mit solche Situationen richtig um?

Hingehen, ihm den Topf wegnehmen. Wenn Du sprachlich keinen Zugang findest, macht es keinen Sinn, zu reden und laut zu werden. Zu besonderen Kindern gehören besondere Maßnahmen. Wenn Dein Kind für "normale" Erziehung nicht zugänglich ist, musst Du andere Wege finden und z.B. Dein Kind beim Kochen nicht an den Herd lassen. Am Arm fassen, ihm in die Augen sehen und deutlich nein sagen hilft auch immer besser als aus 3m Entfernung "NEIN" zu schreien.

aVkamf


Gestern war ein Tag...wir werden den Fragebogen morgen oder übermorgen abschicken.

Grade 2 Wochen her. Und nun ruderst Du wieder zurück. Weil die Heilpädogogin Dich beruhigt. Eine willkommene Rechtfertigung, weiter nur abzuwarten, kommt mir vor.

Du wurdest in diesem Faden mehrfach darauf hingewiesen, dass handfeste organische Ursachen der Auslöser für die stagnierende Entwicklung Deines Kindes sein können. Solche Diagnosen kann nur ein Arzt ausschließen oder stellen, weder Heilpädagoge noch Logopäde sind dafür qualifiziert. Und bei so umfassenden Problemen, die Du mehrfach hier geschildert hast, eben auch nicht unbedingt der Wald- und Wiesen- Kinderarzt.

Nichts gegen Logopäden etc, durch viel Erfahrung und gelegentlich auch einen Blick über den Tellerrand können die oft die richtige Idee haben, was Ursache diverser Probleme ist. Aber wenn es um das Abklären organischer Ursachen geht, sind sie nicht die Richtigen. Das ist in so einem Fall mMn Sache von Fach(!)Ärzten. Aber leider scheinst Du nur zur Kenntnis zu nehmen, was Dur gefällt.

"Wahrscheinlich kein Autismus" ist doch kein Grund, nichts weiter zu unternehmen. Dein Kind hat doch noch immer massive Schwierigkeiten. Ist ja super, dass es mit der Kita jetzt besser klappt, aber hat er denn in allem innerhalb der letzten 14 Tage die Entwicklung der vergangenen 12 Monate nachgeholt? Wohl eher nicht, also sehe ich weiterhin Gandlungsbedarf. Und zwar jetzt!

awkarf


Ersetze oben Heilpädagogin durch Erzieher. Und der Kinderarzt erzählt Dir doch eh fast die ganze Zeit, alles sei okay. Manchmal findest Du das gut, manchmal glaubst Du ihm nicht. Fahr doch mal eine klare Linie.

R^alph_BHxH


Im sprachlichen steht er weit zurück, das stimmt. Aber der Kinderarzt und auch die Erzieher sind der Meinung, dass wir hier nicht von Autismus ausgehen müssen.

Und was hat Dr. Abwarten für eine Erklärung für die Entwicklungsrückschritte?

LQiSe]sLelott*e4x0


Ach kommt...wer nicht hören will muss fühlen. Blöd ist hier nur dass hier die Mutter nicht hört und das Kind es irgendwann zu spüren bekommen wird - und zwar ganz unabhängig davon ob das Problem jetzt etwas organisches, psychisches oder auch Autismus ist....

In JEDEM Fall verliert sie wertvolle Zeit...

Was wohl der Sohn irgendwann mal dazu sagen wird? Ein "Mama, warum hast du das damals nicht ernst genommen, war ich dir nicht wichtig genug?"

":/ :=o

w|iEntersHonnex 01


also Leute...denkt ihr nicht, dass ihr bisschen zu viel Druck ausübt? ":/

Die TE hat um Begleitung gebeten und ja dazu gehört sicher auch Hinweise zu geben, was sie tun könnte / eurer Meinung nach ev. auch sollte...aber bisschen weniger massiv und freundlicher im Ton würde mehr helfen. ;-)

Ansonsten vergrault ihr wieder mal eine Hilfesuchende , wie so oft hier in diesem Forum :(v

M]ööpJTöp


Ich find das hier auch etwas zu agressiv. Und ich glaube, das Problem liegt nicht darin, daß sie ihrem Kind nicht helfen will...

@ Holliwood:

Ich glaube, du hast furchtbare Angst, etwas falsch zu machen, kann das sein? Angst, daß dir jemand sagt, daß du schuld bist. Aber das bist du nicht. Ich bin ziemlich erschrocken bei deinem Post, in dem du meintest, er rede nicht, weil du zuviel schreist. Dazu laß dir gesagt sein, daß Kinder SEHR schnell abstumpfen, was sowas angeht. Wenn ich mich erschrecke oder zu sehr genervt werde, werde ich auch laut. Wenn meine Kleine mit dem Laufrad mal wieder mitten auf der Straße stehenbleibt, um sich ihre Füße anzusehen (und das alle 3 Tage an der gleichen Stelle) dann drehen sich alle anwesenden Leute der Umgebung nach uns um |-o Trotzdem habe ich drei Plappertaschen, die mir mit Vorliebe alle gleichzeitig die Ohren vollquatschen.

Außerdem wissen Kinder sehr genau, ob ihre Eltern sie lieben, bzw. sie setzten das immer erstmal voraus. Bitte deute das Verhalten deines Sohnes nicht als Botschaft an dich oder als Folge deiner Handlungen. Die Persönlichkeit eines Kindes kannst du nicht erziehen, davon bin ich fest überzeugt. Sie haben einen Charakter, mit dem sie auf die Welt kommen. Du hilfst, einen Teil ihres Weltbildes zu formen und vielleicht gibst du ihnen durch dein Vorbild ein paar Verhaltensweisen mit auf den Weg. Aber auch das können sie hinterfragen. Wenn du sehr ängstlich bist und ihn oft ausbremst, magst du ihn dazu erziehen, sich weniger zuzutrauen oder selbst ängstlich zu werden, aber du kannst ihm damit nicht seine Sprache rauben oder ähnliches.

Wie die anderen würde ich auch dafür plädieren, daß du dich doch mal an die Fachärzte wendest. Ich bin fast sicher, daß du dich dort eher ernst genommen fühlen wirst und ich glaube, daß du dringend jemanden brauchst, der dich unterstützt, damit du dich insbesondere bei deinem Mann besser "durchsetzten" kannst.

Alles Gute Dir @:)

E&hHemaljiger. Nutze$r (#5058125)


Zuerst war ich mir sicher, dass ich hier nichts mehr dazu schreibe. Was von einigen kam ist schlichtweg frech. Anders kann ich es nicht sagen. Das er mir wichtiger ist mit seinem Bruder zusammen, als alles andere in meinem Leben wird er auch jezt schon sehr genau wissen. Bis auf diesen Arztbesuch, wo jeder eine andere Meinung hat, bin ich eine sehr gute Mutter, die Tag und Nacht für ihre Kinder da ist. Mein Sohn ist sprachlich problematisch. Was mache ich also? Ich rede noch wesentlich mehr mit ihm, lese ihn abends lange Geschichten vor und sorge dafür, dass er auch regelmäßig neue Geschichten zu hören bekommt. Damit er sich nicht alleine fühlt, sitze ich jeden Abend so lange an seinem Bett, bis er ruhig ist und friedlich einschläft. Morgens gehe ich zu Fuß einen Berg hoch um ihn in den Kindergarten zu bringen, damit er auch dort nochmal soziale Kontakte und Reize bekommt. Ich gehe nach dem Abschied nach Hause, nur um 2 Std später genau den gleichen Weg nochmal zu gehen. Ist am Nachmittag nochmal ein Entwicklungsgespräch, dann gehe ich wieder den Berg hoch. Und würde man mich dort täglich haben wollen, würde ich auch das machen. Ich stehe im Kindergarten im engen Kontakt mit seiner Erzieherin, die ihren Ablauf im Kindergarten für ihn geändert haben, damit er sich dort wohlfühlt. Ich bin im Kontakt mit der Heilpädagogin, die keinen dringenden Handlungsbedarf sieht, allerdings mit mir gemeinsam die Grenze gelegt hat, dass er zur nächsten Vorsorge beim Arzt deutlich mehr sprechen können muss. Sie hat auch angeboten, dass die interne Logopädin versucht Kontakt mit mir aufzunehmen.

...ich antworte später den Rest.

w'inters'onne x01


@ HolliWood

Liebe Holliwood,

lass dich bloß nicht von einiegen etwas ungehobelten Schreibern hier vergraulen.

Dass du eine gute Mutter bist, spührt man an jeder deiner Zeilen. So liebevoll und aufmerksam.

Und jeder kann ja Tipps aus seiner Sicht geben.. das wolltest du ja auch, auch eine Möglichkeit mal deine Sorgen ausdrücken zu können.

Natürlich ist es dann verletzend unterstellt zu bekommen, man kümmere sich nicht genügend, nur weil man eben nicht Leuten aus dem Internet sondern Leuten vor Ort, die deinen Jungen oft sehen vertraut.

Das machst du aber genau richtig :)^ , sich zu früh verrückt machen bringt auch nichts (so war es jedenfalls bei uns gut und richtig, der Kinderärztin zu vertrauen die sagte: wir warten mal ab).

Also schreibe ruhig weiter und nimm dir bitte nur das, was dir hilft :)* und das, was dich ärgert übersehe einfach ;-)

Alles gute und eine schöne Vorweihnachtszeit, wo ich euch wünsche, dass ihr diese mit so viel Liebe und Harmonie wie möglich zusammen verbringen könnt.

Elhemaligger !Nut-zer l(#50812x5)


danke für den Zuspruch. So sehe ich es auch. Ich kann hier nur einen Bruchteil davon wiedergeben, wie unser Alltag aussieht. Ich gebe extreme Momente wieder und eben auch manchmal das, was gut läuft. Es stimmt, sein sprachlicher Zustand stagniert oder bewegt sich zumindest in einem absolutem Schneckentempo. Er ist in der Kigagruppe einer der ältesten und vor allem aber der größte. Und sprachlich gesehen bildet er fast eindeutig das Schlusslicht. Dafür entwickelt er sich aber sozial. Er ist kuscheliger geworden, hört vermehrt zu, ist offener und sucht vermehrt den Blick. Er will spielen, lernen und Freundschaften knüpfen. Er möchte aber genauso stark nicht, das Mama geht, sich die Routine ändert oder man seine Autos nimmt. Die Heilpädagogin hat gestern im Entwicklungsgespräch ganz klar gesagt, dass sie im Moment nicht von einem Autisten sprechen würde. Allerdings hat er sich auch in den letzten Wochen extrem verändert. Das sind gute Zeichen und darüber sollte ich mich freuen und für einige Momente mal außer Acht lassen, dass er eben sprachlich nicht viel voran kommt.

AKntiigonxe


@ HolliWood 0,1

Selbst wenn es kein Autismus oder Asperger in Reinform ist, würde ich mich als Mutter sehr genau darüber informieren.

Du schreibst selbst, dass dein Sohn anders reagiert. Warum sich nicht dann Erfahrungen von Eltern mit Autismuskindern zunutze machen und andere Erziehungsmethoden ausprobieren?

@:)

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