» »

Ist Er ein Autist? Begleitet mich auf meinen Weg

w2interqsonne- 01


Er möchte aber genauso stark nicht, das Mama geht, sich die Routine ändert oder man seine Autos nimmt.

weist du meiner war ja ähnlich. Ihm hat es sehr geholfen, dass ich ihm gesagt habe: Mama ist dort und dort , wenn du im Kindergarten bist.

Am Anfang habe ich ihm einen Baum auf dem Parkplatz gezeigt und gesagt...schau hier laufe ich rum.. da hatte er was, was er verstehen konnte (natürlich war es ein bisschen Beschiss, denn ich bin ja nicht dort geblieben)

Was ich interessant fand: Jahre später sagte er zu mir: Mama nicht, du bist immer um den Baum gelaufen und hast auf mich gewartet. Muss ein starkes Bild gewesen sein, was ihm geholfen hat.

Veränderungen wollte er auch nicht. Jeden früh beim in den Kindergarten fahren daher das gleiche Ritual: wir haben immer im Auto das gleiche Lieblingslied gesunden. Da war er abgelenkt und konnte sich nicht so viele Sorgen machen.

Ich habe immer darauf geachtet, dass so viel Routine wie möglich im Alltag war, damit er nicht so viel Stress hatte.

Und Autos teilen.. da habe ich auch eine lustige Geschichte im Kopf. Bei der Schuleingangsuntersuchung gab es einen Haufen kleiner Autos. Die Schwester gab ihm fünf und sich drei. Nun sollte er es so aufteilen, dass beide gleich viele haben.

Was machte er? Er nahm vom Haufen zwei und gab sie ihr. So hatte die Schwester sich das nicht vorgestellt ;-) :-o

Abgeben wollte er pardu keine...

dxan2aCe8x7


Ich finde es schön das sich da was rührt und er weiter rauskommt. eine Idee woran das liegt? vielleicht kann man davon ja weiter ableiten was er braucht. :-)

E5hemal+iger Nujtz2er (#n508125)


Keine Ahnung was es gestern bis zum Nachmittag war, was ihm so gut tat. Nun merke ich aber seitdem wieder, dass er wieder in "altes Verhalten" fällt. Und ich weiß wirklich nicht warum. Es hat sich nichts wirklich geändert, eigentlich.

d#ana=e8a7


Komisch. ":/ ":/

Emhemialig!er NutLzer (#I5081x25)


Auch die Erzieherin kann es sich nicht erklären.

d>anaex87


Hast du mal überlegt Buch zu führen? Das war ja nun schonmal so, also das er eine gute Phase hatte und dann wieder krasser Rückzug und soweiter. Vielleicht könntest du mit der Erzieherin zusammen eine genaue Liste führen wer im Kiga da war und zu Hause und was gemacht wurde? Vielleicht war ein Kind das ihm Angst macht krank oder im Urlaub oder so. ":/ ":/

A!licbe__


Liebe Hollywood,

wie geht es euch?

AIlic?e__


HolliWood natürlich *:)

EYh}emaliger3 Nutzer (#x508125)


Hallo ihr lieben. Mein Großer meistert es inzwischen sehr gut im Kindergarten. Routine und gleichbleibende Abläufe tun ihm unglaublich gut. Er scheint sich dann sicherer zu fühlen und blüht auf. Ist mal etwas anders am Tag, merkt man es sofort. Meistens reagiert er mit einer großen Wut und schreit unglaublich. Wir haben ihm kurz vor Weihnachten den Schnuller abgewöhnt, damit er nicht durch den Schnuller gehindert ist am Sprechen.

Das hat er unerwartet sehr sehr gut gemeistert. Seitdem hat er einen Teddy und einen Hund der seine Freunde sind und die jeden Tag mit in den Kindergarten müssen. Aber auch da ist es nach einer Zeit ok, wenn diese beiden bei ihm im Fach warten.

Einzig das sprechen ist nach wie vor ein großes Thema. Die VErständigung mit ihm ist unglaublich schwer. Mal versteht er was ich meine, mal nicht, manchmal möchten er auch nicht. Er hat zwar ein zwei neue Wörter gelernt, aber nur in seiner Sprache. außer mir, versteht es keiner. Dafür glaube ich aber auch, dass er wieder ein Wort verloren hat. Zumindest sagt er es seit einigen Tagen nicht mehr.

Im Kindergarten werden wir wohl die Logopädie mit ins Boot nehmen und bei dem Gespräch nächste Woche den weiteren Verlauf besprechen.

w8intCersoxnne 01


Schön, dass er sich langsam im KIndergarten eingewöhnt hat. Das mit dem sich wohl fühlen bei immer gleichen Abläufen, kenne ich von meinem Sohn auch.

Ich drücke euch die Daumen, dass er sprachlich eben nur ein Spätzünder ist, aber gut, dass ihr Logopädin zusammenarbeitet, vielleicht gibt es da Vörderungsmöglichkeiten.

Ebhemdaligeer INutzevr (x#508125)


Guten Morgen.

Auch auf die Gefahr hin, mich hier einigen Anfeindungen auszusetzen, berichte ich mal einfach von den Geschehnissen, der letzten Wochen. Einiges ist passiert und das leider nicht in die Richtung wie wir uns es gewünscht hätten.

Im Kindergarten hatte mein Sohn sich zumindest soweit eingelebt, als dass er dort blieb ohne zu schreien und zu wüten. Er hat es akzeptiert, dass ich gehe und hat dort eine Erzieherin, auf die er sich verlässt. Wr hatten immer in sehr engen Abschnitten Entwicklungsgespräche, die nach und nach immer häufiger zutage brachten, dass mit ihm doch etwas nicht zu stimmen scheint. Seine Sprache hat sich kaum verändert, für so einen Zeitraum viel zu wenig. Mit einem Mal verlor er wieder Wörter und Zusammenhänge. Es scheint als hätte er einfach keinen Bezug zur Sprache und wiederholt manche Wörter ohne den Sinn zu erkennen. Auch die Worte, die er bereits konnte werden weniger.

Hinzu kamen noch mehr Symptome und alle, die vorher der Meinung waren, es verwächst nichts oder sei nicht schlimm, waren sich einig. Wir müssen ihn doch vorstellen im SPZ und das schnell. Die ersten Termine hatten wir schon und der Anfangsverdacht von Autismus verstärkt sich. Epilepsie konnte bereits mit ziemlicher Sicherheit ausgeschlossen werden und nun gehen wir den Weg einer Autismusdiagnostik.

Von diesem Stand wollte ich euch nur berichten. :)_

Eqh)emalitger Nutzker| (#45081x25)


Immer wieder stehe ich da und drehe mich gefühlt im Kreis. Egal in welche Richtung es gehen wird. Es ist keine "normale" Entwicklungsverzögerungen die durch Förderungen mal eben so verschwinden werden. Er macht große Rückschritte und ich frage mich immer wieder: "ist es meine Schuld? Was hab ich falsch gemacht? Hab ich zu oft geschimpft, war ich zu hart mit ihm?" Ich hoffe so sehr, dass er gesund ist und es sich alles ergibt.

T^OFxU


ist es meine Schuld?

Wenn er autistisch ist, dann ist es eine Krankheit, daher such bitte hier die Schuld nicht bei Dir liebe Holli ? :)* :)_

SwandlyExrgo


:)_

Wie es sich weiterentwickelt hat für euch, das tut mir leid. Aber andererseits wisst ihr (bald), was Sache ist und könnt dann das Bestmögliche für euren Sohn erreichen.

Ich stimme TOFU zu - mache dir keine Vorwürfe, falls es wirklich Autismus ist. Es ist eine "Erkrankung", deren Entstehung man nicht selbst verursacht bzw. beeinflussen kann.

Du hast bisher immer das beste für deinen Sohn gewollt/getan, dass klang zumindest hier so an.

:)_ :)_

MAonsVti


Wenn er autistisch ist, dann ist es eine Krankheit, daher such bitte hier die Schuld nicht bei Dir liebe Holli

Dem möchte ich vehement widersprechen. Autismus ist keine Krankheit, sondern eine angeborene Entwicklungsstörung, weswegen vor allem unsere Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung anders als bei NTs ist - sie ist anders, aber nicht krank!!! Und natürlich haben die Eltern keine Schuld daran, dass ihr Kind autistisch ist. Meistens wird Autismus aber vererbt, und zwar i.d.R. über die väterliche Linie. In meinem Fall ist es mein Vater, der ebenfalls Asperger-Autist ist.

Nachdem ich den gesamten Faden gelesen habe, bin ich der Meinung, dass der Bub autistisch ist. Da auch ich Autistin bin, kann ich viele Schilderungen aus dem Kindergarten nachvollziehen. Auch ich sprach mit ca. 3 Jahren fast gar nicht mehr und verzog mich lieber in meine Innenwelt bzw. widmete mich meinen Spezialinteressen. Mein Wortschatz war noch lange sehr dezimiert, doch schaffte ich trotzdem das Abitur und anschließend sogar ein Studium mit sehr gutem Abschluss.

Liebe Hollywood, ich kann mir vorstellen, wie schwierig es für Dich ist. Meine Eltern waren damals ebenfalls ratlos, zumal es damals (50er Jahre) noch kein entsprechendes Diagnoseprozedere gab. Ich war halt immer das "komische" Kind, das in kein Schema passte. Meine nächstjüngere Schwester ist gerade mal 14 Monate jünger als ich. Besonders im Vergleich mit ihrer Entwicklung sahen meine Eltern, dass bei mir etwas nicht stimmte (Ich bin die älteste von 6 Kindern). Und? Ich habe meinen Weg trotzdem, vielleicht mühevoller als andere gemacht. Heute bin ich 60 und möchte mit niemandem tauschen.

Bitte nehmt Euren Jungen so wie er ist. Er wird sich nicht ändern.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Kinder- und Jugendmedizin oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Säuglinge · Kinderwunsch · Sternenkinder · Kinder nach Geburtsmonaten


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH