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Ist Er ein Autist? Begleitet mich auf meinen Weg

c`riechasrlixe


Frühkindlicher Autismus ist echt eine Hausnummer, wenn sich das herausstellen sollte, beschönigen hiflt da nicht viel. Meiner ist "nur" Asperger und kann auf ein normales Gym gehen, aber ehrlich ist es super-anstrengend mit ihm, man kann es NIE mal laufen lassen, schon der erste Schultag waren wieder zwei emails an eien mir völlig unbekannte Lehrerin, weil er keine Bücher hatte...

mußte ihn vor den Ferien drei Wochen wegen stressbedingten neurologischen Ausfällen beurlauben lassen, so bekam er keien Bücher.

Er konnte aber am zweiten Schultag auch nicht auf dem Gang seine Lehrerin oder so einfach ansprechen, weil er sie nur von einmal sehen noch nicht erkennt....

naja....

was ich sagen wollte:

man kann sich viel leid "ersparen", wenn man früh diagnostiziert und handelt. GsD haben alle mittlerweile viel Erfahrung damit und auch eine öffentliche Schule ist mit Begleiter oder Nachteilsausgleich machbar. Was auch hilft, ist, dass die Kidner, die vom Autismusspektrum betroffen sind, tedentiell SEHR klug sind, d.h. wenn man sie soweit bringt, dass sie erkennen, dass was anders ist und sie mitmachen, die Chance besteht, dass ihre Intelligenz ganz viel kompensiert....

mit 8 oder 9 war meiner super-auffällig, nun, als Teenie ist er super im Sozialen etc.., weil er es über den Verstand steuert und nachdem sein Verstand groß ist (Klasse übersprungen etc..), kann er das richtig gut.

Förderung, Förderung, Förderung. Und nichts persönlich nehmen. Klene Fortschritte sehen. Sich dem Wesen des Kindes angepasst freuen. Nicht bedauern, wenn er nicht spricht, sich aber darüber freuen, dass er Dir einen Zettel schreibt. So etwas halt.

AAphrXo5ditEs:Childx9


HolliWood 0,1

Wovor soll er denn Angst haben?

Vor seiner Mutter. Also Dir.

Er spielt auf seine ganz eigene Art und Weise und gegessen wird nur noch selten. Er lebt von flüssiger NAhrung und die seltenen Momente, in der er vielleicht wirklich mal eine Nudel schluckt oder ins Brot beißt. Das ist die nächste Auffälligkeit. Er kaut kaum. Ganz oft erwische ich ihn dabei, wie er Stunden nach dem Essen noch immer das Essen im Mund hat.

Ich habe nichts gefunden, was das sein könnte.

Ess-Störung: Warum darf er keine Angst haben?

Ejhem9aliger< Nutze3r (#469Q4x85)


Mit 2 Jahren schon eine Essstörung? Warum soll er Angst vor der Mutter haben?

[[http://www.med1.de/Forum/Erziehung/710545/]]

seid ihr jetzt schon umgezogen?

c4riec harlzixe


..... muss aber sagen, dass ich das mit dem Essen leider tatsächlich von später diagnostizierten Autisten kenne....

das hat sich aber im Laufe der Zeit wieder gegebren. Das liegt an der fehlerhaften Reizverarbeitung, die ein anderes Körpergefühl impliziert. Autisten suchen sich auch bestimmte Klamotten, bestimmte Gerüche... bestimmte Geschmäcker... immer alles in der Kombination, dass sie einen ihnen wohgefälligen Impuls bis in's Extreme treiben....

also mal so allgemein....

n9ole+rax74


Ein Autist der sich erst schnell entwickelt und dann nachlässt? Sehr seltsam. Normalerweise sagt man doch das sich Autisten Zeit lassen mit der Entwicklung.

s9chne2cke1x985


Es ist ja noch gar nicht klar, ob das Kind wirklich autistisch ist...

Als Beispiel: ich hatte als Kind eine Phase, wo ich sehr schwach, antriebslos und immer schläfrig war. Die Lösung des Rätsels waren Madenwürmer - also eine ganz simple Erklärung.

Ich würde mich da noch nicht allzu sehr auf eine Diagnose versteifen oder verrückt machen, immerhin steht von medizinischer Seite ja noch überhaupt nichts fest...

Alles Gute! :)* :)* :)* :)*

s'c"hnLec>ke19x85


@ AphroditesChild

Ich melden den Beitrag jetzt. Das ist einfach unverschämt. Und wilde Spekulationen gehören auch nicht hier her, wo es sich um eine sorgende Mutter handelt >:(

m3ond+jster6ne


Wovor soll er denn Angst haben?

Vor seiner Mutter.

Das ist falsch gedacht, weil es um ihn geht und um seine Ängste und nicht um seine Mutter. Ich versuche deshalb mal, auf ihn zu sehen.

Zum einen stellt sich die Frage, warum er Angst hat, jemandem in die Augen zu sehen. Wenn man jemanden in die Augen sieht, sieht man in die Tiefen seiner Seele, es entsteht innere Nähe, ich empfinde es bisweilen als verunsichernd, weil man nicht weiß, was gerade im Gegenüber vorgeht, es entsteht eine Beziehung zum Gegenüber und man sagt sich damit etwas, was man mit Worten nicht sagen kann.

Weiterführend würde ich finden, wenn andere User noch mehr dazu schreiben könnten, was passiert, wenn man jemanden in die Augen sieht. Dann könnte man anschließend versuchen herauszufinden, wovor genau er Angst hat.

Zum anderen stellt sich die Frage, bei wem er diese Ängste hat. Es dürfte sich relativ leicht herausfinden lassen, wem er noch in die Augen sieht, bzw. ob er überhaupt noch jemandem in die Augen sieht. Im zweiteren Fall würde ich es schon als etwas besorgniserregend empfinden.

Ich glaube nicht, dass es direkt etwas mit der Person zu tun hat, wenn er jemandem nicht mehr in die Augen sieht, sondern mit der Art oder Tiefe der Beziehung. Ich könnte mir vorstellen, es ist ein erfolgversprechender, wenn auch sehr schwieriger Weg herauszufinden, wann bei ihm der Punkt erreicht ist, wo er seinem Gegenüber nicht mehr in die Augen sieht.

Ich würde es schön finden, wenn man dieses sensible Thema auch mit der angemessen Feinfühligkeit diskutieren könnte. Für den Sohn könnte es später einmal ein wichtiger Beitrag sein, um Beziehungen aufbauen zu können.

Eahemali@ger NutzXer (/#50w8x125)


Wow. Ich glaube ganz ernsthaft, dass er keine Angst vor mir hat. Ich bin die einzige Person, bei der er bleiben möchte und die einzige Person, bei der er zumindest ansatzweise etwas Nähe zulässt und auch sucht. Ich sage nicht, dass er ein Autist ist, weil es eben auch nicht belegt wurde bisher. Aber ich sage schon, dass er autistische Züge hat. Mein Kinderarzt sagte mir, dass es auch autistische Phasen gibt. Mehr oder minder würden die Kinder dann über Nacht aufwachen und sich wieder völlig normal verhalten. Solche Anschuldigungen finde ich wirklich nicht gut und damit schmeißt man auch nicht mal eben um sich.

SSün6tje


liebe HollyWood,

bist du dir sicher, dass dir dies Schreiben und das Lesen der Meinungen wirklich gutut?

Wenn ich an die Kinderzeit meiner Tochter zurückdenke und überlege, ich hätte mich noch mit Aussagen wie hier auseinandersetzen sollen, dann wäre ich wohl verrückt geworden.

Angst vor dir oder auch nur Angst jemandem in die Augen zu sehen? Bitte, lass dich nicht darauf ein, sonst kommst du ja aus der Schuldgefühl-Falle gar nicht mehr heraus. Du hast jetzt den Schritt gemacht, sein auffälliges Verhalten abklären zu lassen und das ist gut so.

Und wenn du später weißt woran ihr seid, dann könnt ihr entsprechend handeln.

SqüntjOe


ah, da warst du schneller

cqrizechaxrlie


Ein Autist der sich erst schnell entwickelt und dann nachlässt? Sehr seltsam. Normalerweise sagt man doch das sich Autisten Zeit lassen mit der Entwicklung.

nolera74

Autismus trifft tatsächlich tendentiell oft Kinder, die eigentlich sehr kluge Kinder sinid. Sie entwickeln sich im Vergleich zu den Alterskameraden schneller und zielgerichteter. Beim frühkindlichen um die 2, beim Asperger um die 3/4 Jahre merkt man aber eine Regression, das heißt, das Kind verliert seine Fähigkeiten nach und nach wieder, vordergründigstes Merkmal ist die Sprache, das ist das erste, worauf in der Diagnostik geachtet wird. Auch ist die Vermeidung des direkten Augenkontaktes ein weiteres Zeichen, sowohl Stereotypisierung beim Essen etc.. Oft entwickelt sich auch ein abweichendes Gangbild etc. pp... Das fällt oft deswegen so krass auf, weil es eigentlich oft Kinder sind,die sich vorher so rasant nach vorne entwickelt haben.

Bis zur Pubertät kommt die Phase, in der man sie von der Förderung gut greifen kann, da ja noch in eiem Abhängigkeitsverhältnis. Die Kidner werden ja auch klüger und je nach Charakter sind sie dann mehr oder weniger bereit, sich auf die (für sie) Besonderheiten ihrer Umgebung einzulassen. Für sie ist ja alles blau, die anderen sehen aber grün.... sie müssen lernen und akzeptieren dass alle anderen grün sehen und eben so auch handeln.. Die Pubertät gilt dann noch mal als Flaschenhals.

Es ist ein komplexes Zusammenspiel diverser Faktoren, mal steht eher die körperliche, mal die intellektuelle, mal die erzieherische Komponente im Vordergrund.

Ihsabelxl


Da der entsprechende Beitrag auch schon bei der TE angekommen ist und auch nicht grundsätzlich den Forumsregeln widerspricht, lasse ich ihn stehen.

Ich bitte aber trotzdem an dieser Stelle darum zukünftig derartige -wie schon gesagt wurde- "wilde" Spekulationen zu unterlassen für die es keinerlei Grundlagen gibt.

Aepfhrod_itEsChWildx9


Isabell

Da der entsprechende Beitrag auch schon bei der TE angekommen ist und auch nicht grundsätzlich den Forumsregeln widerspricht, lasse ich ihn stehen.

Ich bitte aber trotzdem an dieser Stelle darum zukünftig derartige -wie schon gesagt wurde- "wilde" Spekulationen zu unterlassen für die es keinerlei Grundlagen gibt.

Eine Löschung meiner spekulativen Beiträge wäre mir lieber.

Mit diesem Wunsch ziehe ich mich aus diesem Faden zurück.

dFanaex87


Ich würde erstmal versuchen ganz offen zu bleiben was die Diagnose angeht, einfach damit man Ungereimtheiten nicht übersieht oder ähnliches. Meiner Erfahrung nach steht es dem finden der Ursache des Problems sehr im Weg wenn man ein mehr oder minder festes Bild vor Augen hat.

Ihr werdet euren Weg gehen, ganz sicher und vielleicht kannst du wirklich all diese Dinge nie mit ihm machen, aber dafür kommen andere Dinge die du nie erwartet hättest. :)_ :)_

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