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Ist Er ein Autist? Begleitet mich auf meinen Weg

dJaPnaex87


Dann wirf sie raus. Omas sind nicht unantastbar. Es wird Zeit das du auf den Tisch haust. Da verplempern Leute Zeit die dein Sohn vermutlich nicht hat weil sie etwas nicht wahrhaben wollen. Das ist gemein ihm gegenüber, richtig gemein.

R:alrph_HH


Du bist weder auf die Oma noch auf Deinen Kinderarzt angewiesen bei dem Thema. Es steht Dir gänzlich frei, jederzeit zu jedem x-beliebigen Kinderarzt, Neurologen, Psychologen etc. zu gehen und Dein Kind da vorzustellen. Wie dramatisch Du die Lage dort schilderst bleibt Dir alleine überlassen.

dianae+8w7


Aber dann wartet man unter Umständen lange. Wenn man einen Eiltermin im SPZ will braucht man eine Unterschrift.

R&aNl(ph_HxH


Dann besorgt man sich die von einem Kinderarzt. und denn "Dr. ich schiebe alles auf die lange Bank" nicht will, besorgt man sich den Wisch von einem anderen Kinderarzt. Termin beim Neurologen schon mal versucht? Das geht auch ohne Überweisung.

dMana9e8x7


Brauchst ja nen Kinderneurologen, Wartezeiten lang und viele Aspekte aus dem SPZ weredn nicht mit angesehen. Ich sag ja auch, auf zum anderen Kinderarzt.

mion[d+stexrne


Daraufhin sagte der Arzt ich solle aufhören meinen Sohn so sehr zu beobachten und unter Druck zu setzen. Die Woche davor hieß es auch noch, ich solle einen Eiltermin vereinbaren...Das muss jedoch vom Arzt auf den Bogen bestätigt werden. Auch da sagte er, man solle sich jetzt nicht verrückt machen und in einem halben Jahr würde auch noch reichen...

Das mit dem Eiltermin kam doch von der Oma, oder?

Ich halte das für Panikmache. Ich sehe keinen Grund für einen Eiltermin. Ich teile tendenziell die Meinung des Arztes. Es ist nicht gut, wenn Du Deinen Sohn jetzt ständig beobachtest auf irgendwelche möglichen Defizite hin. Viel besser ist es, wenn Du Dich darüber freust, weil er ein neues Wort gelernt hat, oder so etwas (wie Du es in einem Deiner vorangehenden Beiträge erwähnt hattest).

Rval8ph_xHH


Ich weiss nicht, ob Du den ganzen Faden verfolgt hast. Das Thema zieht sich schon ewig. Mit 13 Monaten erste "Wörter", heute ist er 2 1/2 Jahre alt, also 30 Monate und spricht nicht mehr... Macht 17 Monate Stillstand, abwarten. Irgendwann ist mal Schluss mit abwarten. In den ersten Lebensjahren entwickelt sich ein Kind in wahnsinniger Geschwindigkeit. Wenn sich da über ein Jahr lang quasi nichts tut und sogar Rückschritte zu beobachten sind, dann gehört das abgeklärt. Das kann ein psychologischer Defekt sein wie Autismus, das kann ein unentdeckter Hirninfarkt sein (Schlaganfall), das kann ein Tumor sein. Oder auch was völlig harmloses. Was der Arzt da tut ist unterlassene Hilfeleistung. Da gehört bestenfalls mal die Ärztekammer informiert. In 2 Jahren wenn er 5 ist vom Neurologen gesagt zu bekommen, daß das eine schwere Erkrankung ist, die heilbar gewesen wäre, wenn man rechtzeitig was gemacht hätte, ist sicher nicht die optimale Lösung.

nKell<a726


Da muss ich Ralph zustimmen, mal angenommen der Junge hat eine Erkrankung, Autismus, behinderung oder sonst was. Je früher das behandelt/gefördert wird, um so besser.

In dem SPZ ist ja meist ein Neurologe mit anwesend.

c0r,ieceha!rlixe


Das kann ein psychologischer Defekt sein wie Autismus,

hat eine Erkrankung, Autismus, behinderung oder sonst

Autismus ist eine psychiatrische Erkrankung und auch eine körperliche Behinderung.

Ein Teil des Gehirns ist nicht passend vernetzt. Deswegen ist eine frühe Intervention wichtig, damit Betroffener und Umgebung lernen und lehren,

diese zu kompensieren. Ein Neurologe spielt da eigentlich nicht mit.

Wenn sich das Kind mit 2, 5 Jahren regressiv verhält und der Kinderarzt da nicht passend reagiert (schon mal was von Us und Entwicklungsüberprüfung gehört ???), egal, was es ist, dann ist er nicht der richtige.

Ruf' im Autismuszentrum an, laß Dir den Anamnesebogen schicken, dann erst bekommst Du einen Termin. Bis zu dem Termin hast Du dann auch die Unterschrift, notfalls von Deinem eigenen Hausarzt.

m=ond+s@terxne


@ Ralph_HH

Das Thema zieht sich schon ewig. Mit 13 Monaten erste "Wörter", heute ist er 2 1/2 Jahre alt, also 30 Monate und spricht nicht mehr... Macht 17 Monate Stillstand, abwarten. Irgendwann ist mal Schluss mit abwarten.

Ja, soweit sind wir einer Meinung. Ich finde es jedoch nicht gut, sich von der Notfall-Eiltermin-Panikmache der Oma anstecken zu lassen. In dem Punkt sind wir anscheinend etwas unterschiedlicher Meinung.

Man hat lange genug gewartet, und man kann jetzt auch den regulären Weg gehen. Es gibt keinen Grund plötzlich auf Eiltempo umzuschalten und schon gar nicht auf Notfall.

Das ist nämlich ungesund für den Sohn. Er braucht ein Umfeld mit souveränen Erwachsenen.

R}alp_hl_HxH


Ja, soweit sind wir einer Meinung. Ich finde es jedoch nicht gut, sich von der Notfall-Eiltermin-Panikmache der Oma anstecken zu lassen. In dem Punkt sind wir anscheinend etwas unterschiedlicher Meinung.

Ne, da geb ich Dir völlig Recht. Zusammengeballte Faust = Ein Fall für die Notfallambulanz.. Ist etwas arg weit hergeholt. Notfall nein, aber noch abwarten auch: NEIN!!

dsanaDe87


mond+sterne

Wenn der normale Gang aber schonmal ein hlabes Jahr bis Jahr Wartezeit beinhaltet, einfach weil die Plätze begrenzt sind und weil man sich eben darauf verlässt das wirklich dringende Fälle vom Kinderarzt geschickt haben, dann kann es nicht falsch sein bei einem anderen Kinderarzt vorbei zugucken als einem der grundsätzlich immer alles aussitzt.

Ich find das grundlegend nicht schlecht, wenn ein Arzt keine Panik schiebt, aber manchmal kann man als Eltern da einfach besser sagen was noch tragbar ist und was nicht. Bei uns meinte der Arzt auch das würde sich alles verwachsen und nur weil ich wusste das es immer schlimmer wird habe ich mir andere Hilfe gesucht. Das hat das Problem dann ja auch gelöst und er hat gerne dazu gelernt. Er wusste einfach nicht das unsere Probleme auch in dieser Weise medizinisch indiziert sein können und so sah er keinen Behandlungsbedarf. Auch Ärzte sind halt nicht unfehlbar und eine zweite Meinung kann nicht schaden.

Swev7en.ofA.Nixne


schon mal was von Us und Entwicklungsüberprüfung gehört

Schon mal was davon gehört, daß dort auch etwas übersehen werden kann? Und das passiert leider nicht gerade selten. :-/

Ich weiß nicht, ob es diese Frage heute noch gibt, aber mein Sohn wurde damals nach oben, unten, rechts und links gefragt, er zeigte wie aus der Pistole geschossen in die richtige Richtung. Fakt war aber, daß er genau damit zu Hause große Probleme hatte.

Bis mir dann die Erleuchtung kam: Derartiges wurde im Kindergarten geübt und zwar genau in dieser Reihenfolge. Zu Hause fragte ich meinen Sohn deshalb das gleiche genau andersherum, erwartungsgemäß wusste er es nicht. Der Rest der Untersuchung verlief übrigens ähnlich...... hoppala...... auf einem Bein stehen kann er nicht, ach nicht so schlimm, dafür kann er doch prima und soooo viel reden..... und zählen kann er perfekt bis 10 (wurde übrigens auch im Kindergarten geübt) :-(

m1s92


Der Autismus meiner Tochter (Asperger) fiel bei den Us nicht auf, weil mein Kind perfekt das machte, was ihr gesagt wurde. Die ambulante Entwicklungsdiagnostik beim Kiinderpsychologen durchlief sie unauffällig mit dem Ergebnis gesund aber Mutter überbesorgt.

Die Grundschule hat das angezweifelt und wir gingen stationär ins SPZ. Stationär mit Langzeitbeobachtung da fiel sie richtig auf. Wenn ihr keiner sagte was und wie sie was tun sollte, stand sie nur da und tat nichts. Da fiel auch auf, dass sie nie Fragen stellt. Solche Verhaltensweisen fallen in einer U nicht auf

cyrie,charl%ie


Ich meinte:

Kinder entwickeln sich unterschiedlich, wünschenswerter vorwärts, manchmal rückwärts. Us sind deswegen geschaffen worden, weil man weiß, dass das so ist. Und deshalb sollte der Kinderarzt, selbst wenn ihm nichts auffällt, sich der Tatsache bewußt sein, dass die Entwicklung eines Kindes rückwärts laufen kann - wenn sie IMMER vorwärts laufen würde, hätte man keine Us eingeführt.

Und daus der Tatsche heraus, dass das also sein kann, würde ihm kein Zacken abbrechen, wenn er eine zweite Meinung bei Unstimmigkeiten mit den Eltern einholen lassen würde.

Mein Asperger/HB/ADS war in den Us auch nie auffällig bzw. es war so, wie Du beschreibst:

er konnte das und das nicht, dafür aber was anderes und dann war's gut mit der U.

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