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Entwicklungsverzögerung der Grobmotorik eines 3 Jährigen?

NPactxy hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

ne frage an andere erfahrenen Mütter/ Väter.

Gestern gabs im Kindergarten ein Laternenfest meines Sohnes der drei ist aber Ende Januar 4 wird.

Da hatte ich die chance mal mit einer Erzieherin über ihn zu reden.

Sie meinte, er läuft nicht abwechseld die Treppen runter (eher wie ein zwei Jähriger immer mit einem Bein)

Dann braucht er viel Hilfe beim Essen (Besteck benutzung) zu Hause geb ich ihm oft das Essen weil das irgendwie sonst eine Sauerei wird und auch sehr lange dauert... Meist steckt halt der Zeitdruck mir im Nacken.

Dann was er noch nie konnte und immernoch nicht kann... Dreirad bzw. Fahrrad fahren. Eigentlich ist es das er die Pedale nicht benutzen kann.. irgendwie blickt ers nicht. Er schiebt sein Dreirad eher. Ich versuch dann immer ihn zu führen aber es klappt irgendwie nicht.. ich weiss wirklich nicht an was es liegt, ich weiss auch nicht wie ich ihn hierbei unterstützen kann. Er hat jetzt ein Laufrad bekommen, das klappt eigentlich sehr gut. Er hatte zwar am Anfang sehr Angst aber inzwischen fuscht er mir davon.

Es ist auch sein Gangbild... Er kann nicht mit beiden Füßen aufeinmal hüpfen. Und rennen ist er mäßig schnell. Klettern geht eigentlich immer besser..

Ich hab es bis jetzt irgendwie nicht so ernst genommen weil ich keine Vergleiche in meiner Umgebung habe, aber als die Erzieherin mich darauf angesprochen hat mache ich mir jetzt schon Gedanken.

Seine U-Untersuchung ist erst im Februar... Ich weiss nicht was ich tun soll.

Er ist letztes Jahr in Kung-Fuh gegangen hat aber eher unsinn gemacht wie mitgemacht... das mochte er aber wirklich sehr.. ich versuche das nochmal. Aber was denkt ihr, wie kann ich ihn unterstützen? Was kann ich machen? Die erzieherin sagt seine Motorik ist wie ein zweijähriger :-/

Gesitik ist er eigentlich recht fit denk ich. Er spricht unsere Muttersprache eigentlich perfekt, deutsch ist so mäßig, er merkt sich sachen wo ich bereits vergessen habe. Aber andererseits weiss er nicht was er im Kindi zu mittag hatte...

Ich weiss auch nicht. Werd aufjedenfall mal mit seiner Ärztin darüber reden. Was denkt ihr? Was kann ich tun...

Antworten
A|leoknoxr


Dann braucht er viel Hilfe beim Essen (Besteck benutzung) zu Hause geb ich ihm oft das Essen weil das irgendwie sonst eine Sauerei wird und auch sehr lange dauert... Meist steckt halt der Zeitdruck mir im Nacken.

Er braucht halt Gelegenheit zum Üben.

Wenn er die Sachen nicht erproben kann fallen sie nicht vom Himmel.

Lauft ihr zum Kindergarten? Wie lange ist er da? Was macht ihr Nachmittags? Sieht er fern?

S/ch=ok,oladtenpsücht/igxe


Also ehrlich gesagt, als erstes mal selber Essen lassen! Ganz wichtig! So viel Zeit muß sein, und die Sauerei muß man eben aushalten.

Was Radfahren und Dreiradfahren angeht - da muß man dranbleiben, damit sie es lernen. Unser Großer ist viel Dreirad gefahren und damit war dann das Treten auf dem Fahrrad kein Problem. Die Kleine ist gar kein Dreirad gefahren, hat sich auf dem Fahrrad mit dem Treten erst etwas schwer getan, aber mit etwas Übung ging es dann doch ganz schnell. Aber auch das erfordert Zeit und Geduld (die man nicht immer hat, das weiß ich!)

Und ansonsten halt den Kinderarzt ansprechen. Aber grundsätzlich finde ich, daß man viele Dinge eben erst mal über den Alltag versuchen sollte (wie eben essen). Auch das mit der Treppe würde ich erst mal im Alltag versuchen zu integrieren, also wo es geht Treppe laufen z.B.

Macht Dir also erst mal nicht zu viele Gedanken sondern versuch es auf dem Weg. Wenn es nichts bringt, dann reicht ein Gespräch beim Kinderarzt im Februar meiner Meinung nach auch noch. Wenn es Dich aber zu sehr mitnimmt mußt Du eben schon mal vorher hingehen und das Thema ansprechen.

Rxio #Granxde


Du fütterst ein fast 4 Jähriges Kind – ich würde es eher in Alltagsarbeiten einbinden, als Therapien anzustreben. Kochen, putzen, werkeln.

D;ieSKrBuexmi


Die erzieherin sagt seine Motorik ist wie ein zweijähriger :-/

Dann braucht er viel Hilfe beim Essen (Besteck benutzung)

zu Hause geb ich ihm oft das Essen weil das irgendwie sonst eine Sauerei wird und auch sehr lange dauert... Meist steckt halt der Zeitdruck mir im Nacken.

Was das Essen betrifft, behandelst du ihn wie einen Zweijährigen-oder noch jünger. Ein fast 4-jähriger sollte wirklich nicht mehr gefüttert werden--und ja, klar, es gibt eine Sauerei am Anfang, aber er lernst es doch nur durch Übung.

Ansonsten ist es nicht so außergewöhnlich, dass manche Kinder eine schlechtere Motorik haben, als andere Kinder--häufig liegen ihre Stärken dann in anderen Gebieten.

Was mich stutzig macht:

Ich hab es bis jetzt irgendwie nicht so ernst genommen weil ich keine Vergleiche in meiner Umgebung habe

Verbringt dein Kind außerhalb des KIndergartens keine Zeit mit anderen Kindern, spielen, toben, klettern etc? Das schult die Körperbalance und das Körpergefühl besser, als ein Spiel mit Erwachsenen es tut kann.

sGtürmXchen


Ich würde die U-Untersuchung nicht abwarten, sondern jetzt schon zum Kinderarzt gehen. Neben der Frage, was man machen kann, um das Kind in seiner Entwicklung zu fördern, ist es auch wichtig zu wissen, warum die Entwicklung gerade diesen Verlauf nimmt. Hat er gerobbt, gekrabbelt? Wie war die Geburt? Gab es andere Krankheiten, Störungen...ect. Da sind viele Fragen zu klären. Ich denke, dass eine Ergotherapie angezeigt wäre und die Therapeutin sollte dann eine ausführliche Anamnese machen, bevor sie die richtigen Schritte mit deinem Sohn macht. Die wird dann auch sagen können, wie du ihn selbst am Besten fördern kannst.

Auf jeden Fall ist es nicht verkehrt, das Kind so viel wie möglich selbst machen zu lassen, auch das Essen. Je mehr Bewegungsreize angeboten werden, desto besser.

a\vanxti


Ich würde mit meinem Kind eher üben, die Sachen richtig zu machen. Essen, Treppen laufen etc kann man ja prima in den Alltag einbinden.

Gleichzeitig würde ich regelmäßig Rücksprache mit dem kiga halten um zu hören, ob sie Verbesserungen sehen. Panik schieben würde ich erstmal nicht, aber Sachrn die dir komisch erscheinen aufschreiben, um sie nicht am Ende zu vergessen.

Für den Vergleich:

Essen kann meiner alleine

Fahrrad fahren kann er noch nicht, Dreirad hatte er nie

Treppen laufen: ganz im Ernst, keine Ahnung. Meistens hüpft er sie runter. An der Hand geht er normal, aber wie er ohne festhalten läuft muss ich nachher mal gucken.

f=lowe`r$li


Die gröbste Sauerei beim Essen kann man mit einem "Auffanglätzchen" verhindern. Wir haben sowas geerbt, nie hätte ich so ein Ding aus Plastik gekauft, aber es ist einfach super. Was am Weg zum Mund verloren geht sammelt sich dort und er (26 Monate) löffelt es von dort am Schluss dann raus, Nachspeise quasi ;-D Und es spart auch Essen, es geht nämlich ganz schön viel verloren auf diesem kurzen Weg. Und Boden sauber machen hält sich danach auch in Grenzen.

Kdle=ineH/exe21


Wie oft isst denn dein Sohn im Kindergarten? Und wie lange ist er schon dort?

Mein Kind konnte/wollte auch nie Dreirad fahren. Dafür sehr gerne Laufrad und dann mit 3 Fahrrad ohne Stützräder. Beim Essen ist er seinen Altersgenossen voraus, allerdings beim Treppen laufen (glaube ich) hinterher.

PCalmenUblatxt


Huhu,

wann hat er begonnen zu Laufen?

Ich würde auch einen Termin beim Kinderarzt machen und die Erzieherin fragen, welche Möglichkeiten es im Kindergarten gib?t- Frühförderung? Aber, das bedeutet auch, dass ihr dran seit und die Übungen in den Alltag integrieren müsst!

Lieben Gruß :-)

N^acCty


Danke erstmal für eure Anregungen.

Ich denke es hat viel mit mir selber zu tun. Ich habe immer große Angst um Ihn und ich glaube dass ich das übertrage. Er war ein absolutes Wunschkind das ich nach 4 Jahren in den Händen halten konnte.

ER ist per Kaiserschnitt geboren (lag mit dem Kopf oben) Haben sogar am Selben Tag (ungeplant) geburtstag. Nach seiner Geburt ist er sofort auf die Intensiv gekommen weil er eigentlich noch nicht soweit war und er Sauerstoff gebraucht hat... Klar mit Stillen hats auch garnicht funktioniert.. Ich war richtig depri am Anfang der Geburt. Dann kam noch hinzu dass er eine Enzymerkrankung hat die aber nur bei bestimmten Nahrungsmittel oder Medikamente Krank machen.

Ich hab immer Angst das er fällt oder klättert. Ich war ganz gestaunt wo ich ihn neulich gesehen habe dass er die Rutsche andersrum hoch läuft... (Das hät ich ihn wohl verboten :( ) Ich bin nicht streng habe aber so große Angst... ich möcht nicht das ihm was passiert Gott bewahre...

Er ist schon als einjähriger in der Kita gewesen. Jetzt ist er von 8:00 -15:30Uhr im Kindi. Isst und Schläft auch dort. Nachmittags wenn ich ihn hole, gehen wir meistens noch spazieren, er ist aber immer sehr müde nach dem Kindi deswegen machen wir nichts mehr großartiges.

Zuhause Koch ich dann erstmal zum Abend, er hilft immer mit ... auch den Tisch auf/ abräumen hilft er mit. Er spielt dann erst mit seinen Autos, oder liest ein Buch... eher was ruhigeres... Abends gibt es eine Sendung die er Anschauen darf... Danach ist meistens Schluss mit Fernsehn... Wir malen, Kneten, Basteln, usw...

Leider ist durch die wenige Zeit die wir nach dem Kindi miteinander haben nicht mehr viel zeit sich mit anderen Müttern zu treffen... Daher hat er wenig Umgang außerhalb vom Kindi zu anderen Kindern. Er hat auch nur ne Hand voll gute Freunde wo wir manchmal an Wochenenden sehen.

Ich möchte ihn mehr zutrauen. Wir wohnen ja im dritten Stock daher müssen wir zwangsläufig Treppen steigen. Ich halte ihn eigentlich immer wenn wir runter gehen. Hab so mega Angst dass er Fällt. Und nach oben kommt er selber.

Ich weiss das es an mir liegt, ich muss unbedingt meine Angst ablegen, ihn mehr vertrauen. Obwohl das wenig mit Vertrauen zu tun hat... Sondern eher wegen meiner Angst. ..

Möchte unbedingt was Ändern... und gleich zum Arzt rennen möcht ich auch nicht.

K1leyin}eHeSxe21


Na das ist doch super, dass du erkannt hast, dass du ihm mehr vertrauen musst! Kinder müssen auch mal fallen, so lernen sie ihre Grenzen einschätzen.

Vielleicht kannst du ja beim Treppen laufen ein Zählspiel einbauen, damit er sich besser konzentriert und erstmal langsam läuft. Dann brauchst du nicht so Angst zu haben, dass er fällt ;-).

Das mit der wenigen Zeit kenne ich selber. Ich hatte auch nie Zeit, mich noch außerhalb der KiTa mit anderen Müttern zu treffen. Aber ich finde es toll, dass du trotzdem noch so viel mit ihm machst! Das ist gar nicht so einfach zu managen, immerhin muss der Haushalt ja auch noch nebenher erledigt werden :)^ !

Versuch, dass du ihn selber essen lässt. Egal, wie Kind und Boden danach aussehen. Das muss er lernen und leider müssen wir Mütter da durch ;-)! Das wird aber bald besser werden, wenn er mehr Übung hat!

AFleon?or


Ich hab immer Angst das er fällt oder klättert. Ich war ganz gestaunt wo ich ihn neulich gesehen habe dass er die Rutsche andersrum hoch läuft... (Das hät ich ihn wohl verboten :( ) Ich bin nicht streng habe aber so große Angst... ich möcht nicht das ihm was passiert Gott bewahre...

Damit tust du ihm keinen Gefallen. Du enthälst ihm etwas vor was er dringend braucht.

Niactxy


ich mach mir irgendwie vorwürfe... niemand hat mir bisher gesagt wie sein Entwicklungsstand ist... Für mich wirk er normal aber halt vorsichtig...

Klar weiss ich das es an mir liegt.. ich muss nur begreifen oder es lernen einfach mal loszulassen also im sinne das ich ihn einfach machen lasse...

Mein Mann ist da ganz anders. Er lässt ihn alles machen ohne Angst zu haben. Er hält mich auch weg wenn ich aufn Spielplatz zur Rutsche gehe und gucke das er von oben nicht runterfällt.. Andere Mütter hingegen sitzten auf der Bank und gucken ab und an ihre Kinder an... Und ich ... man das ist so anstrengend find ich ...

Ich hab ein Ziel ... ich möchte einfach mal ruhiger werden. Bzw. ich möcht unbedingt meine Angst besiegen... Hört diese Angst denn irgendwann auf?

Kann ich ihn mit anderen Sportarten unterstützen?

Wenn wir die Treppen steigen zählen wir erst auf türkisch dann auf deutsch dann gemischt :)) das ist immer sehr lustig weil wir beide dann meist die nächste Zahl auf der anderen Sprache nachdenken müssen...

E_hemalige+r Nutzere (#4x67193)


Ich bin nicht streng habe aber so große Angst... ich möcht nicht das ihm was passiert Gott bewahre...

Du uberträgst deine Bedenken auf dein Kind. Ich würde mir da an deiner Stelle professionelle Unterstützung holen. Das wirkt sich einfach nicht positiv auf die weitere Entwicklung aus, wenn immer jemand da ist, der versucht ihn in Watte zu packen.

Das ist ein Kind und Kinder sind sehr widerstandsfähig, die halten schon was aus. Man kann noch so sehr aufpassen, aber irgendwann wird er sich auch mal weh tun. Das ist so und das gehört auch dazu.

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