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Dyskalkulie nicht feststellbar wegen grenzwertigem IQ Test

s,pookxy79


Ach und nochwas.

Von der Lehrerin aus würde eine Rückversetzung nicht veranlaßt werden, weil es notentechnisch nicht nötig ist.

Sie ist ja noch nicht mal versetzungsgefährdet.

Ich bin noch mit mir selbst am kämpfen.

Ich möchte sie ungern aus ihrer jetzigen Klasse rausreißen.

Mir gehts mehr um den Aspekt Zeit(zur erneuten Diagnostik) und ihr die Chance zu geben ihre mündliche Mitarbeit zu verbessern.

In der 4 wird nochmal ordentlich angezogen, und sie wird es nicht packen, weil ich ihr nicht helfen kann.

M%oWnstxi


Hallo spooky,

Dyskalkulie und Intelligenz sind genauso zwei Paar Schuhe wie Legasthenie und Intelligenz.

Ich selbst habe das Asperger-Syndrom. Als ich in der 4. Grundschulklasse war, wurden mehrere Intelligenztests durchgeführt. Bei mir kamen IQ-Werte zwischen 132 und 138 (je nach Schwerpunkten der Tests heraus) UND eine ausgesprägte Dyskalkulie. Also hochbegabt, rechnen kann ich aber bis heute nicht. |-o Ohne Taschenrechner wäre ich aufgeschmissen. Trotzdem habe ich mühelos das Gymnasium geschafft und später erfolgreich studiert. Rechnen können ist das eine, Mathe das andere. Später, als Geometrie, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Vektorrechnung u.a. angesagt war, konnte ich wieder mithalten. Mit den konkreten Zahlen habe ich es halt nicht.

Bei mir war die Diagnose Dyskalkulie wahrscheinlich deshalb so problemlos möglich, da ich in den IQ-Tests ansonsten weit überdurchschnittlich abgeschlossen hatte und die Diskrepanz zu meinen Rechenfähigkeiten extrem war. Dies entspricht weitgehend dem o.g. Zitat.

LG

M#ann~a8x0


Liebe spooky,

ich gehe eher nicht davon aus, dass dein Kind einen IQ unter 70 hat. Das würde bereits in den Bereich einer geistigen Behinderung fallen.

Zur Diagnose muß beim Intelligenztest 70 erreicht werden.

Dies allein reicht nicht für eine Diagnose. Das Entscheidende für das Vorliegen einer Teilleistungsstörung (blöder Begriff, ich weiß) ist, dass es einen Unterschied zwischen der Begabung (dem IQ) und der fachlichen Leistung (also Leistung in Mathe) geben muss (mind. 12 T-Wertpunkte) und der IQ dabei höher sein muss als die fachliche Leistung.

Trifft das zu, spricht man von einer Teilleistungsstörung (also Rechenstörung oder Lese-Rechtschreibstörung). Liegen auch die Begabungswerte unter dem Durchschnitt, so muss man eher von einer allgemeinen Lernschwäche ausgehen. Deshalb trifft das:

die Rechenstörung ist ja schon bestätigt durch den Test, wird nur nicht anerkannt als solche weil der IQ Test zu niedrig ausgefallen ist.

auch nicht zu. Von was du allerdings wirklich ausgehen kannst, ist eine Rechenschwäche. Diesen Begriff kann man ganz unabhängig von der Begabungsleistung benutzen.

Der HAWIK ist ein guter Test, er besteht aus mehreren Untertests, die das Sprachverständnis, das logische Denkvermögen, das Arbeitsgedächtnis und die Verarbeitungsgeschwindigkeit testen. Im Bereich Sprachverständnis geht es unter anderem darum, sprachliche Gemeinsamkeiten zu finden, den Wortschatz zu testen, im Bereich des wahrnehmungsgebundenen logischen Denkens darum, Bilder zu ergänzen, logische Reihen (Muster) fortzuführen usw. Ganz unabhängig von ihrer Rechenschwäche, müsste deine Tochter doch dann in diesen Bereichen um einiges besser abschneiden als deine eingezeichnete rote Linie anzeigt. Ist dies nicht der Fall, so spricht doch einiges gegen eine Rechenstörung. Oder aber es gibt Gründe, weshalb sie am Test-Tag ein so schlechtes Ergebnis abgeliefert hat (Befinden, Nervosität/Angst...)?

sLpoo!ky79


@ Manna

weshalb sie am Test-Tag ein so schlechtes Ergebnis abgeliefert hat (Befinden, Nervosität/Angst...)?

nein eigentlich nicht,

das einzige was mir die gute Frau gesagt hat, das sie sehr oft die Ergebnisse kontrolliert und dadurch Zeit verliert.

Noch dazu traut sie sich selbst nix mehr zu , weil sie Angst hat das sie Fehler macht.

Wenn sie sich unsicher ist macht sie ehr dicht.


mir ist es letztendlich Schnuppe ob mein Kind lernbehindert ist oder Dyskalkulie hat oder weiß der Geier.

Fakt ist das sie keine Förderung bekommt , in keinem Bereich.

Und das, weil sie ein zwei Punkte unter der IQ Grenze ist.

Also mal salopp gesagt , das Kind ist eh zu blöd , warum also noch Geld verschwenden.

sNpookxy79


Ganz unabhängig von ihrer Rechenschwäche, müsste deine Tochter doch dann in diesen Bereichen um einiges besser abschneiden als deine eingezeichnete rote Linie anzeigt.

Gegenfrage : Warum hat mein Kind lerntechnisch nur in Mathe ein Problem?

sjofiaU34*-3A9 jahVre alxt


richtig, sie hat viele Freunde ,sie hat auch keine Probleme auf andere Kinder zuzugehen

das ist ja schon mal sehr gut

Sie hat bei der Psychologin im Gespräch mal angegeben das sie Probleme hätte vor Gruppen zu sprechen,sie gab dabei an das eine Gruppe ab 4 Personen ein Problem wäre.

Aber halt nur dahingehend wenn sie etwas vortragen oder erzählen müßte und sie alle anschauen und still sind.

Zu mir sagt sie immer sie hätte Angst das sie ausgelacht wird

dann scheint sich das ja auf dieses vortragen des stoffs zu beschränken, na ja ist ja kein wunder schon als erwachsener hat man ja bammel vor anderen etwas vorzutragen und als Kind ist es für manche noch schlimmer, ging mir damals auch so daß Problem ist nur allgemein und war bei mir so, daß die mündliche note mitzählt und wenn man sich nicht oft meldet schlechter benotet wird trotzt guter schriftlicher note, aber das ist ja nicht das primäre Problem erstmal, das wichtigste

ist ja erstmal das rechenproblem daß man dir nun erklärt wie du jetzt da am besten vorgehen sollst

die arme kann da nicht weitere jahre da rumhocken und sich rumquälen mit mathe wenn sie es nicht versteht ist ja der reiste Horror für sie.

zum glück hat sie so eine mutter wie dich die der Ursache und lösung des Problems nachgehen möchte. :)^

s8ofiac34-39 Tjahre xalt


Dem Kind droht eine seelische oder faktische Behinderung durch die Dyskalkulie. Die Folgen einer unbehandelten Dyskalkulie können nicht durch das Umfeld des Kindes aufgefangen werden

!!!!

(zitat aus deinen link)

also dran bleiben!!

(zusätzlich zur gruppenangst etwas vortragen, hat sie ja bestimmt voll die komplexe wegen mathe weil sie nichts kapiert denkt sie sie ist dumm und ds verstärkt ihre gruppenangst bestimmt noch mehr und kein wunder daß sie angst hat daß sie ausgelacht wird wenn sie denkt daß sie dumm ansich ist wegen mathe, kannst ihr ja erklären, daß es nur ein Teilbereich ist mathe, daß es kinder gibt die nicht dumm sind und dafür lesen und schreiben nicht können, aber sonst gut in allen fächern sind und auch super in mathe und nur lesen und schreiben nicht können, und bei ihr ist es eben der Teilbereich mathe, aber das

bedeutet nicht, daß sie dumm ist, evtl. hilft ihr diese Erklärung etwas)

Ich überlege nun sie in einem spezialisierten Zentrum in Düsseldorf testen zu lassen, da die Tests dort umfangreicher sind haben wir zuerst die örtliche Einrichtung aufgesucht

gute Idee würde ich machen

:)^

AMpygrenxa


Hier mal eine Einschätzung der Noten zur Leistungsfähigkeit und zum späteren Übertritt:

Relevant sind die Noten in den Fächern Deutsch, Mathe, Heimat-Sach-Unterricht.

Mit den Noten 1 und 2 ist ein Kind gymnasialfähig. Ein Übertritt mit den Noten 2,2,2 gilt als bedenklich. Diese Kinder tun sich am Gymnasium oft schon schwer.

Ist ein Kind im Notenbereich 2, und ab und zu eine 3, gilt es als realschulfähig. Zu viele 3er dürfen nicht dabei sein.

Mit Noten, die überwiegend im 3er Bereich sind, gehört ein Kind auf die Mittelschule.

Daran rüttelt auch nach wie vor NICHT die freie Eintscheidung der Eltern, ihr Kind dort einzuschulen, wo es ihnen Spaß macht. Die Realität zeigt ganz schnell was Sache ist.

Es ist auch richtig, dass bereits in der dritten Klasse angezogen wird und in der vierten die Daumenschraube massiv zugeht.

Eine entsprechende Förderung ist daher so früh wie möglich anzustreben. Ebenso eine Gesamteinschätzung der Leistungsfähigkeit. Wenn die Schule von einem Psychologen die entsprechenden Atteste bekommt ist sie auch gezwungen zu reagieren.

A{pysrenxa


Bei Noten im Bereich 3 oder schlechter in den Fächern Deutsch, Mathe, HSU ist dann (wie ja teilweise schon erfolgt) genaueres Hinschauen erforderlich, um die Ursachen auszumachen, denn dann steht schon eine drohende Lernbehinderung im Raum.

Dazu ist aber außer einer umfangreichen fachlichen Testung und Diagnostik das Gesamtgefüge zu beachten: Persönlichkeit des Kindes, Umgebungsbedingungen, Lehrerverhalten, Schülerverhalten, Elternverhalten etc. Erst dann kann man eine gute Aussage machen und Fördermöglichkeiten ableiten.

Nur mit einem Test und einer lapidaren Aussage geht das nicht und ist ganz schön fahrlässig.

sQplookyx79


Ich habe morgen früh nochmal einen Termin beim Kinderarzt und werde das nochmal alles mit ihm besprechen und ihm auch sagen das ich das nicht so hinnehmen werde.

Mein Kind hat aktuell einen Gesamtnotendurchnitt von 2,8.

Welcher wahrscheinlich noch besser wäre wenn sie die Redeangst nicht hätte.

Soziale Angst wurde ausgeschlossen, doch auch in der Richtung gabs keine Lösungsvorschläge.

Angst vor der Gruppe zu reden kann man ja nicht therapieren,so die Aussage.

A]pyr`exna


Natürlich kann man das therapieren, so ein Quatsch!!! Ängste sind bearbeitbar, auch bei Kindern, lass dir das nicht einreden.

Ein Gesamtdurchschnitt von 2,8 ist auch alles andere als schlecht. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass sich da keiner wirklich Mühe mit dem Ganzen machen möchte.

Ist die Schulpsychologin involviert oder wer hat den Test gemacht?

AFpyrxena


Wenn ich mir das nochmal durch den Kopf gehen lasse, ist möglicherweise das ganze Testergebnis wegen ihren Ängsten nicht verwertbar. Vielleicht war sie so blockiert, das ein solches unterdurchschnittliches Ergebnis erzielt hat? Denn mit einem Schnitt von 2,8 ist man keinesfalls unterdurchschnittlich begabt. Schon allen deswegen würde ich den Test wiederholen.

snpookxy79


Ist die Schulpsychologin involviert oder wer hat den Test gemacht?

Ich erzähl mal wie das alles passiert ist.

1. Gespräch mit Lehrerin (Förderunterricht in Mathe hat sie eh in der Schule)

2. Schulpsychologin mit Mathetest in der 2. Klasse (Ergebnis Lernstand 1. Klasse)

3. Erneutes Gespräch mit Lehrerin

4. 2.Klasse Einzelunterricht in Mathe mit erneuter Testdurchführung-> erhebliche Probleme -> mit der Empfehlung zur Klassenwiederhohlung da sie in der 3. Klasse den Stoff nicht packen wird

5. Kinderarzt-> Überweisung mit V.a. ADS und Dyskalkulie

6. LVR -> Hawik4 -> ADS Komponenten während des Tests sind vorhanden ,aber das normale Verhalten außerhalb der Schule schließt diese aus,genauso soziale Ängste

-> sie stufen mein Kind nicht als lernbehindert oder minderintelligent ein, sondern als Spätzünder

Empfehlung Wiederhohlung der Klasse und abwarten

sqofia&34f-3@9 jahrey alt


welche note hat sie überhaupt in mathe?

wird sie da überhaupt benotet zur zeit?

swofi#a34=-39 }jahrey axlt


Welcher wahrscheinlich noch besser wäre wenn sie die Redeangst nicht hätte

haben viele kinder das ist nicht so dramatisch, das Problem ist ja vorallem jetzt mathe

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