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Buskind verträgt Busfahren nicht- und nun?

D^ian[a4789


Die Tipps hat sie ja bekommen.

(siehe oben) ;-)

D1ianax489


bzw. 1 Seite vorher

_bParvoati_


Ach ja, ich würde auch eher empfehlen den Gleichgewichtssinn zu trainieren. Mit dem Kind regelmäßig z.B. auf einem Bordstein balancieren oder sich ein Balancebord anschaffen. Das Kind Pirouetten drehen lassen. Auf einem Bein stehen oder Standwaage machen. So kann man den Körper auf ungewohnte Bewegungen vorbereiten. Das ist aber eine langwierige Angelegenheit und wird, wenn überhaupt, erst nach Wochen oder Monaten Wirkung zeigen. Ein Training, was auch bei Schwindelpatienten Anwendung findet, sofern die Ursache des Schwindels im Gleichgewichtsorgan liegt.

_oParKvaxti_


@ Diana

Es ging darum, dass du nicht richtig ließt.

K,adhDidqyxa


Ich bin übrigens auch jahrelang zur Schule gependelt und das war für die sozialen Kontakte nicht schlimm, denn in Schulbussen sitzen Schulkinder, die also den gleichen Weg haben und in der gleichen Ecke wohnen, da findet man schon Freundschaften.

Wie Du lesen konntest (wenn Du es gelesen hättest), fahren viele Kids mit dem Mädchen im Bus, die fast denselben Weg haben (sie steigt nur einige Stationen vorher ein), so dass sie da auch Sozialkontakte finden kann, egal ob zu Hause oder auf dem Weg.

Es ist ja schade, dass Du mutterseelenallein gependelt bist zur Schule und da die A*karte hattest, aber wie mehrfach beschrieben, ist die Situation bei der TE eine andere, also hör dich bitte auf, instinktiv alles an Gedanken rauszuschwallen, was in Dir in den Sinn kommt. Nur weil Du mal ein busfahrendes Kind warst, ist nicht alles 1:1 so wie bei der TE und ihrem Kind.

Lesen hilft. Wenn mans kann.

w7inte9rso)nne 01


Ich musste als Kind übrigens selbst in den Frühhort. Der ging um 7 los. Es war für unsere Mutter nicht gerade schön mich und meine Geschwister bei Wind und Wetter um halb 6 aus den Federn zu reißen. Auch war ich oft müde und wenn ich mir vorstelle, ich wäre um 12 Uhr mittags nicht mit meinen Freunden abgeholt wurden und hätte noch Stunden im Hort bleiben müssen, wird mir ganz anders.

Also jetzt prallen hier ja wieder grundsätzliche Dinge aufeinander.

Kinder berufstätiger Mütter müssen nun mal oft in der ersten /zweiten Klasse in den Frühhort, ehe sie den Schulweg alleine mit Freunden meistern können.

Es hängt oft von den Betreuern im Hort ab, ob dass schön ist oder nicht.

Bei uns wurde für die wenigen Kinder eine so gemütliche Morgenathmosphäre geschaffen....mit Kerzen, Tee, zusammensitzen mit Geschichten...das ich nie ein schlechtes Gewissen hatte. Die Kinder durften dort genauso rumbummeln ,träumen der spielen, wie sie es zu Hause getan hatten.

Und nachmittags gingen so gut wie alle Kinder der Klasse in den Hort, so dass auch Kinder von Müttern die eigentlich zu Hause waren so lange quengelten bis sie auch angemeldet wurden.

Denn dort war es schön, wurde draußen gespielt, Fußball, Klettergerüst und Hüpfespiele...alles, was wir aus der Kindheit noch kannten.

Die Kinder der 1. Klasse konnten noch Mittagsschlaf machen und Hausaufgaben wurden im Hort erledigt. Wenn sie nicht perfekt waren blieben sie so. War mit der Lehrerin so abgesprochen.

Und bis 17.00 Uhr...Leute bleibt mal auf dem Teppich, das geht doch berufsätigen Mütter oft so...ist die normale Zeit bei Vollzeitbeschäftigung.

Und vollbeschäftigte Mütter sind nicht automatisch Rabenmütter und den Kindern geht es nicht automatisch schlecht. Ist ja nun mit der Zeit wohl auch im Bewusstsein der Allgemeinheit angekommen....oder?

Sicher gibt es da regional auch noch große Unterschiede. In manchen Gegenden in Süddeutschland gehen nur Kinder aus sozialschwachen Familien in den Hort, während die anderen Kinder brav zu Hause sind, bei Müttern, die noch das Lebensmodell der 50 Jahre praktizieren.

Aber das wäre ja nun ein ganz andere Disskusion....hier ging es konkret ums Busfahren oder mögliche Alternativen.

whinteerson+nxe 01


@ diana489

kleine hexe: Über deinen Kommentar muss ich herzhaft lachen. Ich arbeite selbst in einem Hort. Hast du eine Ahnung...

]:D

dann gibt dir mal Mühe, dass es deinen Hortkindern besser geht.

Warum gibt es kein Mittagsschlaf?

Warum fühlen sich die Kinder nicht wohl und es ist für sie so anstrengend bis 17.00 Uhr im Hort zu sein? Du kannst, wenn du im Hort arbeitest selbst viel dazu beitragen und ändern...und das wäre dein Job, wenn du ihn gut machen willst ;-)

AZuguUstu$s


Ich hab keine Lust mir alles durchzulesen. Aber dauerhaft stark wirkende Medikamente zu geben ist sicherlich nicht zielführend.

Als Tipp werfe ich mal "Zintona" ein. Das sind im wesentlichen Ingwerhaltige Kapseln.

Ich bin Taucher und tauche gerne vom Boot aus. Allerdings werde ich leicht Seekrank. Es versteht sich von selbst, dass man Tauchen und stark wirkende / beeinträchtigende Medikamente nicht zusammen nimmt. Als Geheimtipp unter Tauchern gilt daher "Ingwer" einzunehmen, das hilft recht gut gegen Seekrankheit.

Vielleicht hilft das hier auch?

Ein anderes etwas mehr wirksames Medikament ist "Stugeron", allerdings nur in der Schweiz erhältlich. Ist eigentlich dafür da, um die Durchblutung im Innenohr zu verbessern, beeinträchtigt aber ansonsten nicht. Da das Innenohr für den Gleichgewichtssinn da ist, hilft das auch sehr gut.

Ich würde es zunächst mit dem pflanzlichen Ingwer probieren, denke da hilft auch der Placebo Effekt mit.

Jzunqge Berxgfee


@ flaemchen

Reisekaugummi würd ich abraten, ich hab den mal genommen gegen Flugkrankheit, die Übelkeit war nicht wesentlich besser, aber ich war auch saumüd.

Ist das ein hoher Bus? Oder sind die sitze eher wie im Auto auf Straßenniveau/-höhe? Mir hat mal ein Busfahrer erklärt, dass, je höher man oben sitzt, die Üblkeit steigt. Sollte also die Möglichkeit bestehen, entweder etwas höher oder tiefer zu sitzen, dann den tieferen Sitz wählen. Und lockere Kleidung, nur x, was gegen den Magen drückt, also auch keine hochbundigem Hosen oder dgl.

F&lamRechen7x9


Augustus, vielen Dank für den Tipp. Ich hatte dieses Zintona schon aufgeschrieben, weil der Tipp schon von jemand anders kam. Aber trotzdem danke. :)*

Junge Bergfee: ich weiß leider nicht, was für ein Bis das genau ist. Ich müsste mich dazu mal 6.11 Uhr an den Bus stellen. Ich denke aber, es sind schon so hohe Busse. Nicht die Reisebusse- aber auch keine Linie.Da gibts doch so Zwischendinger ":/ kann ich jetzt schwer beschreiben. Die Schulbusse eben ;-D

FFlame]che_n7x9


Enge drückende Hosen mag sie eh nicht und hat sie auch nie an. Jeans und sowas sind ein Graus für sie. Eben weil sie sehr empfindlich am Bauch ist.Das war schon immer so. Meistens hat die Leggings und Kleid an. Da fühlt sie sich am Wohlsten.

Jjungeh BerUgfxee


Ok. Reisebushöhe ist sch...., Stadtbushöhe besser. Wenn sie irgendwo niedriger sitzen kann, dann....soll sie das versuchen.

T3a~pxs


Diana ich finde es immer wieder erstaunlich, was Du in deinem jungen Leben alles schon erlebt haben willst.

Tja, du kommst halt nicht aus den neuen Bundesländern. Ich kenne den Mittagsschlaf bis zum 5. Lebensjahr

HIER in den neuen Bundesländern ganz konkret in Sachsen-Anhalt ist es im Kindergarten und auch noch in der ersten Klasse (sofern die örtlichen Gegebenheiten dies ermöglichen) durchaus üblich, Mittagsschlaf zu machen.

Ich mache immer noch Mittagsschlaf

Ich auch. Und selbst meine erwachsenen Kinder haben sich das nicht abgewöhnt.

@ Flamechen79

Sie verträgt das BUSFAHREN nicht *ich beiße gleich in die Tischkante*

Lass dich nicht provozieren.

Ich habe Busfahrten übrigens am besten vertragen, wenn ich auf einem der Plätze direkt hinter den Vorderrädern saß und natürlich niemals entgegen der Fahrtrichtung. Und immer nach vorne sehen. Beobachte mal so einen Schulbus, wo es wirklich am wenigsten schaukelt. Das ist meistens zwischen den beiden Achsen und nicht ganz vorne direkt hinter dem Fahrer.

Eine tägliche Busfahrt von 90 min über Jahre ist für jemanden mit Übelkeit wirklich eine Qual und Medikamente sind auf Dauer nicht möglich.

Wart ihr beim HNO und habt Ihr wirklich eine organische Ursache ausschließen können? Manchmal wird so eine Reiseübelkeit wirklich durch Probleme im "Gleichgewichtsorgan" beeinflusst, die man beheben kann. Und manchmal ist eine vermeintliche Reiseübelkeit auch gar keine. Dass Nahrungsunverträglichkeiten auch zu Übelkeit führen können (wegen der Bauchempfindlichkeit deiner Tochter) ist dir sicher bekannt.

Ich wünsche Euch, dass sie sich an die Fahrt gewöhnt, oder ihr doch noch eine andere Lösung findet.

DWiana?48x9


Liebe Te,

ich bin da ganz bei August und würde Kaugummis kauen und Bonbons lutschen empfehlen. Ich denke, je öfters man Bus fährt, umso mehr stellt sich eine Gewohnheit ein und ich würde mir da ehrlich gesagt vorher keine Gedanken machen. Eventuell hat sie es bis zum Schulantritt ja verwachsen. Ansonsten gibt es auch alkoholfreie Kreislaufmittel, die auch bei Übelkeit wirken. Vielen Kindern hilft auch, wenn sie vorne sitzen dürfen. Akupunktur und Homöopathie bringt auch einiges.

DJian=a4x89


@ taps:

Tja, ich sitze eben nicht den ganzen Tag zu Hause. Komisch, ich arbeite auch in den neuen Bundesländern und da wird in der 1. Klasse nicht mehr geschlafen. Warum verallgemeinerst du? Oder kennst du alle Grundschulen?

Im weiteren hat die TE hier niemand provozieren wollen. Fakt ist nun mal, dass eine tägliche Busfahrt über so lange Zeit für ein Kind mit Übelkeit kein Spaziergang ist. Da sie sich aber bereits entschlossen hat, ist es indiskutabel Alternativen zu besprechen. Da geht eben nichts, außer gut gemeinten Ratschlägen.

Ich würde die Strecke an Stelle der TE auch vorher mehrmals über die Monate verteilt abfahren und dann schauen wie es sich entwickelt. Nur weil der Kleinen beim Auto fahren schlecht wird, heißt es ja nicht, dass es beim Busfahren auch immer so ist.

Übelkeit ist auch bei Kindern, die Bus fahren nicht ungewöhnlich. Als ich eine dritte Klasse regelmäßig beim Schwimmen begleitet habe, hatten wir auch 2 Kinder dabei, die regelmäßig mit ihren Tüten vorne saßen. Viel Erleichterung hat es gebracht, wenn sie dann in der ersten Reihe sitzen konnten oder alternativ. Nach 3 Monaten hatten sie sich irgendwann auch daran gewöhnt und mit der Zeit hat es sich verwachsen.

Und wie ich schon sagte, würde ich meine Angst auch nicht unbedingt an das Kind heran lassen. Wenn ich mit dem Kind Auto fahre und dann 10 Mal frage, ob ihm schlecht ist, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass es dann wirklich in sich rein hört. Soll kein Vorwurf sein. Nur so ein Gedanke.

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