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Was ist los mit meinem Kind?

Mwontstxi


Das Thema "Autismus" würde ich nicht ausklammern. Ich bin selbst Autistin (Asperger-Syndrom) und war als Kind extrem seltsam bzw. auffällig. Manches konnte ich überdurchschnittlich gut, anders überhaupt nicht. Erhebliche Defizite hatte ich immer bei den Sozialkontakten. Am liebsten spielte ich für mich alleine, und das waren dann auch stets dieselben Spiele, die mir nie langweilig wurden.

Dass das Kind leicht abgelenkt wird, spricht allerdings gegen Autismus, sondern eher für ADHS. Ich konnte mich - wenn mich ein Thema interessierte - stets hervorragend konzentrieren - so sehr, dass ich nichts anderes mehr wahrnahm. Dies nur als zusätzliche Info. Vielleicht hilft sie Dir ja ein Stück weiter.

H)ojnigWtop f


Plüschbiest

Was bitte ist "HSP" ? ":/

ElafRemich0815

Im Rückblick ihrer Entwicklung hätten uns schon viele Sachen eher stutzig machen müssen bzw. hätten wir vielleicht mal hartnäckiger bei diversen Ärzten auf der Matte stehen bleiben sollen.

Zu Anfang haben wir uns auch immer wieder gesagt jedes Kind ist unterschiedlich, lernt unterschiedlich schnell usw. ...

Nur, wenn ein Kind erst mit 21 Monaten anfängt zu laufen (und das sehr unbeholfen), wenn es mit 2 Jahren immer noch keine Bausteine übereinander setzen kann, lange braucht bis es auf Aufforderungen reagiert, es ständig stolpert und hinfällt ... dann denke ich sind wir bei "echten" Problemen.

Meine Tochter hat einige Baustellen, die durch Therapien wie Ergo-, Logo- und Physiotherapie auch schon besser geworden sind ...es kommen aber auch immer wieder welche hinzu.

Und darum fand ich die Veränderung (die ich oben beschrieb) komisch und eigentlich möchte ich da gerne wissen, ob es eine berühmte neue "Baustelle" wird, oder ob es wirklich nur eine Phase ist.

Vielleicht sind ihr auch die 3 Therapien gerade zu stressig, oder sie nimmt wirklich jetzt wahr, dass sie auch in bestimmten Dingen einfach nicht mit den anderen Kindern "mithalten" kann ... ich weiß es nicht ":/

L)i+ese#lotte740


Hallo Honigtopf... *:)

Deine "Liste" im Eröffnungsbeitrag hört sich an wie die Beschreibung meines älteren Sohnes (inzwischen 17)...abgesehen von Strabismus...auch die Motorikschwierigkeiten sind mir gut bekannt.

Ich habe Zwei von der "Sorte" - und grad beim Älteren ist genau das passiert was du beschreibst. Er zog sich im Kiga irgendwann zurück weil er selber merkte dass er anders ist als die Anderen. Als es den anderen Kindern auch bewusst wurde und ihn demensprechend behandelten wurde mein Bub aggressiv und ging auf sie los...

Wir habe es dann mit Hilfe der Kiga"tanten" einigermassen in den Griff bekommen - GsD war aber auch nicht mehr lange bis zum Schulanfang und damit kam er in die Hände von Sonderpädagogen...die schafften es dann ihn zu integrieren...

Es kommt sehr stark drauf an die richtigen Betreuungspersonen zu haben...

Vielleicht würde euch ein Neustart in einer anderen Gruppe helfen?

Was auch immer kommt - MAN SCHAFFT ES! Mach dir nicht zuviele Sorgen aber bleib dran! Ihr seid auf gutem Weg, Hilfe habt ihr euch ja schon geholt...

Aber pass auf dass du ihn nicht mit der Therapien überforderst - sie helfen nur solange sie auch Spass machen! :)*

Lg Lieselotte

H]onigHtoxpf


Hallo Lieselotte40

Ui, was du beschreibst könnte tatsächlich auch bei meiner Tochter der Fall sein. Es ist ja schon so dass ihre beste Freundin auch ein Integrationskind mit ungefähr dem gleichen Stand ist. Wenn ihre Freundin nicht da ist, spielt sie entwerder mit gar keinem Kind oder mal draußen mit den Kleinen aus der Krippe.

Sie geht in eine Integrationsgruppe und wird da bereits von einer Heilpädogogin mit betreut. Auch die Therapien finden in der Kita statt. Eigentlich sind sie in der Gruppe immer stehts bemüht um ein tollerantes Miteinander der Kinder und mit meiner Tochter zusammen sind dort 5 Integrationskinder in der Gruppe.

Ich werde das beim nächsten Kooperationsgespräch auch nochmal ansprechen und nach Lösungsmöglichkeiten suchen.

Danke für deine aufbauenden Worte @:)

LJieseloRtte4x0


Bei uns ist es heute noch so dass meine Buben gut miteinander können (14 und 17) - aber Beide nicht mit Gleichaltrigen. Beide kommen gut mit Erwachsenen klar oder mit deutlich Jüngeren. Der Grosse hätte letztes Jahr wegen der Berufsschule ins Internat gemusst - das war drei Wochen Drama bis wir ihn da wieder rausgeholt haben gegen den Willen seines Chefs! Mit Gleichaltrigen in einem Zimmer war für ihn Folter...ich hatte ihn jeden Abend fünf Stunden heulend am Handy....

Bei den Betreungspersonen kommt es sehr stark drauf an ob das Kind mit derjenigen auch "kann"...ist ja bei uns Erwachsenen auch nicht anders, den Einen mag man, den Anderen nicht... ;-)

Die Tollste, am Besten ausgebildete kann die absolut Falsche sein....da hilft nur ausprobieren!

PS: Ich hatte in all den Jahren nur einmal einen Schul"freund" hier - weil ich es eingefädelt hatte. Ich war der Meinung sie würden es brauchen!

Denkste...mein Sohn hat mir daraufhin mitgeteilt dass Zuhause eben zuhause ist und er das nicht will...also nicht zwingen...

Man kann Niemanden dazu bringen Freunde zu haben....

wPinter+sonnye 01


HSP scheint es ja eher nicht zu sein, da die TE ja Defizite deutlich beschrieben hat ":/

Liebe TE; Kinder können grausam ehrlich sein, sie merken die Defizite deiner Tochter und sind doch nicht so sozial , wie man es sich wünscht. Integegration ist gut gemeint und richtig, aber auf Dauer gelingt sie selten. Es ist eher ein akzeptieren der anderen, aber anfreunden tun sie sich meistens nichts.

Das spürt deine Tochter, das keiner auf sie zu geht...und deswegen will sie wahrscheinlich nicht mehr, spielt lieber alleine. Sie kann sich ja nicht jeden Tag ihre Enttäuschung abholen.

Bei uns im Kindergarten gab es ein hochgradig höhrgeschädigtes Kind, die Erzieherinnen gaben sich alle Mühe. Da meine Tochter neu war, alle Freundschaften vergeben, die anderen auch keine neue wollte spielte sie mit dem höhgeschädigten Kind, was noch nicht integriert war. Ich habe dieses oft zu uns eingeladen oder sie ging mit zu ihr nach Hause. Eine Freundschaft ist es aber nie geworde. Das Kind kam in eine andere Schule und hatte da auch viele Schwierigkeiten, bis es eben doch später auf eine spezielle Schule kam, wo nur höhrgeschädigte waren.

Was ich sagen will:

Integration der Kinder die anders sind gelingt oft nicht

dein Kind spürt das, zieht sich zu zurück und ist dabei vielleicht glücklicher, als immer zu spüren, die anderen wollen mich eh nicht wirklch...

versuche mal mit ihr zu reden, vielleicht sagt sie das auch so...tut weh, aber da muss man eben schauen, dass man gezielt Kontakte anbahnt....ev. das andere Integrationskind ":/

überlege später auch gut welche Schule, wichtig ist , finde ich, dass sie glücklich sind.

Lciscch^enswxelt


Also Autismus halte ich auch für falsch. Wenn sie momentan viel allein spielt und in ihr Spiel vertieft ist, finde ich das ganz gut. Damit übt sie doch ihre Konzentration. Zwingt sie nicht mit anderen zu spiele, ladet sie aber immer wieder dazu sein.

H"onig4t;opf


Also ihre Erzieherinnen und auch die Heilpädagogin mag sie gern, sitzt oft auf deren Schößen und lässt sich trösten und ... sie lässt sich von den Therapeuten gut motivieren. Das kann es eher nicht sein.

Mittlerweile denke ich auch, dass sie einfach merkt, dass die anderen Kinder ihres Alters schon weiter sind wie sie. Meine Tochter spielt auch nicht mehr mit den Kindern, wo sie noch vor einem halben Jahr recht guten Kontakt hatte ... und ich denke das liegt wohl daran, dass die Kinder ein anderes Spiel haben, sie nicht mehr so akzeptieren mit dem was sie halt (noch) nicht kann.

Das andere Integrationskind haben wir schon ein paar Mal zu uns nach Hause eingeladen und es war recht harmonisch. Meine Tochter und das Mädchen haben sich gut verstanden und hatten viel spaß. Wenn sie zusammen sind, will keiner vom anderen weg. Nur leider können wir den Beiden nicht sehr oft ein Treffen außerhalb der Kita ermöglichen, da die Eltern des Mädchen beruflich sehr eingespannt sind und mit dem Kind (wie wir auch) viele Termine und Therapien haben. :-/

Das Thema "Schule" wird dann auch unsere nächste größere Hürde werden, denn noch ist sich keiner Einig darüber, ob ein Jahr zurückstellen reicht oder doch eine Förderschule in Betracht kommt. Alles schwebt so in der Luft. Klar, sie wird im April "erst" 5 Jahre, aber gerade solche Entscheidungen finde ich sehr wichtig sie früh zu bedenken.

Wir möchten dass sie ein glückliches Kind ist/bleibt x:)

wsintBerso(nne 01


Wir möchten dass sie ein glückliches Kind ist/bleibt x:)

schön, dass du sie als glücklich einschätzt :)^ ,

na wegen der Schule...ich würde sie erst ein Jahr zurück stellen lassen und danach entscheiden ob Förderschule

Bis dahin wäre es noch zwei Jahre Zeit, da kann sich viel tun ;-)

P<l3üscHhbVixest


Gerade kam im Fernsehen ein Interview mit einem Schauspieler dessen Tochter am Angelmansyndrom leidet.

Kinder die am Angelmansyndrom leiden werden oft zunächst als Autisten angesehen bevor man merkt dass sie an diesem Angelmansyndrom leiden.

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Ich kenne ein Angelmankind, das ist sooo weit weg, von dem was hier geschildert wird, und dieses Kind war sogar noch einigermaßen gut entwickelt.

P]\sc=hbixest


Ich kenne persönlich kein Kind mit diesem Syndrom.

Habe daher auch keine Ahnung, wie die Entwicklung eines solchen Kindes verläuft.

Im Fernsehen hieß es allerdings, dass zunächst wohl oft fälschlicherweise Autismus diagnostiziert wird.

Demnach müsste es da ja schon einige Gemeinsamkeiten geben.

HUoni2gtcopxf


Huhu,

Es laufen gerade die Tests in der Frühförderstelle und so langsam setzt sich das Puzzle im Bezug auf ihr Verhalten zusammen.

Ein deutliches Merkmal liegt bei meiner Tochter in der Sprache, (Sprachverarbeitung, Wortschatz). Der Knackpunkt ist, dass sie momentan in ihrem Wortschatz auf dem Stand einer Dreijährigen ist mit fast 5 Jahren ":/ Laut der Logopädin liegt es wohl daran, dass sie viel mehr Zeit benötigt um Sachen zu verarbeiten. Sie braucht ständige Wiederholung, um ein Wort so abzuspeichern, dass sie es im Alltag abrufen kann. Die Folge, sie kann bei Streitigkeiten oder Entscheidungen den anderen Kindern wenig entgegensetzen und zieht sich zurück.

Also weit entfernt von Autismus oder ähnlichem ...

Was für mich bleibt, ist weiterhin die Ungewissheit welchen Therapieansatz es nun gibt ":/

LG Honigtopf @:)

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