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6-Jährige bricht alle paar Wochen

M/ilUchmannn76 hat die Diskussion gestartet


Meine Tochter bricht seit vielleicht einem Jahr regelmäßig alle 2-3 Wochen. Manchmal etwas häufiger, mal seltener. Oft ist auch Durchfall mit dabei. Manchmal hat sie Bauchweh ohne zu brechen, manchmal geht's Hand in Hand. Sie isst/trinkt meist das Gleiche wie ihr Bruder (7), also dass das Essen schlecht war kann man meist ausschließen. Auch wenn das Kindergartenessen mal schlecht gewesen wäre hätte es sicher mehr Kinder erwischt.

Ich denke psychische Ursachen kann man ausschließen. Weder wirkt sie auffällig noch gibt es etwas das man aus ihr rauskitzeln könnte was ihr Sorgen macht. Würde eher sagen klassische unbeschwerte Kindheit. 8-)

Zuerst hatten wir Laktoseintoleranz im Verdacht. Mittlerweile kriegt sie nur noch selten Milchprodukte (hauptsächlich Dessert-Joghurts) und ein direkter 1:1-Zusammenhang ist nicht feststellbar. Neuer Verdacht: Apfelschorle. Aber auch die führt nicht zuverlässig zu Übelkeit und erbrechen. Lassen wir jetzt auch weg. Keine Ahnung was wir machen sollen. Ihr Nahrungsmittelrepertoire ist recht eingeschränkt, ihr schmeckt kaum was. Also viel Spielraum zum reduzieren ohne Verdacht gibt's nicht.

Ich versuche zu notieren was sie wann gegessen und getrunken hat, aber das kann ewig dauern bis sich daraus vielleicht ein Muster erkennen lässt. Irgendjemand Erfahrungen?

Antworten
G:ejag.tesTier


Wenn das Kind regelmäßig alle 2-3 Wochen erbricht und sonst nicht, dann kannst Du ja schonmal alle Lebensmittel ausschließen, die sie in der restlichen Zeit ißt. Was isst sie denn Spezielles, wenn sie bricht?

Vielleicht liegt es nicht an Lebensmitteln.

Was ist denn immer genau an dem Tag, an dem sie bricht?

Psychische Beschwerden würde ich trotzdem nicht ausschließen. Kinder können gut verdrängen, oder...brechen halt dafür.

Die seelischen Schmerzen der Kindheit spürt man in der Regel als Erwachsener. Da kommt es dann wieder hoch, wenn es was Traumatische war.

K.lei*neHexhe2x1


Ihr müsst dringend ein genaues Ernährungstagebuch führen. Wenn sie eine unentdeckte Unverträglichkeit hat, kann das über längere Zeit zur Malabsorbtion und damit zur Gedeihstörung.

Dessert-Joghurts sind voll mit künstlichen Zusatzstoffen! Auf jeden dieser Stoffe kann sie reagieren. Lasst solche künstlichen Nahrungsmittel weg. Diese Reaktion muss nicht sofort auftreten. Bei vielen Unverträglichkeiten kommt es zu einer verzögerten Reaktion. Also erst Stunden oder Tage danach.

Zum Trinken solltet ihr erstmal nur noch Wasser geben.

Dann sollte der Kinderarzt ein Blutbild erstellen und auch auf Transglutaminase Antikörper testen.

Msil>chmannx76


Hab von meiner Ex erfahren dass sie zuletzt auch nach nem Ikea-Essen gebrochen hat. Also Kötbullar, Vanille-Schoko-Dessert oder der Apfelsaft dort. Aber es passiert nicht nur nach Ikea-Besuchen, so oft sind wir auch nicht dort. Gibt's vielleicht etwas das an den Ikea-Sachen an Zutaten in Frage kommt?

Ansonsten gibt's kein klares Bild. Wir hatten schon Milch in Verdacht, Wiener Würstchen und Chicken Nuggets. Kann es sein dass man auf das gleiche Essen nicht immer mit Übelkeit reagiert? Abhängig von der Tagesform oder womit man kombiniert?

Natürlich kiann man nichts ausschließen, auch nicht das Psychische. Meine Exfrau und ich haben uns für über 1 1/2 Jahren getrennt. Aber die Trennung lief so butterweich, rücksichtsvoll und unkompliziert, besser kann es für Kinder (und auch Erwachsene) kaum laufen. Sonst wüsste ich nichts was nicht schon immer so war.

Danke für den Tipp mit dem Blutbild. Sollte das unabhängig von Problemen in normalen Alltag gemacht werden?

Ionge/faerxa


Ich kenne jemanden, der kein fettiges Essen verträgt, also auch kein Fast-Food, ohne dass dem genauer nachgegangen worden wäre.

LHaalex18


Ausschließen würde ich Lebensmittel nicht. Die Idee mit dem Tagebuch ist gut. Aich den Hinweis,.dass es bei Unverträglichkeoten verzögert zu Reaktion kommen kann, kann ich bestätigen. Ich selbst habe eine Fruktoseintoleranz. Es hst gedauert, bis wir dahinter gekommen sind. Obst vertrage ich grundsätzlich gut, deshalb hatten wir es gar nicht erst im Verdacht. Säfte habe ich abends gerne getrunken und keine erkennbaren Probleme gehabt. Nunja, morgens habe ich Obst etc gar nicht vertragen. Es hängt bei mor alsp von der Menge und.vom Zeitpunkt ab. Wenn ich wenig Nahrung im Magen habe, vertrage ich Lebenamittel mit Fruktose nicht. Alles, was flüssig ist- Sprudel, Cola, Apfelschorle bereitet schnell Probleme bei mir. Demenstprechend würde ich euch auch ans Herz legen, ganz genau aufzuschreiben wann sie was zu sich genommen hat, auch wenn es noch so wenig oder unwochtig erscheint.

Ich wünsche euch alles Gute :)* :)*

M`ilchGmanxn76


Uaah, so viele Faktoren die ne Rolle spielen können! Aber danke für die wertvollen Tipps bisher. :)^ @:)

Lhaa{le18


Übrigens, Fruktose ist keineswegs nur in Obst. Selbst normaler Haushaltszucker besteht zu 50% daraus.

SGilver;Pearxl


Meine Tochter hat mit 3 Jahren auch immer mal wieder erbrochen, vor allem nachts nüchtern.

Irgendwann kam dann raus dass die Migräne hat, und zwar die Aura, meistens ohne direkte Kopfschmerzen. Falls beim Ernährungstagebuch nichts rauskommt mal über diese Richtung nachdenken. *:)

H$ Ruxpp


Bei Kindern äußert sich die Migräne oft nicht durch Kopfschmerzen sondern durch Bauchschmerzen und/oder Übelkeit und/oder Erbrechen.

[[http://www.aerztezeitung.at/archiv/oeaez-2012/oeaez-3-10022012/migraene-bei-kindern-kopfschmerzen-kindliche-bauchschmerzen.html]]

[[http://www.schmerzklinik.de/service-fuer-patienten/migraene-wissen/kinder/]]

[[http://www.dmkg.de/kinderkopfschmerz]]

SiaSpiBent


ich würde mal die pankreaswerte bestimmen lassen.

CYleo7 EdmwardsY v.Z DaNvonpoort


Das was du aufzählst wundert mich nicht. ":/

Na, Wiener Würstchen? Kein Wunder, die vertragen mehrere nicht. Wurstgepansche mit viel Fett.

Chicken Nuggets? Da ist es vielleicht die Panade.

Milch? Auch da ist keine Seltenheit.

Köttbullar, hier ist wieder ein undefinierbares Fleischfettgemisch.

Apfelsaft kann schon auch zu Kotzerei führen.

Wenn du was medzinisches ausgeschlossen hast, dann würde ich mich damit mal auseinander setzen.

Bei Kinder und älteren Menschen führen die oben genannten Dinge häufiger mal zu Magenschmerzen und Erbrechen. :-/

CKleo EdwarJds v. ]Davonpxoort


Es kann natürlich sein, dass sie nicht immer drauf kotzt, aber wenn sie kotzt, ist es bestimmt so etwas.

Ich denke, dass sie bei purem Hähnchenbrustfilet nicht gekotzt hätte, statt Apfelsaft gedünstete Äpfel, statt Wiener Schinken. Fleischwurst oder Leberkäse ist bestimmt auch ein möglicher Brechauslöser.

Und wenn sie statt Milch eine andere pflanzliche "Milch" genommen hätte, würde das nicht zu erbrechen führen. Zumindest denke ich das.

M\aja2x7


Gibt's bei euch in der Familie Migräne?

Bei mir hat sich die Migräne als Kind durch Erbrechen und Bauchschmerzen geäußert. Erst mit der Pubertät kamen dann Kopfschmerzen dazu.

wmaldlaxeufer


Den einzigen kokreten Fall, von dem du geschrieben hast, war ja der bei Ikea... mir fällt dabei ein, dass nicht nur Essen Übelkeit auslösen kann. Ich bekomme manchmal Angstzustände in vollen, engen Räumen und oder vielen Menschen - Ikea wäre da ein Paradebeispiel - und übergebe mich dann auch. Als Kind konnte ich das noch nicht so greifen oder kommunizieren und war dann halt "krank" . Vielleicht passt ja auch etwas in die Richtung auf deine Tochter?

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