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ungeimpftes 9 monate altes Kind von Papagei leicht gehackt

mGamakekxs86 hat die Diskussion gestartet


hallo ihr lieben, ich bin jasmin, mama von johanna, 8 jahre und johannes 9 monate. da johanna als baby extrem auf die 6 fach untersuchung reagierte und da ich mich damals nicht so sehr damit auseinander gesetzt habe, hatte ich bei der u3 mit dem kinderarzt abgemacht, wenn denn impfen, erst nach dem ersten geburtstag.

der kv des kleinen holt ihn einmal die woche für drei stunden ab. nun ist der klene sehr erkältet, mit fieber und schnupfen und husten. tags gehts ihm supi. aber nachts dann ist er natürlich heulig. ausserdem streckt er sich immer so extrem wenn er nicht so gut luft bekommt.

er war wohl bei einer gemeinsamen bekannten vor 11 Tagen !!!! da wurde er in sein laufauto gesetzt ( ist ja ok , solang es nur kurz ist). er ist dann schneller wohl gewesen als er und hat den finger in den papageienkäfig gesteckt. dieser biss nicht zu hat ihn aber wohl minimal erwischt. gab zwei, drei tropfen blut, baby beruhigte sich direkt wieder. die stelle sah man kaum, ich dachte er hätte sich gekratzt. Der Papagei lebt ausschliesslich drinnen.

er hat die stelle wohl antrocknen lassen und danach mehrmals desinfiziert.

find es unmöglich das er nichts sagte . nun mache ich mir nen kopf bzgl tetanus. meint ihr ich muss angst drum haben??

nachdem es meiner großen damals so schlecht ging habe ich das impfen ja raus gezögert. muss ich mir da sorgen machen ? oder ist es doch nur ne normale erkältung?? schliesslich hat er uns alle gerade damit schön angesteckt.

Tausend dank

Antworten
mGama*keZks86


Entschuldigung, vor 15 Tagen meine ich.

PqlüschIbiepst


Wenn in den 15 Tagen nichts passiert ist, wird jetzt auch nichts mehr passieren.

sichn'ecik1e1x985


Sorry, ich finde, du übertreibst maßlos.

Zumal das Ganze 15 Tage her ist!

Tetanus ist zudem anaerob, d.h. es wächst nur in von Luft abgeschlossenen Bereichen, wie z.B. Erde.

mGamak=ekxs86


schnecke das kann gut sein. sorry. das sagen mir viele....aberer ist in der ss zwei mal fast gestorben und ich hab immer angst um ihn

s\chneckZe198x5


schnecke das kann gut sein. sorry. das sagen mir viele....aberer ist in der ss zwei mal fast gestorben und ich hab immer angst um ihn

Ui, das klingt hart und tut mir leid :°_

Trotzdem fände ich es wichtig, wenn du nach und nach an deinen Ängsten arbeiten könntest. Wir können die Menschen, die wir lieben, leider immer nur in einem bestimmten Maß beschützen. Und gerade Kinder brauche neben Schutz auch ganz viel Ermutigung. Für sie ist die Welt groß und bunt und aufregend. Das sollten wir ihnen als Erwachsene nicht kaputt machen. Und: Schmerz gehört genauso zum Leben, wie das Lachen. Zumindest bin ich mir sicher, dass der Papa in Zukunft besser aufpasst und der Kleine wahrscheinlich auch ;-)

mPamhakwemks86


Hallo schnecke. Ich werde daran arbeiten muessen da hast du recht

Werde das thema nun verdraengen sonst haette er ja schon lange kraempfe etc. Also ich muss mir da keinen kopf mehr machen, ja? ???

s\chnEecke19x85


Nein, würde ich mir nicht. Wie gesagt, da ist jeder Spielplatzbesuch gefährlicher. Zumal es in ganz Deutschland nur ca. 15 Leute pro Jahr erwischt.

Wikipedia sagt dazu:

Eine hohe Empfänglichkeit zeigen außerdem Wiederkäuer und Schweine. Hunde und Katzen sind nur gering empfänglich. Vögel sind fast vollständig resistent

Gerade ein reines Haustier finde ich da sehr unbedenklich. Mein Hamster beißt auch immer mal wieder herzhaft in meinen Finger und ich lebe noch ;-) Gefährlich sind v.a. Menschen- (ja, wirklich!) und Katzenbisse.

spchnewcke19k85


Spezifizierung: Menschen- und Katzenbisse sind aber nicht wegen Tetanus, sondern wegen genereller Wundinfektion gefährlich. Die Gefährlichkeit von Katzenbissen stammt zu einem Großteil davon, dass Katzenzähne sehr lang und fein sind, d.h. eine Wunde schließt sich oberflächlich schnell, womit die Erreger sozusagen in der Wunde eingesperrt werden und sich vermehren können.

CZleo Edwarzds 4v. DaFvonpooxrt


Ach Vogelgepickse von hier in Käfig lebenden Piepmätzen ist eigentlich nicht weiter besorgniserregend.

Da hätte ich bei fiesen Katzenbissen mehr Angst, was Infektionen angeht. Ähm, bzw. da hätte ich Angst, die sind nämlich wirklich öfter böse. Die Bisse, nicht die Katzen.

Hab noch nie mitbekommen dass jemand weitere Probleme hatte von der Vogelpickerei, ist wirklich selten (überhaupt vorhanden?!).

Nur die Verletzung selbst kann unangenehm sein, aber infektiöse Folgen sollten dich nicht betrüben.

Ich kann deine Sorgen wegen der Impfungen übrigens -gut- verstehen, aber ich denke dass gerade Tetanusimpfung mehr hilft als schadet. Gerade ein Kind buddelt einmal blöd in die Erde und verletzt sich an einer Scherbe/Schraube.

m\amEakexks86


Damke euch. Sehr lieb. Ja ich glaub tetanus sollte ich schnell machen....... Gerad erst wieder. Sohnemann is mit der grossen schwester unter meiner aufsicht in der wanne. Sie toben und baby blutet minimal an der lippe. Keiner weiss wo von und er lacht. In der wanne kann ja nix passieren oder? Habe den mund natuerlich sofort gewaschen. Ich mach mich wieder verrueckt oder? Sollte ich bis er geimpft ist mit ihm nicht mehr ins schulgebaeude um die grosse abzuholen? Wg krankheiten und so? :°_

CShanvce0x07


Werde das thema nun verdraengen

Das ist die schlechteste Variante. Wie man sieht, funktioniert das auch nicht. Wenn Du in einer Sache beruhigt bist, taucht auch schon die nächste auf.

Daran arbeiten hielte ich aber für zwingend notwendig. Wenn Du bei jeder kleinen Verletzung Panik schiebst, wird sich das früher oder später auf die Kinder übertragen und auch sie werden ängstlich durch die Welt laufen. Das möchtest Du doch sicher nicht?

afugh233


Ja, du machst dich verrückt!

Du kannst in allem ein Risiko sehen und es ausschalten versuchen. Irgendwo findet das Schicksal einen Weg oder auch nicht. Tetanus war mal ein unbekanntes Fremdwort. Die Rabauken von damals sind heute 85, 81, 76 und 69 Jahre alt. Erste Impfung maximal mit 18 bei der Armee!

szcrhneck]e1985


Vielleicht etwas überspitzt, aber ich mag diese Internet-Geschichte sehr:

Wenn du als Kind in den 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend

kaum zu glauben, dass du so lange überleben konntest!

Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.

Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium.

Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen,

genauso wie die Flasche mit dem Bleichmittel.

Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen und

auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.

Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Wir bauten Wagen

aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter,

dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.

Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg

und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen.

Niemand wusste, wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!

Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne und niemand wurde

deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld außer wir

selbst.

Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht". Kannst du dich noch an "Unfälle"

erinnern?

Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau. Damit mussten wir

leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht besonders.

Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter, tranken sehr viel und wurden

trotzdem nicht zu dick.

Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an

den Folgen.

Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64

Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround Sound, eigene Fernseher, Computer,

Internet-Chat-Rooms.

Wir hatten Freunde!!!

Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten

einfach zu denen Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht

klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer

gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns...

Wie war das nur möglich?

Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem

aßen wir Würmer.

Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in

unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir auch

nicht besonders viele Augen aus.

Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut

war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen.

Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch

Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu

emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.

Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner

konnte sich verstecken.

Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die

Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel heraushauen. Im

Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei!

So etwas!

Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und

Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht.

Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem

wussten wir umzugehen!

Und DU gehörst auch dazu?!?

Herzlichen Glückwunsch !!!

a%ug2x33


Schnecke, das war Alltag in den 60ern!

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