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Ungeimpftes Baby in den Kindergarten mitnehmen?

L}emon;tea hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

aus baldigem Anlass habe ich eine Frage.

Mein Großer (2) wird in ein paar Monaten in den Kindergarten gehen. Unsere Kleine (8 Monate) wollten wir eigentlich erst mit 1 Jahr impfen lassen.

Wir fragen uns nun aber, ob das so klug ist und wir es nicht lieber demächst angehen sollten, denn sie wird bei der Eingewöhnung dabei sein müssen.

Was meint ihr dazu? Wie hoch ist das Risiko, dass sie sich dort mit etwas anstrecken könnte?

Liebe Grüße *:)

Antworten
m2arigka ostern


unabhängig von der eingewöhnung wird der große doch auch alle möglichen krankheiten nach hause schleppen.

DUiYna90


Ich befürchte du wirst hier eine Pro/Contra Impfen Schlacht bekommen.

Ich würde das Thema mit dem Kinderarzt deines Vertrauens besprechen.

Prinzipiell wäre ich vorsichtig bei Kindergarten Kindern. Es gibt wahrscheinlich nicht ohne Grund für Schwangere die mit Kindern arbeiten oft ein Beschäftigungsverbot. Wobei du man sich mit impfen natürlich auch nicht gegen alles schützen kannst. Wie gesagt, für mich eher ein Thema für den Kinderarzt @:)

KRleiOneHexFex21


Also bei uns werden die Babys von Anfang an mit in den Kindergarten genommen. Wir müssen ja unsere Großen bringen und abholen und fast niemand hat da noch einen Babysitter zu Hause.

Es gilt aber für die Kinder bei kleinen Säuglingen ein "Anfassverbot". Denn Viren und Bakterien hüpfen ja nicht willkürlich von einem zum Anderen.

Natürlich dürfen Kinder, die Husten oder Niesen, gar nicht zu den Babys hin. Da achten auch die Erzieherinnen drauf. Ich als Mutter hab mein Baby einfach immer bei mir, so hab ich das gut unter Kontrolle. Und ich scheue mich auch nicht, Kindern zu verbieten, das Baby anzufassen.

Die üblichen Erkältungs-Grippe-und Magen-Darm-Geschichten wird dir dein Großer dann sowieso direkt mit nach Hause bringen ;-). Da werden die Kleinen notgedrungen gleich mit abgehärtet.

S5ilfbermo<nhdauxge


Ja aber gegen Erkältungen (nicht Grippe) kann man eh nicht impfen, ich glaube, die TE denkt eher an Röteln oder Masern

KJleine5Hexe2x1


Deshalb hab ich ja geschrieben: Anfassverbot.

LremoXnxtea


danke für eure Antworten :-)

Mir geht es tatsächlich um Masern, Röteln etc.

Auf eine Pro/Contra Diskussion kann ich gut verzichten, mich interessiert nur, wie andere es handhaben oder einschätzen.

n%ulli&rprie6semxut


Also, wenn die Eingewöhnung erst in ein paar Monaten ist - so verstehe ich das jetzt - dann ist das Baby doch auch fast ein Jahr alt. Dann kann man die Impfung doch "vorziehen" (also auf einen Zeitpunkt nahe der Eingewöhnung)?

a[myk


Da du sowieso vor hast, zu impfen und nicht strikt dagegen bist, würde ich es an deiner Stelle sofort machen.

KkleiEneHexe2x1


Eigentlich sollte man ja davon ausgehen können, dass die Kindergartenkinder geimpft sind. Leider ist das mittlerweile nicht mehr in allen Gegenden der Fall. Also bei uns hab ich mal die Erzieherinnen gefragt. Dort, wo wir vorher gewohnt hatten, war mein Kind beispielsweise das einzige Kind in der gesamten Nachbarschaft und auch in allen Spielgruppen, das geimpft war. DA hätte ich kein Baby mit hin genommen.

e;u/lex72


Masern,Mumps ,Röteln impft unsere Kinderärztin erst ab 1 Jahr.

V:ijo


Bei uns im Kindergarten werden eigentlich die Krankheiten (bis auf fiebrige grippale Infekte) immer ausgehängt. Die Krankheiten gegen die man Impfen kann, kamen bisher - seit fast 3 Jahren - noch nie vor. Ich würde mir da keinen Kopp machen.

Kannst es ja mit den Erziehern mal besprechen, aber ich bin der Meinung, dass die Krankheiten, die geimpft werden können, nicht mehr sonderlich häufig vorkommen. Und den ganzen anderen Kram, der deutlich häufiger umgeht, bekommt das Kleine spätestens durch den Großen.

dSanaex87


Zur Eingewöhnung wäre das Baby dann ja länger dabei oder? Und mit fast einem Jahr sitzt es ja nicht mehr lieb im Tragetuch oder? Ich würd impfen. Masern und Co sind ja schon ansteckend wenn man sie noch nicht sehen kann. Scharlach, Ringelröteln, Hand-Mund-Fuß würde mir als Auswahl völlig reichen und gerade bei so Kleinen ist die Gefahr der Komplikationen ja erstmal größer. Und was kann man sich am Ende davon kaufen das es heute seltener (wenn auch wieder häufiger) solche Infekte gibt? Immerhin gibt es bis heute keine Medikamente gegen die Masern sondern nur um das Fieber dann zu senken. :-/ :-/ :-/

MZrs_DaSrTcxy


Ich würde auch jetzt anfangen mit dem Impfen. Die Erfahrung hier hat gezeigt, dass die Großen ziemlich viel (ungefährlichen) Mist von außerhalb anschleppen, meiner ist nur bei der Tagesmutter, da sind ja deutlich weniger Virenschleudern unterwegs als im Kiga. Mein Kleiner steckt sich dann natürlich fast jedes Mal bei ihm an. Da besteht dann die "Gefahr", dass du die Impfungen noch weiter nach hinten schieben musst, weil deine Kleine dauerkrank ist und dann nicht geimpft werden kann - das ist bei meiner Nichte so passiert, die mit 6 Monaten das erste Mal geimpft werden sollte und durch den großen Bruder dann ihre erste Impfung dank diverser Krankheiten erst mit einem knappen Jahr bekam. War ziemlich blöd, weil sie ja mit einem Jahr in die Kita kam und das Impfen sich dann noch bis kurz vor ihren zweiten Geburtstag zog.

L2emoPntea


Danke für eure vielen Antworten, wir sind uns jetzt sicher, dass wir so schnell wie möglich anfangen mit dem Impfen.

der Große komme schon in 2 Monaten in den KiGa, da sind die Impfungen ja noch nicht ganz abgeschlossen, meint ihr das reicht trotzdem?

Vorteil ist, dass der Große in die Außengruppe kommt, die Kleine wird dann also im Buggy oder Tragetuch dabei sitzen oder irgenwo in der Natur rumkrauchen. Ich werde auch dafür sorgen, dass sie keinem Kind allzu nahe kommt.

Man so ein Mist, dass uns das nicht früher eingefallen ist. Beim Kinderturnen kommt die Kleine auch mit und hat viel Kontakt zu anderen Kindern. So bewusst habe ich da bis jetzt nicht drüber nachgedacht %:|

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