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Ist es Verantwortungslos ein Kleinkind fiebern zu lassen?

T+halSiJna


Irgendwie bekommen sowohl ich als auch mein Sohn fast nie Fieber und wenn dann fast nie höher als 38,5.'Dennoch geht es uns dannabsolut mies. Als mein Sohn mal 39,8 hatte war er habe irgendwie nicht so "leidend" wie oft mit "nur" 38,5, daher habe ich ihm da nix gegeben, daher schon öfter obwohl das Fieber nicht so hoch war, es ihm aber echt schlimm ging. Schlapp und schlafend ist nicht schlimm, solange genug getrunken wird. Ständig weinend und unruhig-leidend-ständig weinend bekommt er was.

Ich halte mich daher An die Anweisungen des Arztes: Schmerzmittel als Fiebermittel nur wenn das Fieber weit über die 40 geht, ansonsten rein abhängig machen ob es dem Kind einfach dreckig geht, oder ganz erträglich. Sprich, die Gradzahl hat damit nicht viel zu tun und ich warte damit auch nicht immer erst bis das Fieber "hoch" ist.

Meistens kommen wir mit sehr wenig oder gar keinem Mittel aus, daher passt das für uns.

(Ach ja, Zäpfchen fand er früh ganz schrecklich, deshalb sind wir schnell auf Saft umgestiegen)

N>iMnui1!98x8


Er ist wieder fit hatte gestern den ganen tag kein Fieber und keine Schmerzen - jetzt hat es seine kleine schwester {:( :-(

otnodiVsexp


Nunja, scheint ja gut gegangen zu sein. Ich kann mich dem nicht anschließen. Ab 38 Grad gehört ein Kind meiner Meinung in ärztliche Behandlung und zwar gleich. Und keine Hausmittelchen.

Sei:lb2ermo>nxdauge


Also mit Kanonen auf Spatzen schießen ?

K4leinYeHe`x2ex21


38 grad ist erhöhte Temperatur und noch nicht mal Fieber. Ich weiß nicht wo du diese Info her hast, aber sie ist schlichtweg falsch!

Cual(ifo"rniexrin


Ab 38 Grad gehört ein Kind meiner Meinung in ärztliche Behandlung und zwar gleich. Und keine Hausmittelchen

.

@ onodisep

hast du schon mal Kinderkrankheiten behandelt ? Anscheinend noch nicht ....

Was glaubst du wohl, was der Kinderarzt dann macht ? Fieberzäpfchen rein und dann "der nächste bitte " ..... ;-)

Meiner hatte mit 1,5 Jahren 3-Tage-Fieber und 40,5 Temp. Ich wusste durch die hohe Temp. und durch die Sympthomlosigkeit sofort, dass es das ist. Er hat nur geschlafen und getrunken, nach 4 Tagen war er wieder der Alte.

Viele Viren und Bakterien werden erst ab 39 Grad unschädlich gemacht, daher ist Fieber eine hervorragende Waffe des Körpers und kein Feind, der bekämpft werden muss.

Wies bei Schmerzen dann aussieht , ist wieder was anderes.

Ich finde es bisher auch kacke, dass es kein Schmerzmittel gibt, das NICHT das Fieber senkt :-(

oKnod?i7sep


Hallo! Es liegt mir fern, jemanden verärgern zu wollen, aber mein Motto ist safety first.

Meine Frau und ich haben 2 Kinder groß gekriegt. Jeder kann bei sich selbst tun und lassen, was er will, aber bei seinem Kind trägt er fremde Verantwortung. Wir haben unsere Kinder auch nie wegen dem Fieber zum Arzt gebracht, sondern um die zugrunde liegende Krankheit abklären zu lassen, ob die Ärztin da was erkennen kann, wass wir nicht sehen, mal abhören usw. Wissen, was gerade umgeht. Ich glaube schon, dass sie Frühsymptome gut einschätzen konnte. Jedenfalls viel besser als wir Eltern. Und wenn sie ein Medikament verschrieb, dann war es kindgerecht, also für Kinder in dem Alter ausdrücklich zugelassen, nichts aus der Hausapotheke, kein kalter Wickel, keine Eisstücke oder gefrorenes Obst zum Lutschen (selbst im Krankenhaus gibt es Speiseeis und im äußersten Notfall Kühldecken) und erst Recht niemals Zäpfchen. Die größte Mutterliebe kann nicht das passende Medikament erstzen. Und wenn das Fieber wieder von allein verschwand, dann war es um so besser. Ohne zu wissen, was das Kind hat, kann man die Entwicklung des Fiebers als Laie nicht einschätzen, und schaden kann ein Arztbesuch nie. Wir haben nur die Einschätzung der Lage einer Fachkraft überlassen... Für alle, die wirklich interessiert sind hier die zusammenfassende Info:

Von Fieber spricht man ab einer Körpertemperatur von über 38 Grad Celsius. Damit sich der Körper nicht selbst schadet, geht der Temperaturanstieg übrigens nicht ins Unermessliche: höher als bis auf 41 Grad Celsius steigt das Thermometer selten an. Temperaturen ab 41,1 Grad Celsius bezeichnet man als Hyperpyrexie. Temperaturen unter 36 Grad (rektal gemessen) bezeichnet man übrigens als Untertemperatur.

Quelle: [[http://www.netdoktor.de/symptome/fieber/]]

Soll wohl heißen, Fieber beginnt ab 38 Grad (Gegenteilige Behauptung siehe oben), ab 41 Grad wirds lebensgefährlich und wer trägt da die Verantwortung.? (ich glaube, hier gings um 39,7 Grad - ist das nichts als ein "Spatz"? Welcher Erwachsene würde sich da nicht erst einmal "krank" melden?)

N#ailCouga


Man findet für Fieber auch ab 38,5°C Quellen, das ist keine einheitliche Definition.

Und was soll denn der Unsinn?

und erst Recht niemals Zäpfchen.

Zäpfchen sind für Kinder besonders geeignet, weil keine aktive Mitarbeit (schlucken von ggf großen Tabletten) gefordert ist, die Leber weniger belastet wird und das Medikament bei Übelkeit vor allem nicht direkt wieder rauskommt (ok, bei Durchfall schon).

S@ilbe5rmotndauxge


Onodisep du hast geschrieben ab 38 Grad

Und keine Hausmittel

o[nodisxep


Lieber einmal mehr zum Arzt, als einmal zu wenig, besonders bei einem Kind, das sein Befinden nicht richtig einschätzen und sagen kann. Ich verstehe nicht, wieso ich mich hier rechtfertigen muss, nur weil ich den frühzeitigen Gang zur Kinderärztin unverbindlich empfehle statt Hausmittelchen? Ist das "Unsinn"? Es geht doch gar nicht um das Fieber, sondern darum dass man als Laie die auslösende Krankheit nicht kennt! Also bei mir als Kind blieb kein Zäpfchen drin. Inzwischen hatte ich 3 Darmspiegelungen und ich bleibe bei "Nein, Danke". Wir hatten auch soviel Respekt vor der Menschenwürde unserer Kinder, dass meine Frau nichts in deren Po hinein steckte. Jedenfalls haben wir es so gesehen, und ich sage nicht, dass alles andere "Unsinn" ist. Ihre Medis haben die Kinder (meist als Saft) bereitwillig geschluckt und hatten auch keine Vorbehalte gegen ihre Kinderärztin. Sie haben dadurch gelernt, rechtzeitig und mit Vertrauen zum Arzt zu gehen.

Auch in der Tiermedizin habe ich noch nie gehört, dass der Veterinär Zäpfchen gibt. Man gibt die Medizin in Leckerlis versteckt.

Meine Oma hatte 9 Geschwister. 4 davon überlebten ihre Kindheit nicht. Ihre Mutter starb nach der 10. Geburt. Ihr Vater wurde beim Diebstahl von Brennholz erschlagen. Die Geschwister wuchsen dann voneinander getrennt in verschiedenen Bauernhöfen als Knechte und Mägde auf. So war das in Deutschland vor der modernen Medizin!

SCp]ring0child


Zum Arzt zu gehen und Hausmittel zu nutzen schließen sich also gegenseitig aus? Sollte man nicht alles tun, um das Leiden des Kindes zu lindern?

Chemiekeule kann man auch nicht unbegrenzt ins Kind schütten, was machen wenn das Fieber dennoch wieder steigt und das Tageslimit an Fiebersaft erreicht ist? Den Fall hatten wir schon einige Male, weil unsere Tochter grundsätzlich nicht unter 40 Grad fiebert. Da soll ich jedes Mal zum Arzt rennen, am besten jeden Tag oder was? Da mach ich lieber Wadenwickel, koche Lindenblütentee und lass das Kind schlafen, anstatt sie noch zusätzlich zu stressen.

NOailoxuga


Vielleicht sollte man seinen Kindern klarmachen, dass die Menschenwürde nicht davon abhängt, ob man ein Medikament in den Popo kriegt oder nicht. Wie gesagt, Zäpfchen haben auch medizinische Vorteile gegenüber oraler Medikation. Können auch Kinderärzte erklären. Da ist es natürlich Unsinn, diese kategorisch auszuschließen und gleichzeitig den medizinischen Fortschritt in D zu loben %-|

K/leinekHexve21


Also bei mir als Kind blieb kein Zäpfchen drin. Inzwischen hatte ich 3 Darmspiegelungen und ich bleibe bei "Nein, Danke". Wir hatten auch soviel Respekt vor der Menschenwürde unserer Kinder, dass meine Frau nichts in deren Po hinein steckte. Jedenfalls haben wir es so gesehen, und ich sage nicht, dass alles andere "Unsinn" ist. Ihre Medis haben die Kinder (meist als Saft) bereitwillig geschluckt und hatten auch keine Vorbehalte gegen ihre Kinderärztin. Sie haben dadurch gelernt, rechtzeitig und mit Vertrauen zum Arzt zu gehen.

Auch in der Tiermedizin habe ich noch nie gehört, dass der Veterinär Zäpfchen gibt. Man gibt die Medizin in Leckerlis versteckt

Da bist du glaub etwas schlecht informiert. Zäpfchen werden bei Kindern deshalb bevorzugt gegeben, weil diese direkt über die Schleimhaut aufgenommen werden. Damit braucht man quasi weniger Wirkstoff (weil mehr Wirkstoff bioverfügbar ist) und außerdem wirkt es viel schneller. Wichtig dabei vor allem auch: Die anderen Organe, vor allem die Leber und der Magen, werden geschont! Vor allem Fiebersenker und Schmerzmittel sind nämlich entweder lebertoxisch oder können ziemlich schnell zu Magengeschwüren führen. Deshalb sollte man auch vor allem bei kleinen Kindern dringend davon Abstand nehmen, immer sofort einen Fiebersenker zu geben und diesen dann auch noch womöglich über mehr als einen Tag in ausschließlich oraler Form!

Ein weiterer Vorteil des Zäpfchens ist die Depotwirkung des Wirkstoffs. Also übersetzt: Der Wirkstoff wirkt länger und konstanter als über die orale Applikation, bei welcher ja über die Leber schon Wirkstoff (und da ist individuell wie viel das ist!) abgebaut wird, bevor er überhaupt dem Körper verfügbar gemacht wird. Das ist einfach erstens sicherer bei kleinen Kindern weil es viel seltener zu einer Überdosierung kommt. Weiterhin ist das viel schonender für den kleinen Körper weil man viel weniger Wirkstoff braucht.

Du siehst also: Zäpfchen sind kein Folterinstrument und das hat auch nichts mit Menschenwürde zu tun. Es ist einfach eine sehr gute Art und Weise, um bestimmte Wirkstoffe schnell und sicher zu verabreichen.

Im Übrigen werden in der Tiermedizin sehr wohl auch Zäpfchen eingesetzt!

So war das in Deutschland vor der modernen Medizin!

Ja, so war das aber auch, bevor man einige medizinische Erkenntnisse hatte, die man heute hat. Dazu gehört unter anderem, dass es für den Körper gesünder ist, wenn er mal fiebern kann. Denn mit Fiebersenkern zögert man viele Infekte nur unnötig lang hinaus weil der Körper einfach nicht so dagegen kämpfen darf wie er eigentlich müsste. Und dazu gehören auch Impfungen gegen Krankheiten, die zur Kindzeit deiner Oma viele Kinder regelrecht hingerichtet haben.

cxhi


Meine Güte, man misst doch auch rektal Fieber, wenn man es genau wissen muss. Was sich Leute anstellen, unglaublich.

dMana3e8x7


Ich gehe schon deshalb nicht sofort zum Kinderarzt weil mein Kind unter Umständen ja nur einen viralen Infekt hat, aber gerade angeschlagen ist, andere Kinder vor Ort aber unter Umständen noch ein paar schlimmere Päckchen zu verschenken haben. Mein Kinderarzt unterstützt das auch sehr nicht bei jedem Fieber in seiner Hütte zu stehen.

Unsere Grooße fiebert sehr schnell und dann sehr hoch, richtig krank wird sie in aller Regel eher wenn wir das Fieber zu früh abwürgen. Und natürlich guck ich erstmal wie gut wir mit Wadenwickeln weiter kommen bevor ich den Saft raushole. Schont den Magen und die Leber und heftet das Kind zudem auf die Matte und jede Minute die sie mit Bronchitis nicht rumspringt ist eine gute Minute.

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