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Autist? Hochsensibilität? Oder doch ganz normal?

jwan=inebxln hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Durch meinen anderen faden dachte ich mir das ich hier mal schreibe, weil dort das Wort "autist " und hochsensibilität vor kam. Ich weiß langsam nicht mehr weiter. Mein sohn ( 18 monate ) macht mich "fertig " muss dazu sagen, ich habe schon 2 ältere Söhne, und kenne all das was ich jetzt erlebe überhaupt nicht. Ich kenne mich da überhaupt nicht aus, und hoffe hier evtl Ratschläge zu bekommen, oder sogar Mamas zu "treffen " denen es wie mir geht.

Ich Fang einfach mal an was für "Probleme " es gibt aufzuzählen.

Bis zum 4. Lebensmonat war der kleine ein wahrer Sonnenschein. Danach fing es langsam an.

Plötzlich fing er immer an zu brüllen sobald ihn fremde Menschen anschauten lange und laut, er ließ sich nicht beruhigen. Tragen, im Kinderwagen liegen, nichts half. Es fing an eine Qual zu werden mit ihm unter Menschen zu gehen. Da man ihn wirklich nur angucken musste und er fing an zu brüllen. Mit zittern und dicken Tränen. Muss dazu sagen das das ausschließlich bei Erwachsenen so ist. Bei jedem Kind was wir begegnen strahlt er.

Schul Veranstaltungen von unseren beiden großen, Arzt besuche, sportVeranstaltungen, einkaufen. Nichts war mehr möglich ohne Gebrüll. Oft war ich der Meinung, ok er Fremdelt wohl. Aber es wurde immer schlimmer umso älter er wurde. Er hat vor alles angst, sei es Sand, Wiese, Blumen etc. Angucken geht, beim anfassen wirkt er angeekelt und fängt an zu weinen. Wenn wir bei uns im Garten sitzen geht das nur auf "seiner " Decke. Berührt sein arm oder sein fuss ausersehen den Boden fängt er an zu brüllen und will sofort rein. Gehen wir rein , beruhigt er sich sofort, bleiben wir draußen lässt er sich durch rein garnichts beruhigen . Immer erst wenn er aus der Situation raus kommt hört er sofort auf. Beim Arzt kann der Arzt ihn nur schwer behandeln. Der Arzt, 2 Schwestern und ich müssen ihn fest halten weil er sich wehrt und nur am brüllen ist. :/

Sehr oft ist er nicht ansprechbar, er reagiert nicht wenn man seinen Namen sagt. Er plappert nichts nach und macht auch nichts nach außer klatschen. Er zeigt nicht auf Dinge , und alles ist für ihn einfach nur Mama. Er kuschelt sehr selten ( ok das haben mehrere Kinder ) er ist in allen etwas "langsam "frei sitzen konnte er mit 11 Monaten, ind jetzt vor 2 Wochen hat er erst das laufen für sich entdeckte. Noch sehr wackelig und nur sehr wenige Schritte aber immerhin.

Er kratzt sich oft am Kopf egal ob die Haare frisch gewaschen sind oder es warm ist. Er macht es ziemlich oft :/

( momentan achte ich aber auch wirklich auf alles weil ich mir einfach keinen Rat weiß ) er wippt oft im sitzen hin und her. Haut manchmal seinen Hinterkopf an die wand ( aber nur ganz leicht ) er flippt regelrecht aus wenn ihm etwas nicht gelingt und will es sich auch nicht zeigen lassen. Er fasst kein Essen an, er ekelt sich davor ( wirft es angeekelt weg ) wenn ich es ihm hin halte beißt er aber ab. Allerdings nur Mini biße, sobald ein Stück etwas größer ist was er kauen müsste spuckt er es einfach aus. Er ist von jetzt auf gleich sofort auf 180. Und lässt sich nicht beruhigen. Ich bin langsam mit meinen Kräften am ende weil ich ihn scheinbar nicht helfen kann. Unser ganzes Familien leben leidet darunter weil gemeinsame Unternehmungen nicht mehr machbar sind. Gerade dir beiden großen leiden darunter. Wenn wir zusammen irgendwo hin gehen haben wir schon versucht ihn "brüllen zu lassen bzw haben versucht ihn zu beruhigen " aber es ist egal ob wir 5 min irgendwo sind oder 2 Std. Er beruhigt sich erst wenn wir gehen. :/

Antworten
T)his Txwi7lightm G@arden


Das klingt ja wirklich ungewöhnlich...

Kann er gut hören? Was sagt der Kinderarzt zu all den Punkten?

Ich meine, viel kann man in dem Alter ja eh noch nicht diagnostizieren... also so oder so müsst ihr da durch :)*

Selbst wenn du eine Diagnose hättest, was brächte es dir aktuell?

Es liegt ja nicht an euch oder an etwas, was ihr ändern könntet.

T!his Twiligxht xGarden


Im Grunde kann man momentan nur Versuchen alles von ihm fernzuhalten, was ihn so unwirsch werden lässt. Dann muss eben einer von euch Erwachsenen immer mit ihm zuhause bleiben (im Wechsel) und der Andere unternimmt was mit den Älteren oder nimmt Termine wahr.

Geht er in eine Krabbelgruppe? Kommt er bald in eine Kita?

j0anindebln


Hallo

Ja gut hören kann er. Der Kinderarzt hat noch nichts zu gesagt. Das letzte mal mit 12 Monaten bei der u6 war es noch nicht so ausgeprägt und ich habe mir keine Gedanken gemacht. Der Kinderarzt meinte zu seinem schreien nur es halt besonders ängstliche Kinder gibt. Beim weiteren mal beim Kinderarzt war ein Gespräch nicht möglich weil der kleine nur brüllt und ich den Arzt eh nicht verstehe. Wollte mir jetzt erstmal einen Termin geben lassen zum Gespräch ohne Kind :/

Natürlich könnte ich nichts dran ändern, es ist wie es ist, wenn was ist. Ich finde das alles halt nicht mehr "normal " und erhoffe mir evtl gleich gesinnte zu finden. Ich weiß das jedes Kind seine Phasen hat, aber bei ihm wird es immer schlimmer und ich weiß mir einfach keinen Rat mehr

j$anixnebln


Ja das machen wir ja seit 12 Monaten schon so :/ aber ist das die richtige Lösung? Alles von ihm fern lassen? Dann wird die angst ja nicht besser. Ich weiß nicht was richtig oder falsch ist.

Krabbel Gruppe haben wir öfter probiert. Keine Chance. Nur Gebrüll.

In der Kita hat er ab nächstes jahr einen platz. Ab Februar. Mir graut es allerdings jetzt schon davor da ich mir nicht vorstellen kann das es klappt

T5his vTwFiligsht G,ardxen


Ja das machen wir ja seit 12 Monaten schon so :/ aber ist das die richtige Lösung? Alles von ihm fern lassen? Dann wird die angst ja nicht besser. Ich weiß nicht was richtig oder falsch ist

Keiner weiß, was richtig/falsch ist. Es kann ihn ja keiner fragen, was er hat. Deswegen wüde ich das so machen. Dann hat der Kleine keinen Stress mehr und der Elternteil der mit den Anderen Termine wahrnimmt, auch nicht mehr. Bisher laß es sich eher so, dass ihr ihn dennoch überall mit hin nehmt.

Krabbel Gruppe haben wir öfter probiert. Keine Chance. Nur Gebrüll.

ich dachte, bei Kinder brüllt er nicht sondern nur bei Erwachsenen?

j*an9inexbln


Ja aber es sind ja auch Erwachsene bei bei den Krabbel Gruppen ;-)

Nein, seit 12 Monaten gehen wir so weit es geht getrennt. Natürlich ist das nicht immer möglich da mein mann berufstätig ist in 3 Schichten. Es gibt Termine, da MUSS er dann mit. Wie Kinderarzt etc

Jvanu^arbglumxe


Es gibt mittlerweile in vielen größeren Städten Autismuszentren, und auch spezielle Kinderpsychologin. Meine Tochter, Asperger Autistin, bekam die Diagnose leider erst mit 18 Jahren. Ab dem 15. Lebensjahr wurde intensiv geforscht. Ich kenne eeinbige deiner Probleme von meiner Tochter, als sie so klein war.

Autisten sind häufig mit der Motorik hinterher. Sie verweigern Essen. Das mit dem Kopf schlagen, hatte meine Tochter im Gitterbettchen.

Kurze Rede , langer Sinn, man kann mit Frühförderung beginnen. Ergotherapie, KG. Wichtig ist, dass ihr Hilfe bekommt und dass der Kleine langsame Schritte macht. Also, google nach Autismuszentren und Spezialisten im psychologischen Bereich für den Kleinen

L<ine785


Ich würde in eine Entwicklungsambulanz gehen. Die sind meistens auch mit Autismus sehr vertraut, aber noch bisschen breitgefächerter und haben unterschiedliche Professionalitäten.

Alles Gute!

ofnowdisexp


Hallo! Ich sehe für Autismus oder Hochsensibilität noch kein Anzeichen, sondern eher für schwierige Phasen, die etwas verlängert andauern. Für eine Diagnostik erscheint es mir in jedem Fall noch zu früh, obwohl natürlich eine Frühförderung die Folgen abmildert. Aber noch nicht. Bei unseren Kindern begann die volle Ansprechbarkeit mit richtiger Reaktion so mit 2. Geburtstag. Vielleicht lässt sich das Brüllen mit seinem Lieblingsplüschtier, Schnuller oder Lieblingsnaschi abmildern. Und bitte genau drauf achten, ob er wirklich gut hört, denn da erschrickt auch ein Erwachsener leicht, wenn er nicht durch typische Geräusche vorgewarnt wird - wie This Twilight Garden ganz richtig schreibt. Bedenke bitte, das Kind spürt auch Deine Unsicherheit und Besorgnis. Ich bin da optimistisch, dass sich Dein Sohn gut entwickeln wird!

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