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Ständige (Spannungs)Kopfschmerzen bei 12-Jähriger

a0s_7x269


Und trotzdem konnte sie wegen der Nackenschmerzen bis 22:30 nicht einschlafen.

Heute morgen wieder Kopfschmerzen, dafür Nackenschmerzen besser...

KBlein}eHe0xe21


Also ich finde, das ist wirklich ein Fall für den Kinderneurologen und den Kinderpsychologen. Führt ihr ein Tagebuch?

Für mich hört sich das nicht nach Spannungskopfschmerzen an. Umso mehr du schreibst, umso eher glaube ich an eine psychische Beteiligung, an Kreislaufprobleme oder tatsächlich an Migräne.

Ich hatte in dem Alter übrigens auch mal lange Kopfschmerzen. Allerdings dauerhaft, über mehrere Wochen. Bei mir war es der Kreislauf, der irgendwie mit Start der Pupertät nicht mehr mit gemacht hat. Ich hab das aber wirklich ausschließlich über Kopfschmerzen bemerkt.

Geholfen hat nur, viel Sport zu machen. Ich musste trotz hefigen Schmerzen meinen Kreislauf ankurbeln. Das hat es zwar zuerst schlimmer gemacht, aber nach 2 Wochen wurde es besser, ich fitter und schließlich waren die Schmerzen weg.

KGlein(eHeTxe2x1


Also ich finde, das ist wirklich ein Fall für den Kinderneurologen und den Kinderpsychologen. Führt ihr ein Tagebuch?

Für mich hört sich das nicht nach Spannungskopfschmerzen an. Umso mehr du schreibst, umso eher glaube ich an eine psychische Beteiligung, an Kreislaufprobleme oder tatsächlich an Migräne.

Ich hatte in dem Alter übrigens auch mal lange Kopfschmerzen. Allerdings dauerhaft, über mehrere Wochen. Bei mir war es der Kreislauf, der irgendwie mit Start der Pupertät nicht mehr mit gemacht hat. Ich hab das aber wirklich ausschließlich über Kopfschmerzen bemerkt.

Geholfen hat nur, viel Sport zu machen. Ich musste trotz hefigen Schmerzen meinen Kreislauf ankurbeln. Das hat es zwar zuerst schlimmer gemacht, aber nach 2 Wochen wurde es besser, ich fitter und schließlich waren die Schmerzen weg.

l*onalbaxo


wie ist denn ihr schlaf- wach-rhythmus, wenn sie ihn über längere zeit komplett selbst bestimmen kann, z.b. in den ferien? also wie sind da die wach+ schlafzeiten, bzw. wie verhält es sich da mit den kopfschmerzen?

Sie macht sich natürlich momentan einen ziemlichen Kopf, weil gerade viele Arbeiten geschrieben werden und sie diese halt immer wieder versäumt.

hat sie generell viel druck in der schule? macht sie sich selbst den druck, oder geht das (auch) von eltern, lehrern etc. aus? ist sie viell. übermäßig perfektionistisch veranlagt?

a&s_7B269


Vielen Dank schon mal, dass Du so "am Ball" bleibst...

Wie alt warst Du denn in der fraglichen Zeit und wie oft hast Du dann Sport gemacht?

Beim Neurologen war sie ja schon und auch das EEG war ohne Befund. Wir wollen Sie halt im Moment auch nicht jeden Tag zum Arzt schleifen - und da sie tagsüber meist fit ist, sieht sie halt auch kein Arzt mal, wenn es ihr besch....n geht.

a:s_72x69


@ lonalao:

Wir waren in den Herbstferien auf Sardinien, auch da war es mal gut, mal schlecht. Sie konnte da zwar länger schlafen, aber ist halt auch tw. später ins Bett gegangen. Eine signifikante Besserung haben wir dort nicht gesehen (so im Sinne von "keine Schule, kein Druck")...

Ich würde sagen, wir als Eltern und auch die Lehrer versuchen ihr soweit wie möglich den Druck zu nehmen. Sie hatte im letzten Jahr (5./6. Klasse sind an unserem Gymnasium G8) eigentlich nur Einsen und Zweien im Zeugnis, obwohl sie da auch schon öfter gefehlt hat. Die Lehrer sagen ihr auch, dass es nicht schlimm ist, wenn sie eine Arbeit versäumt.

Jetzt ist sie in der 7. Klasse (G9). Wenn, dann macht sie sich den Druck selbst - sie merkt ja auch, dass ihr immer wieder Stoff fehlt und sie den (meist) am Wochenende mit uns nachholen muss...

l6onaxlao


Sie konnte da zwar länger schlafen, aber ist halt auch tw. später ins Bett gegangen.

also von sich aus würde sie eher zur spätaufsteherin und spätinsbettgeherin tendieren?

ich frag deshalb so blöd, weil ich selbst als schülerin auch mit kopfschmerzattacken geplagt war, und bei mir hatte das auch etwas mit dem für mich einfach unpassenden rhythmus zu tun. leider wird ja von schülern einfach verlangt, in der früh schon munter und leistungsfähig zu sein, aber ein teil der menschen sind einfach nachteulen und das ständige "verbiegen" des eigenen bio-rhythmus kann bei empfindlichen personen schon zu negativen gesundheitlichen konsequenzen führen.... je mehr man sich dann bemüht, trotzdem zu "funktionieren", desto mehr druck macht man sich dann wieder, desto schlimmer wird es...

also so war es bei mir, ich will nicht sagen, daß es bei eurer tochter genau gleich ist, nur als gedankenansatz ist es evtl. ganz interessant....

Wenn, dann macht sie sich den Druck selbst

der druck, den man sich selbst macht, ist eigentlich der schlimmste... drum hab ich gefragt, ob sie evtl. sehr perfektionistisch ist oder von sich selbst auch viel erwartet...

es ist schon mal gut, daß ihr als eltern und die lehrer versucht, ihr den druck zu nehmen.... allerdings muss das auch erstmal "innerlich ankommen" bei ihr, und das ist gar nicht so einfach, wenn man eher der typ dafür ist, sich selbst druck zu machen....

auch hier erkenne ich gewisse paralellen zu meiner eigenen kopfschmerz-geschichte als schülerin.

ich denke, für kopfschmerz- geplagte ist es nie falsch gewisse entspannungs- techniken ordentlich zu erlernen (ich hab z.b. als schülerin eine zeitlang einen kurs für autogenes training besucht und tai chi gelernt, kann aber auch ganz was anderes sein, je nachdem, was sie halt anspricht). das ist sicherlich kein allheilmittel, aber schaden kann es auch nicht. daneben kann man ja weiter auf ursachenforschung gehen usw. evtl. ist es ja auch wirklich die hormonelle umstellung und die besonderen belastungen der pubertät und es verwächst sich wieder, aber auch dann kann es nicht schaden, gewisse entspannungstechniken parat zu haben... auch das "reinhören in den eigenen körper" zu trainieren ist gut, dann kann sie evtl. schon früher auf die ersten signale reagieren und den schmerz somit früher abfangen....

lHon{alao


es ist schon mal gut, daß ihr als eltern und die lehrer versucht

ok, so ein grammatikalischer scheiß kommt raus, wenn man nachträglich irgendwas einfügt... sorry, ich hoffe, es kommt trotzdem rüber, was gemeint ist...

K-leineHKexqe2x1


Wie alt warst Du denn in der fraglichen Zeit und wie oft hast Du dann Sport gemacht?

Ich war damals so ca. 11 Jahre alt und hab 3mal pro Woche Sport gemacht. Wobei Sport ja nicht gleich Sport ist. Ich war im Kinderturnen (das war nicht besonders anstrengend), hab Volleyball in der Mannschaft gespielt (das war super Sport) und war Voltigieren oder Reiten (das war auch guter Sport). Mit Einsetzen der Kopfschmerzen konnte ich erstmal gar nix mehr machen, allerdings musste ich dann wieder, als sich raus kristallisiert hat, dass es der Kreislauf sein könnte. Das war hart, hat aber geholfen. Dazu bekam ich noch irgendwelche Tropfen, welche weiß ich aber nicht mehr.

Beim Neurologen war sie ja schon und auch das EEG war ohne Befund. Wir wollen Sie halt im Moment auch nicht jeden Tag zum Arzt schleifen - und da sie tagsüber meist fit ist, sieht sie halt auch kein Arzt mal, wenn es ihr besch....n geht.

Das verstehe ich, allerdings müsst ihr da trotzdem am Ball bleiben. Es kann ja nicht sein, dass sie ständig in der Schule fehlt. Irgendwann wird sie den Stoff nicht mehr nachholen können oder sie wird sich selber so viel Druck machen weil sie so oft fehlt, dass das dann erst recht zu Kopfschmerzen führt.

Außerdem hat sie ja offensichtlich Schmerzen, also finde ich zum Arzt gehen wirklich das kleinere Übel.

Und es ist ja schön, dass das EEG ohne Befund war. Aber im EEG sieht man halt auch nur ganz wenige Dinge. Deshalb ist das nicht verwunderlich. Es ist halt eine schnelle, günstige, nicht invasive Untersuchung, mit der man Dinge wie Epilepsie ganz gut ausschließen kann. Aber eigentlich müsste auch ein EEG im akuten Zustand gemacht werden.

ahs_d72k69


Wir probieren es immer wieder, sie mit Entspannungstechniken vertraut zu machen - vor dem Hintergrund, dass ich Neurodermitiker bin und diese mit autogenem Training in der Pubertät und im Studium sehr gut in den Griff gekriegt habe.

Leider lässt sie sich darauf überhaupt nicht ein und meint sie würde fast wahnsinnig werden, wenn sie z.B. eine CD wie "Entspannung für Kinder" hört.

K}leineoHexex21


Wir probieren es immer wieder, sie mit Entspannungstechniken vertraut zu machen - vor dem Hintergrund, dass ich Neurodermitiker bin und diese mit autogenem Training in der Pubertät und im Studium sehr gut in den Griff gekriegt habe.

Leider lässt sie sich darauf überhaupt nicht ein und meint sie würde fast wahnsinnig werden, wenn sie z.B. eine CD wie "Entspannung für Kinder" hört.

Für mich hört es sich so an, als würde sie in gewisser Weise schon etwas unter Strom stehen. Ist sie ein eher angeknipster Mensch? Kann sie sich selber runter holen? Was macht sie denn, wenn sie Schmerzen hat?

lPonal#ao


sie würde fast wahnsinnig werden, wenn sie z.B. eine CD wie "Entspannung für Kinder" hört.

das kann ich mir allerdings gut vorstellen.... mit 12 will man wahrscheinlich nix mehr, was "für kinder" gedacht ist. und mit so entspannungs-cds ist es eh so eine sache.... ich find die bis heute furchtbar. ;-)

drum meinte ich ja, es sollte etwas sein, was sie selbst anspricht von der art her. es gibt da ja so vieles... einfach ein bissl weitersuchen.

a_s_i7269


Hast Du eine konkrete Idee? ":/

aMs_72}6x9


Was macht sie denn, wenn sie Schmerzen hat?

Meistens verkrümelt sie sich und liest ein Buch oder spielt mit ihrem Handy...

L2ady mBylacKkTearxs


Bist du dir denn sicher dass sie wirklich Schmerzen hat.. ?

wenn ich heftig Kopfschmerzen habe, dann bleibt das Handy aus.. weil es nur noch mehr Schmerzen verursacht.

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