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Verdacht auf autismus spektrum störung beim 2 jährigen kind

TAhalki5na


Fakt ist ganz einfach das hier keiner sagen kann ob das Kind autistisch ist oder nicht und wenn es Probleme gibt kann eine Diagnose ganz konkret helfen Lösungen für konkrete Probleme zu finden die eben sehr autismusspezifisch sind - auch wenn Du das nicht glaubst ;-)

MPischtSechonik


Glauben hat damit nichts zu tun. Die geschilderten Verhaltensweisen haben mit Autosmus erst mal gar nix zu tun. Und die "Aspies" ,die durch die sinnentleerte Diagnose häufig ihre Andersartigkeit zu zelebrieren scheinen, könnten dIe Diagnose auch den Klo runter spülen, denn die Diagnose hat quasi fast keine therapeutische Auswirkung.

Außer naatürlich den Versuch aus nicht erfüllten Erwartungen heraus dann das ADS-Kärtchen zu spielen, um Vorteile zu haben, " Justus hat weder Ads noch ist er Hochbegabt, er ist einfach schlecht erzogen"

T2ha8lina


Hier eine Diagnose zu stellen ist genauso bescheuert wie sie auszuschließen, es sei denn, man ist Hellseher.

Dass eine Diagnose nix bringen kann wenn man dafür nur Dr Google kontaktiert ist klar.

M?isc,hte:chnixk


habe Dr mischtechnik kontaktiert

T@ha1li nxa


Prima! Der ist bestimmt Experte auf jedem Gebiet.Wozu noch Fachleute...

D2é.lxiée


Ich husch nur kurz rein, weil argh.

Natürlich kann es therapeutische Auswirkungen haben und man kann - bei einer Diagnose - frühzeitig fördern. Soviel zum Thema "zum Klo runterspülen" ;-) . Es gibt keine Heilung im klassischen Sinne, aber Betroffene können lernen, damit umzugehen (und das kann verdammt viel wert sein).

Man weiß aber, dass die Übergänge sehr fließend sind, deshalb fasst man das jetzt ja auch zu Autismus-Spektrum-Störung (ASS) zusammen. Man versteht Autismus als ein Spektrum von Störungen auf unterschiedlichen Ebenen und in unterschiedlicher Intensität.

Grob:

Frühkindlicher Autismus äußert sich vor dem 3. Lebensjahr und wird nochmal in zwei Kategorien unterschieden (low-functioning und high-functioning).

Kinder mit Asperger durchlaufen teilweise die ersten Lebensjahre eine komplett normale Entwicklung.

Gibt übrigens auch noch den atypischen Autismus.

Da sieht man halt auch, dass die Abgrenzung schwer ist und die Kategorisierung unscharf und im Entwicklungsverlauf sowieso unkonsistent.

Als Beispiel kann man sehr schwer zwischen high-functioning Autmismus und Asperger-Autismus im Jugendalter unterscheiden.

Es ist absolut fehl am Platz, hier irgendwelche Diagnosen anhand des Eingangsbeitrags auszuschließen oder zu stellen.

Man sagt auch so schön: "Kennst du einen Autisten, kennst du genau einen Autisten".

Da wird schön deutlich, dass man nicht wirklich verallgemeinern kann. Mischtechnik, das ist absoluter Müll und du solltest Deine Einstellung dazu überdenken und hier nicht irgendwelche Weisheiten raushauen, die faktisch einfach falsch sind.

T"ha/lirna


Super beschrieben!

Genauso ist es. Gerade weil es eben nicht "den" Autisten gibt, ist eine gute Diagnostik unheimlich schwierig. Zumal es gerade zusätzlich HFA und Asperger eben auch noch ein weites Spektrum gibt, dass nicht dem Klischee entspricht.

Danke für Deine Erklärung! :-)

DEé.li]ée


Eben und je nachdem, was bei der Diagnostik rauskommt, werden wohl Bereiche ersichtlich, die zwar beeinträchtigt sind, aber halt sehr wohl gefördert werden können.

Man holt sich da keine Diagnose ab, sammelt ein paar Extrapunkte und das wars dann ;-D . Dahinter steckt eine riesige Forschung, es gibt Therapiezentren und und und.

TPhalixna


Hallo,

eben, und oft dauert es sehr bis jemand eine richtige passende Diagnose hat. Zumal es auch passieren kann das vermeintlich autistische Züge ihre Ursachen woanders haben.

Mein Sohn hat seine Diagnose erst mit sieben bekommen und entspricht so gut wie keinem Klischee (gerade was die Tatsache betrifft das er immer Kontakt zu Kindern sucht und auch immer Freunde hat, sich gerne auf Fremde zubewegt, sehr. kontaktfreudig ist. Per Selbstdiagnose wäre da keiner auf eine leichte ASS gekommen)

LG

Thalina

T7halixna


Sorry, liebe TE fürs Schreddern: Noch ein Nachtrag zu einer Aussage von Mischtechnik:

Es ist ganz und gar nicht schwammig oder wischiwaschi wenn ein Kind mit Diagnose sich besser verstanden fühlt einfach weil es für Kinder unheimlich wichtig ist das ihr Verhalten verstanden wird.

(Beispiel: herausforderndes Verhalten, das für Uninformierte oft so aussehen kann wie pure Frechheit - aber bei autistischen Kindern etwas völlig anderes ausdrücken kann. Wüsstest Du, wenn Du wirklich Ahnung hättest. Zumal Du da mit dem so beliebten " Du musst nur durchgreifen, dann pariert der Bengel!" gerade da nur eine Verschlimmerung erreichst. Es *ist* wichtig sein Kind zu verstehen!!! Gerade wenn es eben nicht so reagiert wie andere bzw aus ganz anderen Gründen)

Bei so einer Diagnostik geht es darum zu verstehen wie der Mensch "tickt". Ihn eben nicht ständig fehl zu interpretieren. Und für ihn selbst auch , die anderen zu verstehen.

Dass Du das für unwichtig hältst - "schwammig" - zeigt ehrlich, dass Du Dich mit Diagnosen oder Ausschlüssen von Diagnosen zurückhalten solltest.

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