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Fsme Impfung - ja oder nein?

M}utteKrseit6200x7 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Forumsmitglieder...

mich würde interessieren, wie ihr es mit der Zeckenimpfung haltet. Bei meinem Sohn wäre dieses Jahr eine Impfung notwendig (3 Jahre sind vorbei). Ich bin noch unentschlossen. Zum einen, weil er bisher (9 J.) nur 2 x eine Zecke hatte, obwohl wir täglich im Freien sind und zum anderen, weil ich wegen der ganzen Nebenstoffe Bedenken habe ... Mir wurden jetzt vom Homöopathen Globuli empfohlen, die den Körpergeruch beeinflussen, so dass Zecken das Interesse an der Person nehmen... Ich bin generell kein Impfgegner; Impfen gegen Tetanus, Diphterie und Polio sind für mich "Pflicht" die habe ich auch selbst.

Antworten
h2ellWoR darknxess


wohnt ihr in einem risiko gebiet? die verbreitung von fsme ist nicht überall gleich hoch.

Asngdr4ej@ka


Die FSME Impfung ist nicht gefährlicher als jede andere Impfung auch.

Ich habe unseren Sohn impfen lassen mit 6 Jahren. Er hatte absolut keine Impfreaktion.

Die Entscheidung liegt allein bei Dir. Wenn Ihr in einem Risikogebiet wohnt würde ich impfen lassen

N@alSa8s5


Ich würde das nach Region entscheiden. Ich wurde in Ö immerschon geimpft und hab nie Probleme gehabt. Von allen Impfungen die die ich am besten vertrag.

Neue Empfehlungen (zumindest hierzulande) sagen man muss nurnoch alle 4-5 Jahre FSME impfen. Lasst mal den Titer bestimmen.

BHria#n6x5


Mir wurden jetzt vom Homöopathen Globuli empfohlen, die den Körpergeruch beeinflussen, so dass Zecken das Interesse an der Person nehmen...

Ich lache mich gleich krank. Wer glaubt denn so etwas?

Aber Placebo ist nun einmal eines der stärksten Arzneimittel der Welt!

Nbala8x5


Aber Placebo ist nun einmal eines der stärksten Arzneimittel der Welt!

Nur dass Zecken nix auf Placebos geben ]:D

fvran\kxyb


Sorry, aber solche Dinge, sofern ernst gemeint, gehören ja fast schon unter Strafe gestellt.

Natürlich gibt es Duftstoffe oder Gerüche, die Zecken nicht mögen, aber Globuli nehmen ... Globuli sind zur x-Potenz verdünnte Stoffe und da noch zu glauben, dass dann die Zecke das riecht, schmeckt oder was auch immer und sich sagt: Ne, denn mag ich nicht... - sorry, das ist für mich gefährlich oder Gefährdung und Betrug.

Zur Ausgangsfrage: Wir haben unsere Kinder geimpft und leben in einem Risikogebiet, ich würde es aber auch ohne Risikogebiet wieder machen. Ich selbst hatte schon Borreliose, dagegen kann man zwar nicht impfen, aber ich habe selbst die Erfahrung gemacht, wie schnell Schaden durch Zecken angerichtet werden kann.

Meine Meinung: Impft eure Kinder gegen FSME!

Und ich bin weder Impfgegner oder Impfbefürworter im übertriebenen Ausmaß, sondern einfach nur Realist.

UTnird|isxch


Danke, für diesen Faden! Meine Sohn hat nächste Woche die U7a, da werde ich die FSME-Impfung gleich initiieren.

Und bitte: Keine Globuli!

korueumYelx26


Ich wurde jahrelang als Kind geimpft, da wir km Risikogebiet Urlaub gemacht haben. Nebenwirkungen hatte ich nie.

Habe die Impfung nur nicht mehr auffrischen lassen, weil ich zum einen lange keinen Urlaub mehr dort gemacht habe und ich sie ab 18 hätte selber zahlen müssen.

Impfen ist, meiner Meinung nach, immer besser. Gerade wenn man in einem Risikogebiet wohnt.

crhxi


Die FSME-Impfung gibts hier ab 3 Jahren - Hochrisikogebiet. Der Bub hat die erste Impfung gut vertragen und bekommt jetzt bald die nächste.

LSie seleottex40


@ chi

Ab 3? Meine wurden mit 10 Monaten das erste Mal FSME geimpft....

Ist es in D anders? *:)

c^hxi


Das kann sein, ich kenne die Empfehlungen aus anderen Ländern nicht.

LoieselsotGtSex40


Naja...wir sind Hochrisikogebiet (Voralpenland, OÖ). Vielleicht schaut hier die Risikoabwägung anders aus...

Jedenfalls haben Meine es auch in dem Alter ohne Probleme vertragen...

f0lowXerli


Der derzeitige Impfstoff in Ö ist erst ab 1. War früher vielleicht anders.

ysukuxmu


Mir wurden jetzt vom Homöopathen Globuli empfohlen, die den Körpergeruch beeinflussen, so dass Zecken das Interesse an der Person nehmen...

Wenn ich so was lese, frage ich mich, ob es nicht Aufgabe des Staates sein sollte, in solchen Fällen regulierend einzugreifen.

Schliesslich gibt es die Organisationsform, die man "Staat" nennt, u.a. auch dafür, um Bürger vor Gefahren zu schützen.

Nun kann natürlich jeder so etwas behaupten, wie es der Homöopath tat, aber diese Leute treten ja mit der Behauptung auf, zu wissen, wovon sie reden und viele Menschen glauben ihnen auch.

Daher fände ich hier eine reulierende Einwirkung per Gesetz notwendig.

Nichts gehen Placebo. Dessen Wirkung ist vielen Fällen bewiesen und unzweifelsfrei vorhanden.

Aber solche Empfehlungen sollten auf Fälle beschränkt bleiben, wo sie keinen Schaden anrichten können. Und wer daran glaubt und den Placebo-Effekt mitnehmen und davon profitieren kann - was spricht dagegen?

Aber, wie hier schon gesagt wurde, eine Zecke kümmert sich nicht um Placebo; außerdem, was ist wenn sie Schnupfen hat? Eine verstopfte Nase? :-D

Und wenn man in einem Hochrisikogebiet lebt, sollte möglichst regelmäßig nach Zecken absuchen, da man je bekanntlich gegen Borreliose nicht impfen kann, wodurch eine FSME-Impfung nur die "halbe Miete" ist.

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