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Sohn Laut Ärzte Adhs nun Plus / Minus Testung

m|aus5i19288 hat die Diskussion gestartet


Servus,

Schule nur Ärger also ab zum Doc.

Der behauptet nun unser Großer hat Adhs.

Testungen etc. gemacht, keine Konzentration und ihm würde Dopamin fehlen.

Nun soll er Tabletten bekommen und überwacht werden, erst ein Placebo danach Tabletten mit Metypilidad oder so. Nun stehen wir dem ganzen Kritisch entgegen, wir halten davon nicht viel.

Klar er Träumt in der Schule Öfters vor sich hin und ruft manchmal dazwischen und spielt auch lieber allein aber haben nicht alle Kinder ein eigenes Wesen?

Hat da jemand Erfahrungen? Meiner Meinung nach ist der Arzt ein guter Verkäufer aber Urteile anhand eines 30 Minuten Test zu machen finde ich komisch..... wobei er das Kind noch nie Gesehen hat.

Lg

Antworten
Mvut9terseVit20x07


Liebe Mausi,

du schreibst ja selber du stehst dem ganzen kritisch gegenüber.

Ist das einzige "Problem", dass dein Kind verträumt ist? Meinem Sohn war damals auch nach 4 !!! Wochen Schule (1.Klasse) von einer unfähigen Pädagogin, ADHS diagnostiziert worden, weil es ihm an Konzentration mangeln würde (wir sprechen von einem damals 6 jährigen und 4 Schulwochen) (er langweilte sich) . Wir sind nicht auf den Ritalinzug aufgesprungen, weil wir nicht nur diesem Medikament, sondern auch der Krankheit ADHS, sowie der (Un-)Möglichkeit der Diagnose von ADHS auch sehr skeptisch begegnen.

30 Minuten Testung?? Habt ihr auch Fragebögen für Schule und Familie bekommen?

ADHS wäre ja eine Krankheit, die nicht nur für Probleme in der Schule, sondern auch im privaten, sozialen usw. Umfeld sorgen würde/sollte.

Magst Du Dein Kind ein bisschen beschreiben? Habt ihr sonst auch Probleme? Mein Sohn ist mittlerweile in der 4. Klasse, es gab in Klasse 3 nochmal eine Äußerung der damaligen Lehrerin er "sähe nach grenzwertigem ADHS aus". Allerdings war das Problem die sehr dominante, laut schreiende, Kinderbeschimpfende Lehrerin, vor der sich mein sensibles Kind fürchtete. Nach klaren Worten an ihren Chef, und einem Klassenwechsel wird er von der jetzigen Lehrkraft als "sehr wissbegierig, in der 6. Stunde etwas unaufmerksam, aber sonst auf einem guten Weg" betitelt.

Leider hat er mittlerweile chronische Schulunlust, die aber nicht auf ADHS, sondern auf den Psychoterror der ersten 3 Schuljahre zurückzuführen ist. Dank der neuen Lehrkraft gefällt ihm aber die Schule wieder besser.

Viele Grüße

D&as Extwas


Ja, ADHS ist mittlerweile zu einem Synonym für alles geworden, was nicht 100% ins Schema F passt, wie der Lehrer das Kind gerne hätte.

Dass wir bei der Behandlung dessen von Medikamenten mit hoch dosierten reinen Amphetaminen (sprich streng genommen: DROGEN!) sprechen (immerhin fällt Ritalin, Medikinet und wie der Mist alles heißt unter das Betäubungsmittelgesetz!), scheinen diese schlauen Herrschaften dabei mal geflissentlich zu vergessen.

Ganz davon abgesehen dass kein Pädagoge und kein normaler Arzt weder berechtigt noch dazu ausgebildet ist, die DIAGNOSE "ADHS" (immerhin eine Gehirnstoffwechselstörung) überhaupt nur in den Mund zu nehmen, geschweigedenn sie an einem Kind zu stellen (seit wann "diagnostiziert" ein Lehrer körperliche Krankheiten?)!

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WENN die Diagnose korrekt ist, dann benötigt ein Kind entsprechende Unterstützung: Verhaltenstraining, Medikamente, Elternschulung,... Also ein umfassende Paket. Und dann sollte man die Diagnose auch nicht einfach ignorieren und pauschal Medikamente verteufeln.

ABER:

Kein Kinderarzt ist in der Lage, nach nur 30 Min. diese Diagnose zu stellen. Da gehört eine erfahrene Fachkraft (Arzt oder Kinderpsychologe) her, die entsprechend testet. Das geht dann über mehr als einen Termin und man bezieht die Familie und ggf. Lehrer mit ein.

Kurzum: Lass' es bitte weiter abklären und sieh dann weiter bzgl. Medikation (Methylphenidat heißt es übrigens). Wirklich betroffenen Kindern tut man mit ignorieren und Medikamente verteufeln keinen Gefallen; einfach lebhafteren Kindern mit einer Diagnose und Medikation aber auch nicht.

X+iraxin


Kurzum: Lass' es bitte weiter abklären und sieh dann weiter bzgl. Medikation (Methylphenidat heißt es übrigens). Wirklich betroffenen Kindern tut man mit ignorieren und Medikamente verteufeln keinen Gefallen; einfach lebhafteren Kindern mit einer Diagnose und Medikation aber auch nicht.

:)^

Einfach nur das.

Ich würde einen Psychotherapeuten für Kinder aufsuchen und einen Kinderpsychiater. Zur not auch von jedem 2 damit ich 100%ig sicher bin.

Doas E8twaxs


Ich BIN selbst betroffen und auch ohne Medikamente durch meine Schulzeit gekommen.

Dieses "Gesamtpaket" wie du es nennst besteht zu allerletzt und nur wenn eine anderweitige Therapie keine Erfolge zeigt (was einen entsprechenden Zeitraum erfordert, es überhaupt auszuprobieren) aus der medikamentösen Behandlung, und nicht aus einem "all-in-one-Paket", so wie du es hier darstellst.

Ich arbeite seit Jahren mit Kindern, davon auch ADHS- und vermeintliche ADHS-Kinder. Und ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen, dass von sämtlichen "diagnostizierten" ADHS-Kindern in den ganzen Jahren vielleicht 5 dabei waren, von denen man aus Überzeugung sagen konnte, "ja, sie brauchen medikamentöse Unterstützung". Bei allen anderen waren derart viele Faktoren in ihrem Leben, Umfeld, Elternhaus etc. im argen, dass eine seriöse Diagnose einer Störung, die man nur an ihren Auswirkungen festmachen kann, überhaupt nicht möglich war! Doch gestellt hat man sie trotzdem - mit teilweise fatalen Medikationsverordnungen!

Oh doch, ich verteufele dieses Medikament. Ich verteufele es so lange, bis jemand den Beweis führt, dass das betreffende Kind egal wie anders nicht klar kommt! Und den Beweis bleiben fast alle sogenannten "Fachleute" schuldig, sondern schnüren entweder das schöne von dir proklamierte "Gesamtpaket", oder hauen einfach nur die Tabletten rein und beklatschen die ach so tolle Wirkung, wie schön ruhig und angenehm das Kind auf einmal "funktioniert". :(v :(v :(v :(v

MzuttemrsDeiOt200x7


Ich arbeite seit Jahren mit Kindern, davon auch ADHS- und vermeintliche ADHS-Kinder. Und ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen, dass von sämtlichen "diagnostizierten" ADHS-Kindern in den ganzen Jahren vielleicht 5 dabei waren, von denen man aus Überzeugung sagen konnte, "ja, sie brauchen medikamentöse Unterstützung". Bei allen anderen waren derart viele Faktoren in ihrem Leben, Umfeld, Elternhaus etc. im argen, dass eine seriöse Diagnose einer Störung, die man nur an ihren Auswirkungen festmachen kann, überhaupt nicht möglich war! .....

Oh doch, ich verteufele dieses Medikament. Ich verteufele es so lange, bis jemand den Beweis führt, dass das betreffende Kind egal wie anders nicht klar kommt! Und den Beweis bleiben fast alle sogenannten "Fachleute" schuldig, sondern schnüren entweder das schöne von dir proklamierte "Gesamtpaket", oder hauen einfach nur die Tabletten rein und beklatschen die ach so tolle Wirkung, wie schön ruhig und angenehm das Kind auf einmal "funktioniert".

:)= :)= :)=

Seh' ich auch so

cnriFeckharlxie


Ich verteufele es so lange, bis jemand den Beweis führt, dass das betreffende Kind egal wie anders nicht klar kommt!

Nimmst Du auch Selbstmordgedanken eines diagnostizierten Teenagers als Beweis?

cIriNechaxrlie


.... und klar ist es immer die Umgebung, die ADSler für sich alleine auf der Insel hätten keine Probleme. Aber da man die Umgebung nicht ändern kann, die peers/Schule schon gar nicht, oft nicht einmal die Kernfamilie...

wieso hilft man dem Kind dann nicht bei einer Anpassung, bis es seinen Lebensweg dann selbst beschreiten kann? das Kind ist doch von seiner Umgebung abhängig und wenn es so speziell ist, dass ihm die normalen kindlichen Adaptionsmöglichkeiten nicht zur Verfügung stehen - was ist denn dann die Alternative? Ätschibätsch- -du bist speziell, Du brauchst Hilfe, hier gäbe es auch was, aber nö, komm' selber klar- denn eigentlich muss Dich nur Deine Umgebung akzeptieren, dann ist alles gut.

Schwachfug.

cgriechaerlixe


die ach so tolle Wirkung, wie schön ruhig und angenehm das Kind auf einmal "funktioniert".

also für die kids ist es aber auch angenehm, ihre Hausaufgaben endlich in passender Zeit erledigen zu können, nicht ständig immer Ärger zu haben, Freunde zu finden und zu behalten...

die schulischen Leistungen sind da doch nur Nebenprodukt.

Übrigens weiß man, dass diagnostizierte, aber nicht medikamentös eingestellte Kinder als Erwachsene zu Suchtverhalten (= Flucht aus der Realität) neigen, weil sie die Dissonanz zwischen ihnen und der Umgebung nicht mehr aushalten.

mene.f


eines diagnostizierten Teenagers

Diagnose: Teenager? :)_ Selbstmordgedanken sind nochmal ein anderer Punkt, das kann man ja nun nicht einfach alles gleichsetzen. Insofern ist deine Suggestivfrage total unnötig und wird dem zitierten Beitrag nicht gerecht.

Übrigens weiß man, dass diagnostizierte, aber nicht medikamentös eingestellt

"nicht medikamentös eingestellt" ist etwas anderes als "gar nicht therapiert".

b(amduxck


ADS ist keine Krankheit. Das hat heute quasi jeder,da ja jeder schneller mit den Hausaufgaben fertig werden will.

Meistens sind ehrgeizige Eltern der Grund,die mitterweile an der Uni im Elternabend sitzen.

Bei euch ja nicht, was schon mal ein positives Zeichen ist.

Zu NW. Bei Dauereinsatz mindestens Niere,sicher mehr. Das sagt dir kein Arzt, da es die meisten schlichtweg nicht wissen und die meisten Studien,sofern korrekt, immer an Personen mit wirklicher Krankheit durchgeführt worden sind.

cariecJharl/ie


ADS ist keine Krankheit.

Sehe ich auch so. Es ist ein Verhaltensvarietät, die dem Betroffenen das Leben zur Hölle macht. Und erst dann kommt die Umgebung.

mIaripxosa


Meistens sind ehrgeizige Eltern der Grund,die mitterweile an der Uni im Elternabend sitzen.

An welcher Uni gibt es denn Elternabende? Das wäre ja ganz neu.

PGlüsEch\biexst


Na super, mal wieder ein Faden ohne Beteiligung der TE: %-|

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