» »

Sohn Laut Ärzte Adhs nun Plus / Minus Testung

E3hemalfiger$ Nuthzer O(;#60801x0)


Ach ja, die liebe Pharmaindustrie. %-|

keine Konzentration und ihm würde Dopamin fehlen.

Achso, na dann bitte den Arzt doch mal um das Laborergebnis. Es ist nicht möglich einen Dopaminmangel oder generell einen Mangel eines sonstigen Neurotransmitters im Gehirnstoffwechsel nachzuweisen. Was für einen Unsinn manche Ärzte reden.

Nein im ernst, les dir mal die Liste der NWs auf dem Bpz hier durch und entscheide ob du es deinem Kind antun würdest.

[[https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:ElarYar6rGkJ:https://www.gelbe-liste.de/downloads/beipackzettel-methylphenidat-hexal-10-mg-tabletten.pdf/d0651e02-3538-44d2-8565-cda50508ba19+&cd=6&hl=de&ct=clnk&gl=de]]

Da wird versucht Menschen krampfhaft in ein Muster zu Pressen, die anders sind. Aber anders ist jeder. Das wichtigste was ein Kind braucht sind feste Wurzeln und Geborgenheit. Ich bin mir sicher das bringst du mit :)* lass dich nicht verunsichern von dem Arzt, der hat keine Ahnung und AD(H)S ist eine Modediagnose, das ICD-10 hat sich in den letzten Jahren um ein Vielfaches ausgedehnt: Hauptsächlich aus wirtschaftlichen Gründen. Und gerade im psychiatrischen Bereich ist es sehr einfach neue Phänomene zu pathologisieren, die ganz NORMAL sind.

D1as E6twaxs


An welcher Uni gibt es denn Elternabende? Das wäre ja ganz neu.

Oh nee da irrst du aber gewaltig. Mittlerweile gibt es an vielen Universitäten ganze Infotage, an denen es mittlerweile leider trauriger Usus geworden ist, dass eine ganze Horde ehrgeiziger Eltern dort mit einfliegt.

Dass potentielle Studenten den Anmeldeprozess bei der Uni allein und selbstständig durchlaufen ist mittlerweile leider eher die Ausnahme statt die Regel

AdliceHbargr<eavxes


Für Dopamin gibt es sehr wohl Labor Referenzwerte anhand derer man einen Mangel feststellen kann [[http://www.netdoktor.de/laborwerte/dopamin/]]

E hemaZliger NuVtzer (K#6080x10)


@ Alice Hargreaves,

Die Dopamintestung im Urin wird aber nicht bei verdacht auf Adhs durchgeführt. Parkinson ist ein völlig anderes Krankheitsbild. Mit dem Test kann man NUR peripheren Dopaminmangel feststellen.

Bei psychischen Symptomen(wozu neben Depressionen auch die Modediagnose ADHS zählt) geht es um die Dopaminmenge im synaptischen Spalt in bestimmten Gebieten des Gehirns. Der ist eben NICHT feststellbar.

bSam-dxuck


Die Elternabende sind ein Problem,weil sich die Eltern halt gegenseitig hochschaukeln. Am Ende hat niemand den gewünschten Vorteil mehr.Ist auch irgendwie amüsant.

Die Kinder selbst sind mit den kleinsten Aufgaben überfordert, trotz Ritalin.

Selbstmordgedanken sind auch keine Folgeerkrankung von ADS. Möglicherweise leidet der Teenager an seiner ehrgeizigen Mutter,die mangelnde Begabung mit Ritaln kompensieren wollen.

Das Dekolte könnte man auch vergrößern.Kann man alles psychiatrisch herleiten.

Ausserdem gabs noch vor10 Jahren den Satz " mit 16 gibts nen Tritt auf den ...." . Das Überbehüten geht heute ja bis unendlich. Lustig wirds ,wenn die Beihilfe hinsichtlich des Kindes anfragt.

Die Begabung ist dabei nicht valide feststellbar,da die unterbeschäftigten Mamas mit Hobby Kind Gefäligkeitsgutachten erstellen lassen.Ausserdem kann man Testitems auswendig lernen.

Mittlerweile passen sich Regierungspräsidien mit selbigem entsprechend an.

Im Fall der TS würde ichs mir mal überlegen, weil nicht die Eltern mit Diagnose zum Arzt rennen. Gutes Zeichen.

NDK~78


Ich mische mich mal ein.

Meine Tochter hat ADS, wurde im SPZ diagnostiziert. Es waren 2 volle Vormittages Tests, dazu Fragebögen für Schule und Eltern.

Die Psychologin meinte, kein Kind brauche Ritalin, nur ist es für viele Eltern der bequemere Weg.

Meine Tochter bekam Ergotherapie und Neurofeedback verordnet, regelmässig einmal pro Woche über einen Zeitraum von 1 1/4 Jahren. Danach galt sie als "austherapiert"

Sie ist jetzt 11 und besucht ein Gymnasium mit guten bis sehr guten Leistungen, ganz ohne Medikamente. Sie braucht aber nach wie vor geordnete Strukturen, sonst funktioniert das nicht.

Hätte mein Kind tatsächlich Medikamente gebraucht (von der GS-Lehrerin mussten wir uns ja mal anhören, dass wir das Kind "quälen" würden, wenn wir die Medikamente verweigern), hätten wir zuerst Strattera versucht und trotzdem begleitende Massnahmen wie Ergo etc weitergeführt. Leider lassen sich ja viele Medikamente verschrwiben, begleitend wird nichts getan und der Aualassversuch nach einem Jahr findet auch nicht statt.

Ausserdem macht es hin und wieder Sinn, die Ernährung und das Bewegungsverhalten zu überdenken.

Ich bezweifle übrigebs nicht, dass es Kinder gibt, die tatsächlich Tabletten brauchen, aber ich bezweifle, dass es so viele sind. Die Zahlen sind ja massiv in die Höhe gestiegen.

mxauRmxa


auch mein sohn hatte, hat die Diagnose ADHS

Er ist mittlerweile 21 Jahre alt, und ich möchte mal an dieser Stelle sagen was ADHS Kinder/ Jugentliche für tolle Menschen sind

zu Untersuchungen, die waren nicht in einer halben Stunde gesstellt, es waren viele , viele besuche bei Ärzten usw notwendig

Medikamente bekam er lange nicht, denn für mich als Mutter war seine Art, seine Unruhe seine Lebhaftigkeit nie ein Problem

es ging auch lange gut, ja es war oft anstrengend, es war oft traurig, oft hat das familienleben gelitten, und was am meisten mich bedrückt hat, was mein Problem war welches ich hatte war zu sehen mein sohn leidet, er kommt nicht klar mit sich selbst, egal wie positiv wir ihn zu stärkten versuchten, ihm vermittelten oder es zumindest versuchten ihm zu zeigen du bist okay so wie du bist

irgendwann waren wir an einem Punkt wo wir sagten, lass es uns mit Medis versuchen, ihm zur Liebe, nicht das er in der Pupertät zu ersatzdrogen greift

ein Kind von 11 , 12 jahren welches zu dir sagt mama ich habe ein scheiss leben, das muss man ernst, da kannste nicht weg hören

also okay , ritalin

wieviel , vorsichtig rantasten, bloss nichzt zu viel, aber so viel wie nötig , dass es dem Kind gutgeht

Und den Beweis bleiben fast alle sogenannten "Fachleute" schuldig, sondern schnüren entweder das schöne von dir proklamierte "Gesamtpaket", oder hauen einfach nur die Tabletten rein und beklatschen die ach so tolle Wirkung, wie schön ruhig und angenehm das Kind auf einmal "funktioniert". :(v :(v :(v :(v

Ruhiger war mein sohn nie, auch nicht mit Medikament, er war weiterhin das lebhafte, spontane , laute, manchmal überscheumende , andere ansteckende Kind.

aber er wurde gelassener , kam einfach mit sich selber besser klar, mit seinen Mitschülern, weil es nicht zu diesen Übersprungshandlungen kam, er sich besser steuern konnte

dadurch erlebte er positiv dass ander die nicht zur familie gehörten mehr auf ihn zugegangen sind , er schaffte es bessere soziale kontakte zu knüpfen ( die famileie stand eh immer hinter ihm )

Insgesamt hat er es ca 3 jahre genommen, und übrigens nur in der schulzeit, wo er ganz einfach drauf angewiesen war klar zu kommen, damit er nicht kaputt geht

ferien, WE waren immer medi frei

diese 3 jahre reichten das er lernte sich selbst als wertvoll zu sehen, zu sehen was er kann, sich anzunehmen eben mit der Art zu sein, wie er ist

verteufelt medis nicht, aber gebt sie auch nicht leichtfertig

aber ich könnte im Kreis kotzen, wenn ich höre eltern wollen ein ruhuges Kind

nei, wollen sie nicht , sie wollen das es ihren kindern gut geht, egal ob sie laut oder leise sind

ich liebe die noch immer lebhafte art meines sohnes, ich liebe seine spontanität , ich liebe es wie er andere mitreissen kann, ich liebe es dass es nie langweilig ist mit ihm

aber lasst nicht zu dass eure kinder leiden, sie müssen nämlich in dieser welt klarmommen, sie sind diejenigen die auf ablehnung stossen weil sie ein wenig anders sind, ermöglicht ihnen glücklich zu sein, eine leichte kindheit/ Ju7gend zu haben ohne ständig kämpfen zu müssen, denn daskann krank machen

herzlichst

mauma

T7elefronexlle


Oh doch, ich verteufele dieses Medikament. Ich verteufele es so lange, bis jemand den Beweis führt, dass das betreffende Kind egal wie anders nicht klar kommt! Und den Beweis bleiben fast alle sogenannten "Fachleute" schuldig, sondern schnüren entweder das schöne von dir proklamierte "Gesamtpaket", oder hauen einfach nur die Tabletten rein und beklatschen die ach so tolle Wirkung, wie schön ruhig und angenehm das Kind auf einmal "funktioniert".

Mein Lieber, jetzt mach' mal halblang.

Ich selbst bin Mitte 30 und wurde bereits im Kindesalter mit AD(H)S diagnostiziert, wobei mir selbst diese Diagnose natürlich nicht klar war. Ich war ja noch ein Kind. Erst als Erwachsene von Mitte 20 begab ich mich aufgrund meiner massiven Probleme im Berufs- und Alltagsleben in ärztliche Behandung. Dort wurde dann recht schnell klar, was bereits zuvor diagnostiziert wurde.

Meine Schulzeit war die HÖLLE. Und ihr dummen Personen stellt euch hier hin und leugnet eine Krankheit, die mein Leben fast beendet hätte? Weil ich mich bereits als Kind umbringen wollte, aufgrund des Andersseins, des gefühlten Versagens, des Unverständnisses?

Entschuldigt meine Wut, doch ich habe es satt. Mit mitte 20 erhielt ich erstmals Hilfe, erstmals Ritalin. Und sofort verbesserte sich mein Leben um fast 100 Prozent. Ich als Mensch habe mich dabei nicht verändert. Ich bin nach wie vor so, wie ich bin. Seit nunmehr über 10 Jahren nehme ich Ritalin, Medikinet, Concerta, etc. und bin vorsichtig damit. Meinem Kind würde ich diese Medis nicht geben, ich finde die Erfahrung wichtig, die ich als Kind zu machen hatte. Sich durchschlagen, um dann als Erwachsener selbst entscheiden zu können, wie und mit welchen Wirkstoffen zu helfen ist.

Ihr habt doch alle keine Ahnung, wenn ich hier solchen Blödsinn verzapft.

Fahrt ihr Auto? Für echte ADHSler völlig unmöglich ohne Ritalin oder ähnliche Medis.

Habt ihr einen Beruf, dem ihr zuverlässig nachgeht? Für ADHSler völlig abwegig ohne Medikation.

Ist eure Wohnung einigermaßen aufgeräumt, habt ihr eure Besitztümer im Griff? Keine Chance ohne Medikamente, ein ADHSler würde völlig versumpfen ohne überhaupt einen Anhaltspunkt zum Aufräumen zu finden.

Fazit: Überlasst das Urteil mal ruhig den Betroffenen und lehnt euch nicht aus dem Fenster. Ihr habt überhaupt keine Ahnung. Ich wäre längst tot ohne Ritalin, und ich weiss, dass das Medikament Nebenwirkungen hat. Bitte gebt es nicht euren Kindern, nur Erwachsene sollten ihre eigenen Entscheidungen darüber treffen. Das heisst, dass eure Kinder sehr leiden werden bis dahin. Und ihr auch. Am Ende wird es sich jedoch auszahlen. Schulabschlüsse kann man nachmachen. Und ihr solltet eure Kinder selbst entscheiden lassen.

cyriecLhLarulxie


Den Leidensdruck Betroffener habe ich hier im Forum schon seit Jahren so oft problematisiert und mich auf Endlosdiskussionen darüber eingelassen.

Hat keinen Zweck, das dringt hier nicht durch. @:)

Die Medis sind des Teufels und man "stopft mit Chemie voll". Komischerweise darf man das aber bei Diabetis oder Rheuma schon.

TLele>foneVlle


Den Leidensdruck Betroffener habe ich hier im Forum schon seit Jahren so oft problematisiert und mich auf Endlosdiskussionen darüber eingelassen.

Hat keinen Zweck, das dringt hier nicht durch. @:)

Die Medis sind des Teufels und man "stopft mit Chemie voll". Komischerweise darf man das aber bei Diabetis oder Rheuma schon.

Hallo criecharlie,

danke für deinen Beitrag! Ich schäme mich ein wenig, wenn ich meinen aggressiven Post ein paar Tage später noch einmal durchlese... doch in dem Moment gingen mir einfach die Gefühle durch. Die Erinnerungen an all das Leid meiner Kindheit und Ausbildungszeit, die Scham, die Wut, dieses unendlich erleichterte Gefühl, als "das Kind einen Namen hatte", die Euphorie, als ich mein Leben endlich in den Griff bekam ... und ja, die Dankbarkeit, dass es Ritalin und Co. gibt. Sie ist so groß, diese Dankbarkeit. Es ist traurig, dass es nach wie vor Eltern gibt, die meinen, sie wüssten es besser. Und es ist ebenso traurig, dass es Mediziner gibt, die ADHS ohne stichhaltige (sprich: jahrelange!) Beweisführung diagnostizieren und an Kindern behandeln möchten. :[]

Vielleicht wird das eines Tages anders, bis dahin erzähle ich im echten Leben den wenigsten Leuten von meinem "Problem" und bin heimlich jeden Tag dankbar dafür, dass ich endlich, endlich behandelt werde und (abgesehen von meinem sehr ADHS-typischen Charakter, mit dem nicht jeder klar kommt) wie ein normaler Mensch funktioniere. :-D :°_

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Kinder- und Jugendmedizin oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Säuglinge · Kinderwunsch · Sternenkinder · Kinder nach Geburtsmonaten


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH