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Ritalin bei eigentlich entspanntem Ads Kind?

Ryexge7npf;eifexr


Lest doch einfach über die Beiträge hinweg, bevor das hier endet, wie in jedem ADHS-Thread, die der Herr Sensibelmann mit Links von diesem "Hirnforscher" vollspammt.

Hier gehts doch darum, der TE zu helfen und nicht, ewig wieder dieselbe Diskussion zu führen mit einem User, der nur angeblich wissenschaftliches nachplappert, genauso wie der Herr Hüther es auch tut.

Ich empfehle [[http://www.zeit.de/2013/36/bildung-schulrevolution-bestsellerautoren das hier]] (Artikel aus der "Zeit")

Sehr umstritten, der gute......

TE: Letztendlich ist es ein Ausprobieren, natürlich mit dem Einverständnis des Kindes.

Möglicherweise hilft ein Medikament übergangsweise, damit das Kind in der Lage ist, soziale Fertigkeiten und auch das strukturierte Lernen zu erlernen.

Es sollte natürlich engmaschig kontrolliert werden, ob das Medikament das richtige ist (es gibt unzählige verschiedene Dosierungen und Wirkungsweisen, Trägerstoffe im Medikament, usw. )

Das Kind wird nicht in dem Sinne ruhiggestellt, sondern im Gegenteil wacher, aufmerksamer und strukturierter.

Wenn denn das Medikament das richtige ist. Es ist keine Wunderpille und manchmal braucht es ein paar Versuche, bis das richtige Präparat und die richtige Dosierung gefunden ist.

Wichtig ist immer, dass auch die Eltern mit in den Therapieprozess einbezogen werden.

cJrie{chaXrlixe


...und mir ging es nur darum, dass man auf die Termini "vollstopfen" etc.. verzichtet, aus ausgeführten Gründen.

Ebhemaligebr Nutkzer (#49x8327)


Wie die Multibemeinungten wieder aus den Löchern gekrochen kommen. Wird gerade nirgendwo über Linux diskutiert? %-|

s:locwgan


Lest doch einfach über die Beiträge hinweg, bevor das hier endet, wie in jedem ADHS-Thread, die der Herr Sensibelmann mit Links von diesem "Hirnforscher" vollspammt.

:)^ Verstehe. Mir war ja klar, dass so ein Faden wieder die übliche Stimmungsmache auf den Plan ruft, aber ich wusste noch nicht, dass der Herr Sensibleman ein Gewohnheitstäter ist. ]:D

"Der "Wissenschaftler" ist in der Tat nicht die bester Quelle:

In der wissenschaftlichen Szene genießt er allerdings keinen besonders guten Ruf. Hüther hatte vor Jahren nach Experimenten an fünf Ratten behauptet, dass die Langzeitgabe des ADHS-Medikaments Ritalin das Risiko für eine spätere Parkinsonerkrankung stark erhöhen würde. Seine Fachkollegen kritisierten unter anderem, dass die Zahl von fünf Versuchstieren zu gering sei, um valide Ergebnisse erzielen zu können. Auch die langjährigen Erfahrungen aus der Praxis sprächen gegen einen derartigen Zusammenhang. Der Arbeitskreis Neurobiologie der Universität Göttingen distanzierte sich ausdrücklich von seinen Aussagen.

[[http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Wirbel-um-Alm-Projekt Quelle]] :-/ %-|

Da die FE wohl keine Fragen bzw Reaktionen mehr hat, ist es ja auch müssig weiterzudiskutieren.

Ich rate auch eher dazu, sich in Spezialforen zu informieren.

s-ensibVelmannx99


Grundsätzlich ist die Medikamenteneinnahme anfangs ein Experiment.

Das trifft weitgehend auf Psychopharmaka zu, da eine genaue Analyse der tatsächlichen Wirkungsweise kaum möglich ist.

Es gibt Medikamente, wo die Medikamenteneinnahme kaum als Experiment bezeichnet werden kann, da die Wirkungsweise wissenschaftlich wesentlich besser abgesichert ist und man ziemlich gut die Wirkungsweise nachvollziehen kann.

Ritalin ist eine Droge- ja, sie erhöht die Aufmerksamkeit- aber mit zahlreichen Nebenwirkungen ... Warum Ritalin wirkt wie es wirkt, ist unklar.

Dann erkläre das mal den Kindern und Jugendlichen, die sich lieber umbringen wollen als so weiter zu leben...

Liegt das tatsächlich an diesen Kindern oder an einem Umfeld, das mit diesem speziellen Verhalten nicht klarkommt, diese Kinder auf Grund ihrer Auffälligkeiten ausgrenzt oder zermürbt.

Mir fällt bei diesen Kindern oft auf, dass Elternund Lehrer ein zu wenig an die Bedürfnisse und Erfordernisse des Kindes angepasstes Reglement aufstellen oder es verpassen, rechtzeitig überhaupt sinnvolle und nachvollziehbare Reglements aufzustellen.

Sensibelmann99, hast du auch noch eine andere Quelle als diesen unsäglichen Hüther?

Ganz unverdächtig [[https://www.youtube.com/watch?v=uCDpZHvRN_w ist wohl das]], es gibt etliche kritische Stimmen.

Im Übrigen halte ich ADS und einen IQ von 150 für extrem widersprüchlich. Ein Kind das einen IQ von 150 aufweist, dürfte unter zahlreichen Umständen das Kind in einer normalen Regelschule in einem Zustand von gähnender Langeweile führen und selbstverständlich zu Unkonzentriertheit. Das Kind bräuchte eine Hilfe, wie es sich anders beschäftigen könne, ohne andere zu stören. ein Kind mit stark angezogener "Handbremse" zu bewegen, dürfte in den meisten Fällen zu Problemen führen. Nicht jedes Kind ist zu größerer Anpassungsleistung in größerem Umfang fähig, das erfordert Training.

sGensiLbelma1nnx99


Wie die Multibemeinungten wieder aus den Löchern gekrochen kommen. Wird gerade nirgendwo über Linux diskutiert?

Kannst du dich an Diskussionen auch ohne persönliche Angriffe oder Beleidigungen beteiligen?

"Der "Wissenschaftler" ist in der Tat nicht die bester Quelle:

Nur weil Prof. Hüther eine umstrittene Veröffentlichung herausgebracht hat, degradiert ihn das noch lange nicht. Kritische Aussagen sind im Bereich der Wissenschaft an der Tagesordnung. Auch Albert Einstein irrte an mancher Stelle ...

cOriHecha2rlie


Im Übrigen halte ich ADS und einen IQ von 150 für extrem widersprüchlich.

hatte ich aber erklärt.

s*enswibelmDann99


hatte ich aber erklärt.

Ja, das hatte ich gelesen, aber ich hielt den Widerspruch nicht hinreichend geklärt.

So einen IQ müsste erst mal ein "vollkonzentriertes" Kind erreichen. Hier wäre auch mal interessant, darauf zu schauen, was eigentlich Aufmerksamkeitsdefizit in letzter Konsequenz bedeutet. Ich kann mir durchaus vorstellen, das ein Mensch, der bestimmte Dinge in Sekundenschnelle erfasst, schnell in der Aufmerksamkeit nachlässt, wenn er weitere 10 min. mit unwichtigem Scheiß diesbezüglich vollgelabert wird. Vielleicht braucht so manches Kind in viel kürzerer Abfolge Dinge, die seine Aufmerksamkeit wirklich beanspruchen- wie geschrieben, kann das Schulle in der gegenwärtigen Form nur schwerlich leisten.

Im Übrigen halte ich so manche ADS Kinder nur ein Ausdruck dafür, dass Schule stark überdacht werden sollte. In der gegenwärtigen Form werden Kinder viel zu häufig von bildungswilligen zu bildungsunwilligen Menschen gemacht (das spüre ich auch in zahlreichen Foren hier). Nicht ganz unbeteiligt scheint eine gewisse Art von Dressur (über die Note) zu sein.

Bei Kindern mit Legasthenie oder Dyskalkulie sehe ich auch kein Krankheitsbild, sondern nur eine ziemlich spezielle Schwäche, mit der Menschen durchaus gut leben könnten, wenn es nicht Mitmenschen gäbe, die daraus ein Ausgrenzungskriterium machten ("der kann ja nicht mal richtig schreiben").

dYanaxe87


Sunflower

Was würdest du denn von der Option halten erstmal die Schule, also das Umfeld zuwechseln? Immerhin hat der Junge da vor der Therapie schon einiges an Porzellan bei den Mitschülern zerdeppert und ich könnte mir vorstellen, dass ihn das schon in eine Ecke stellt aus der er nicht mehr so leicht rauskommt. Das eine Menge von dem Frust daraus resultiert.

SHuRnflow}er_7x3


@ danae:

Das wäre ein Aspekt, den man nicht aus den Augen verlieren sollte. Ich finde gerade so aus der Ferne nur schwer einzuschätzen: Würde ein neues Umfeld, wo er nicht "abgestempelt" ist, den Effekt haben, dass er auch weniger Ausrast-Auslöser hat? Oder ist das mit dem Ausrasten ein grundlegenderes Problem, was ihn woanders schnell wieder abstempeln würde? Das müsste man genauer beleuchten. Ggf. könnte der Wechsel auch erst nach einer eigenen "Stabilisierung" sinnvoll sein. Ist aber superschwierig, klar zu beantworten. Das sollte man offen thematisieren und Bauchgefühl von Kind (!!!) und Eltern entscheiden lassen.

d3an9ae8x7


Ja, so seh ich das auch. Müsste man halt gucken wann genau er ausrastet.

crriech2arlxie


...wollte noch dazu sagen;

mein Sohn nimmt Ritalin seit 5 Jahren, ich seit 2.

RIaVlph,_HxH


Rockbreaxer, liest Du hier eigentlich noch mit??

Ich habe auch so ein Exemplar zu Hause, IQ von 140, hochintelligent also, aber sozial unverträglich. Unempathisch, aggressiv, unausgeglichen. Die Schule hat schon früh gefordert, den Kerl mal auf alles zu testen, aber das hatten wir schon zu Kindergartentagen angeleiert. Ein Verdacht auf egal was hat sich nicht bestätigt. Weder Asperger noch ADHS. Sondern schlicht ein Kind, dem Emapthie und ähnliches ziemlich abgehen und ein Kind, das mit dem IQ in unser Welt unterfordert ist, das mit seinem hochentwickelten Regelverständnis nicht klar kommt, weil u.a. Erziehungsberechtigte ständig Regeln brechen. Ein Kind, das ungefiltert Reize aller Art aufnimmt und an der Reizübeflutung schwer zu kämpfen hat. Und ein Kind, das sich mit dem IQ fühlen muss, als wäre es unter lauter geistig behinderten - kaum ein Spielkamerad kann seine komplexen Gedankengänge nachvollziehen und dann steht er oft alleine da. Die Probleme ergeben sich aus der fehlenden Fähigkeit zur Selbstrelektion, zur Konfliktlösung und aus der fehlenden Möglichkeit, die eigenen Aggressionen unter Kontrolle zu bekommen.

Wir haben Ergotherapie versucht, das hat uns eigentlich gar nichts gebracht. Wir hatten 4-5 Jahre Begleitung eines Kinderpsychologen, das war sehr hilfreich.

ADHS ist eine Diagnose, die von Kinderpsychologen oder Neurologen gestellt wird, damit sollte man vorsichtig sein. Kinderärzte oder gar Lehrer sind schnell damit, jemanden in die Ecke zu drängen, aber die sind nicht qualifiziert. ADHS scheint in der Tat eine Modediagnose zu sein, die herhalten muss um Kinder zu erklären die vielleicht einfach nur zu viel am Fernseher sitzen und zu wenig Bewegung haben. Aber das heißt nicht, dass es ADHS nicht tatsächlich gibt.

Ist die Diagnose also gesichert? Ritalin ist in der Regel die letzte Option, zumindest sollte sie das sein. Aber für Betroffene kann das durchaus eine Erlösung sein. Ich kenne eine Mutter, die unter Tränen und nach zig Versuchen, es anders zu Lösen, dem Ritalin zugestimmt hat und sie ist vom Ergebnis begeistert. Das Kind selber fühlt sich nach eigener Aussage deutlich besser, klarer im Kopf, sortierter, es merkt wie das Chaos im Kopf wieder kommt, wenn es die Medis vergisst. Das Kind ist glücklich mit dieser Lösung, kommt auf einmal in der Schule super mit, findet Freunde... Ich denke, dieser Mutter den Vorwurf zu machen, es würde wahllos sein Kind mit Drogen vollstopfen, nur damit man seine Ruhe hat mit dem aufsässigen Gör geht unendlich weit an der Realität vorbei!

Ob Ritalin nun hier für das Kind sinnvoll wäre, kann man aus der Ferne nicht diagnostizieren. Da sind die Fachärzte gefragt, mit denen die betroffenen Eltern das in aller Ausführlichkeit diskutieren müssen.

cprieJchaxrlie


Ritalin ist in der Regel die letzte Option, zumindest sollte sie das sein. Aber für Betroffene kann das durchaus eine Erlösung sein.

:)*

R.eCgenpgf)eifxer


Ein Kind, das ungefiltert Reize aller Art aufnimmt und an der Reizübeflutung schwer zu kämpfen hat.

Habt ihr euch mal mit dem Zhema "Hochsensibilität" auseinandergesetzt?

Die "Symptome" sind teilweise ähnlich wie beim AD(H)S.

Gerade diese Reizüberflutung ist typisch für beide "Krankheitsbilder". Ich schreibe das in Anführungszeichen, da die Hochsensibilität keine Krankheit ist, sondern die Betroffenen sind einfach empfindlicher für manche Dinge. Und gerade Kinder können da schlecht mit umgehen und reagieren aggressiv und unruhig.

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