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Ivf/ Icsi und Job

TJo*themooenand:bac-k hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Bei mir steht wahrscheinlich eine IVF an (wenns nicht klappt dann ICSI).

Könnt ihr mir Erfahrungen nennen, inwieweit es meine Gesundheit beeinträchtigen wird, d.h. wie oft man zum Beispiel krankgeschrieben wird? ???

Ich habe eine neue berufliche Perspektive mit Aussicht auf Aufstieg in eine leitende Position. Würde diese gerne wahrnehmen, möchte aber auch ungern den Job gleich wieder verlieren, weil ich ständig krank geschrieben bin. Den Kinderwunsch möchte ich aber auch nicht hinten an stellen (werde schon über ein Jahr in der Kinderwunschklinik betreut).

In meiner jetzigen Firma bin ich zurzeit eher unglücklich, habe aber einen unbefristeten Vertrag, den ich natürlich auch nicht einfach so aufgeben möchte. Bisher habe ich den Jobwechsel dem Kinderwunsch hinten an gestellt, merke aber zusehend, dass mir ein frischer Wind fehlt... Eigentlich wollte ich ich erst nach Geburt des nächsten Kindes wechseln, um den Arbeitgeber zu schonen, aber wer weiß ob ich überhaupt jemals noch mal schwanger werde... >:(

Bin in einem Dilemma und brauche ein wenig Entscheidungshilfe. :)D

Antworten
S/pülqi 09


Also im Normalfall hast du in dem Zyklus einige US-Termine. Das war bei mir nie ein Problem, konnte entweder morgens um 7h hin oder am späten Nachmittag. Kommt matürlich auf die Öffnungszeiten deiner Klinik (manche haben auch samstags auf, manche nicht) und deine Arbeitszeiten an.

Zur Punktion wirst du auf jeden Fall krank geschrieben. Ich war immer bis zum Transfer krankgeschrieben, also bis zwei oder drei Tage später. Blastozysten werden erst nach fünf Tagen eingesetzt.

Ich bin meist nach dem Transfer wieder arbeiten gegangen. Einmal war ich aber bis zum Bluttest krankgeschrieben, da es mir psychisch so schlecht ging.

Es gibt auch Mädels, die sind am Tag nach der Punktion wieder arbeiten gegangen. Ich hätte das nicht gekonnt, hatte schon Schmerzen.

Letztendlich kommt das alles auf den Einzelfall an. Kann auch sein, dass du während der Punktion nicht mehr arbeiten kannst, aber das ist echt selten. Und dann gibts natürlich auch noch sowas wie Überstimulation.

Und ob du nach Transfer wieder arbeitest, das kommt auch auf den Job an. Musst du schwer heben etc, ist es was anders als ein Bürojob. Die einen sagen, nach Transfer ausruhen und krankschreiben. Andere sagen, ganz normal weiterleben, Krankschreibung nicht nötig.

T0othRemoconanxdback


Lieben Dank für die Antwort,

Ultraschalltermine habe ich bisher immer gut hinbekommen. Auch den ganzen Rest mit Spritzen und Auslösen.

Wie flexibel ist man mit der Punktion? Muss das immer genau an einem bestimmten Tag gemacht werden, oder geht es auch mal einen Tag später? ??? Und wie ist das mit dem Transfer?

@:)

Sepüli5 09


Die Punktion kann man leider nie genau planen. Bei mir war sie mal an Tag 13, mal an 16. Das kommt ja drauf an, wie deine Eierchen wachsen. Wenn es soweit ist, kann man nicht einfach sagen, wir machen das nen Tag später oder früher, das geht normalerweise nicht.

Ich zb hatte meine Chefin eingeweiht und war von Punktion an Tag 14 ausgegangen, wie beim vorherigen Versuch. Hab bei der Arbeit noch zugesichert, dass ich auf jeden Fall an dem Tag noch arbeiten kann, weil meine Kollegin nicht da war. Letztendlich war dann doch schon an Tag 13 die PU und ich hab doch bei der Arbeit gefehlt, das war schon etwas blöd, aber ist halt so.

Und der Transfer ist meist zwei Tage später oder eben wenn du Blastozystentransfer machst, nach fünf Tagen.

M6ööpU MööGp


Ich habe bei der Arbeit nur am Tag der Punktion gefehlt. Das war bei mir mit kurzer Vollnarkose, da darf man nichts mehr. ;-) Wie weit ich es im Voraus wußte, kann ich nicht mehr genau sagen, eine Woche? Ich hab mich gar nicht krankschreiben lassen, sondern einen Gleit- oder Urlaubstag genommen. Der Transfer war dann ein paar Tage später (das kommt drauf an, wie lange die die Zellhaufen reifen lassen, in NRW waren es 3 Tage, in Bayern dürfen sie länger züchten, da waren es glaub ich 5). Für den Termin muß man etwas länger einplanen und das haben sie unter Tags gemacht, also nicht in der Früh. Vielleicht so 2h insgesamt, also als Zeitfenster mit Warten & hinterher etwas liegenbleiben. Aber frag doch mal die Arzthelferinnen, die können dir sicher sagen, wie das in deiner Praxis alles so gehandhabt wird. Die werden die Frage kennen, die wenigsten erzählen doch ihrem Chef, was sie da machen.

Den neuen Job aufschieben, wenn du unglücklich im aktuellen bist würde ich nicht. Wenn du schon länger in Behandlung bist, weißt du ja, daß es keine Garantien gibt. Und selbst wenn es klappt, bleibt nicht jede Schwangerschaft. Wenn du dann noch unglücklich im Beruf bist, würde dich so etwas noch viel härter treffen, als wenn du durch spannende neue Aufgaben abgelenkt bist.

Ich wünsche dir alles Gute und viel Erfolg @:) @:)

Tjothem\ooxnan/dbacxk


Danke,

Leider kann ich die jetzigen Kollegen nicht einweihen. :-( Und dem neuen Arbeitgeber will ich auch nichts sagen.

Bekommt man jeden Zyklus eine Stimulation? Oder gibt es Pausenzyklen? ":/ Hab ein PCOS und definitiv genug Follkel. ;-D Wenn auch unreif, aber sie wachsen gut.

Würdest Du mir eher von einem Jobwechsel abraten? ???

Ich weiß gerade irgendwie auch nicht weiter. Bin ich in meinem jetzigen Job mal krank, gibt das einen riesen Stress. ":/ Und den bekomme ich dann auch zu spüren. Das nimmt mich ziemlich mit. Auch nicht förderlich...

Andererseits habe ich echt Angst vor einer Kündigung im neuen Job, falls ich dort fehle. %:|

S/pülsix 09


Bei mir ging das leider nur mit Krankschreibung, es gibt ja nicht in jedem Job Gleitzeit und ich kann leider nicht spontan Urlaub nehmen.

Ich hätte auch nie am Tag nach PU arbeiten können, hatte zu dolle Schmerzen. Abr kommt ja auch wie gesagt auf den Job drauf an.

T}othem3oon]andbacxk


Danke, mööp mööp, unsere Antworten haben sich überschnitten. *:)

SOpülRi x09


Ist ne schwierige Entscheidung. Ich überlege auch öfter, ob ich mal wechseln soll, aber zur Zeit brauch ich einfach die Sicherheit von meinem gewohnten Job.

Wenn du aber so unzufrieden bist und das für dich ne einmalige Chance ist, würde ich wohl den neuen Job annehmen.

TXothemoo\navndbxack


Bei mir geht's auch nicht mit Urlaub und Gleitzeit. Habe feste Kundentermine. %-|

Wäre ja schön, wenn man die PU um einen Tag flexibel halten könnte. ":/ Arbeite nur TZ und nicht täglich. Und falls es Pausenzyklen gibt, dürfte das Fehlen nicht so ins Gewicht fallen. ":/

S@pülOi 09


Naja, wenn es beim ersten Mal nicht klappt, macht man normalerweise nicht im nächsten Zyklus weiter, sondern lässt schon nen Monat Pause, oder auch mehr. Ich habe mal im übernächsten wieder probiert und dann hatte ich auch mal 4Monate dazwischen.

Villeicht ist es bei anderen Ärzten auch anders. Also bei mir ging das mit dem flexibel um einen Tag nicht, aber vielleicht ist es ja woanders anders? Ich würde da einfach mal nachfragen.

Mwööp M"ööp


Hallo,

nee, jeden Monat macht man bei IVF/ICSI nicht. Wirst du auch selber eher nicht wollen ;-)

Da ich das zeitliche Problem so extrem nicht hatte, habe ich nie gefragt, ob das flexibel sein könnte - die Praxis schallt ja und legt dann nach Größe der Follikel fest, wann die Auslösespritze gegeben wird. Wenn die sitzt, muß die Punktion pünktlich gemacht werden, sonst springen die Dinger wirklich und sind nicht mehr erreichbar. Aber einen Tag schachern mit der Auslösepritze könnte ich mir schon vorstellen. Du mußt dir aber auch klar machen, daß die ganze Prozedur schon eine Belastung für den Körper (und für den Geldbeutel!) ist - da würde ich dann im Zweifel eher mal EINEN Kunden durch eine Absage verärgern, als nachher ohne Eizellen dazustehen.

Wenn du viele Follikel hast und die gut wachsen, hast du eine gute Chance, hinterher befruchtete Eizellen einfrieren zu können - dann kannst du bei einem Mißerfolg hinterher evtl. sogar noch mehrere Transfers machen, ohne wieder unters Messer zu müssen. Insofern würde ich dir raten, für die Punktion die Zeit zu schaffen. Ich habe zwei Kinder aus der gleichen Punktion, meine Tochter hat 2 Jahre auf Eis gelegen

Zum Job: Wie kurzfristig mußt du den neuen Job annehmen? Und wie weit bist du in der Kiwu-Behandlung? Sprich, wäre es nicht möglich, die Punktion noch im alten Job abzuhandeln (was die meckern, kann dir ja dann egal sein) und hinterher gleich den neuen anzutreten, so daß du bei Erfolg noch ein halbes Jahr zur Einarbeitung und bei Mißerfolg etwas Positives in deinem Leben zur Ablenkung hast?

T6oth+em+oonanldbaxck


Hallo,

Danke für eure Antworten.

Ich merke, dass mir der Ablauf der IVF und ICSI noch nicht klar genug ist, um eine Entscheidung zu fällen.

Ich habe eine IUI mit Stimulation hinter mich gebracht, zwei weitere ohne als SZ. Zwei unter Stimulation sind noch genehmigt, es ist die Frage, ob ich jetzt schon auf IVF wechseln könnte, oder ob die Kasse da meckert. Dann könnte ich die PU natürlich auch zeitnah machen. ":/

Ich bin mit meiner momentanen Behandlung in der KiWu nicht zufrieden, da mehrere falsche Behandlungswege eingeschlagen wurden, daher wechseln wir zurzeit. Ich habe deshalb auch noch nicht die IUIs ausgereizt, weil ich sie nicht "verschwenden" wollte. Nun ist mir aber in einer Zweitmeinung die IVF nahe gelegt worden. Ich weiß also noch nicht, was die neue KiWu dazu sagt. %-|

Ist der Transfer der Eizellen vom Ablauf wie eine IUI?

Und ist man danach auch krank geschrieben?

Am wievielten Tag findet der Transfer dann statt (eingefrorene Ez)?

Könnt ihr mir bitte mehr über den Ablauf erzählen? ;-) Danke @:)

S`.li 0x9


Hallo, also bei mir lief das so ab:

An Tag zwei oder drei fange ich an zu spritzen. Das dann für ca zehn oder zwölf Tage, je nachdem, wie sich die Eier entwickeln. In dieser Zeit war ich ca dreimal beim US.

Beim letzten US wird festgelegt, wann die Punktion ist.

Ca 35 Std vor Punktion setzt du die Auslösespritze. Und musst an die Karenzzeit beim Sex denken.

Zur Punktion gehst du dann nüchtern und bekommst unter Narkose die Follikel entnommen (gibt wohl auch ein paar Mädels, die es ohne Narkose machen, würd ich nicht machen). In der Zeit gibt der Mann sein Sperma ab.

Nach dem Aufwachen hab ich immer erfahren, wie viele EZ es waren. Am nächsten Tag der Anruf, wie viele befruchtet wurden.

Und am zweiten oder dritten Tag bekam ich sie wieder eingesetzt. Wenn man Blastozysten nimmt nach fünf Tagen. Das macht man eher, wenn viele EZ da sind, dann kann man die rauspicken, die bis Tag fünf überlebt haben. Ist aber umstritten, ob das was bringt. Die einen finden Blastozysten toll, andere sind der Meinung nach zwei Tagen zurück in Mamas Bauch ist besser. Dass muss man für sich und mit dem Arzt entscheiden. Für mich kamen Blastos nicht in Frage, da ich nie genug hatte. Und wenn man zb eh nur zwei EZ hat, braucht man keine fünf Tage warten, da man ja eh nur diese zwei hat.

Das Einsetzen dauert zehn Minuten (ohne Narkose).

Das wars dann auch schon.

Dann bekommt man normalerweise Progesteron. Und nach ca zwei Wochen ist dann dein Bluttest.

Bei der KK würde ich mich genau erkundigen. Früher wurden erst die IUIs gezahlt und danach IVF oder ICSI. Ist bei vielen immer noch so. Es gibt aber mittlerweile KK, die nur noch das eine oder andere zahlen. Wenn du da schon drei IUIs hattest (die ja wesentlich günstiger sind), zahlen sie das andere nicht mehr. Da sind schon einige Mädels auf die Nase gefallen, also mach dich da lieber schlau!

Wie das bei eingefrorenen EZ ist, weiß ich nicht, hatte ich noch nie.

Und ob du krankgeschrieben wirst hängt wie gesagt davon ab, wie es dir geht und was du arbeitest. Meine Ärztin hat mir da immer die freie Wahl gelassen.

MqööHp Möxöp


So ähnlich wie bei Spüli war es bei mir auch. Die letzte KB ist bei mir jetzt auch schon über 4 Jahre her, insofern krieg ich den ganz genauen Ablauf nicht mehr auf die Reihe |-o

Jedenfalls bist du die erste Zyklushälfte ziemlich beschäftigt, in der 2. mußt du dann nur im Zweifel an ziemlich viele Medis denken ;-D. Ich glaube, ich mußte mich mit Einsetzen der Periode melden, dann kam eine US-Kontrolle um Zysten auszuschließen und dann mußte ich täglich spritzen. Alle paar Tage Kontroll-US. Nervig, aber die Termine gehen schnell und sind ECHT wichtig - ich hatte eine ordentliche und eine milde Überstimulation und das ist nicht angenehm! Also lieber öfter nachsehen, daß es nicht zu schnell geht und zu viele Eizellen wachsen. Wenn die Follikel groß genug sind, bekommst du Anweisung, wann du die Auslösespitze setzten sollst und an die Zeit solltest du dich peinlich genau halten. 1,5 Tage später ist Punktion, daran ist nicht zu rütteln, sonst geht es schief. Transfer geht schnell und ist ganz ähnlich wie IUI, danach sollte ich immer noch 15 oder 30 Minuten liegen bleiben, was du danach machst ist egal, solange du dich wohl fühlst, also psychisch. Es gibt ja viele, die dann tagelang vorsichtig schleichen oder gleich ganz liegen, ist aber statistisch für den Erfolg nicht relevant - bei einer natürlichen Befruchtung weiß man nix davon und bewegt sich auch ganz normal.

Nochmal kurz zur Überstimulation, da du sagtest, daß du eher viele und schnell wachsende Follikel hast: Sei nicht enttäuscht, wenn die Ärzte es vorsichtig angehen und vielleicht beim ersten Versuch nicht alles so optimal läuft. Überstimulation kann viele Tage dauern und es ist kein Zustand, in dem man gern arbeitet, vor allem, wenn du viel unterwegs bist und mit vielen Menschen zu tun hast. Das würde ich den Ärzten deutlich sagen, daß du so eingespannt bist und ggf. im neuen Job nicht zu lange ausfallen kannst oder willst.

Zur Übernahem durch die KK: Du mußt einen Antrag stellen. Wenn die Klinik reinschreibt, daß IUI aus ihrer Sicht nicht zum Ziel führen wird und sie eine IVF anraten, sollte die KK das eigentlich bewilligen. Ich hab noch nicht gehört, daß Kassen nur eins davon bezahlen, aber wenn es das gibt, frag lieber nach. Am besten einfach dumm anfragen, was du genau brauchst, wenn du jetzt IVF beantragen willst. Und dann möglichst schnell den Antrag hinschicken - wann du dann loslegst, ist ja egal. Es hat bei mir nie lang gedauert, aber wenn man zu dem ganzen Streß mit Terminen, Medis und den vielen Gedanken, die man sich eh macht, auch noch ums Geld zittern muß, ist das nicht hilfreich.

Ach so, du hattest noch nach Kryo gefragt. Die werden genauso etwa am 3. Tag nach dem Eisprung eingesetzt. Manche Zentren machen es im normales Zyklus, wenn der gut ist - da mußt du dann wieder ab und an zum US in der ersten Zyklushälfte, mache machen auch hier eine leichte Stimulation oder geben zumindest eine Auslösespritze, um den ES genau eingrenzen zu können. Ansonsten sind Kryotransfers aber viel weniger aufwändig ind er 1. Zyklushälfte. Danach läuft alles wie im frischen Versuch, vermutlich mit Utrogest und ggf. weiteren Medis. Was hier passieren kann ist, daß sie kurz vor dem Transfer anrufen und sagen, es ist nichts aufgewacht - damit sollte man rechnen. Bei nach 3 Tagen eingefroreren befruchteten Eizellen wachsen etwa die Hälfte wieder weiter, bei Blastos etwas mehr.

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