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Symptome seit 10 Jahren und ich suche noch immer die Ursache ...

A*ngsFtgegnexr hat die Diskussion gestartet


(Urspr. Titel: "Seit 10 Jahren und ich suche...")


Hallo alle zusammen ! Ich stell mich mal vor. Mein Name ist Marc und bin 32 Jahre alt. Leider hat’s auch mich erwischt und ich weiß nicht so richtig weiter, respektive suche noch immer nach einer Lösung…

Das ganze begann vor rund 10 Jahren, als ich noch zur Universität ging. Wir haben immer viel gefeiert (und tun das auch heute noch gern, halt nur mit Einschränkung weil man ja älter wird ;-) ) und uns amüsiert aber an dieses eine Mal kann ich mich noch gut erinnern. Da find der Schlamassel in meinen Augen nämlich an.

Es war Ende meines ersten Jahres an der Uni als ich auf einer Hinfahrt mit dem Auto auf einmal wohl meine erste Panikattacke verspürte. Mir wurde ganz flau, Herzrasen, Schweißausbruch, mein Magen hat sich dann gehoben und ich musste mich übergeben vor lauter Panik. Irgendwie hab ich das dann aber überstanden aber die krampfhafte Angst vor dem Unbekannten blieb.

Abends gingen wir ins Kino und da kam die nächste Attacke, ich weiß noch genau dass wir uns einen Matrix Teil angeschaut haben (2 oder 3, heh) und mir auf einmal wieder ganz mulmig wurde und ich luftholend zur Toilette stampfte um mir Wasser ins Gesicht zu spritzen und mich zu beruhigen. Nachts war mir dann auch ganz unwohl und ich war innerlich sehr aufgeregt und musste mich darauf hin vor Aufregung wieder übergeben. Das ganze hielt an, ging aber irgendwann wieder mehr oder weniger weg.

Von nun an blieb eine gewisse Anspannung in mir welche mal mehr, mal weniger präsent war. Ich hatte oft ein beklemmendes Gefühl in der Brust, sowie weiche Knie und lief wie auf Eiern. Ein gewissen Schwanken hab ich vernommen (von außen aber nicht sichtbar) – wie auf nem Schiff. Dazu oftmals (abwechselnd) eine Benommenheit und Müdigkeit (als ob ich total niedergeschlagen aufwache nach 8 Stunden Schlaf!) und einer gewissen Sehschwäche (leicht verschwommen auf dem rechten Auge). Ich wurde damals schon untersucht, großes Blutbild, MRT, alles unauffällig…. Soweit ich mich erinnern kann.

Wie sagt, das zieht sich bereits sehr lange so. Phasenweise war es auch wieder weg. Wie so oft vergisst man ja Gott sei dank auch recht schnell wenn keine Beschwerden mehr da sind.

Das Ganze kam aber 2011 wieder, so dass ich mir immer wieder gleich Gedanken machte und an alles Mögliche dachte. Ich bin auch einer von denen die halt alles googlen und da stößt man auf die schlimmsten Krankheiten. Vor allem aus MS. Und da meine Tante an MS erkrankt ist, und ich das miterlebe wie es voranschreitet, bin ich jetzt total darauf fixiert.

2011 wurde wieder ein MRT ohne Befund durchgeführt. Auch die Blutanalyse war unauffällig. Es wurde auch irgendein neurologischer Test mit solchen Noppen am Kopf durchgeführt, auch alles o.B. Dann ging’s zum HNO. Der hat meinen Gleichgewichtssinn mit warmer/kalter Luft in beiden Ohrgängen und mit einer Dunkelbrille erforscht und meinte der wäre 1A in Ordnung.

Irgendwann gibt man dann auch auf und akzeptiert es aber die Ungewissheit blieb.

Letztes Jahr kam es dann auch wieder mal auf und ich hatte anhaltendes Pieksen überall am Körper. Als ob man mit einer Nadel in die Haut sticht (für einen Bruchteil einer Sekunde) und das überall. Mund, Finger, Handballen, Beine, Arme… dazu dann immer wieder mal Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Benommenheit, schlechteres Sehn, sporadisches Muskelzucken, etwas Kribbeln und dann noch dazu gefühlter Druck auf dem rechten Auge sowie Kopfschmerzen und leichte Übelkeit (ohne erbrechen zu müssen). Dazu kam gerne mal eine Art "Kontrollverlust", ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll. So als ob es den Kopf wie an einem Gummiband nach hinten zieht, respektive man einen neurologischen Aussetzer hat und die Information nicht im Hirn ankommt und verarbeitet werden kann.

Also hab ich wieder einen Ärztemarathon auf mich genommen, bin zum Internisten und direkt zum Neurologen und zum Orthopäden.

Internist: großes Blutbild, alles unauffällig außer leicht erhöhte weiße Blutkörperchen (wohl leichter Infekt oder Abklingen von, meinte der Arzt).

Neurologe: MRT mit Kontrastmittel, ohne Befund. Er schließt MS an sich aus da das nun ja schon lange so geht und man einfach keine Schädigung erkennt.

Orthopäde: Röntgenbild der HWS : leichte anfängliche Arthrose in der HWS sonst ohne Befund.

Meine Hausärztin kam lediglich mit Stress und autogenem Training und sagt das wäre psychosomatisch.

Gegen Ende Juli 2015 hat es sich wieder gelegt und ich war Beschwerde frei bis vor kurzem.

Ende Februar 2016 kam alles wieder. Benommenheit, kurz anhaltender Druck ums Auge, Müdigkeit, leichter Schwindel. Dazu wieder dieses Pieksen überall welches dann von meiner Hausärztin mit Magnesium und Vit B (B2, 6, 12) Präparaten behandelt wird. Ich nehm es noch fertig. Das Pieksen ist mal weg aber ich denk das wäre auch so verschwunden….

Dazu kam ein Gefühl von verkrampften Fußsohlen und Fingern und Brennen auf beiden Handballen… dazu eingeschlafenen Hände nachts (womöglich lag ich auch nur wie ein Bekloppter drauf rum weil ich sie an den Körper gezogen hatte) sodass ich auch nachts wach wurde und nicht wusste was es sein soll. Daher wieder innerliche Unruhe und Panikzustände / Angst vor schlimmen Krankheiten (MS, etc…)

Ich schwitze dann auch nachts gerne mal wie wild welches mir dann auch wieder Bedenken bereitet und die Gedanken kreisen lässt – ein Teufelskreis.

Ich muss an dieser Stelle noch einbauen dass ich aber 2-3-4 mal die Woche Sport treibe und dies auch weiter betreibe (obs mir gut geht oder auch nicht…) Ich geh gerne ins Fitnessstudio und danach zum Schwimmen.

Es machte mich echt verrückt weil dann meine ganze Leichtigkeit und Aufgewecktheit flöten geht. Ich habe dann null Lust etwas zu unternehmen und fühle mich dann mies weils nicht besser wird. Meine Freundin macht sich natürlich auch Sorgen, sagt aber auch ich soll aus dieser Negativspirale rauskommen. Noch dazu werde ich immer depressiv und bin gereizt sobald wieder etwas nicht mit mir stimmt. Das ist ganz schlimm und ich merke das auch selbst.

Ich weiss auch nicht was ich dem Seelenklemptner erzählen sollte, an sich geht’s mir prima wenn nicht diese Symptome und komischen Einschränkungen wären…. Hmpf!

Am nervigsten sind diese kleinen kurzen Schmerzen ab und zu und diese Benommenheit (man denkt sogar irgendetwas wäre nicht vollständig durchblutet) gepaart mit Müdigkeit obwohl man doch durchgeschlafen hat und der schlechteren Sicht (welche nicht permanent so ist). Der Schwindel variiert auch. Entweder wie auf Eiern oder halt wie an einem Gummiband gezogen und wenn dann noch komische Sinneseindrücke vorkommen, dann läufts mir kalt den Rücken runter und ich hab wieder Panik.

Das alles schränkt einen auch auf der Arbeit ein, das nervt ungemein!

Ich versuch mir ja andauernd eine Erklärung zu recht zu basteln.

Ich hatte mal ne Gürtelrose an der Hüfte rechts, die wurde dann aber zu Uni-zeiten recht schnell behandelt und war weg. Ich denke oft dass es noch davon rührt weil ich auch oft Aphten im Mundraum habe….

Oder ist es doch eine Autoimmun Krankheit? Etwas Schlimmes?! Bleibt es so oder wird’s schlimmer?

Oder doch von der HWS ?

Ich weiß es nicht und dennoch suche ich…

Antworten
Perad'aTeufxel


Bist du mal bei einem Osteopathen / Physiotherpeuten gewesen wegen deiner HWS? Der Schwindel etc.. kann durchaus daher kommen. Es kann auch psychsomatisch und physisch sein.. man kann ja Läuse und Flöhe haben. Ich könnt mir aber vorstellen, dass deine Nacken / Schultermuskulatur arg verspannt ist.. oder?

AQngsNtge8gner


Hallo :)

Also meine Freundin ist Physiotherpeut. Sie empfindet meine Schulter-/Nackenmuskulatur jetzt nicht so arg als verspannt. Ich bin zur Zeit auch bei Ihr in Behandlung ja aber fühle noch keine direkte Verbesserung der Situation.

Beim Osteopathen war ich auch bereits. Der faselte auch etwas von C3 und hat das dann eingerenkt, besser wurde da auch nix. Macht halt nur ein impressionantes Geräusch wenn der das "forciert".

Ich muss zugeben dass ich an sich auch gerne mal Beschwerde frei bin wenn ich abgelengt bin. Nur kann ich mich sehr sehr schwierig ablenken weil ich permanent drauf fokussiert bin. Es ist echt zum verrückt werden. An sich bin ich ja auch super gut gelaunt und eher fröhlicher Natur aber sobald etwas mich einschränkt ists dahin mit dem Happy sein.

Die Arbeit ist auch kein bedeutender Stress, Existenzängste hab ich auch keine und ansonsten hab ich auch so ziemlich alles erreicht was ich mir vorgenommen hatte die letzten 10 Jahre. An sich alles in allem sollte ich mehr als glücklich sein, wenn dieses gesundheitliche Up & Down nicht wäre....es macht mich kirre.

P"rada7Teufxel


Ich kann dich total gut verstehen! Ich bin auch sehr schnell down, wenn's gesundheitlich nicht so fluppt. Und ich such mir dann auch immer so blöde Sachen aus, die langwierig sind und die schwer zu diagnostizieren sind. Bisher konnte aber für alles ein Grund gefunden werden, bzw. eine Diagnose gestellt werden.. Aber manchmal war es echt zum Verzweifeln und ich google dann auch das Internet rauf und runter... :(v

Ich hab selbst 15 Jahre unter Panikattacken gelitten. Gelitten, weil ich das Thema heute soweit im Griff habe, dass ich mein Leben gut im Griff habe und die meiste Zeit frei davon bin. Nur noch seltene, ungewöhnliche Situationen bringen mich aus der Ruhe, generell geht es mir heute gut.

Aber ich weiß, wie sich das anfühlt, dieses Herzrasen, die Beklemmungen und auch ein Gefühl der Benommenheit, Unwirklichkeit. Wobei das auch für Depressionen spricht, also die Beklemmungen und die Benommenheit, Antriebslosigkeit, Müdigkeit... Und ich bin grundsätzlich auch ein fröhlicher Mensch der gern und viel lacht. Ich hatte aber auch viel, viel Stress als das losgebrochen ist bei mir.

Es kann bei dir also natürlich wirklich rein psychisch bedingt sein. Aber wie gesagt, man kann auch Läuse und Flöhe haben und das eine begünstigt das Andere. Die Sache mit dem Halswirbel kann auch mal für Herzrasen sorgen (bei Verspannungen und Reizung der entsprechenden Nerven), was widerum Panik auslöst. Ich spekuliere jetzt mal wild...

Hast du denn mal eine Therapie gemacht? Nimmst du regelmässig irgendwelche Medikamente, die eine entsprechende Nebenwirkung haben? Bei mir war z. B. die Pille ein großer Faktor. Ok, du bist männlich, das wird jetzt bei dir nicht in Frage kommen ]:D Aber manchmal hat man die einfachsten und harmlosesten Dinge eben auch nicht im Verdacht...

AnngstggegnUexr


Du redest von "...dieses Herzrasen, die Beklemmungen und auch ein Gefühl der Benommenheit, Unwirklichkeit".

Also die Beklemmungen hab ich schon lange vernachlässigt, das merk ich schon gar nicht mehr. Auch dieses "keine Luft bekommen" hab ich ewig nicht mehr gehabt.

Herzrasen hab ich vor allem noch wenn ich mich wochenends mit Partymachen ablenke. Ich versuch ja auch "zu leben" - muss aber zugeben dass ich auch nur am WE Alkohol trinke und nie unter der Woche. Ich hab dabei auch schon an chronischen Alkoholmisbrauch gedacht (obwohls ja nur am WE vorkommt, wie bei zig millionen Menschen auch, aber oft gehts dann auch schön rund..) mit Polyneuropathie. Es sind aber auch sicherlich die "Entzugserscheinungen" beim Abbauen des Alkohols Mitverantwortlich für die einen oder anderen Symptome... das ist ganz klar! Dennoch hab ich dann wieder Schiss dass das zu bleibenden Schäden geführt hat über all die Jahre hinweg.

Nichtsdestotrotz hab ich wiederrum auch Zustände wenn ich mal länger keinen Alkohol getrunken habe. Im moment bin ich auch dabei meinen Kaffeekonsum zu reduzieren. Davon trink ich nämlich auch viel zu viel wie mir aufgefallen ist (obwohl ich ihn so mag...)

Irgentwie macht mir die Benommenheit, anhaltende Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und dieser Schwankschwindel am meisten zu schaffen (wenn es sich denn äussert - es ist ja nicht permanent). Der Rest ist ja noch fast erträglich ":/

Ich wirke sicher total ängstlich aber das bin ich nur bezogen auf meine Gesundheut - das ist verflixt! Sonst lässt mich das meiste kalt und ich denk eher "dann ist es halt so" und weiter gehts ]:D Komisch wie man sich so gibt...

Medikamente nehm ich keine. Meine Hausärztin hat mir 2008 deswegen mal Seroxat verschrieben. Das war die Hölle. Ich glaube ich hatte jede 2te Nebenwirkung, Kopf in Watte, nachts shclaflos und tagsüber elend müde dass mir der Kopf auf die Tastatur fiel... ganz schlimm. Habs dann selbstwirkend radikal abgesetzt (auch ein Fehler, da war ich 1 Woche lang wie ein Zombie). Dann wieder eingenommen und langsam ausgeschlichen, das hat funktioniert.

Ich will auch nicht unbedingt etwas nehmen (müssen).

Mir persönlich kommts vor wie ein Dauerinfekt im Körper und der Körper wird Müde vom bekämpfen (macht sicherlich aber null Sinn weil gegen was? Blutbefunde waren immer negativ, und auto immun gegen sich selbst wäre da doch schon wesentlich mehr passiert oder?)

Fragen über Fragen....

PKradaTeOuMfel


Wenn du Herzrasen und Schwindel hast, kannst du dich davon ablenken und wird es dann besser? Also ich mein soviel besser, dass du irgendwann merkst, dass alles gut ist, obwohl du dann wieder daran denkst?

Hast du in einer solchen Situation mal in dich hineingefühlt und dich gefragt wie es dir gehen würde, wenn du jetzt wo du Herzrasen und Schwindel hast, einfach ruhig z. b. auf der Couch liegen würdest, oder an einem anderen Ort wärst, wo du dich grundsätzlich sicher und wohl fühlst? Das hab ich mich oft gefragt, wenn ich nervös wurde und mein Magen sich mal wieder meldete (wir wurde oft sehr übel vor Nervosität). Meist kam ich dann zu dem Schluss, dass ich mich zu Hause ganz normal und wohl fühlen würde, was mich immer wieder etwas beruhigte.

Warst du mal bei einem Endokrinologen mit deinen Symptomen? Könnte ja auch was Hormonelles sein, oder was an der Schilddrüse? Ich würd's zumindest da mal abklären lassen.

Beim HNO warst du meine ich, oder? Wegen dem Schwindel? Könnte ja auch vom Ohr kommen...

Ich würde an deiner Stelle auch versuchen alles auszuschließen, mich aber gleichzeitig auch mit dem Thema Panikstörung, oder Depressionen befassen. Es heißt ja nicht, dass das der Grund bei dir ist, aber vielleicht erkennst du dich irgendwo wieder. Wenn es psychisch ist, hilft letztendlich eh nur eine Therapie und Entspannung, Entspannung und nochmal Entspannung.. aber natürlich auch Konfrontation.

Medikamente habe ich auch nie genommen dagegen. Ich hab mal Opipramol versucht, ein angstlösendes Mittel. Ich bin rumgeschlichen wie ein Zombie und war nur noch müde. Ich reagiere allerdings oft etwas seltsam und stark auf Medikamente. Bei diversen Muskelrelaxans schlafen die Leute üblicherweise fast im Sitzen ein. Ich bin hellwach und kann danach nicht schlafen ;-)

Wäre aber vielleicht trotzdem mal einen Versuch wert, wenn du mal etwas stimmungsaufhellendes nehmen würdest, natürlich nach Rücksprache mit dem Arzt.

Was du von dir aus aber sicher recht bedenkenlos versuchen kannst (bedenkenlos bitte unter Vorbehalt, ich bin Laie und kein Arzt ;-) ) wäre Lasea (auf Lavendel-Basis) oder Johanniskraut. Da kann dich eine Apotheke sicher gut beraten.

Mit Autoimmunerkrankungen kenne ich mich im Detail überhaupt nicht aus. Aber da gibt es ja Diverse... Hast du dich da mal reingelesen und geschaut, ob da was passt?

Klar, es darf nicht in Hypochondrie ausarten wenn man alles mögliche googlet. Aber mich persönlich beruhigt es oft auch, wenn ich sehe, dass da was ganz und gar nicht zu mir und meinen Symptomen passt. Letztendlich beschäftigt man sich ja eh ständig damit und macht sich verrückt, da kann (!!) es auch mal ein Segen etwas nachzulesen und festzustellen, dass man das ganz sicher nicht hat ;-) Aber es bringt natürlich nichts sich dann in alles reinzusteigern und zu glauben, man hätte jetzt jede x-beliebige Krankheit über die man gerade liest. Aber den Eindruck machst du hier jetzt auch nicht ;-)

Wenn es um meine Gesundheit geht, bin ich auch ein Angsthase..

Der Zahnarzt hat mir letzte Woche beim Zahnsteinentfernen gesagt, dass ich am Backenzahn ne Plombe verloren hat. Rate mal, wer jetzt Zahnschmerzen hat... ;-D

A*ngs%tgegrner


Ja die Schilddrüsenwerte wurden auch bereits gecheckt..da hat auch nie ein Arzt gesagt: da wäre was...

Zum Endikrologen war ich deswegen nicht, aber der Internist hat das halt im Rahmen des grossen Blutbildes gemacht.

Ja wenn ich abgelengt bin, dann ists an sich wieder gut, von daher tippe ich auch mit Wahrscheinlichkeit auf Angststörung und Co. aber das kommt mir trotzdem spanisch vor. Ich denk halt immer es MUSS was körperliches sein, grad wenn das Nervensystem so ausschlägt.

Morgen flieg ich erstmal 2 Wochen in Urlaub, mal schaun wie das wird, wobei ich da auch schon etwas angespannt bin wobei mir das sonst nie was ausgemacht hat und ich war schon oft 10+ Stunden im Flieger. Ich hab halt bereits die blöde Vorstellung dass ich mich jetzt 2 Wochen rumschleppen muss im Ausland. %-|

Ansonsten gewh ich mal zum PSychater wenn ich zurück bin, so langsam aber sicher reichts mir.

PxradauTexufel


Ja die liebe Psyche kann einem schon ganz schön den Tag, die Wochen, die Monate und auch Jahre vermiesen... Und es ist unglaublich, was die Psyche alles im Körper auslösen kann. Ich kenne da von mir viele Symptome wie eben Übelkeit, Schwindel, Benommenheit, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Hyperventilieren, Herzrasen, Beklemmungen.... mehr fällt mir gerade nicht ein, aber das reicht ja auch schon.

Wenn ich mich ablenke, ging es mir danach auch immer besser. Ich musste dann immer etwas mit den Händen tun, also Lesen oder Fernsehen oder sowas brachte nichts, ich brauchte etwas Haptisches und ein wenig Bewegung war auch selten verkehrt. Also habe ich irgendwann einfach angefangen zu malen. Wenn die Panik kam, bin ich aufgestanden und erst ein wenig durch die Wohnung gelaufen, habe vielleicht was aufgeräumt (selten war ich sooo ordentlich ]:D ) und dann hab ich mein Malzeug rausgekramt und einfach losgelegt. Schön waren die Bilder selten, aber effektiv. Hab sie auch aufgehangen und neulich, nachdem für mich feststand, dass es mir endlich besser geht, habe ich sie feierlich auf dem Sperrmüll entsorgt ;-)

Ich wünsche dir einen schönen, entspannenden Urlaub. Versuch dich ein wenig zu entspannen und da wirst du schon Ablenkung haben. Der Ganz zu einem Therapeuten ist sicher eine gute Idee. Und hey.. man schafft es da auch wieder raus ;-) Kann lange dauern und erfordert viel Geduld und eine Therapie ist kein Spaziergang, aber mit dem richtigen Therapeuten wirst du bald feststellen, dass es dir hilft und es besser wird. Körperlich würde ich trotzdem natürlich am Ball bleiben, dich fit halten (tust du ja eh und deine Freundin ist da ja auch eine große Hilfe als Physiotherpeutin) etc.. Versuch mal deinen Säure-Basen Haushalt in Ordnung zu bringen. Wer viel Stress hat (und Angst ist Stress) verbraucht sehr viel Magnesium. Mir hat das Pulver von TriBalance super geholfen, meine Nerven wieder etwas runter zu kriegen. Es sind Citrate, die vom Körper gut verwertet werden können. Regelmässig eingenommen ging es mir damit schon echt besser.

Aber nun erhol dich erstmal im Urlaub, da kannst du bestimmt zur Ruhe kommen und abschalten. Ich flieg auch nicht gern und mach mir vorher immer nen riesen Kopf.. aber wenn ich einmal am Urlaubsort bin, sind die Sorgen schnell weg und ich kann runterkommen. Das wünsche ich dir auch! Gute Reise :)*

A0nghstgexgner


Danke - lieb von dir !

Die Symptome kenn ich auch alle, nur bin ich im moment wieder so hellhörig weil ich andauernd so ein gewissen Pieksen und einen schnellen stechenden Schmerz habe und die Arme mir so schwer vorkommen (abwechselnd). Das ist auch wieder nicht sehr hilfreich wenn man bedenkt dass das vielleicht degenerierend ist... da hab ich dann am meisten Panik vor (wie die meisten wohl .....) Blöd oder?

Magnesium und B Vit hab ich ja ;-)

Hoffe es wird jetzt etwas besser... ich werde berichten!

Bis bald!

P:radaT>eCufexl


So.... jetzt bist du im Urlaub und ich hoffe, du kannst dich erholen und entspannen :)_

Ich kenne das zu gut, man horcht extrem in sich hinein und macht sich total verrückt wenn irgendwas zu spüren ist, was man nicht gleich einordnen kann. Das Pieksen das du beschreibst wird sicher eine ganz harmlose Ursache im Bereich der Muskeln, oder Nerven haben denke ich. Bin natürlich kein Arzt, aber ich kenne das von mir.. Durch die Ängste und den dadurch entstandenen Stress war ich oft sehr, sehr angespannt und eben auch verspannt. Ich hatte auch die abstrusesten Symptome, nur weil ich verspannt war. Luftnot und Schwindel waren da manchmal noch harmlos, was aber die Ängste natürlich nicht besser macht, sondern noch fördert.

Und... das ganze Wochenende habe ich nicht an meine Zähne gedacht. Jetzt habe ich eben einen Termin bei meiner Ärztin gemacht (die ich zum Glück auch privat kenne, was es mir leichter macht) und prompt zwickt es wieder. Die Sprechstundenhilfe fragte, ob ich Schmerzen habe, was ich verneinte. Kaum lege ich auf, ziept es... Total bescheuert! Die Macht der Gedanken ist nicht zu unterschätzen ;-) Aber das ist sicher ein gutes Beispiel ;-)

Ich freue mich über einen kurzen Urlaubsbericht, wie es dir ergangen ist. Ich hoffe, du kannst abschalten!

LG / Prada ]:D

AUngsftghexgner


Hallo Prada :)

Bin zurueck aus dem Urlaub.. und ja ... es ist so lala. Es waren 2 tolle Wochen in Florida, 1850 km mit dem Auto zurueck gelegt und viel erlebt. Aber dennoch nicht ganz symptomfrei. Beim Hinflug immer wieder Pieksen in den Fingern an beiden Händen und 2-3 Tage lang Kribbeln des Mittel- / Ring- und kleinen Fingers an der linken Hand. Dafür war der Kopf schön frei und der Schwindel war auch fast ganz weg - zeigte sich dennoch ab und zu...

Danach gings immer wieder mal besser oder mal mit Panikattacken verbunden etwas schlechter aber die "kennt man ja schon" hihi.

Bloss seit Freitag nervt mich wieder ein trüber Kopf, Benommenheit, wie ein Brett vorm Kopf mit verschwommener Sicht. Aber, ich hab halt wieder gemerkt dass sich dies auch binnen weniger Zeit wieder komplett legen kann.

Das einzige was mit nun wieder Sorgen macht ist das Verhaspeln beim Reden. Mit kommts vor als ob ich zu schnell rede oder unüberlegt Worte von mir gebe. Zb wollte ich Nagel sagen, es kam aber eine blöde Nadel zum Vorschein? Oder ich verliere beim Sprechen den Faden etwas.. Das stimmt mich schon wieder ganz nachdenklich. Auch bei Worten mit S, ST und SCH oder so kommts mir vor als ob ich "hängen" bleibe oder mich dauernd irre. ":/ :(v Klar bin ich heute vom 10 Stunden Flug übermüdet und alles, aber ich denke ich kann das besser wegstecken da ich schon oft Langflüge durchgemacht habe und sowas nie vorher durch Aufregung oder unmittelbar nach dem Flug hatte. Vielleicht werd ich verrückt... oder ein epileptischer Stotterer... %:|

Am Mittwoch hab ich mal nen Termin beim Psychiater, da war ich noch nie, daher jetzt schon aufgeregt. Man kommt sich da ja etwas "bekloppt" vor...

Der Urlaub war aber super, da kann man nix sagen. :)^

A&ngs~tgegnexr


Ich bin seit Montag wieder im Büro und an sich gehts auch ganz gut. Nur dass ich ein nervliches dumpfes zittriges Gefühl am Kinn habe welches dann auch phasenweise wieder weggeht. Auch abends bin ich noch immer rastlos und innerlich unruhig un kann so schwer einschlafen.

Nun gut, hier mal meine ganze Symptomatik welche sich so angesammelt hat:

- Nächtliches starkes Schwitzen (gelegentlich)

- Hitzewallungen (Gesicht)

- Gangunsicherheit (Schwankschwindel, wie auf einem Boot, Gehen wie auf Eiern, weiche Knie…)

- Benommenheit, Watte im Kopf, Nebel, alles geht zu schnell

- Konzentrationsschwierigkeiten, Gefühlte Orientierungslosigkeit, Neben sich stehen

- Verschwommenes unscharfes Sehen (meist rechts vermehrt)

- Herzrasen, Herzklopfen, Herzstolpern

- Schwarzwerden vor Augen (sehr selten)

- Schluckstörungen

- Nervensystem wie elektrisiert, innerliche Unruhe

- Kribbeln in den Fingern (sporadisches Zittern)

- Muskelzuckungen

- Pieksen an verschiedenen Körperstellen (wie Nadelstiche)

- Sprachschwierigkeiten (Verhaspeln, falsche Wortwahl, gestörte Aussprache, stottern?!) (zumindest subjektive Wahrnehmung von mir selbst)

- Phasenweise Aphtenbildung im Mundraum

- Einschlafende Hände nachts

Ganz diffus und echt wie ein grosser Spuk im ganzen System. So als ob die Beschwerden wandern.

Heute hatte ich darauf hin auch zum aller ersten Mal einen Termin beim Psychiater.

Der meinte nach einem 15 minütigen Gespräch ebenso dass es sich um eine Angststörung handelt. An sich nichts neues, aber eine positive Erkenntnis irgentwie. Nun geht es darum das ganze mal anzugehn und sich aktiv drauf einzustellen und das ganze abzuarbeiten. Beim nächsten Gespräch gehts dann um die Angst selbst.

Mal schaun was so passiert :)_

ATngstMgegxner


Heut ist wieder einer dieser Tage...

Gestern war ich "zur Kontrolle" beim Kardilogoen. 24 Stunden Blutdruck alles ok. Blutanalyse gemacht , alles ok (inklusive Schilddrüse). Belastungstest auf dem Fahrrad, alles ok.

Gut gelaunt, und mit der Einstellung dass es also eine psychosomatische Angststörung ist bin ich heim und es ging mir dann auch besser. Ich bin dann mit meiner Freundin ins Restaurant zum Essen und von einem Moment auf den anderen überkam mich wieder so eine "Benommenheit". Es war als ob ein Wind durch den Kopf geht, von einer Sekunde auf die andere. Ich konnte mich kaum noch auf die Umgebung konzentrieren, lediglich auf das was ich grade tat ging noch. Mit mehreren Personen sprechen war mir irgentwie zu viel, Konzentration ade. Irgentwie ging mir wieder alles zu schnell, respektive ich bin zu langsam.

Daheim angekommen bin ich gleich ins Bett, und nach dem aufstehn immer noch so drauf. Ich merk das dann immer gleich. Fühle mich blass und müde, abgeschlagen. Lesen ist schon zu anstrengend und grossartig arbeiten ist jetzt auch wieder sehr schwer. Die Leichtigkeit fehlt total...

Oh man was kann das nun wieder sein ?! Grübel schon wieder und hab etwas Angst...

Migräne?

Epilepsie?

Es nervt total, und irgentwie kommen mir die "guten und gesunden" Phasen immer weniger vor.... das ist schrecklich! Dafür sind andere Symptome wieder abgeklungen seit einiger Zeit...

Die Frage ist doch auch, ob es bei mir zu 100% eine Angststörung ist, oder ob da nicht doch noch etwas Körperliches dabei ist, oder ob die Angststörung nicht vielleicht doch durch irgendwas Körperliches hervorgerufen oder verstärkt worden ist (zumindest teilweise).... %:|

:(v ???

FDionax85


Beim Hinflug immer wieder Pieksen in den Fingern an beiden Händen und 2-3 Tage lang Kribbeln des Mittel- / Ring- und kleinen Fingers an der linken Hand.

Verschwommenes unscharfes Sehen (meist rechts vermehrt)

Benommenheit, Watte im Kopf, Nebel, alles geht zu schnell

Also einige deiner Beschwerden klingen schon sehr nach HWS-Problemen. Ansonsten würde ich auch andere Mangelerscheinungen, Vitamin D zum Beispiel, ausschließen lassen.

Wie haben sich denn die erhöhten weißen Blutkörperchen in den weiteren Blutbildern entwickelt?

Ansonsten kann ich dir nur raten, mit dem Googeln aufzuhören. Du bist ohnehin schon Hypochonder und kommst aus dieser Angstspirale irgendwann nicht mehr heraus. Symptomen wie nächtliches Schwitzen oder Aphten im Mund solltest du nicht zu viel Aufmerksamkeit widmen. Jeder Mensch hat irgendwelche Symptome, kein Körper funktioniert 100% symptomlos.

Wünsche dir alles Gute :)*

S#chwReden*200x9


Ich hatte vor einigen Jahren ähnliche Symptome, mochte kaum noch vor die Tür gehen, um irgendwas zu unternehmen, weil ich wusste, dass es mir dann schlecht dabei gehen würde.

Habe mich immer mehr zurückgenommen und dann kamen noch Rückenschmerzen dazu, aber dieser widerliche Schwindel, veranlasste mich zu einer Neurologin zu gehen.

Diese verschrieb mir ein Antidepressivum und schickte mich zu einer Therapeutin. Nach gut 2-2,5 Jahren war der Spuk vorbei :)z

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