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Symptome seit 10 Jahren und ich suche noch immer die Ursache ...

AZngs\tgegnxer


Das mit der Rachenmandel hab ich mir auch schon zusammengereimt aber bin nicht überzeugt davon.

Es klackert / klickt ja auch beim Schluckakt vom Kehlkopf her.

Ich denke das geht schon in die Richtung Muskelverspannungen aber keiner kann das behandeln. Das mit dem Speichelfluss ist auch immer subjektiv und verändert je nach Tagessituaiton und was ich grad mache und ob ich gegessen hab oder nicht (klar...) Aber ich lös den Teufelskreis wohl auf einmal aus wenn ich einfach nur damit versuche "besser" zu schlucken...

Ich werd echt verrückt. Vorallem scheint das immer so zu sein dass keiner das kennt oder je hatte. Das liest man ja auch in anderen Forumsbeiträgen. Aber oft geht das dann wieder in Richtung "stiller Reflux" (was ich auch nicht gänzlich ausschliessen möchte aber auch nicht erwiesen bekomme)

":/

A!ngst"gegnxer


Jetzt war es Monate gut mit der Benommenheit...jetzt ist die auch wieder da. Seit gestern ... Benommen und leicht schwindelig. Urplötzlich einfach so. Leichte Spannungskopfschmerzen dazu... das Leben ist beschissen mit solchen Zuständen! Ich kann mich gar nicht konzentrieren und komme so zu nix.

Dazu noch die Schluckbeschwerden. War heute früh zum 3ten Mal bei meiner Physiotherapeutin welche sich dann auch der ganzen Halsmuskulatur zuwendet aber irgendwie bemerk ich bis jetzt noch keine Besserung. Es ist zum heulen. %-|

Das geht sicherlich nie wieder weg :°(

DUes.otlatxion


Versuch den Ist-Zustand zu akzeptieren, lieber Angstgegner. Du verspannst dich so immer mehr und mehr. Ein Teufelskreis - wie du weißt. Es tur mir wahrlich leid, wie es dir ergeht. Ich sitze auch in diesem Boot.

Versuch mal bewusst alles, wirklich alles locker zu lassen. Ich lege mich gern dazu ins Bett und höre Eckhart Tolles Hörbuch: [[https://m.youtube.com/watch?v=Kxs9ueCu7qA]]

Versuch es einfach mal. Was hast du zu verlieren.

A3ngJstge=gnexr


Ok gute idee. Kann ich ja mal machen. Aber das mit dem Schlucken macht mich verrückt. Es wird keinen Deut besser... dachte wenn man da die Muskeln bearbeitet dass es dann besser wird. Aber es ist nicht so. Heute spürt sich das Schlucken noch bedrohlicher und schlechter an als sonst. Aber es verändert sich dauernd. Manchmal ein "fetter" Kloss / dickes Hindernis mittig im unteren Hals, dann plötzlich nicht mehr so "dick" und weniger spürbar beim Schluckakt. Dann kommts mir vor als ob die Ohren zu gehn und ich gähnen muss/soll zum Druckausgleichen. Dann auf einmal klackt der Kehlkopf wieder, dann wiederrum nicht. Andauernd am "Kontrollschlucken" zum schaun wie es ist... Ich weiss einfach nicht weiter.

Ich befürchte halt dass meine Nerven kaputt sind und den/die Muskeln nicht mehr richtig kontrollieren / angesteuert werden... aber keiner kann mir das irgendwie erklären oder ausreden. Es fühlt sich nicht mehr so an wie früher :(

DLesolatxion


Das klingt mir aber fast nach einer CMD.

Hast du das bereits abgeklärt?

Und zum Thema Nerven:

Es gibt da solch Nervenleitgeschwindigkeitsmessungen beim Neurologen (allgem. Sensibilität der Nerven (SEP), Sehnerv/-bahnen (VEP), Hör- und Gleichgewichtssinn (AEP) und Nervenbahnen zu den Muskeln (MEP). Mach am Besten einen Termin beim Neurologen und sprich diese Tests an. Danach hast du Klarheit, ob mit deinen Nerven alles in Ordnung ist. Diese Tests sind auch wichtig, um MS, sowie ALS zu diagnostizieren.

D(eso0lCattioxn


...bzw. ausschließen zu lassen. :)z

Afng6sitgegnxer


Die Nervenleitgeschwindigkeitsmessungen kenn ich. Ich hatte im Januar ja anfänglich kribbelnde Finger mit Krampferscheinungen. Das hat sich aber fast gänzlich gelegt. Da hat der Neurologue mir bereits die NLG an beiden Händen gemessen - total unauffällig. Ich warte jetzt noch auf ein MRT der HWS.... ist erst für Anfang Juni angesetzt. *seufz*

Ich hoffe das wird endlich mal besser mit dem Hals. Kommt mir ja auch immer so vor als ob ich verschleimt bin hinter der Nase, resp der Schluckakt nicht so geht wie ich will (aber hauptsächlich beim Leerschlucken oder wenn ich ganz trockenes Zeug esse... da muss ich vermehrt nachschlucken...)

Meine Moral ist an sich viel besser als vor Monaten noch aber die Ungewissheit gepaart mit etwas Angst bleibt dann doch. :(v

Wenn es doch weggehn würde... ich würde mich nie mehr beklagen.

MuipnTixp


Du beschreibst das Bild eines Magnesiummangelsyndroms als hättest du von Prof. Fehlinger selbst abgeschrieben ;-)

Du nimmst zwar Magnesium, aber wahrscheinlich zu wenig.

Schau mal hier:

[[www.magnesiumhilfe.de]]

Leider dauert es auch viele Monate bis es besser wird... Die Benommenheit hat sich bei mir schon nach wenigen Wochen hochdosierter Einnahme etwas gebessert. Allerdings hab ich das selber nicht so gut bemerkt, mein Lebensgefährte hat den Unterschied besser wahrgenommen. Mit 250mg oder 400mg Magnesium war es auch nicht getan. Erst mit mind. 1000 mg gab es nach ein paar Wochen mal eine Besserung.

Bis alle Symptome abgklungen sind dauert es oft bis zu 2 Jahre.

Wenn du es genauer wissen willst kannst du Magnesium im Vollblut testen lassen. Bei mir konnte im Vollbluttest ein starker Mangel nachgewiesen werden trotz monatelanger hochdosierter Einnahme. Der Serumwert war unauffällig obwohl ich damals erst 2 Wochen lang 200 mg genommen habe. Ärzte die sich mit Magnesium auskennen wissen aber auch dass der Serumwert nicht viel aussagt.

Ich hatte bis auf die Panikattacken und Parästhesien die gleichen Symptome wie du. Jahrelang habe ich gelitten und Psychotherapie gemacht. Die Depression die ich hatte wurde besser aber die Benommenheit schlimmer. Gegen Ende der Therapie (die sehr lange war weil ich dauernd zu erschöpft war um Sozialkontakte zu pflegen) hat meine Therapeutin mich dann zum Arzt geschickt. Der hat natürlich nichts gefunden aber zum Glück bin ich auf genannte Seite gestoßen. Als ich wusste wonach geschaut werden muss habe ich einen Arzt gefunden der sich auskennt und mich diagnostizieren konnte. Jetzt geht es auch körperlich bergauf bei mir!

A)ngs$tgegxner


Nein sorry, Magnesiummangel ist es def. nicht.. Magnesium nehm ich regelmässig und ehrlich gesagt ist so ne Mangelerscheindung definitiv nicht bei mir der Fall... Genausowenig Eisen , Vit D oder sonstiges.

MKipnxip


Ich meine aber keinen Mangel der durch Fehlernährung bedingt ist.

In dem Link den ich dir gepostet habe geht es hauptsächlich um Leute die durch genetische Disposition zu viel Magnesium über die Niere verlieren oder nicht genug im Darm aufnehmen können.

So starke Symptome wie du sie schilderst können nicht durch schlechte Ernährung entstehen. Die können nur auftreten wenn der Bedarf stark erhöht ist.

Ich würde dir raten den Link zu lesen den ich gepostet habe. Mit den Informationen kannst du besser einschätzen ob du darunter fällst oder nicht. Es gibt Leute die jahrelang arbeitsunfähig waren weil sie viel mehr Magnesium brauchen als normale Menschen. Und der Serummagnesiumtest der in der ärtzlichen Praxis üblich ist sagt leider gar nichts aus.

Dass es bei mir genetisch ist hätte ich übrigens auch nie gedacht, da ich die einzige in meiner Familie bin die so starke Probleme hat.

Ich hab ja auch Magnesium genommen und mir ging es trotzdem mies. Erst als ich den richtigen Arzt gefunden habe der mir extrem hohe Mengen verschrieben hat wurde es nach einigen Wochen langsam besser.

TCi[ngtifaxx74


@ Mipnip:

Die hier schreiben, bei einer genetischen Veranlagung treten die Beschwerden dann meist bereits im Kindesalter auf:

[[https://www.netdoktor.de/laborwerte/magnesium/magnesiummangel/]]

Kannst du das bestätigen?

MTipnixp


Nein, meine Kindheit war völlig unauffällig. Erst mit über 20 habe ich angefangen zu denken irgendwas stimmt doch nicht mit mir.

Die Symptome werden meist auch über die Jahre schlimmer und verändern sich mit der Zeit, treten mal Monate verstärkt auf, dann wieder weniger, manche verschwinden, es kommen neue... Ob deine jetzige Supplementierung schon ausreicht um eine Verschlimmerung der Symptome aufzuhalten oder gar die Symptome leicht zu verbessern kann man ohne gründliche Untersuchung nicht sagen.

Die meisten Ärzte kennen nur die extreme Ausprägung des Gendefektes (das meinen sie vermutlich auch beim netdoktor). Da kann man bei Kindern auch einfach den Mangel im Serum messen. Bei leichter ausgeprägten Gendefekten ist der Serumwert oft normal, wobei aber trotzdem Magnesiumsupplemente in Höhe von 600-1200mg oder gar noch höher benötigt werden.

Auf der magnesiumhilfe.de Seite sind Infos zusammengetragen von Prof. Dr. Fehlinger und Dr. Liebscher. Prof. Fehlinger hatte nämlich eine Magnesiummangel-Tetanie Sprechstunde an der Berliner Charité und hat für seine Patienten die Selbsthilfeorganisation gegründet auf der die Webseite basiert. Da ist auch ein Erfahrungsbericht einer Frau dabei die jahrelang 600mg Magnesium genommen hat und trotzdem krank war weil sie halt noch mehr brauchte.

Ich würde dir empfehlen dir das mal anzuschauen. Wenn du magst kann ich dir eine Liste schicken mit Ärzten die sich damit auskennen. Diese Liste habe ich von der Gesellschaft für Magnesiumforschung erhalten. Auf deren Webseite finden sich unter anderem Studien und Fallberichte von Prof. Fehlinger und Dr. Liebscher.

Außerdem habe ich noch ein Buch von Prof. Holtmeier. Der war Prof. für Innere Medizin in Freiburg und später Dekan für Lebensmitteltechnologie, Ernährungswissenschaft und theoretische Medizin in Hohenheim in den 60ern und 70ern.

Das Ganze ist also durchaus schulmedizinisch gut belegt. Ich habe mich da sehr ausführlich mit beschäftigt weil ich auch kaum glauben konnte dass es das gibt aber kaum ein Arzt kennt...

Was du als nächstes tun kannst wäre den Magnesium-Serumwert bei deinem Hausarzt bestimmen zu lassen. Wenn der zu niedrig ist dann hast du mit hoher Wahrscheinlichkeit Magnesium-Verlustsyndrom. Ist der Serumwert normal dann kannst du es trotzdem haben. Dann hast du drei Möglichkeiten: Erstens einen der Ärzte kontaktieren die sich damit auskennen. Zweitens Magnesium im Vollblut testen lassen. Eventuell musst du das aber selbst zahlen. Ich kann dir nicht sagen was es kostet da ich zu einem Arzt bin der sich mit Magnesium auskennt und das über die KK abgerechnet hat.

Drittens auf eigene Faust ausprobieren. Allerdings habe ich natürlich meinen Arzt gefragt ob ich gefahrlos so hohe Dosen nehmen kann. Das solltest du dann natürlich auch tun.

Ich wünsche dir viel Glück! Ich bin ganz froh dass sich bei mir herausgestellt hat dass ich am Magnesium-Verlustsyndrom leide. Es lässt sich ziemlich leicht und nebenwirkungsarm behandeln.

A6ngst gegnxer


Also an sowas glaub ich überhaupt nicht, sorry.

Ich mach mir grad Gedanken in Richtung Nervus Vagus. Ich bin mir fast sicher dass meine Problematik seit dem ersten Besuch beim Osteopathen im Januar kamen / losgingen. Ich denke, beim Einrenken der HWS (+Atlas), gab es hier ein Problem mit dem Nervus Vagus. Dieser stimuliert auch den Speichelfluss, hat Einfluss auf den Schluckakt/Klossgefühl im Hals und kann zu übermässigem Schwitzen führen. Ich hoffe der ist nicht kaputt sondern nur eingeklemmt oder geringfügig gestört. Es wäre ein Wunder wenn die richtige HWS Behandlung dies jetzt alles einfach rückgängig machen könnte...

A-ngsCtgegnyer


War heute nochmal beim HNO... hat Ultraschall gemacht von der unteren rechten Halsseite, ist mit einem langen dünnen Stab bis runter in den Hals und hat mir mit einer flexiblen Kamera durch die Nase in den Rachen geschaut.

Wieder mal nix! Es ist zum verrückt werden. Hab vom HNO nun ein entzündungshemmendes Medikament sowie eine Überwiesung zum MRT erhalten aber dies ohne Überzeugung seinerseits.... Er schiebt das wieder in die psychosomatische Ecke.

Dabei hab ich nun seit Montag beim Schlucken brennende Schmerzen im unteren rechten Hals neben dem Kehlkopf +-. Da muss irgendwas mit dem Muskel nicht in Ordnung sein. Ist er ausgeleiert? Ist er überreizt vom Zwang der Schluckkontrolle? Und wieso dann nur rechts?

Hatte zusätzlich noch einen Termin beim Physio/Osteo heut früh. Der konnte auch genau erkennen dass an dem rechten Muskel etwas nicht stimmt und dass es wohl etwas (neuro)muskuläres sein müsse... Er konnte auch das brennende, kratzende, einengende Gefühl mehrmals reproduzieren welches definitiv von der unteren/mittleren rechten Halsseite herkommt.

Ich bin echt ratlos - und das seit Januar.

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