» »

Zwangsstörung, auf Atmung fixieren u.A.

Fpeli#x199@9 hat die Diskussion gestartet


Tach zusammen,

dieser Lange Text schreckt vielleicht ab, aber bitte lest ihn, es ist mir wirklich dringed:

Ich habe so einige Ängste und Zwangsstörungen, die meinen Alltag erschweren. Momentan steht bei mir im Vordergrund, dass ich mich ständig auf meine Atmung konzentriere und bewusst atme und den Gedanken an die Atmung nicht fallen lassen kann, selbst wenn ich mich ablenke (indem ich z.B. diesen Text hier schreibe). Meine Sorge dabei ist, dass ich dadurch "falsch" atme, also zu schnell zu langsam, zu tief, zu flach oder sonst irgendwie unregelmäßig. Ich habe mich (leider) schon im Internet über Atemstörungen informiert und einiges über die Folgen von Hyperventilation herausgefunden. Die Symptome sind u.A. Benommenheit, Konzentrationsschwäche und viele mehr. Da ich ein Hypochonder bin, bilde ich mir diese Symptome direkt ein, und habe trotzdem Angst, dass sie echt sind. (ich habe auch phasenweise dissoziative Wahrnehmungsverzerrungen, die aber laut Arzt nur psychisch bedingt sind und nicht körperlich bedingt sind) Desweiteren habe ich Angst vor Langzeitschäden, die bei Hyperventilation entstehen können wie z.B. Immunschwäche. Meine allergrößte Sorge ist, dass durch die Durchblutungsstörungen (Blutalkalose), die bei Hyperventilation nun mal entstehen, langsam mein Gehirn irreparabel geschädigt wird. Ich weiß, dass das eine unberechtigte Sorge ist aber sie ist nun mal da. (Mit irrationalen Sorgen kennt ihr euch wahrscheinlich aus, wenn ihr euch in diesem Forum herumtreibt ;-) )

Ich weiß echt nicht, wie ich diese allgegenwärtigen Ängste überwinden kann. Ich möchte auch gerne konkret wissen, ob meine Sorge bzgl Hirnschäden gerechtfertigt ist. (Genauer gesagt möchte ich hören, DASS SIE UNBERECHTIGT IST, was ich ja eigentlich auch weiß)

Ich hoffe auf baldige Antworten und bedanke mich auch schon einmal im Voraus :-)

LG Felix

Antworten
Fwlo(kaaaxti


Ich kenne sowas, dass sich bei mir auch auf einmal so ein Tick festsetzt und ich mir dann sage: Stell dir vor, du wirst das nu nicht mehr los...du meine Schei***!

Letztens hatte ich den Tick, immer drauf zu achten, wann man mit den Augen blinzelt. Das macht man ja auch zig mal in der Minute, um die Augen feucht zu halten...da wurde ich auch bekloppt, als ich den Beobachtungstick dahingehend hatte, weil man dann ja auch nicht mehr normal oft blinzelt, wenn man das nicht mehr unbewußt macht.

Auf einmal war es weg....aber dann kommt der nächste Tick. Ich kenne das auch...ist ätzend.

Fduonnyc[ocxo


Ich mache mir vorher schon X Gedanken, was sein könnte und steige mich manchmal in die Angst hinein, doch dann versuche ich mich abzulenken mit Dingen, die mir Freude machen, was manchmal ganz gut klappt, aber auch nicht immer! Außerdem habe ich seit etlichen Jahren einen Zählzwang, was ziemlich anstrengend sein kann! Es ist schwierig, jemanden zu helfen als außenstehende Person! Wie schon erwähnt, mache ich dann irgendwas, dass mir Spaß macht und wenn ich genügend abgelenkt bin, bessern sich die jeweiligen Situationen! Doch trotzdem muss ich mir über die kleinsten Kleinigkeiten einen Kopf machen, was andere sicherlich schon längst vergessen haben! Geht es Dir denn etwas besser, wenn Du Dich irgendwie ablenkst?

Fdelix1x999


Ja, Ablenkung tut gut. Ich mache viel Musik und vergesse darüber zeitweise meine Ängste. Nur hält dieser Effekt nur solange an, wie ich abgelenkt bin.

m0nef


Meine Sorge dabei ist, dass ich dadurch "falsch" atme, also zu schnell zu langsam, zu tief, zu flach oder sonst irgendwie unregelmäßig.

Das ist dann allerdings ein hausgemachtes Problem; erst durch die Fixierung atmest du evtl. falsch. Würdest du den Körper einfach machen lassen, weiß der schon, was er tut.

Ich habe mich (leider) schon im Internet über Atemstörungen informiert und einiges über die Folgen von Hyperventilation herausgefunden. Die Symptome sind u.A. Benommenheit, Konzentrationsschwäche und viele mehr.

Ja, so ist das dann. Aber das ist alles reversibel und schädigt nicht langfristig.

Meine allergrößte Sorge ist, dass durch die Durchblutungsstörungen (Blutalkalose), die bei Hyperventilation nun mal entstehen, langsam mein Gehirn irreparabel geschädigt wird.

Dann müsste jeder zweite Paniker irreparable Hirnschäden haben ;-)

Ja, Ablenkung tut gut. Ich mache viel Musik und vergesse darüber zeitweise meine Ängste. Nur hält dieser Effekt nur solange an, wie ich abgelenkt bin.

Wenn es langfristig weder so noch mit Selbstbeschäftigung funktioniert, ist es Zeit für eine Therapie.

F\unnycxoco


Ja und deswegen lenke ich mich sehr viel ab, natürlich klappt es nicht immer und vor allem dann nicht, wenn unangenehme Dinge anstehen wie so mancher Arztbesuch oder anderes, da mache ich mich tagelang vorher verrückt! Trotzdem versuche ich daran zu arbeiten und oft helfen mir auch Gespräche mit Angehörigen! Hast Du denn da eine Möglichkeit, darüber zu sprechen? Das befreit auch ab und zu...

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Krankheitsängste oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Psychologie


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH