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Bauchspeicheldrüsenkrebs

hallo! ich hab mich nun auch hier registriert, weil ich hoffe hier jemanden zu finden, der mir mit informationen helfen kann. meine mutter (jg 1954) ist schwer krank - sie hat (...)   >>>

Vvirusxs  am 24.10.05  21:22

05.02.10  11:03

@ mina19

Das Beispiel deines daddy zeigt, das jeder Fall anders ist und ich hoffe für dich, dass ihr beide noch lange zusammen sein könnt!

@ Bechti59

Es ist genau - wie du schreibst - die eigene Hilflosigkeit, die einem so zu schaffen macht. Ich denke auch an dich und wünsche dir viel Kraft und ich hoffe, dass deine Frau keine Schmerzen leiden muss.

Der Fall meines Paten hat sich nun unerwartet gewendet. Letzten Mittwoch wurde eine Biopsie durch die Leber hindurch vom Tumor an der Bauchspeicheldrüse gemacht. Wenige Stunden später eröffnete ihm der Arzt, dass er zu den 20 Prozent gehören würde, deren BSDK behandelt werden könne und er werde mit Chemo und Medikamenten noch eine normale Lebenserwartung haben (er ist jetzt 83). Die Biopsie wurde genau deswegen gemacht, damit erstens die Behandlung darauf abgestimmt werden kann und er auch weiss, woran er ist. Ich weiss allerdings nicht, weshalb die Ärzte von 80 Prozent unheilbaren BSDK und 20 Prozent "heilbaren" BDSK sprechen. Und wie das bei älteren Leuten so ist, sie fragen beim Arzt kaum nach. Ich habe über diese Unterscheidung im Internet auch nichts gefunden. Nun, wir alle können es kaum glauben, dass wieder Hoffnung besteht. Wir alle, auch mein Pate, haben mit einem sehr schnellen Sterben gerechnet. Ich bin mir aber bewusst, dass Hoffnung und Leid sehr nahe beieinander liegen und ich hoffe mal einfach, dass die Chemo auch richtig anschlägt.

H1akxi

05.02.10  19:24

@ Bechti59

deine hilflosigkeit kann ich gut nachvollziehen,hatte sie dem öfteren mit meinem vater..ich wünsche dir ganz viel kraft diese schwierige zeit zu überstehen..

m4inxa19

05.02.10  19:36

@ Haki

ach das mit deinem paten das freut mich so für dich..das ist ja mal eine gute nachricht.setz deine hoffnung erst einmal in die chemo.ich hatte am anfang meines vaters erkrankung sehr schlechte nachrichten von den ärzten gekriegt,und alles was ich darüber gelesen habe hat meine letzte hoffnung ebenfalls zunichte gemacht.aber als er dann mit der chemo angefangen hat ging es so bergauf,das es für mich schon ein ein wunder grenzt,vor allem das er immer noch einen guten appetit hatte.die ganzen untersuchungen waren alle ok gewesen,aufjedenfall hat er nicht weiter gestreut.in zwei wochen hat seine nächsten termin zur untersuchung sono und CT.habe angst davor das es dieses mal nicht so gute nachrichten werden.doch ich gebe nicht auf:(was für eine chemo bekommt dein pate??lieber gruss..

m"i1na1x9

06.02.10  22:15

Da sind ja gute und schlimme Nachrichten so dicht beieinander, Berchti, das tut mir so Leid...

Haki, das sind gute Nachrichten, ich kenne diese Unterscheidung auch nicht, aber vielleicht sollte man ausnahmsweise einfach den Ärzten vertrauen.

Ich wünsche all euren Angehörigen alles Gute und euch viel Kraft und Stärke :)*.

Mhirsanmxir

07.02.10  19:50

Danke für Eure Worte,aber es folgt eine schlimme Nachricht, meine Frau hat es nicht geschafft und heut früh ihre Augen für immer geschlossen.Ich war die ganze Nacht an ihrer Seite und sie ist ganz ruhig ,friedlich ond ohne Schmerzen eingeschlafen, Sie brauchte sich nicht zu quälen. Der Trauer ist nun bei mir umso größer, da ich sie jetzt nicht mehr an meiner Seite hag und ein geliebter Mensch von mir gegangen ist :°( :)- :)*

Bcechxti59

07.02.10  20:41

Oh, das tut mir Leid :°(, aber wenigstens warst du bei ihr, und sie hatte es nicht so schwer...

Wie alt war sie denn? Habt ihr Kinder?

Ich wünsche dir viel Kraft und Zuversicht vor allem für die kommenden schweren Tage. :)-

MAirsanxmir

07.02.10  20:42

@ Bechti59

das tut mir ja soooooo unendlich leid für dich:(:°( mensch warum ging das aufeinmal so schnell?ich kann deine trauer gut nachvollziehen..wünsche dir ganz viel kraft und mut diese zeit der einsamkeit zu überstehen..denk daran das sie von ihren qualen erlöst ist und das sie jetzt an einem viel besseren ort ist als auf dieser welt.für uns angehörigen ist das schwer zu akzeptieren,und wir alle möchten sie nicht loslassen.wer will das schon!ich fühle mit dir mit..

drück dich..

Menschenleben sind wie Blätter die von Bäumen fallen,all unsere liebe vermag es nicht zu verhindern.. :°(

miinga1x9

07.02.10  21:43

Ich habe einen Spruch für dich, der mich immer getröstet hat:

Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,

wird es dir sein, als lachten alle Sterne,

weil ich auf einem von ihnen wohne,

weil ich auf einem von ihnen lache.

Du allein wirst Sterne haben,

die lachen können.

Und wenn du dich getröstet hast (man tröstet sich immer),

wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.

Du wirst immer mein Freund sein.

Du wirst Lust haben, mit mir zu lachen....

(Antoine de Saint Exupéry, Der kleine Prinz)

MDirsadnmxir

08.02.10  05:22

Danke Mirsanmir. Sie war erst 61 und gerad in der Ruhephase der Altersteilzeit und Ich wollte im Juni in Rente gehen. Wir hatten uns für unsern gemeinsamen Lebensabend noch viel vorgenommen , doch wie immer kommt alles ganz anders . Ich muss jetzt für mich das Beste draus machen und das wird sehr schwer. :°( :°( :)* :)*

Bpechtix59

10.02.10  14:24

Softe Drinks mit harten Folgen

Limo- und Cola-Trinker erkranken häufiger an Bauchspeicheldrüsenkrebs als andere. Experten sind sich darin einig – auch wenn die Studie dazu Schwachstellen hat.

Weiter ...

www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-02/softdrinks-krebs-studie

P/f2alz9adlexr

16.02.10  18:27

@ Bechti 59

Es tut mir so leid, dass deine Frau schon so früh gestorben ist. Schön, dass sie ohne Schmerzen gehen durfte! Für sie ist das Leiden zu Ende, während für die die Zeit der Trauer beginnt. Ich wünsche dir dazu viel Kraft und hoffe, dass dir deine Frau in Gedanken dabei hilft. Ich denke fest an dich.

Das mit der Chemo für meinen Paten habe ich falsch verstanden. Der Tumor soll jetzt mit radioaktiven Stäbchen zerstört werden, damit er nicht mehr streuen kann. Das wird aber in der Deutschschweiz nur in Basel gemacht. Allerdings ging es ihm in den letzten Tage so schlecht wie noch nie. Obwohl er immer stärkere Medikamente nehmen muss, ist ihm dauernd übel und er liegt einfach nur da. Heute hatte er einen Termin in einem Spital, wo man mit einer speziellen Flüssigkeit herausfinden will, wo was durchgeht. Das soll der Vorbereitung für die Operation dienen. Mir geht das alles viel zu langsam! und ich frage mich, ob die alten Leute bei den Ärzten auch genügend Druck machen. Ich stelle mir vor, dass man beim Arzt mit dieser Diagnose so stark durcheinander ist, dass man nur Bruchstücke aufschnappt und dann alles durcheinander bringt. Das Tragische ist ja, wie man auch in diesem Thread sieht, dass so viele Leute betroffen sind und für jeden ist es ein totaler Schlag, während es leider für die Ärzte einfach normaler Alltag ist.

H(akxi

16.02.10  19:33

Der Tumor soll jetzt mit radioaktiven Stäbchen zerstört werden, damit er nicht mehr streuen kann.

Daß das der Zweck der Therapie sein soll, halte ich für unwahrscheinlich. Wenn der Krebs erstmal gestreut hat, macht man das ja mit einer Bestrahlung des Primärtumors nicht rückgängig. Es ist wahrscheinlicher, daß die Bradytherapie den Tumor etwas schrumpfen soll, um Drucksymptome zu bessern oder aufzuhalten. Die Dringlichkeit hängt dann davon ab, wie groß der Tumor ist und worauf er drückt.

Insgesamt sollte man sich speziell bei Bauchspeicheldrüsenkrebs immer wieder fragen, was mit den vorgeschlagenen Therapien erreicht werden soll und ob die Belastung, die sie meist darstellen, den angestrebten Effekt wert sind und wie wahrscheinlich es ist, daß dieser Effekt erreicht wird.

Ist ein Palliativmediziner an der Therapieplanung beteiligt?

a}gnexs

16.02.10  21:31

also ich weiss nicht was ich dazu sagen soll..ob ihm das alles bringt was die ärzte vorhaben.ich glaube das einzigste was ihm jetzt sofort hilft ist die chemotherapie!das ältere menschen sich nicht genügend bei den ärzten erkundigen,das kenn ich nur zu gut.so geht es mir ständig mit meinem vater,ich muss alles für ihn detailiert den arzt befragen weil er einfach angst hat was der arzt dann sagt.

lieber haki ich glaube das dein pate sofort mit der chemo starten muss,nur dann wird sich der tumor zurückbilden können,und dann wird er nicht mehr an den anderen organen drücken können die ihm schmerzen verursachen.die chemo mit gemcitabin ist eigentlich gut verträglich.

versteh ich nicht warum die ärzte nicht so schnell wie möglich damit beginnen,schliesslich handelt sich hier um einen bösartigsten tumor den es gibt.

ich denk an an euch..

moinax19

17.02.10  09:25

Danke für Euren Input. Das Schwierige dabei ist, dass ich als Patenkind ja nicht einfach kommen und sagen kann, mach eine Chemo, wenn die Ärzte anderer Meinung sind. Es sind da ja auch seine Partnerin und zwei Kinder da, die eingreifen könnten. Aus meiner Sicht will ich vermeiden, dass ich ihn und seine unmittelbaren Angehörigen weiter verunsichere. Wenn sie mich jeweils über die neueste Entwicklung informieren, stelle ich einfach Fragen und hoffe, sie damit zu zwingen, beim nächsten Termin genauer nachzufragen.

Gemäss Ärzten ist es so, dass mein Pate zu dem Fünftel von Bauchspeicheldrüsenkrebspatienten (langes Wort...) zu gehören scheint, bei denen dieser Krebs nicht unmittelbar tödlich ist. Man will den Tumor so von innen zerstören, dass er nicht mehr streuen kann. So wie ich es verstanden habe, richten die schon gestreuten Krebszellen in den anderen Organen keine zusätzlichen Zerstörungen mehr an, d.h. dass diese als "gutartige" Zellen nicht von sich aus andere angreifen. Deshalb betrachtet man eine Chemo wohl nicht als notwendig. Oder vielleicht sagen sich die Ärzte auch, dass sich eine Chemo in diesem Alter nicht mehr aufdrängt. Wie schon erwähnt, will man mit der zur Zeit laufenden, zweitägigen Untersuchung feststellen, ob sich die Zerstörung des Tumors überhaupt wie geplant bewerkstelligen lässt.

HZaki

17.02.10  16:27

Hallo,

ich möchte nur kurz Stellung nehmen, zu all den Berichten und Beiträgen, welche hier so eingehen. Ich beschäftige mich seit mittlerweile 6 Jahren mit der Erkrankung "Krebs", da mein Vater auch an dieser Krankheit gestorben ist. Ich habe mich intensiv in die Schulmedizinischen und Naturheilkundlichen Möglichkeiten eingelesen. Das traurige an der Sache ist, dass im Bereich Krebsforschung nichts passiert ist, und wir immer noch da sind, wie vor knapp 20 Jahren. Die Diagnose ist besser und schneller, aber die Behandlung anfürsich ist nicht wirklich fortgeschritten.

Das Problem an allem ist es, dass man die Ursache für die Erkrankung nicht wirklich erforscht, bzw. preisgeben will. Jeder Arzt, Onkologe, Heilpraktiker usw, sprechen über eine Behandlungsmöglichkeit, aber nicht von der Entstehung. Warum gerade dieser Mensch, warum genau dort, und warum diese Krankheit? Jeder tappt im Dunkeln, und keiner weiss eigentlich, was wirklich los ist. Das ist erschreckend, zumal ich selber mind. 10 Onkologen persönlich kenn, und auch diese nicht danach schauen. Selbst die geben offen und frei zu, dass Ihnen die Hände gebunden sind, und keine anderweitige Möglickeit sehen, wie Chemo, Bestrahlung und OP. 9 von 10 geben offen und ehrlich zu, mit Ihren Behandlungen nicht zufrieden zu sein, aber Sie müssen mehr oder weniger diesen Weg gehen, da Sie von "oben" gesteuert werden.

Es gibt zahlreiche Aspekte, die zu einer Entstehung beitragen, ebenso gibt es 100 te von Behandlungsmöglichkeiten, welchen soll man da nehmen? Jeder sagt was anderes, und man wird unsicher bzw. verunsichert. Es wird auch definitiv mit der Angst gespielt, und man steht indirekt unter Druck das zu machen, was der Arzt sagt.

Ich wollte Euch nur mal veranschaulichen, auch mal den Grund zu erforschen. Dabei gibt es mehrere Ansätze, und es gibt auch fantastische Möglichkeiten die Krankheit zu bekämpfen, dazu muss man aber die Ursache wissen und noch vieles mehr. :)^

pMeterx34

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