Navigation am Ende der Seite
hallo! ich hab mich nun auch hier registriert, weil ich hoffe hier jemanden zu finden, der mir mit informationen helfen kann. meine mutter (jg 1954) ist schwer krank - sie hat (...) >>>
Vnirusxs am 24.10.05 21:22
17.02.10 16:59
wie hilft Dein Beitrag jetzt dem Paten von Haki?
ich glaube das dein pate sofort mit der chemo starten muss
Wenn Du Studien dazu gemacht hast, wie man am besten seltene Bauchspeicheldruesenkrebse in dieser Altersstufe behandelt, und zu neuen Erkenntnissen gekommen bist, solltest Du sie anderen Medizinern nicht vorenthalten, sondern sie publizieren.
17.02.10 17:21
Das mein Beitrag Haki nicht wiklich hilft in dem Moment ist mir schon bewusst.
Den Medizinern nicht vorenthalten? Nunja, man muss hier eins sehen. Die Mediziner haben eben Ihre Behandlungsmöglichkeiten, und auch eben diesen sog. "Scheuklappenblick", und müssen bzw. sollten diesen Weg gehen, welche Ihnen "vorgeschrieben" ist. Fragt mal einen Onkologen ob er selber eine Chemo machen würde, bei sich selber, oder aber einem in seiner Familie? Wenn er ehrlich ist, und ich meine wirklich ehrlich, dann wird er es meist verneinen, und er kennt die Gründe genau, wenn er aber sagt: Ja klar würde ich das, dann muss man genau hinschauen, ober nicht rot dabei wird. Ich habe es desöfteren getan (einen gefragt), und die Antworten waren eindeutig.
das Resumeé ist: ein mediziner kann (darf) andersweitige keine Behandlungen machen. Das sind Fakten, die nicht ich erfunden habe, sondern auf Tatsachen beruhen.
Das mit der Publikation gestaltet sich ernorm schwierig, da man sich auf einem sehr dünnen Eis bewegt, und die Krankenkassen diese nicht übernehmen etc.
Man kann es so sagen: Es gibt seit ungefähr 20 Jahren Methoden, Fahrzeuge mit anderweitigen Energien zu bewegen, wie mit Erdöl usw. aber dieses ist eben noch unter Dach und Fach, da noch genug da ist, und man es gewinnbringend verkaufen kann. Ähnlich ist es auch bei Krebs, es gibt auch von den schulmedizinischen Bereichen (bzw. von Pharmaunternehmen anderweitige Möglichkeiten, die aber nicht gewinnbringend wären, es hört sich jetzt krass an, leider ist das aber die reine Realität, denn es geht ums Profit, ohne jegliches Gewissen.
17.02.10 17:42
Fragt mal einen Onkologen ob er selber eine Chemo machen würde, bei sich selber, oder aber einem in seiner Familie?
Weisst Du, wie Therapieempfehlungen in der Onkologie zustande kommen? Du scheinst seltsame Onkologen zu kennen.
Ähnlich ist es auch bei Krebs, es gibt auch von den schulmedizinischen Bereichen (bzw. von Pharmaunternehmen anderweitige Möglichkeiten, die aber nicht gewinnbringend wären, es hört sich jetzt krass an, leider ist das aber die reine Realität, denn es geht ums Profit, ohne jegliches Gewissen.
In "meinem" Gesundheitswesen geht es nicht um Profit. Deshalb arbeite ich hier.
Wenn Du von bewiesenermassen erfolgreichen Krebstherapien weisst, warum publizierst Du sie dann nicht?
18.02.10 01:11
ein ganz tolles forum, weil es nur auf krebs "spezialisiert" ist, ist www.krebs-kompass.org
Da schreiben Angehöriger, Betroffen, über alles von Entdeckung, über Behandlung...registier dich dam ich bin da selber wegen meiner mama, es hilft mir so sehr!
18.02.10 02:27
www.krebsforum-lazarus.ch/forum/showpost.php?p=4349&postcount=1
vielleicht eine anregung das unmögliche möglich zu machen........viel glück
27.02.10 16:53
Mir wird aus deinen Worten nicht ganz klar, WESHALB du der Meinung bist, punkto Behandlung habe sich in den letzten 20 Jahren nichts getan. Du schreibst, dass die Diagnosemöglichkeiten verbessert wurden. Davon bin ich auch überzeugt, aber ich glaube - auch wenn ich darüber nicht so viel gelesen habe wie du - dass verbesserte Diagnosemöglichkeiten die Basis für bessere Therapien bilden. Eine durchschnittliche Chemo ist heute sicher nicht mehr einer solchen vor 20 Jahren gleichzusetzen.
Bei meinem Paten wurde ein SPECT de.wikipedia.org/wiki/Single-Photon-Emissionscomputertomographie durchgeführt. Damit konnte man feststellen, dass auch stark radioaktive Teile (ich kenne da keinen besseren Ausdruck und mein Pate weiss auch (noch) nicht genau, wie das gemacht wird, ihren Weg selbständig in den Tumor finden und den von innen bestrahlen und damit zur Schrumpfung bringen. Diese Teile sollen erkennen, welche Zellen zuviel eines bestimmten Stoffes haben und dann diese gezielt angreifen. Er ist nun in diesem einzigen Spital der Schweiz, die diese Behandlungsmethode durchführen kann, angemeldet und wartet sehnsüchtig auf den Termin.
Es ist traurig - während wir nun unsere ganze Hoffnung in diese Behandlung setzen, müssen andere einen Partner oder Angehörige beklagen! Was mir aber enorm in der Verarbeitung hilft, sind die vielen Beiträge und Erfahrungen hier. Mein Pate weiss aber nichts davon und ich werde es ihm auch nicht sagen. Er soll sich nicht verunsichern lassen. Ich bin überzeugt, dass Hoffnung und Zuversicht ein Ergebnis verbessern können.
03.03.10 17:50
hallo kann mir jemand helfen
war gestern mit meinem daddy zur untersuchung.herausgekommen ist das er viel wasser im bauchraum und beide lungenflügel hat.kann mir jemand bitte sagen was das jetzt zu bedeuten hat
oder kann es wieder zurückgehen??
ich bitte um eine antwort

03.03.10 18:54
Es tut mir leid, helfen kann ich nicht. Meine einzige Empfehlung lautet, dass du mit dem Arzt deines Vaters sprichst. Nur er kann wissen, was Sache ist. Falls es dir zu lange bis zur nächsten Untersuchung dauert, kannst du vielleicht auch den Arzt anrufen und ihn bitten, dir nähere Auskunft zu geben.
03.03.10 20:03
danke haki
ja ich weiss,habe schon heute mit seinem chemo arzt gesprochen.er sah das ganze kritisch an,so als ob es keine chance mehr gibt.ich weiss das wir dieses mist vieh vom krebs nicht vollständig auslöschen können,aber die CT untersuchung hat ergeben das im körper keine metastasen und der tumor selber sehr,sehr klein.aber der ganze bauch ist voller wasser und die lunge ebenfalls.deswegen dieses vollegefühl im bauch,der arme kann kaum was essen!:(seine leber ist anscheinend beschädigt,jetzt muss die chemo abgebrochen werden.meine grösste angst ist das er eine leberzirrhose bekommen hat,soweit ich mich infomiert habe im net das das wasser ein schlechtes zeichen ist und das das meinstens im endstadium des pankreas karcinom auftritt.ich frage mich jetzt bloss wie das sein kann wenn der tumor nirgens gestreut hatt
?habe solche angst das es bald zu ende geht 
03.03.10 20:16
mina ich geb dir einen link, ich glaube du bist in diesem forum besser aufgehoben, es hilft dir bei fragen und sorgen ...
25.03.10 01:33
hallo und guten morgen,
vor 3 wochen hat auch meine mam (79) die diagnose BSDK bekommen. anfang november, als sie das erste mal ins KH kam wegen einer gelbsucht, haben ihr die ärzte einen stent gesetzt, wegen einer "verengung" im gallengang. damals wurde ein verklebter stein vermutet. es dauerte knapp 3 wochen, dann mußten wir wieder ins KH. dort wurde festgestellt, daß der stent sich gelöst hatte. also neuer stent rein, nächster versuch, die verengung bzw den stein zu entfernen, was aber nicht gelang. weihnachten und silvester kamen wir mehr schlecht als recht über die runden. ständiges magendrücken und übelkeit plagten sie. also der dritte anlauf ins KH und einen termin beim chefarzt, dem ich sagte, daß ich komplett das vertrauen in diese klinik verloren habe und ich die verlegung in eine andere klinik fordere. ich muß dazu sagen, daß wir nur ein kleines KH haben, das nicht über alle untersuchungs- bzw behandlungsmöglichkeiten verfügt. also wurde meine mam in eine klinik überführt, die den angeblichen gallengangstein mit einem laser zertrümmern sollte. am nächsten tag dann die angst machende botschaft, daß es kein stein ist, sondern ein tumor und es wurden gewebeproben entnommen. zwei tage später die gewißheit, daß der tumor bösartig ist. es folgte eine untersuchung nach der anderen schließlich die enddiagnose pankreaskopfkarzinom. in mittleidenschaft gezogen ebenfalls der gallengang, metastasen in der lunge und der tumor hat auch die große vene befallen, so daß diese vene vom tumor zusammengedrückt wird. meine mama ist so tapfer und es tut so unendlich weh sie anzusehen und zu wissen, daß sie nicht mehr lange leben darf. sie war eine so kräftige, vitale, lebensfrohe frau. nie war sie krank oder hat geschwächelt. eines tages sagte sie nur, sie habe keine kraft mehr, um längere spaziergänge mit dem hund zu machen und ein paar tage später mußte sie in die klinik.
jetzt ist sie nur noch ein häufchen elend, hat sehr viel abgenommen, schläft sehr viel und ißt an manchen tagen weniger als ein vögelein.
trotdem kämpft sie und sagt:das wird schon wieder, so schnell gebe ich nicht auf. und ich sitze da, bin verzweifelt und könnte schreien, weil ich ihr nicht helfen kann.
25.03.10 02:44
hallo sumatra,
es tut mir leid für euch 
du bist verzweifelt und könntest schreien weil du nicht helfen kannst, oh wie gut ich das kenne, mein mann starb an diesem krebe vor 1 1/2 jahren......er war auch immer gesund und stark, dann kamen die schmerzen und die diagnose - 4 monate später war er tod
und ich habe zusehen müssen wie schnell ein mensch zugrunde gehen kann, in worte kann man das sowieso nicht fassen 
ich kann dir nur raten nimm dir viel zeit für deine mutter, rede mit ihr über gott und die welt....jetzt hast du noch zeit dazu......ich wünsche dir viel kraft für die kommende zeit 
25.03.10 22:08
dank dir für deine lieben worte sunshiney und mein herzliches beileid,
seit mama wieder zu hause ist, sind wir sehr oft zusammen. komisch eigentlich, denn das war die vielen jahre vorher nicht so.
sie kam immer nur in meine wohnung, wenn ich nicht da war und hat geputzt oder aufgeräumt. ich war ihr immer nicht "reinlich" genug und wir haben deswegen oft gestritten.
jetzt sitzen wir mindestens 3x am tag für 1-2 stunden friedlich beim essen zusammen und sie erzählt geschichten, die ich schon 1000 mal gehört habe und ich frag mich, wie oft es noch sein wird.
was mich so sehr erschreckt ist, daß ich immer wieder lese, wie schnell die menschen nach der diagnose sterben. es ist auch so, daß sich die lage stündlich ändert. heute morgen hatte sie richtig appetit und heute abend wurde ihr nach ein wenig nudelsuppe schon übel. war das bei deinem mann genauso?
26.03.10 11:59
ja sumatra war bei meinem mann auch so, das schlimme daran man beobachtet die ganze zeit was als nächstes passiert.......mir tut jeder leid der das mit ansehen muss, vielleicht suchst du dir psychologische unterstützung, jedes grössere krankenhaus hat auch einen pschologen für krebskranke angehörige, ich selbst bin nicht hingegangen.....heute bereue ich es da ich es vielleicht mit hilfe besser verarbeiten hätte können, jedenfalls wünsche ich dir viel kraft, du kannst sie gebrauchen 
26.03.10 20:19
hallo sumatra :)
tut mir sehr leid für deine mum :(
aber es muss nicht heissen das es schnell gehen wird,meinem dad hatten sie höchstens drei monate gegeben,das war letztes jahr im juli.und er kämpft tapfer weiter.
zu der appetitlosigkeit deiner mum,kannst du es mit dronabinol tropfen versuchen,vorsicht sind sehr teuer,aber die krankenkasse zahlt sie in schlimmen fällen.mein vater hat sie am anfang seiner erkrankung auch genommen,und das war das einzige was geholfen hat.heute braucht er sie nicht mehr,gott sei dank..
kriegt denn deine mum keine chemo??
vielleicht wird es ihr durch die chemo besser gehen,vorallem wegen den schmerzen.auch können sich die metas und der primärtumor zurückziehen..hör nicht auf die prognosen von den ärzten..
wünsche dir ganz viel kraft für die kommende zeit
drück dich :)
Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Krebs oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:
Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe
Startseite | Apotheke | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz © med1 Online Service GmbH