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06.12.05 20:56
Hallo, weiß jemand wie hoch Tumormarker im Blut sein dürfen?
Wäre froh über jede Antwort.
Wer von Euch hat Krebs und dann seinen Tumormarker bestimmen lassen....und..sagt der immer alles aus??
Schreibt mir Eure Erfahrung.
Gülcan
06.12.05 22:56
1. Die Referenzwerte für verschiedene Tumormarker sind verschieden.
2. Tumormarker sind nicht unbedingt spezifisch für den jeweiligen Krebs, können also auch bei gutartigen Erkrankungen erhöht sein.
3. Tumormarker werden sinnvoll zur Überwachung bei bestehender Diagnose eines Krebses verwendet, nicht um einen Tumor zu finden.
07.08.06 11:34
wo sind tumormarker nachweisbar
muss man ein spezielles blutbild machen?? oder reicht das grosse blutbild aus 
07.08.06 19:50
Das große Blutbild reicht für die meisten Krebsarten nicht aus!
Wie Agnes schon sagte, werden die Tumormarker häufig bei bestehender Diagnose verwendet um den Theraphieverlauf zu überwachen.
ich gebe dir mal ein Beispiel für einen Tumormarker:
Ich z.B. habe Schilddrüsenkrebs und keine Schilddrüse mehr, die Schilddrüsenzellen bzw. die -krebszellen produzieren ein Eiweiß, dass man durch Blutuntersuchung finden kann. Da ich keine Schilddrüse mehr habe, dürfte man, wenn kein Krebs mehr da ist,nichts mehr im Blut finden. tut man dieses doch, so weiß man, dass irgendwo noch etwas ist. Für eine Diagnose ist es sinnlos, da die Schilddrüse bei jedem Menschen, wenn auch in Nuancen, unterschiedlich groß ist und die Zellen unterschiedlich produktiv sind,ist der Wert jeweils anders und eignet sich also im Vorraus nicht um eine Krebsdiagnose zu stellen.
Damit man aber weiß worauf du eigentlich hinaus willst, solltest du das vielleicht mal schreiben.
Liebe Grüße!
Loreley
08.08.06 10:27
oje das tut mir leid ich hoffe du bist auf dem weg der besserung? kann man zum arzt gehen und so einen test fordern auf tumormaker?lg
08.08.06 15:57
Also wenn du mich meinst, ich habe hoffentlich das Schlimmste überstanden! (Schilddrüsenkrebs ist außerordentlich gut heilbar!) Der Test wird bei mir in der Therapie und der Nachsorge gemacht d.h. mind. alle drei Monate. Aber wie gesagt, im Vorraus sind Tumormarker eigentlich unbrauchbar und werden auch nicht Tumormarker genannt.
LG
08.08.06 17:45
eignen sich nur zur Verlaufskontrolle, und selbst das nicht zuverlässig!
Mein Mann hatte ein Malignes Melanom, und bei jeder Nachsorge wird der S100 kontrolliert. Grenzwert: 0,1. Irgendwann war der Wert bei 0,4, also vierfacher Grenzwert! Eigentlich ein deutlicher Hinweis auf Tumorwachstum. Bei einer PET wurde aber nichts gefunden. Also Kontrolle 6 Wochen später. Ergebnis: Der Marker war unter 0,04, dh nun fast nicht mehr nachweisbar und ist es seitdem auch geblieben. Fazit: Man sollte sich von Tumormarkern nicht allzu sehr verunsichern lassen!
08.08.06 22:29
das freut mich das diese krebsart gut heilbar ist. du hast das vor dem hier glaube ich jeder panick hat!!!!
schwer sich das vorzustellen.
gesundheite ist das höchste gut
lg
20.12.06 00:40
Ich habe seit Febr. 2006 meine Erfahrungen mit einem Onkologen. Hingeschickt wurde ich von meinem Hausarzt weil meine Leukos stark erhöht sind 20.000 - normal sind wohl bis 7.000. Dann wurde festgestellt, daß mein Tumormarker CEA stark erhöht ist. Normalwert ist wohl bis 3 - alles darüber kann auf Krebs hinweisen. Meiner ist seitdem von 17 auf 20,7 gestiegen. Bei mir wurden, glaube ich, schon fast alle Untersuchungen gemacht, die man machen kann. Die letzten beiden kommen jetzt im neuen Jahr. das ist eine Skelettszyntigrafie (ist wohl in Scheiben schneiden wie bei CT) und die Schilddrüsensonografie. Bisher wurde noch nichts gefunden. Von Untersuchung zu Untersuchung bin ich immer total in Angst und das schon fast ein Jahr. Mein Arzt ist der Meinung, daß da irgendwo was sein müßte. Er wundert sich immer wieder, daß doch nichts da ist. Weiterhin muß ich dazu sagen, daß ich ab März mal 8 Wochen nicht geraucht habe - da war der CEA bei 8.000. Sollte alles am Rauchen liegen, habe ich mir geschworen noch einmal einen Anlauf zum Nichtrauchen zu machen. Wenn ich die beiden Untersuchungen hinter mir habe melde ich mich wieder. Drückt mir mal die Daumen.
11.01.07 19:23
Also den Tumormarker halte ich persönlich für den größten Schwachsinn.Mein Vater hat Leber / Magen/Darmkrebs und der Tumormarker zeigt alles bestens an.
LG
Annette
14.01.07 16:57
Also den Tumormarker halte ich persönlich für den größten Schwachsinn.
Schlage vor das etwas zu relativieren. Tumormarker als einzige Diagnostik sind Schwachsinn. Aber in Kombination mit anderen Verfahren durchaus sinnvoll. Ansonsten würde die Ärzte ja keine Marker kontrollieren 
30.04.07 10:15
hallo,hm, wie fang ich an... ich hatte 2001 eine op(konisation) wegen einem pap3d befund der sich verschlechterte.es wurde alles im gesunden entfernt. nun machte mein damaliger hausarzt auf grund dessen 2003 ein großes blutbild mit messung des tumormakers CEA.der erste wert betrug 24,5. 4 wochen später bekam ich die zweite blutuntersuchung...CEA wert auf 28,6 angestiegen.es folgten mammograpie und stuhlgang untersuchung.alles war in ordnung.dritten blutuntersuchung.fast konstant geblieben 28,5. 4te blutuntersuchung 29,5.da nichts gefunden wurde brach ich diese untersuchungen ab,man wird sonst ganz wuschig.nun 2007 wieder untersuchungen da ich ziemlich erschöpft und rappelig bin.bei meinem neuen hausarzt wurde auch eine blutabnahme gemacht cea weiter 22,5...schilddrüsenwerte ok ...sono der schilddrüse rechts ein knoten 10x8x12mm ...soll in 6 mon.wieder kontrolliert werden...ct abdomen ok.. gyn.ok..stuhltest ok....kann es an dem knoten in der schilddrüse liegen...möchte ganz gerne eine Szintigraphie machen lassen....bin raucherin ....lg lali
05.02.10 13:57
Hallo..
diese Beiträge sind nun schon etwas älter, aber dennoch wollte ich mal etwas dazu sagen.
Bei mir war im Mai 08 ein Tumormarker erhöt.. Normalwert 6,9... bei mir war er auf 10,6 erhöht. Das ich eine Krebserkrankung habe, schließe ich aus. Ich bin so oft von Kopf bis Fuß untersucht worden. Ich hatte eine Zyste am Eierstock und Zysten in den Brüsten. Ich gehe davon aus, dass auch eine Entzündung diesen Wert ansteigen lässt. Ich halte ihn auch nicht für spezifisch und er macht nur unnötig Angst..
LG Stern68
05.02.10 14:18
ups.. im Mai 09 meinte ich
Auch der Radiologe sagte mir, dass es 1000 Gründe haben kann, dass er erhöht war/ist.
26.02.10 09:51
Hallo, im Sept. 03 wurde bei mir ein hodentumor (Seminon) entfernt. Danach Bestrahlung und laufende Kontrollen die immer ohne Befung waren.
Bis vorgestern war alles ok. Dann hat mich die urologische Praxis angerufen, das meine Tumormarker erhöht seien und ich zur nochmaligen Blutuntersuchung kommen sollte. Mehr konnte sie mir am Telefon nicht sagen, da es nur die Arzthelferin war. Jetzt bin ich natürlich etwas beunruhigt.
Ich muss dazu sagen, das ich vor der Blutentnahme eine ziemliche Erkältung mit Bronchitis usw. hatte.
Diese war aber schon kurz vorher schon wieder ziemlich abgeklungen.
Kann es sein das Tumormarker erhöht sind, wenn man kurz vorher krank war?
Wie gesagt meine Erkrankung ist ja schon fast 7 Jahre her.
Danke für die Antwort.
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