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Leberkrebs: Lebenserwartung?

05.09.06  13:37

Mein Vater hat gerade Leberkrebs diagnostiziert bekommen. 4 große Tumore und viele kleine Metastasen. Habe bereits im Internet gelesen, dass die Lebenserwartung bei Leberkrebs dann gerade noch so 5 Jahre sind. Bei vielen Metastasen und wenn sie nicht mehr operieren können so 6 - 12 Monate. Die Ärzte äussern sich einfach nicht deutlich, wahrscheinlich um Ihm keine Angst zu machen. Wir möchten mit meinem Vater einfach noch ein paar schöne Monate verleben und hätten so gerne eine realitische Einschätzung, gerade durch diese mangelden Aussagen habe ich solche Angst er könnte schon in den nächsten Wochen sterben und bin nur noch am weinen. So wüsste ich wenigsten was kommt und hätte noch eine Zeit zum Verabschieden. Hat jemand hier Erfahrungen oder etwas zu dem Thema gelesen?

Auch über neue Behandlungsmethoden die die Spanne verlängern könnten?

Danke Euch Lizzy

L'i(zzy6x6

05.09.06  14:19

Lizzy66

willst Du Deine Fragen nicht mal im Leberkrebs-Forum des Krebs-Kompass stellen? Dort findest Du sicher Antworten von Betroffenen oder ihren Angehörigen:

www.krebs-kompass.org/Forum/forumdisplay.php?f=24

LG

AQsche<nputxtel

05.09.06  19:19

danke aschenputtel, das kannte ich nicht - mach ich

LG Lizzy

L<izzyx66

05.09.06  22:27

Lebenserwartung

Hallo Lizzy,

meine Mutter ist letzte Woche an Leberkrebs gestorben. Bei ihr hat es 3 Jahre "gedauert". Der Einstieg in die besonders kritische Phase ist mit dem Beginn einer Gelbsucht gekennzeichnet. Bei meiner Mutter hat eine Chemo dann noch erstaunlich gut angeschlagen, so hatte sie noch ein 3/4 Jahr.

Wenn die Gelbsucht also noch nicht da ist, so werdet ihr sicherlich noch Monate zusammen haben und nicht nur Wochen (allerdings ist der zeitliche Verlauf der Krankheit bei jedem sowieso sehr unterschiedlich). Bei Befunden, die nicht operabel sind, bleibt hauptsächlich die Chemo übrig. Bestrahlung inklusive Hyperthermie hat bei meiner Mutter nicht so viel gebracht - aber das ist bei jedem unterschiedlich.

Den von die geschilderten Befund stufe ich als "kritisch" bzw. nicht operabel ein. Aber das müssen natürlich die Ärzte entscheiden.

Suche besser nicht nach "neuen Behandlungsmethoden", sondern nützt die Zeit, in der es deinen Vater noch relativ gut geht.

Ich hoffe, dir war die "realistische" Einschätzung nicht zu viel - aber ich bin inzwischen selber müde von den unrealistischen Einschätzungen der Ärzte.

Ciao

Uwe

UPweS Sx.

06.09.06  11:06

Hallo Uwe

die letzte Woche ist wahrscheinlich schwer für dich gewesen und ich sende dir meine Anteilnahme und Trost.

Bei meinem Vater wollen sie jetzt eine Substanz direkt in die großen Tumore spritzen und irgendwie die Blutzufuhr abklemmen, um damit sozusagen sie auszuhungern. Das ganze wird endoskopisch gemacht. Er hatte gerade die Biopsie und dabei auch gleich die Galle entfernt bekommen, alles endoskopisch und er hat es nicht gut vertragen. Das machte mir solche Angst und habe schon gehört, dass manche durch Chemo oder ähnlichem dann ganz schnell sterben. Zur Zeit sind seine Leberwerte so schlecht, dass sie den Eingriff nicht vornehmen.

Wenn er noch 6 Monate hätte wäre. es sehr schön und ich würde mich einfach über alles freuen, was ihn nocheinmal eine zeitlang aus dem Krankenhaus bringt, damit wir Zeit miteinander verbringen können. Es hat mich aufgebaut, dass Deine Mutter noch 9 Monate nach der Chemo hatte.

Ich wünsche mir sehr eine realistische Aussage von den Ärzten und einzig die Panik es könnte ganz schnell gehen ist schlimm. Zu wissen wir haben noch Zeit zum Verabschieden hilft.

Liebe Grüße Lizzy

Laizzxy66

07.09.06  22:50

Hallo Lizzy,

ich bin froh, dass dir meine realistische Einschätzung nicht zu direkt ist. Meine Mutter hatte übrigens 3 Chemos. Nach der ersten hat sie also noch 3 Jahre gelebt.

Allerdings waren ihre Tumore zunächst auf die Gebährmutter beschränkt, dann auf die Leber - ich glaube sie hatte 2 größere und vielleicht noch 2 kleinere Tumore. Ihre Leberwerte waren auch sehr schlecht nach 2 Jahren, dann hat ihr aber eine 3. Chemo noch einmal gut geholfen.

Vielleicht noch ein Tipp - wir haben nicht die besten Erfahrungen mit den Ärzten gemacht, vor allem mit der Hausärztin. Manchmal mochte man meinen, dass Leberkrebs noch nie vorher von ihnen behandelt wurde. Als es meiner Mutter so richtig schlecht ging, hat ihr eine Blutgabe sehr geholfen. Die Ärzte wollten sie ihr allerdings zunächst gar nicht geben, wahrscheinlich weil sie sehr teuer sind. Auch kamen sie erst allmählich drauf, dass man gegen die Übelkeit während eine Chemo Medikamente geben kann. Dann liegt bei uns mit der Schmerztherapie einiges im Argen - man kann tatsächlich die Schmerzen nehmen - allerdings reicht manchmal das Pflaster nicht aus. Im Krankenhaus war meine Mutter dann schmerzfrei. Was meiner Mutter gute Linderung gebracht war, war die Senkung des Kapseldrucks der Leber (ich hoffe, ich habe das richtig formuliert). Dafür gibt es Medikamente (!) - die die Ärzte wiederum erst allmählich rausrücken.

Was bei meiner Mutter fatal war: Ein Strahlentherapeut überredete sie, die vom Krankenhaus angeordenten Bestrahlungen _nicht_ durchzuführen (weil sie ja nach der Operation geheilt sei). Dies war extrem fahrlässig! Macht alles was geht! Nicht denken, irgendetwas sei überflüssig!

Die von die geschilderte Therapie ist bei meiner Mutter nicht gemacht worden. Ich habe aber darüber gelesen. Ich denke, es ist gut, dass das bei deinem Vater gemacht wird, ist glaube ich eine sehr moderne Art der Behandlung (und bestimmt mit weniger Nebenwirkungen verbunden).

Den Grad der Erkrankung konnten wir, wie gesagt immer an der Hautfärbung oder der Farbe der Augen erkennen. Hier siehst du auch, ob eine Behandlung Erfolg hat.

Hoffen wir also, dass euere Therapie anschlägt und ihr noch ein paar Jahre zusammen habt. Und zu den Diagnosen der Ärzte: Meiner Mutter haben die Ärzte bereits 1 Jahr vor ihrem Tod ständig prognostiziert, dass die den nächsten Monat nicht mehr erleben würde (sehr wenig feinfühlig war das!). Es gab Zeiten, in denen es ihr richtig gut ging. Allerdings macht man sich mit solchen Diagnosen ziemlich verrückt. Besser ist es, die Zeit zu nützen und nicht ständig an das eigene Schicksal zu denken. Irgendwann ist man wohl damit "einverstanden" zu sterben, aber man muß ja nicht schon 1-2 Jahre vorher damit anfangen.

Ich hoffe, ich habe dir ein wenig geholfen.

Ciao

Uwe

U-wZe S.

17.09.06  14:48

Meine Mutter hat schwer Krebs.

Vor 2 Jahren wurde Darmkrebs diagnostiziert. Es wurde umgehend operativ entfernt. Seitdem hat sie eine Chemotherapie nach der anderen, weil sie Lebermetasthasen hat. Sie verträgt die Chemo nicht gut, aber es gibt keine anderen Möglichkeiten mehr. Die Metasthasen haben wohl 2/3 der Leber befallen, weswegen man das "kranke" Stück der Leber nicht entfernen kann.

Meine Mutter hat ihren Krebs jetzt fast 2 Jahre überlebt und das obwohl keine deutliche Besserung durch die Chemo erzielt werden konnte.

Alles Gute für deinen Vater!!! @:)

colair de luxne

16.09.09  15:00

Im Medizinteil der heutigen Zeitung: Stuttgarter Nachrichten Seite 36 wird berichtet über neue erprobte Möglichkeiten und guten Heilungschancen bei Leberkrebs am Karl-Olga-Krankenhaus in Stuttgert (Prof. Fangmann).

Tägliche Lebersprechstunde an diesem Krankenhaus unter Tel.: 0711 / 2639 2301.

Viel Glück und Gruss...

diddi61

duiddix61

09.10.09  00:40

Hii

mein onkel hat Lungenkrebs.Bei ihm wurde der krebs vor einem Jahr diagnostiziert->bösartig.

Er war beim Arzt weil er Rückenschmerzen hatte, zuerst weigerte er sich zum Arzt zu gehen weil er dachte

das die Rückenschmerzen nach einer Zeit von alleine weggehen würden, also er dachte sich nichts großes dabei.Doch dann wurden die schmerzen immer mehr er konnte nicht mehr richtig aufrecht stehen an meinem Geburtstag hatten wir zum ersten mal bemerkt das da i-was nicht gestimmt hat.Doch wir alle hatten nicht die leiseste ahnung,dass er Krebs haben könnte!

Am ende war er doch beim Arzt und er hat ihn dann zum Krankenhaus geschickt,was für uns sehr unerwartet kam.Da kam dann halt raus dass er krebs hatte-> lungenkrebs.

Sie haben angefangen mit Bestrahlungen und haben geschafft den krebs in der Lunge zu verkleinern doch er klagte heftig an Rückenschmerzen und es stellte sich heraus dass sich im Rücken also in den zwischenräumen der lendenwirbeln metastasen befanden,diese wurden dann mit zement befüllt damit die wirbelsäule nich zusammenkracht.In dem halben Jahr ging es ihm dann einigermaßen gut also er hatte nicht mehr so starke schmerzen und war auch einigermaßen gut drauf vllt hat er uns aber auch was vorgemacht.

In diesen letzten monaten kam dann alles ganz plötzlich,ihm ging es nur schlecht er hatte nur schmerzen wir haben ihn sofort zur notfallaufnahme zum KH gebracht er war nur am zittern und hatte diese innerliche Unruhe wir waren einfach nur am Ende wir konnten alle nicht mehr,ab da ging es dann immer berg ab.

Es stellte sich heraus das die ganze Leber voll mit metastasen befüllt war deswegen wurde sein bauch auch immer dick,doch es kam schlimmer. Am mittwoch den 30.September waren wir bei ihm es ging ihm richtig gut der Arzt meinte das alles top ist das er jetzt nur noch anstatt der Chemotheraphie Tabletten nehmen muss denn er hatte die Erlaubnis am Samstag den 3.Oktober in die Türkei zu reisen. Dazu kam es aber leider nicht.

am nächsten tag den 1.Oktober (Donnerstag) passierte es dann!er saß im Auto mit seiner tochter,die am steuer saß und merkte plötzlich dass er doppelt sah er merkte dass etwas mit seinen augen nicht stimmte sofort fuhren sie zum Arzt und die nahmen ihn dann stationär auf. wir alle natührlich unter schock wir dachten uns nur:gestern waren wir doch bei ihm es ging im einfach fabelhaft gut,von heut auf morgen sowass??

naya,die Ärzte hatten halt die Vermutung also waren sich natührlich sicher dass sich eventuell im nervenwasser kleine Tumorzellen befanden und das hat sich dann auch bestätigt,sie haben das durch die lumpalpunktion festgestellt.Wir haben die Diagnose heute erst erfahren und wir sind einfach mit den nerven am Ende.Ich hatte vor der Diagnose mich schon im Internet über die Symptome informiert ->Sprachschwierigkeiten,Sehschwierigkeiten,Taubheit unsw..

ich weiß einfach nicht was ich machen soll mein Onkel ist grade mal 52 jahre alt. Und er ist ein sehr starker Mann.Er hat sein ganzes leben lang hart gearbeitet und nichts anderes hat er gemacht er hatte nichts von seinem Leben und als er dann ein bisschen ruhe haben wollte und auch mal an sich denken wollte geschieht so etwas er hatte sich zuletzt ein niegel nagel neues Auto gekauft weil er gespart hatte und gleich danach kam dann auch die scheiss diagnose(Krebs) und das Auto konnte er auch nicht mehr fahren!Was ist das biitte für ein Leben!Das größte Problem ist ja auch dass er nich weiß das sich tumorzellen im nervenwasser befinden

er denkt dass das doppelt sehen von den ganzen medikamenten kommt die er einnimt.

was denkt ihr eig. darüber sollte man ihm das sagen und wenn dann wie?? er ist immer noch voller Hoffnung und schaut uns so hilferufend an ich gucke in seine augen und sehe nur Traurigkeit und Hoffnung(ich will nicht sterben).

hat vllt jemand auch sowas erlebt und kann mir einen Rat geben wie ich mit dieser Situation umgehen soll??

oder wenn jmd sowas in deren Verwandschaft erlebt hat...wie hoch ist die lebenserwartung?!

Würde mich auf Antworten sehr freuen.

KY_Kvander

10.11.09  15:10

Hallo,

ich kann Deine Hilflosigkeit sehr gut verstehen. Ich habe vor 8 Jahren meine Mutter am aggresiven Brustkrebs verloren. Mein Vater ist jetzt an Leberkrebs erkrankt. Die Metastasen in der Wirbelsäule hatte meine Mutter auch, die Wirbelsäule ist versteift worden und sie nahm schwere Medikamente. Ihre Erkrankung dauerte 4 Jahre. Davor hatte Sie mit Qi Gong angefangen und man wird es vielleicht nicht glauben, aber nach 3 Wochen nach der OP konnte sie alle Medikamente bezügl. der Schmerzen absetzen und war trotz allem enorm beweglich. Aber der Krebs hatte kein Einsehen trotz mehrer Chemo waren neue Metastasen in den Hüftknochen, sie brach. Dazwischen waren immer wieder Zeiten, die einfach sehr harmonisch waren. Ich kann Dir für diesen Fall nur raten, nutze jede Dir verfügbare Zeit mit ihm zu verbringen. Auch mir ging das alles sehr auf jegliche Kraft, und wenn ich mir vorstelle, daß für mich jetzt wieder alles von vorne beginnt....

Ich denke, Du mußt Dir darüber im klaren sein, daß das ein Abschied auf Raten ist. Auch wenn es noch so weh tut. Meine Mutter ist übrigens nur 60 geworden. Auf die Frage, was man solch krankem Menschen sagen sollte oder auch nicht - die Wahrheit können die meisten Kranken besser vertragen als das darum herum reden.

Versuche alles was Dir wichtig ist rechtzeitig mit ihm zu klären, damit Du Dir im nachhinein nicht sagen mußt - hätte ich ihn das mal gefragt. Man glaubt gar nicht, wieviel Kraft man besitzt, um solche Katastrophen zu überstehen. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft!!

h!ewike xL207

29.12.09  15:45

Hallo an alle hier ich muß schon sagen das Forum hier ist Klasse und ich findes es Klasse wie es hier gehandhabt wird,,,, ich die Beiteräge gelsen und ich muß sagen stimmt fast alles ich habe mein Vater mit 69 Jahren heute beerdigt die Zieilen was hier geschrieben stimmen überein echt Klasse mein Vater konnte man auch nicht mehr helfen werden zu spät erkannt leider die Krankheit in erst im September erkannt worden davor ohne Vorkommnisse der Darmkrebs konnte auch festgestellt werden und wurde entfernt es hilf einige Zeit aber die Leber war zu stark mit Metastasen verstreut die Dosirungen an Schmerzmittel wurde immer mehr bis er am Heiligen Abendt verstarb %-| mein Schmerz sitzt noch tief und auch werde mich dauerhaft Untersuchen lassen sowas werde ich nicht gern mehr über mich ergehen lassen wenn man weis der Vater stirbt in 1-bis 2 Tage ich weis was es heißt am Sterbebett zustehn und nicht mehr zumachen können Mfg Peter Männl

PcetZerdle>65

19.01.10  22:12

Guten Abend,

ich bin neu hier und habe das gleiche Problem wie Ihr, leider.

Bei meiner Mutti, sie ist jetzt 78 Jahre und wirklich fit im Kopf, wurde der Lungenkrebs operativ entfernt, ohne das sich Metastasen gebildet haben. Aber leider - wo ein Krebs ist, ist der 2te nicht weit - zwischen Leber und Niere. Nun haben sich bei ihr Lebermetatsasen gebilden und sie bekommt "nur" noch ambulante Chemo, weil sie in den letzten 3 Monaten 15 Kilo abgenommen hat. Eine stationäre Chemo wäre zu anstrengend. Mein Problem ist nun zudem, dass meine Mama wenig isst und zu wenig trinkt. Ich habe Angst, dass sie mir geistig abbaut. Wie bekomme ich es hin, dass sie wenigstens trinkt ??? ?? Meine Mama sagt, ich solle mich damit abfinden, dass sie nicht mehr lange ist - schliesslich habe ich genug Zeit gehabt, mich darauf vorzubereiten!:|N Sie hat es mir am 22.08.2009 ´offenbart´!

Was soll ich denn jetzt machen?

s8aDndr>a_lberlUin

01.03.10  10:55

hallo,

meine mom ist letztes jahr im august am streukrebs gestorben sie war gerade mal 44 jahre alt.niemand ahnte das sie krebs hat bis zudem tag als sie ins kh ging weil sie seit wochen schmerzen hatte.selbst im krankenhaus dauerte es eine woche bis ein tumor im darm entdeckt wurde.erst bei der op wurde festgestellt das der krebs schon im gesamten körper verteilt war.sie ist aus dieser narkose nie wieder erwacht denn sie bekam eine blutvergiftung da ihre leber am stärksten davon befallen war konnte sie die giftstoffe nicht abbauen!niemand konnte noch etwas für sie tun!sie starb fünf tage nach der op!!!sie wäre am 4.3.2010 45 geworden..... :°( :°( :°(

vniol/a2x1

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