Navigation am Ende der Seite
Hallo, bei mir wurden Ende Januar per Zufall 2 Raumforderungen in der Leber festgestellt. Nach unendlichen Untersuchungen, x-Diagnosen, die von Blutschwämmen, über Metastasen, FNH bis zu Adenomen (...) >>>
Dkelphixn22 am 06.12.06 18:39
09.03.07 15:37
schön mal wieder was von dir zu lesen. Wie geht es dir?
Mein Vater hat die Reha inzwischen hinter sich und ist wieder zuhause. Er hat sich inzwischen auch sichtlich erholt und hat auch wieder ein gutes Stück weit zur "Normalität" zurückgefunden, d.h. er ist nicht mehr grantelig, liest wieder Zeitung und schaut auch wieder Fern. Er spricht sogar wieder vom Autofahren, wenn er erst wieder ganz gesund ist. Er läuft inzwischen sogar schon spazieren (anfangs noch mit Rollator, inzwischen mit Stock und kurze Strecken sogar schon ohne Hilfsmittel).
Seine Bauchwunde ist zwar am Verheilen aber ist noch immer nicht ganz zu, es tritt noch stellenweise Fibrin aus, was auf "Heilung von innen" schließen läßt. Der langsame Heilungsprozeß ist aber wohl auf die Folgen der Chemotherapie auf die Bluteigenschaften zurückzuführen und auf die Schwere der Wunde, die ja nicht nur der Bauchschnitt darstellt, sondern auch die Leber (innere Wunde). Soweit so gut und mit positiver Tendenz.
Doch nun soll er zur ersten Nachuntersuchung nach der Leber-OP mit nachfolgender Not-OP. Am Montag zur Blutabnahme und zum Ultraschall. Davor hat insbesondere meine Mutter große Angst, denn die Ärztin hatte vor einiger Zeit "von Chemotherapie gesprochen", was immer das auch heißt. Seitdem hat sie nun Angst, es könnte noch etwas vom Krebs über sein. Mein Vater will sich nicht mehr operieren lassen und eine Chemotherapie will er womöglich auch nicht, wenn es wirklich notwendig sein sollte. Das wäre dann das Kippen vom positiven Trend auf Endzeitstimmung. Die Angst lähmt, die ist beinahe schlimmer als Tatsachen, denen man ins Auge schauen muß.
Laßt uns nun die Daumen drücken, daß die Nachuntersuchung lediglich das bisher positive Ergebnis bestätigt und keine neue Hiobsbotschaft beinhalten wird !! Ich denke, nächste Woche wissen wir mehr.
16.03.07 18:51
Heute war mein Vater bei der CT:
Keine Therapie mehr notwendig, der Krebs ist besiegt
und die Wunde heilt auch schon besser. Demnächst will er wieder sein Auto aus der Garage holen. Ich werde die ersten Fahrten aber begleiten, damit er leichter zur Fahrsicherheit zurück findet. - Der goldenen Hochzeit demnächst steht jetzt wohl nichts mehr im Wege.
02.04.07 09:25
Hallo Tänzer45,
habe eben Deinen Beitrag gelesen. Wieso wurde denn Dein Vater operiert und wo? Mein Freund wird an einem vermuteten CCC operiert. Es soll bei ihm die halbe Leber entfernt werden sowie ev. Lymphknoten.
LG Verena
09.04.07 16:39
mein Vater hatte einen Dickdarmkrebs (Colon Karzinom). Ich glaube es war die rechte Seite; jedenfalls die aufsteigende Seite unterhalb der Leber, nicht die absteigende in Richtung Darmausgang. Da akuter Darmverschluß drohte, mußte schnell operiert werden. Die OP hat auch etliche Lymphknoten mit betroffen, das ist aber üblich bei einer solchen Operation. Der Tumor war bereits ca 5 cm groß und vermutlich mindestens über einen Zeitraum von 1 Jahr gewachsen. Dann wurden noch Metastasen in der Leber diagnostiziert. Zum Glück aber nirgendwo sonst. Schmerzen hatte er die ganze Zeit nicht und wäre das Blutbild nicht auffällig geworden, ...
Es schloß sich an die Darmoperation eine Chemotherapie an. Die hat den ca 9cm großen Metastasen-Tumor in der Leber auf ca 4 bis 5 cm Größe schrumpfen lassen. Die vorbereitende CT hat gezeigt, daß es eigentlich sogar zwei Tumoren waren, die in etwa gleicher Größe hintereinander gelegen haben. Beide sind zum Glück gleichermaßen geschrumpft. Die Prognose dafür lag nur bei ca 30%, also nur bei ca jedem 3. Patienten mit einer solchen Diagnose war mit einer Besserung durch die Chemotherapie zu rechnen. Wir waren bereits alle auf das Schlimmste gefaßt aber haben die Hoffnung nicht aufgegeben, daß er darunter sein wird. Die Blutwerte haben sich im Verlauf der Chemo aber stetig verschlechtert, so daß ab Mitte diesen Jahres Komplikationen absehbar gewesen wären. Die OP war ein guter Kompromiß zwischen verbliebener Größe der Metastasen und den Heilungsaussichten.
Die Leber muß man sich wie ein Dreieck oberhalb des Dickdarms vorstellen, von der die waagerechte Seite oben verläuft, die senkrechte rechts und die diagonale Hypothenuse verbindet die beiden Ecken zum Dreieck. Sonografisch gab es wohl auch eine kleine Auffälligkeit auf der linken Seite der Leber, einer der Spitzen des "Dreiecks". Während der OP fand man dort aber nichts. Die Leber-OP hat dann auch nur die rechte Seite betroffen. Die wurde entfernt, ebenso die darunter sitzende Gallenblase. Zum Glück hat es bei der OP dann nicht so stark geblutet, wie man es erwarten durfte; eine Bluttransfusion war zu diesem Zeitpunkt zum Glück nicht notwendig. (Erst später zur Stärkung seiner Sauerstoffversorgung.)
Es gibt wohl drei Möglichkeiten an der Leber operieren zu können: Die rechte Seite, die Spitze der linken Seite und im verbleibenden Teil ein kleines Stück von unten. Wie man meinem Vater sagte, könnten wohl bis zu fast 3/4 entfernt werden, die Leber kann sich (als einziges Organ) wieder regenerieren, also wieder zur vollen Größe anwachsen. Das dauert natürlich seine Zeit...
Verena, mit CCC kann ich leider nichts anfangen, was bedeutet diese Abkürzung? Die Leber entwickelt nur selten selbst den Primärtumor, ist aber meistens von Metastasen irgendwelcher anderen Tumoren betroffen (ist eines der am besten durchbluteten Organe).
Ich wünsche Dir und Deinem Freund viel Kraft und Zuversicht und Heilung! Wie man am Beispiel meines Vaters sieht, gibt es selbst dann noch Hoffnung, sogar auf vollständige Heilung, wenn eine Prognose anfangs gar nicht sehr günstig aussieht.
10.04.07 08:18
Mein Freund ist mittlerweilen schon operiert. Es wurde nun die linke Leber entfernt. Auch die Gallenblase + Lymphknoten wurden entfernt. Das Ergebnis der mikrobiologischen Untersuchung bekommen wir aber erst noch. Er hat die OP aber gut überstanden und wir haben nun wieder ganz viel Hoffnung. Er hatte ein Cholangiocelluläres Carzinom (CCC), also Gallengangskrebs, der wirklich sehr selten ist. Zunächst haben die Ärzte auch vermutet es wäre eine Metastase, haben aber in CT usw. nichts gefunden. Nun nach der OP gehen sie zu 99% davon aus das es der schon zuvor vermutete CCC war.
Drück mal die Daumen das alles raus ist und das die warscheinlich folgende Chemo dann nicht sichtbare Restzellen vernichtet.
Deinem Vater weiterhin gute Besserung und Dir alles Gute....
Verena
10.04.07 11:03
es freut mich zu lesen, daß die OP bereits gut überstanden ist! In welchem Statium befand sich der Tumor? Noch im Anfang oder schon im fortgeschrittenen, wie bei meinem Vater? Hatte Dein Freund Schmerzen oder andere Sympthome oder wie habt ihr davon erfahren? Wie alt ist dein Freund?
Ich gehe auch davon aus, daß die Operation den entscheidenden Heilungseffekt bewirkt hat und eine Chemo lediglich prophylaktisch dazu geeignet sein kann eventuell unentdeckt gebliebene Metastasenbildung im Keim zu ersticken, bevor sie sich manifestieren können. Ob sie wirklich notwendig ist, bleibt in Frage gestellt aber sie ist bestimmt geeignet das gefühlte Risiko auszuschalten. Man will sich ja auch sicher sein können und nicht mit einer seelischen Belastung leben müssen das vielleicht doch noch irgend etwas übersehen wurde. Leider wird diese Angst vor jedem Arztbesuch in Zukunft immer wieder auf Euch zukommen.
Ich wünsche Euch alles Gute und viel Kraft auch die Zeit mit der Chemo gut zu überstehen und alle Ängste zu überwinden!
Meinem Vater geht es inzwischen wieder (verhalten gesagt) sehr gut. Die Bauchwunde heilt jetzt besser, ist aber noch immer nicht ganz zu. Er geht viel spazieren und zwar inzwischen sogar ohne Rollator und nur mit Stock. Die goldene Hochzeit wurde in vielfacher Hinsicht ein Anlaß zur Freude und zur Feier. Jetzt freuen sich meine Eltern bereits auf das nächste Fest, den 80sten Geburtstag meines Vaters.
11.04.07 08:27
Hallo Tänzer46,
mein Freund ist 61 Jahre. In welchem Stadium der Tumor war wissen wir noch nicht. Das sagen sie uns erst nach der Histo/Mikrobiologie (diese Woche noch). Der Tumor war aber 11 cm groß und saß in der linken Leber. Zunächst sagten die Internisten das eine OP nicht mehr in Frage kommt. Aber nach meinem drängelnden Nachfragen hat der Arzt dann nochmal Rücksprache mit Prof. Neuhaus (Berlin) gehalten und der hat gesagt er macht es. Es war hart am Limit des möglichen und ein anderer Arzt hätte wohl nein gesagt. Wir sind Prof. Neuhaus unendlich dankbar und ich bewundere ihn sehr. Für ihn ist immer nur der Patient wichtig, nicht irgendwelche "Profilierungen". Er hat auch gesagt dass anschließend noch eine Chemo gemacht werden soll, was ich auch 100% befürworte. Später müssen wir dann sehen dass das Immunsystem meines Freundes optimal gestärkt wird.
Dann alles gute für die golde Hochzeit Deine Vaters!
06.05.07 14:58
Hallo,
Ich bin 42 Jahre alt.Bei mir wurden im August 2006 bei einer Nieren-Untersuchung mittels Kernspin durch Zufall 4 Tumore in der Leber endeckt.
Es war die Rede von Verdacht auf Adenome, FHN, und sogar von Metastasen.
Das hat mich ja nun erst mal fast umgehauen,Metastasen!!!
Ich habe danach gleich noch weitere Untersuchungen machen lassen, wie Ultraschall mit Kontrastmittel, Blutuntersuchungen etc.,
Bei der Ultraschall-Untersuchung konnte man einen großen Herd mit 6,9x3,3 cm fixieren, und noch mehrere kleinere Herde über die ganze Leber verteilt in den Segmenten I,III, IV und VIII.
Mein Chef(er ist Arzt) sagte mir ich solle nach München gehen ins Klinikum rechts der Isar gehen.
Dort war ich bei Dr. Stangl einbestellt, der nach einem Vorgespräch und den mitgebrachten Untersuchungsergebnissen zu dem Schluß kam, daß man operieren müßte.
Ich wurde dann am 6. November stationär aufgenommen und es wurde nochmals ein MRT gemacht. Bei dieser Untersuchung wurden dann 9 Tumore gesehen.
Dr. Stangl klärte mich daraufhin auf, das die halbe Leber und die Gallenblase entfernt werden muß.
Während der Operation haben die Ärzte keinerlei Tumore tasten können und holten Professor Gaa von der Radiologie dazu, der dann ein Ultraschall an der offenen Leber machte.
Auch da war nichs zu sehen und zu tasten und so beschlossen sie (5Ärzte) nichts zu entfernen und wieder zuzumachen.
Dazu muß ich noch sagen, ich habe seit 3 Jahren Nesselsucht und weiß nicht woher, die Pille habe ich im September2006 sofort abgesetzt.Bauch-Beschwerden habe ich nicht, aber akut zugenommen, bin immer müde.Die Leberwerte sind zwar nicht akut hoch, doch immer sehr Grenzwertig.
Im April 2007 war ich n
06.05.07 15:07
sorry, bin auf abschicken gerutscht.
Im April2007 war ich nun zur Kontrolle in München.
Nach der MRT-Untersuchung sagten sie zu mir ich müßte am nähsten Tag noch mal ein MRT machen lassen, mit einem speziellen Kontrastmittel "Primovist", weil es nicht eindeutig zu erkennen war was es für "Tumore" sind.
Auch die zweite Kernspin brachte nich den gewünschten Erfolg.
Nun muß ich im Herbst noch mal zur Kontrolle ins Klinikum rechts der Isar und evtl eine Biopsie machen lassen.
Das alles beruhigt mich jedoch nicht!
Ich weiß nicht was ich noch machen kann
wer hat das auch erlebt?
06.05.07 19:31
Das ist ja hart.
Schlechte Leberwerte, zunehmen, sind auch Symptome für eine Schilddrüsenerkrankung. 
Das alles beruhigt mich jedoch nicht!
Das verstehe ich.
07.05.07 18:48
Sonografisch gab es wohl auch eine kleine Auffälligkeit auf der linken Seite der Leber, einer der Spitzen des "Dreiecks". Während der OP fand man dort aber nichts. Die Leber-OP hat dann auch nur die rechte Seite betroffen.
auch bei meinem Vater gab es auf der linken Seite einen Verdacht, der sich NICHT bestätigt hat. Letztlich ist sogar offen geblieben, ob da überhaupt etwas war. Hinsichtlich Tumor würde ich mir an Deiner Stelle nun keine Sorgen mehr machen. (Leichter gesagt als getan, ich weiß.) Aber der Hinweis von Kleio ist gar nicht so schlecht.
Wie äußert sich das mit der Nesselsucht? Ich habe da gar keine Erkenntnisse drüber. Gibt es vielleicht irgendwelche Umweltbelastungen, die daran Schuld sein könnten? Gab es z.B. irgendwelche Veränderungen (Umzug, Renovierung, ...) in deinem Leben in den letzten Jahren? Was war z.B. der Anlaß für die Nierenuntersuchung?
Meinem Vater geht es weiterhin gut und immer besser. Auch ist die Wunde inzwischen schon fast vollständig verheilt. Er hat nun vor auch selbst wieder Fahrrad zu fahren, um beweglicher zu sein. Von den Leberwerten spricht er nicht mehr und sein Allgemeinzustand zeigt auch, daß es besser wird. Vor allem aber ist sein Appetit und der Lebensmut wieder zurückgekehrt.
Ich wünsche Euch allen viel Zuversicht, Hoffnung und Stärke.
14.10.07 18:30
gestern habe ich erfahren, daß mein Vater beim Onkologen war und der bei einer der Nachuntersuchungen mit Ultraschall einen Schatten entdeckt zu haben glaubte. Er hat ihn dann zum Kernspintomatographie geschickt und es wurde bestätigt, daß es sich dabei um (eine) Metastase(n) handelt. Er wirkt sehr gefaßt aber meine Mutter ist wieder "am Boden zerstört", auch wenn sie versucht es sich nicht anmerken zu lassen. Jetzt warten wir auf die Einweisung ins Krankenhaus zur Radiofrequenz-Ablation.
Hat jemand Erfahrungen gemacht mit dieser Minimalinvasivmethode? Ich habe gelesen, daß bei entsprechend kleiner Tumorgröße bis zu 95% Heilungsaussichten zu erwarten sind. Und selbst bei größerer Tumorgröße noch bis zu 50%; evtl. zusammen mit Chemotherapie in die Leber-Arterie. - Bei meinem Vater wurde von Chemotherapie nichts erwähnt, so daß ich derzeit von einer Metastase im Anfangsstadium ausgehe.
Ich bedanke mich für jede sinnvolle Rückmeldung.
18.10.07 21:11
Es sollen 4 Metastasen sein, von denen 3 wohl gut zu behandeln wären aber eine macht Sorgen. Wir warten auf das Beratungsergebnis der Ärzte, was zu tun ist. Schlimmstenfalls bleibt nur die Chemo... . Es sieht nicht gut aus. 
20.10.07 18:16
In der kommenden Woche geht mein Vater ins Krankenhaus. Er weiss zwar noch nicht so genau, was sie mit ihm vorhaben, aber ich denke es werden weitere Untersuchungen sein, was mit dem 4ten Tumor gemacht werden kann. - Wir haben alle noch Hoffnung.
26.10.07 18:26
mein Vater war im Krankenhaus. Es "sieht nicht gut aus" für eine minimalinvasive Operationsmetode mit RF oder Laser ABER es sieht gut aus für eine Möglichkeit zur Operation. Übernächste Woche ist OP-Termin. - Das gibt noch mehr Hoffnung, auch wenn die OP selbst ein Risiko darstellt.
Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Krebs oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:
Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe
Startseite | Apotheke | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz © med1 Online Service GmbH