Hallo, bei mir wurden Ende Januar per Zufall 2 Raumforderungen in der Leber festgestellt. Nach unendlichen Untersuchungen, x-Diagnosen, die von Blutschwämmen, über Metastasen, FNH bis zu Adenomen (...) >>>
D'elpVhin22 am 06.12.06 18:39
03.11.07 15:55
Die Hoffnungen auf eine Genesung durch erneute Operation hat sich zerschlagen. Es wurde nun noch eine Metastase in der Lunge gefunden. Es wird nicht mehr operiert. In einigen Wochen soll wieder untersucht werden. Ich denke, als nächstes wird nun eine erneute Chemotherapie beginnen. Es geht also nur noch um Verlängerung des Lebens, nicht mehr um Genesung. 
07.11.07 09:20
Ich habe bis jetzt nur immer mitgelesen, nehm Dich aber jetzt mal ganz fest in den Arm

Wie geht Dein Vater mit dieser Situation um 
09.11.07 21:22
ich danke Dir.
Mein Vater geht erstaunlich leicht damit um. Er hatte vor der OP wohl sehr große Angst. Nun meint er, die Entscheidung wurde ihm abgenommen und darüber ist er sehr froh. Es wäre so besser als wenn erst operiert worden wäre und dann erst die Lungen-Metastase gefunden worden wäre. Dann wäre er entsprechend geschwächt und so weiter. Da hat er ja auch nicht ganz Unrecht. Ich kann ihn verstehen wenn er die ihm noch verbleibende Zeit so lebenswert wie möglich verleben will und nicht ans Bett gefesselt. - Es bleibt nur zu hoffen, daß die Lungenmetastase nicht zu Problemen wie Lungenentzündung und Atemnot führen wird. Die Auswirkungen von Leberversagen sind wohl weniger belastend. Und gegen Schmerzen gibt es wirksame Mittel. Die haben aber die Nebenwirkung, daß er seinem Schicksal gegenüber gleichgültig werden würde, was weniger ihn selbst als vielmehr die ihm Nahestehenden belasten dürfte. - Die verbleibende Lebenserwartung wird angegeben mit "es kann ganz schnell gehen" bis zu "vielleicht noch ein bis zwei Jahre".
Ja, so sieht es aus. - Und ich wollte hier vielen Mut machen und von Erfolgen berichten. Leider ist der Krebs heimtückisch und hat am Ende doch noch gesiegt.
Schöne Grüße und Danke für das Mitgefühl, das gibt Kraft
12.11.07 09:19
Dann bleibt nur zu hoffen, dass es Deinem Vater so lange wie möglich noch gut geht und ihm wenigstens der Wunsch erfüllt wird nicht ans Bett gefesselt zu sein.
Du konntest zwar jetzt nicht über einen Erfolg gegen den Krebs berichten, aber ich denke Du kannst anderen Mut machen mit dieser Diagnose umgehen zu können bzw. auch zu müssen.
Ich ziehe auf alle Fälle mal den Hut vor Deinem Vater. Trotz dieser Prognose vermittelt er Euch das Gefühl, damit umgehen zu können.
Ich wünsche Euch auf alle Fälle viel Kraft für die nächste Zeit
und lass mal wieder von Euch "hören". Schreiben bringt evtl. auch ein bisschen Erleichterung.
30.11.07 19:49
Meinem Vater geht es richtig gut - wenn man nicht wüßte, wie es um ihn steht. Er bekommt jetzt eine Misteltherapie und er trinkt viel Sauerkrautsaft. Es bleibt zu hoffen, daß seine positive Lebenseinstellung, seine guten Abwehrkräfte und überhaupt seine gute körperliche Verfassung dazu beitragen, daß die Metastasen nicht oder nicht allzuschnell wachsen, damit sich dieser gute Zustand noch möglichst lange erhalten. Ich habe jedenfalls das Gefühl, daß die Krankheit nicht ausschließlich seine Gedanken und Gefühle bestimmen. - Er freut sich schon auf die Weihnachtsfeier im Kreise der Krebsselbsthilfegruppe, bei der ich mit meinem Sohn mit Haus- und Weihnachtsmusik zur guten Stimmung beitragen werde.
03.12.07 10:59
freut mich, dass Dein Vater so eine positive Einstellung hat. Mein Onkel , der schwarzen Hautkrebs hatte, unterzog sich auch Misteltherapien und dem ging es wunderbar damit. So lange er diese gemacht hat, bildeten sich keine Metastasen. Es ist zwar jeder Körper anders, aber ich habe durchwegs Positives darüber gehört.
Von meiner Seite kann ich auch Gutes berichten. Mein Vater hat vorletzte Woche eine neue Leber bekommen und er hat alles unglaublich gut überstanden. Wir hoffen jetzt, dass in den nächsten vier Wochen, die jetzt extrem gefährlich sind, keine Komplikationen auftreten.
Aber, wir sollten doch weiterhin positiv denken, oder 
04.12.07 17:23
falls Du noch nicht dahin gefunden hast, der folgende Link führt zu Informationen über Lebertransplantationen:
www.lebertransplantation.de/chat.htm
. Ich habe dort erfahren, daß es wohl weitaus weniger Komplationen dabei gibt als weithin angenommen wird. Ich drücke Dir und Deinem Vater ganz doll die Daumen, wie man so sagt. In meinen Gedanken begleite ich Euch 
Ja, mein Vater hat jede Menge Lebensmut. Ich pflege zu sagen "wenn ein Kranker nicht an seine Genesung glaubt, wer soll es denn dann noch tun?". Nein, die Hoffnung darf man einfach nicht aufgeben, daher freue ich mich auch, daß mein Vater durch die Misteltherapie eben solche neu schöpfen konnte; und nicht nur er. In der Krebsselbsthilfegruppe gibt es einige, die von Ärzten bereits aufgegeben wurden und trotzdem auch Jahre später immer noch leben und sich leidlicher Gesundheit erfreuen. Alle haben ihm die Misteltherapie empfohlen und auch einen guten Arzt dazu vermittelt, der damit umzugehen versteht (kein "Hardliner").
14.12.07 11:04
Danke für Deine mitfühlenden Gedanken. Die von Dir genannte Webseite kannte ich schon, muss aber ehrlich gesagt zugeben, dass ich gar nicht so lange darin "geschmökert" habe, denn wie ich es mir schon dachte ist mein Vater eine Ausnahme. Nach nur 2 Wochen hat er das Krankenhaus verlassen und ist seitdem unterwegs als wenn nichts gewesen wäre. Das einzige was mir Sorgen bereitet ist, dass er sich in jeglicher Hinsicht zu wenig schont. Aber er ist erwachsen und muss selbst auf seinen Körper hören.
Wie schon gesagt, ich hab auch nur Bestes von der Misteltherapie gehört und wenn Ihr noch den richtigen Arzt habt, ist es umso besser. Die Leute beschweren sich immer, dass Homöopathie meist einem Placebo-Effekt unterliegt, was ich in vieler Hinsicht bezweifle, aber eigentlich ist es doch egal ob mir die Medizin oder der Glaube daran hilft. Hauptsache ist doch, dass einem Patienten geholfen wird. Wie, spielt doch keine Rolle.
Ich hoffe, dass der Zustand Deines Vaters immer noch stabil ist!
08.01.08 21:09
ich hoffe Deinem Vater geht es wieder und weiterhin gut!?
Ja, der Zustand bei meinem Vater scheint stabil zu sein. Er hatte eine alternative Heilmethode, Elektrotherapie oder Galvanotherapi, begonnen. Aber das hat ihm die Haut verbrannt und er hatte Schmerzen und ein Brennen im Bauch. Er hat das jetzt abgebrochen und es wird langsam wieder besser. Den Arzt hat er wieder gewechselt und die Dosis der Misteltherapie wird erhöht. - Wir hoffen alle, daß das eine Verschlechterung aufhalten wird, wenn nicht sogar eine Verbesserung bewirken wird.
26.05.08 20:44
Mein Vater macht nun schon seit einiger Zeit wieder eine Chemotherapie, diesmal mit dem Hauptwirkstoff Oxaliplatin. Er hat zwar Nebenwirkungen wie Akne, überempfindliche Fingerspitzen und Fußsohlen sowie beginnende Nagelbettentzündungen aber ansonsten fühlt er sich wohl. Wenigstens leidet er diesmal nicht unter Appetitmangel. Seine positive Lebenseinstellung hat er immernoch. Er will den Krebs besiegen und sich nicht vom Krebs besiegen lassen. Ich hoffe sehr, daß es ihm noch lange wenigstens so gut geht, wie im Moment noch.
Schöne Grüße an alle, die hier vorbei kommen und dadurch am Schicksal meines Vaters teilhaben.
13.07.08 12:07
Es gibt gute Nachrichten: Die letzte CT-Untersuchung hat ergeben, daß der Krebs zurückgewichen ist. Die Chemotherapie zeigt sehr gute Wirkung. - Die Akne ist auf den zweiten Wirkstoff, Erbitux, zurückzuführen und korrelliert vermuteterweise mit der Wirkung. Das scheint zu stimmen. Mein Vater hat wirklich gute Aussichten den Krebs ein weiteres Mal zu besiegen. - Die Misteltherapie hatte er für die Untersuchungen ausgesetzt, wird wohl aber demnächst auch damit wieder weitermachen.
03.09.08 18:50
Hallo,
bei mir ist es ganz ähnlich. keiner kann einem genau sagen was zu tun ist. op ja - op nein, wir warten erstmal ab...
Bei einer Untersuchung per Ultraschall bei meinem Hausarzt (Internist) aufgrund erdacht on Blinddarmentzündung hat er einen Schatten auf der Leber gesehen.
Eine Woche später war ich nochmal zum Ultraschall dort. Ausgemessen hat er 5-6 cm großes "irgendwas". Bei der Blutabnahme setzte er einen Tumormarker ein, der wohl anschlug.
Danach sollte ich mich mit einer Krankenhauseinweisung zunächst vorstellen. Dort erklärte man mir erst, dass erneut ein Ultraschall gemacht wird und ich dann zum MRT soll (mit Kontrastmittel). Sollte dann noch etwas unklar sein, würde eine Biopsie vorgenommen werden.
Aha. Also ich rein ins Krankenhaus. 2 Tage. 1 Tag Ultraschall. Der nächste Tag MRT. Mit der Aussage der Arztbrief geht an ihren Hausarzt und "es wird schon nichts schlimmes sein" wurde ich entlassen. Im Brief selbst stand, dass es sich wahrscheinlich um ein FHS handelt. Es soll recht harmlos sein und aufgrund langer Pilleneinnahme (erst femigoa dann cerazette) entstanden sein.
Da mir diese Aussagen dann doch zu age wahren, bat ich um eine Biopsie-die bis dato nicht durchgeführt wurde.
Mir sagten alle ärzte mit denen ich sprach ich wäre für krebs zu jung (28 J.)....
Also erneut ins Krankenhaus diesmal Stanzbiopsie! es bestätigte sich der verdacht auf FHS. Und nun
?
Mein Arzt sagt, wir könnten gucken ob man die Pille ein halbes jahr aussetzt, nachmisst und dann wieder ein halbes jahr nimmt und dann noch mal ausmisst um zu sehen, ob das gewebe auf die einnahme oder nichteinnahme der pille reagiert.
Ich finde das eigentlich nicht so gut, da ich die pille nicht nur der verhütung wegen nehme.
ich kann dich verstehen dass du ratlos bist, so ratlos wie ich gerade wahrscheinlich.
Irgendwie kennt sich keiner aus. Der arzt aus Berlin scheint ziemlich bekannt zu sein, habe von ihm schon gehört...
Kann mir einer sagen, ob das gutartige FHS bösartig werden kann?
lieben gruß
21.12.08 11:13
Mal wieder Kurzinfo zum aktuellen Stand für diejenigen, die hier lesen und es vielleicht interessiert: Die Chemo ist beendet und abschließende Untersuchungen haben gezeigt, daß einerseits keine Lungenverdachtsmomente mehr bestehen aber andererseits noch eine Metastase, wenn auch sehr geschrumpft, noch in der Leber sitzt. - Mein Vater erholt sich jetzt von den Folgen der letzten Chemotherapie - es geht ihm schon wieder besser - und hat dann im Januar 2009 wieder eine Besprechung mit seinem Onkologen. Welche Möglichkeiten es noch gibt ? Ich weiß es nicht. Vielleicht noch eine weitere Chemotherapie !? Die Chancen stehen ja nicht allzu schlecht, den Rest zu besiegen - aber andererseits hat mein Vater auch nicht unendlich viel Kraft und Reserven, die zu meistern....
Ich wünsche allen Lesern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2009
07.02.09 19:00
Die CT und MRT haben ergeben: der Krebs ist besiegt! Es ist keine Metastase mehr vorhanden, nur Vernarbungen.
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