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16.08.08 22:32
Und mir ist ein bitterer Beigeschmack geblieben.
Ich war dort und nun bin ich eingeladen, weil ich auffällig bin, nochmmal untersucht zu werden.
OK; alles klar!
Ich glaube, es geht immer nur ums Geld.
Da werden Leute rausgesfischt, aber nur so viel, damit die Kasse stimmt.
Leider gehts doch nur immer ums Geld. Meine persönliche Erfahrung!
Warum nur bin ich dahin gegangen?
Das alles bereue ich, denn ich denke, die suchen sich immer die dummen Lämmer aus, (weil ich immer so lieb rüberkomme), um Geld zu machen.
Das alles klingt hart, aber das sind meine ehrlichen Gedanken und ich bin recht am überlegen, mich zu verändern, ich werde zu aroganten Person und schon sehen die Leutek, dass sie, es mit mir nicht machen können.
Ich habs langsam satt!!!!
16.08.08 22:38
Ich hab so ein positives Gefühl, und war ganz sicher, gesund zu sein.
Mein Gefühl hat mich bisher nie getäuscht, ich kenne meinen Körper.
Und nun
??
Was haben die gesehen?
Ich bereue es, dahin gegangen zu sein.
Mein Gott, was war ich blöd?
Hätte ich meinen Frauenarzt aufgesucht,(hatte aber leider keinen), und, und, und, aber es wäre sicher besser gewesen, als diese Massenabfertigung.
17.08.08 15:19
Du gehst also davon aus, daß man Dich aus reiner Geldgier nochmal eingeladen hat?
Wie alt bist Du?
17.08.08 23:26
Ich dachte, ich gehe dahin, weil ich anonym bin, und es nicht ums Geschäftemachen geht.
Ok, als ich dort ankam, in diesen Mamma-mobil, kühle Stimmung. Ich bin immer überpünktlich und sechs Frauen vor mir. Jede dieser Frauen hatte ein kühles Umfeld(bitte nicht ansprechen), um sich.
OK, ich hatte, wie immer WARTEGEDULD.
Massenabfertigung!
Als ich dann endlich dran kam, ging es erstaunlicher weise nur 30 Minuten, über meinen Termin, fiel der Ärztin, oder Assistentin, oder was auch immer das war auf, daß meine Brüste unterschiedlich, von der Größe seien, ob mir das schon aufgefallen sei.
Ich verneinte, dachte aber innerlich,"bist du für die schon auffällig?"
Als das komisch, kühle, dann endlich hinter mir lag, ich nach Hause kam, schaute ich erst einmal meine Brüste an, ob sie unterschiedlich sind, aber sie schienen, in meinen Augen gleich groß zu sein.
Ich fragte dann meinen Mann, diesem fiel, nach 31 Jahren, auch kein Größenunterschied auf.
Ich hatte ein gutes Gefühl und auch beim Abtasten, fühlte ich keinerlei Verhärtungen.
Ich kreuzte auf dem Fragebogen an, dass ich keinen Bescheid an meinen Arzt wünsche,(aber nur, weil ich momentan, noch keinen neuen Gyn. habe.)
Und nun das!
Ok, jetzt habe ich halt Angst und diese Einladung, bei der ich nun über 100 Kilometer zu einer Besprechung hinfahren muss, sieht für mich so aus, als wenn.....?!?
Jetzt wird die ganze Sache wohl auch nicht mehr so aufopferungsvoll, kostenlos ablaufen.
Irgendwie muß das Geld ja wieder rein,(so meine ganz persönlichen Gedanken!)
Was mein Alter angeht, kannst dir ja denken, diese Untersuchung wird Frauen ab 50 bis 69 Jahren angeboten.
Jedenfalls, werde ich meine nächste Mammographie bei meinem Frauenarzt, als Überweisung holen.
Für so eine Sache, stehe ich nicht mehr zu Verfügung!
Im Nachhinein, war das alles ziemlich kalt und jetzt habe ich nur noch Angst!
Bis Dienstag,(da habe ich den Termin) bin ich am hin und her machen, am Durchdrehen!
Bin froh, daß mein Mann mitkommt, mich hinfährt und auffängt, wenn ich vielleicht eine schlimme Diagnose hinnehmen muß.
Alleine wäre ich niemals diese 100 KM gefahren.
Nächstes Mal nehme ich nicht mehr an so einer Massenabfertigung teil!
Liebe Grülße 
17.08.08 23:38
An Deiner Stelle würde ich sofort morgen einen Gynäkologen aufsuchen und ihm alles erzählen. Er kann Dich dann untersuchen bzw. weitere Schritte veranlassen...Du hast doch überhaupt keinen Bock, zu dieser "besprechung" zu fahren, oder? Musst Du doch auch nicht.
18.08.08 00:22
Kamikaze,
ja, das klingt wirklich gut, was du sagst.
Aber ich denke, ich habe diesen Weg gewählt, und bringe es nun auf diesem Weg zu Ende.
Aber nur, weil ich einen Mann habe, der mich, diesen weiten Weg fährt.
Ich schaue mir alles an, höre mir alles an,(hab so große Angst),(aber mein Mann ist ja bei mir), dann werde ich mir eine zweite Meinung einholen.
Ich habe so große Angst, ich werde fast verrückt!
Aber vielen Dank, für deine Unterstützung.

19.08.08 20:31
Ich war da, sah die Röntgenaufnahmen.
Ein wunderschöner Stern, so sah es aus.
Der Arzt meinte, es sehe nicht gut aus, und ob er ein Ultraschall machen dürfe.
Ich ließ alles zu. Und er sagte mir, auf deutsch gesagt, "wenn das kein Krebs ist, fress ich einen Besen".
Natürlich kam der nicht so herb rüber, aber er sagte, nach der Biobsie, "wenn die in Ordnung sein sollte, habe ich daneben gestochen."
Er machte mir wenig Hoffnung.
Meine Mutter ist vor drei Jahren an Brustkrebs gestorben.
Und nun erlebe ich eine Gefühlswelt, zwischen Realität und Tod.
Ich plane schon meine Beerdigung!
Mit toller Musik und schöner Party!
Aber ich muss eines zurück nehmen.
Der Doc sagte, "sie konnten das nicht erstasten, ich kann es nicht einmal, jetzt ertasten. "Falls sie Krebs haben, haben wir es nur durch diese Aktion früh genug erkannt."
Er sagte mir, dass meine Mutter vor drei Jahren. an dieser Krankheit gestorben sei, wäre eiln weiteres Zeichen, dass ich nun auch diese Krankheit habe.
Mein Stern, der ist 1,2 CM groß und muss in jedem Fall raus!!!
Die Biobsie tat mir sehr weh, brannte und meine Seele litt.
Und nun wanke ich hin und her. Eine Woche? Eine ganze Woche, damit leben? Dann hätte ich das Ergebnis.
Aber die ganze Situation, der Sprechstundenhilfe und des Arztes, war klar, sie haben wiedermal einer Frau gesagt, dass sie..... .Ich sah, dass es für deren Seite auch nicht einfach war.
Und allein an deren Körpersprache, wie.dieser Arzt, konnte mir nicht in die Augen sehen, aber er versuchte erlich zu sein.
Und nun denke ich anders, wie zuvor.
Durch Abtasten, wäre es nie zu Tage gekommen, erst durch diese Mammograf.
Vieleicht rettet sie mir mein Leben, wenn nicht, lebt wohl.
Ich bin total fertig, es ist wie mit Wehen, es wechselt von Hoffnung auf Tod.
Ich jedenfalls habe sehr große Angst. 
19.08.08 20:52
Einhorn1

So ein blödes Ergebnis. Bitte gib die Hoffnung nicht auf - der Krebs wurde früh entdeckt und da ist brustkrebs noch sehr gut heilbar. Die Mutter meinerr Freundin hatte vor einigen monaten nachts einen knoten ertastet - durch Zufall. Sie wusste gleich was das war und stand im bett...an Schlaf war nicht mehr zu denken. Sie ist gleich am nächsten tag zum Arzt, der auch sofort eine Biopsie veranlasst hat. Es war ein bösartiger knoten. Kurze zeit später wurde sie operiert und danach bestrahlt. Alles weg. Jetzt, vor einigen tagen ist sie aus der Kur zurück und ihr geht es wieder bestens. 
EIN Vorteil hat das ganze: In Zukunft gibt es eine derart lückenlose Überwachung, dass die Chance, an dieser Krankheit zu sterben, sehr sinkt.
Durch Abtasten, wäre es nie zu Tage gekommen, erst durch diese Mammograf.
Finde es immer wieder krass, wie manche Entscheidungen das gesamte leben beeinflussen.
Wünsche Dir viel Kraft - und würde mich freuen, wenn Du berichtest, wie's bei Dir weitergeht.

24.08.08 19:58
Kamikaze,
Danke, du bist echt lieb.
Ich bin schon die ganze Zeit am zittern.
Meine Leute, die um mich herum sind, kennen mich nur gut gelaunt und glücklich, wie immer!
Aber wenn ich ganz alleine mit mir bin, recherchiere ich im Internet, bin fast am Durchdrehen.
Und ich halts fast nicht mehr aus, manchmal weine ich und verzweifle.
Dieser Doktor hat mir so kalt gesagt, was er denkt. Für ihn ist es sicher, dass ich Krebs habe.
Aber warum macht man dann eine Biopsie?
Da kann man das ja gleich vergessen und sagen, "laut des Röntgenbildes haben Sie Krebs...!"
Nun warte ich, bis ich das Ergebnis habe.
Hoffnung habe ich wegen des Verhalten des Arztes, und meiner Recherche, wenig.
Ich bin nicht stark genug, da durch zu gehen und hoffe Gott verschont mich, vor so einer harten Prüfung.
Ganz liebe Grüße an dich

25.08.08 09:12
Liebes Einhorn!
Ich kann dich sehr gut verstehen, was du gerade durchmachst. Meine Mutter hat gerade die 2te Chemo hinter sich, dann warten noch Bestrahlungen und eine Immuntherapie auf sie. Glaub mir eines - in der Not entwickelt man Kräfte, von denen man nicht gedacht hätt, sie wären vorhanden. Zuerst haut es einen um, aber dann mobilisiert man alles was man hat und geht da durch. Es wird immer wieder Momente geben, in denen man verzweifelt, aber dann steht man wieder auf.
Was noch wichtig ist - hör auf, weiterhin im Internet zu forschen. Es ist gut, dass du dich informierst, aber bitte nicht dadurch. So liest man viele Dinge, die eventuell für einen gar nicht relevant sind, da es so enorm viele Formen von Brustkrebs gibt! Brustkrebs ist heute kein Todesurteil mehr, bei weitem nicht. Warte deinen Befund ab und dann gib Gas, falls nötig!
Ich finde es gut, dass du zur Mammo gegangen bist. Diesen Weg habe ich heute mittag auch vor mir, und ich hab tierisch Angst, dass bei mir auch was gefunden wird. Vermutlich wird diese Angst unbegründet sein, aber man weiß nie. Dennoch ist mir die Mammo alleine nicht genug, ich werde auf eine Sono bestehen. Bei meiner Mutter hat die Mammo nämlich nicht alle Knoten erkannt, erst durch den Ultraschall wurde das wahre Ausmaß klar. Also bitte immer Mammo + Sono!
LG Luna und alles Gute!
25.08.08 10:28
Also bitte immer Mammo + Sono!
"Staging" eines bekannten Krebses und Screening sind verschiedene Sachen. Vorsicht mit solchen Empfehlungen.
Der ganze Sinn dess Screenings ist ja, Krebse in einem Stadium zu erkennen, in dem sie behandelbar sind. Jemand, der ständig Mammogramme anguckt, sieht schon mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit, ob eine Veränderung Krebs ist oder nicht, was er nicht sehen kann, ist die Ausdehnung der Krankheit, die bestimmt, was gemacht werden muß/kann. Im Moment kannst Du im Internet keine Antworten finden, da Du nicht genügend Information hast. Dich als unheilbarem Krebs erkrankt zu sehen, ist im Moment auf jeden Fall unnötiger Pessimismus.
25.08.08 11:01
Natürlich sind das verschiedene Dinge, aber sie dienen der Krebserkennung. Und ich spreche aus Erfahrung, bei meiner Mutter hat die Mammo nur einen geringen Teil sichtbar gemacht, erst die Sono und dann das MR haben uns das wahre Ausmaß gezeigt! Deshalb wird das für mich so bleiben, keine Mammo ohne Sono!
25.08.08 11:31
Hallo zusammen,
ein für Frauen sehr sensibles Thema. Und ich denke, dass da diese 'Massenuntersuchungen' vielleicht nicht so ganz sinnvoll sind, zumal auch wenig persönlich!
Ich habe selbst ein sehr dichtes Brustgewebe und mein Frauenarzt hat mich daher zu einem Spezialisten überwiesen. Ich habe dort mit 35 meine erste Mammographie gemacht. Und parallel auch eine Sonografie.
Zunächst einmal gibt es nur ein sehr kleines Zeitfenster im Zyklus einer Frau, wo diese Untersuchung wirklich sinnvoll ist. Nämlich zu Beginn ihrer Periode. Dann sind mögliche Wasseransammlungen in der Brust verschwunden, die ein Ergebnis verfälschen können. Meine Brüste schwellen immer stark vor der Periode an, daher wäre eine Untersuchung in dieser Zeit sinnlos. Vermutlich wird darauf bei einer 'Massenuntersuchung' nicht geachtet.
Der Radiologe hat sich dann sehr viel Zeit genommen und hat mir mir alles durchgesprochen. Nun gehe ich alle halbe Jahre zur Sonographie (ich habe zwei Zysten, die beaobachtet werden) und alle 2 Jahre lasse ich eine Mammographie machen.
Der Arzt nimmt das Thema sehr ernst und hat mir auch gesagt, dass man auf diesem Untersuchungsweg einen Turmor bereits erkennt, wenn er Stecknadelkopfgröße hat. Den kann niemand in diesem Stadium ertasten. Aber ich hätte dann auch eine reelle Überlebens-Chance.
Da ich auch immer zum gleichen Arzt gehe, kann er nun immer alle Untersuchungsergebnisse auch gut miteinander vergleichen.
Ich kann also nur jeder Frau empfehlen, hier nicht am falschen Ende zu sparen, sondern lieber gleich einen Spezialisten aufzusuchen. Ist am Ende 'billiger' und schont die Nerven!
Ich wünsche allen Frauen humane und persönliche Untersuchungen und Ärzte - besonders bei diesem Thema!
bombo
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