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18.05.09 10:20
Hallo, ich hab da mal ne Frage! Bei meinem Vater (71J.) wurde Prostatakrebs festgestellt! Er hat noch keine Metastasen und somit soll nur die Prostata entfernt werden! Ich mach mir trotzdem große Sorgen! Kann mir jemand erzählen wie die Op abläuft und was mich danach erwartet? Mit welchen Risiken und Problemen muß ich rechnen?
LG
18.05.09 16:41
Ja, fuer mich auch bite, wollte gerade genau den gleichen Threat eroeffnen.
Und wie lange man mit Behandlungszeiten rechnen kann, bis es wieder ok ist, falls es das wird und man es weiss und mit was man rechnen muss bei OP (meiner ueberlegt auch zu bestrahlen, was er warscheins machen wird glaub ich).
Ich bin leider nicht in seiner naehe und meine mom grad im Krankenhaus, also ist er allein daheim und normal recht fit, aber gestern am telefon weil er n paar sachen zu tun hatte, war er morgens um 8 schon total aufgeregt. und meine mom sagte am tel sie mache sich sorgen, er habe auch zuviel um die ohren und es geht ja schnell dass ein unfall sei oder so (sie fiel die treppe runter vor wochen, war noch nie irgendwas vorher).
ist das bei denem auch so?
18.05.09 16:43
Ich habe ganz viel im Internet gelesen. Da gibts sogar n spezziellen Prostatakrebshilfeverein wo man auch anrufen kann.
Ich denke die Nebenwirkungen haengen von den Patienten selbst ab, Inkontinenz und Erektionsprobleme sind die Haeufigsten nach OP was ich bisher mitbekam.
Aber bitte, Erfahrungswerte von adren wuerde ich auch gerne lesen.
18.05.09 20:40
Hallo,
lasst genau die Indikation für eine OP prüfen!! Mit Strahlentherapie beommt man die gleichen Ergebnisse. Nur: nach einer OP muß man zeitlebens mit Windeln rumlaufen, weil man Inkontinent ist,nach einer Bestrahlung ziemlich sicher nicht. Deshalb auf ein Gespräch mit einem Strahlentherapeuten bestehen!!
20.05.09 03:21
Sicher? Mir hat ne info line gesagt, dass beides die gleichen risikien haette, nur dass die op komplizierter sei, aber normalerweise gleich oft nebenwirkungen. Allerdings falls es nicht weggeht oder wieder kommt, kann man nach op dann doch noch die strahlen therapie zusaetzlich machen, wenn man die aber schon hatte, darf man kein zweites mal.
Und auf irgend ner seite hatte ich gelesen dass sich beim bestrahlen andere krebse nach jahren leichter entstehen, wg strahlenbelastung und so. Aber ob das ne sichere aussage ist weiss ich nicht.
27.05.09 12:30
InesMaus
mit 71 OP normale stat. Lebenserwartung 79 lass mal naehere Details wie PSA Gleason Score TMC Status Biopsie Ergebnis
raus dann kann mehr dazu gesagt werden. Im Grundsatz OP bedeutet (Karzinom darf kapsel nicht durchbrochen haben)Bauchschnitt, Prostata und Lymphknoten raus, Vernaehung Blase / Harnroehre, Katheder fuer ca. 10 Tage, Dichtigkeitspruefung
dann nach Hause anschliessend REHA. Risiko Inkontinenz bei guter OP Lage unter 3% aber altersabhaengig, Risiko ED nahe 100%,
Einwrikung durch Pharmamittel je nach vorherigem Zustand ca. 30 - 40%
27.05.09 12:40
bei meinem vater (78) wurde vor ca. 10 jahren prostatakrebs festgestellt.....ein op wurde ausgeschlossen, auch chemotherapie....dafür bekam er jeden 3 monat eine spritze (pro spritze ca. 800 €). seit ca. 3 jahren ist die prostata krebsfrei, er muss jetzt eifach 2 mal pro jahr zur kontrolle...
06.06.09 18:16
Hi, Weidenröschentee soll bei Prostata helfen, hier eine Link
www.ratschlag24.com/index.php/kleinbluetiges-weidenroeschen-bei-prostata-blasenbeschwerden/
Gruss Zsuzsa
15.06.09 08:50
silverdollar:
unter 3% inkontinenzrate, stimmt das? hatte mal gelesen mehr als die haelfte??
super, ja, hatte vergessen, dass lebenserwartung eh nur 79 jahre ist. krass.
er nimmt scheinbar lt meiner mom schmerzmittel fuer seinen ruecken schon n paar monate und sie fand auch packungsbeilage fuer sehr harte schlafmittel, wobei sie nicht weiss ob er diese nimmt.
Seducer69
was fuer spritze, hormone?
Zsuzsanna
Danke fuer den Link. Meinste das kann auch bei Krebs? Weil hatte mal gelesen, dass man ja manche sachen nicht mehr nehmen soll wenn man krebs hat, da der krebs dann schneller waechst?
15.06.09 09:15
Guten Morgen 
Mein Vater hat/hatte auch Prostatakrebs, er hat auch diese Spritzen bekommen weils zu spät für eine OP war. Mit der Spritze wird dem Körper quasi das Testosteron "abgestellt", weil Prostatakarzinome sich meist von Hormonen (Testosteron) "ernähren". Sperrt man das, hindert man sie am wachsen oder im optimalen Fall schrumpfen sie und fallen in sich zusammen.
Letzteres ist bei meinem Vater passiert, er bekam dann noch 20 Tage Bestrahlung und das Drecksding (sorry
) scheint komplett zusammengefallen zu sein. Er hat jetzt noch eine 6-Monats-Spritze bekommen und muss dann nur alle 6 Monate zur Kontrolle.
Also Kopf hoch, das größte Problem bei Prostatakrebs ist, ihn früh genug zu erkennen weil die meisten Männer nicht regelmäßig zur Vorsorge gehen. Hat man ihn mal (rechtzeitig) gefunden gibt es sehr gute und viele Möglichkeiten, ihm auch Herr zu werden 
Wünsch euch alles Liebe 
15.06.09 12:01
Danke :)
Meiner hat es frueh erkannt und er sagt jetzt er wartet bis Ende vom Sommer mit ner Entscheidung ob Bestrahlen oder Operieren und dann macht er was.. hm..
17.06.09 08:39
Mein Vater hatte auch Prostatakrebs - festgestellt durch irgendeinen Blutwert und dann haben sie ihm Gewbeproben entnommen. Er hatte schon mehrere kleine Karzinome und wurde operiert. Seine Werte, die 0 sein müssten, sind mittlerweile wieder auf Null - also alles in Ordnung. Ich glaube, er war 2 Wochen im KH, musste regelmäßig Sitzbäder machen und hatte für ne ?Woche? einen Katheter.
Am Anfang war er stärker "inkontinent", was sich mit der Zeit aber gelegt hat - aber nicht ganz weg ist - deswegen nimmt er Binden, die er sich in die Unterhose klebt, falls mal ein paar Tropfen rauskommen sollten. Wie es mit der Potenz aussieht, weiß ich nicht
.
18.06.09 00:38
Hi Virtue,
Also die entnommenen Gewebeproben waren boesartig oder (mein Dad hatte auch mal gutartige wo rausgenommen werden mussten, deshalb frag ich...).
Wie alt ist dein Dad?
Super, ich weiss nicht ob meiner mit klar kaeme binden zu nehmen..
18.06.09 00:50
Nur: nach einer OP muß man zeitlebens mit Windeln rumlaufen, weil man Inkontinent ist,nach einer Bestrahlung ziemlich sicher nicht.
Das ist sachlich falsch.
Es KANN zu einer Inkontinenz nache iner OP kommen, wie es auch nach einer Bestrahlung zu einer strahlenbedingten Entzündung des Enddarms und der Blase kommen KANN.
18.06.09 12:41
So also mein Vater hat die Op nun hinter sich! War wohl nicht ohne! Haben viel rausgeschnitten! ( Prostata, Lymphknoten, Samenleiter, Hoden, Harnleiter)! Liegt jetzt noch auf der Wachstation! Und nach der Klinik muß er gleich zur Reha! Bin ja gespannt was da noch auf mich zukommt! Meine Mutter hat echt keinen Plan, ist übervordert oder hat kein Interesse! Ich weiß auch nicht! Auf jeden Fall bleibt alles an mir hängen!
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