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21.12.09 21:34
Hallo Ihr Lieben...
wende mich verzweifelt nun an dieses Forum und hoffe auf einige Antworten ...
Also.. Meiner Mutter wurde vor ca. 4 Wochen Brustkrebs diagnostiziert.
Die Linke Brust mit 2,6 cm Tumorgröße, die Op war vor einer Woche mit kompletter Entfernung der Lymphknoten auf der linken Seite unter der Achsel. Davon waren 5 Lymphknoten befallen.
Jetzt hat man Ihr nach 5 Tagen d.h. gestern 1,5 l. Wasser aus der Lunge geholt und heut nochmal 0,7, Liter. Morgen wird Talkum in die Lunge gespritzt um die Einlagerungen zu vermeiden.
Jetzt warten wir auf das Ergebniss der Lungenwasseruntersuchung.. was uns sehr zermürbt. Das Skelett ist Metastasenfrei.. wurde noch mal heute sicherheitshalber ein Teil der Halswirbel geröngt..
Was soll ich davon halten.. habe Angst Angst Angst ..
kann mir jemand mit ein paar Antworten weiterhelfen ??
1000 Dank ---
25.12.09 13:10
Hallo Isabell!
Wasser in der Lunge - d.h ein Pleuraerguß - ist hoch suspekt auf eine bereits vorhandene Metastasierung in das Rippenfell (=Pleura).Im CT kann eine solche Metastasierung nur gesehen werden, wenn die Metastasen > 1cm sind (meist sieht man nichts); die Punktion ist auch nur zu 50 % sensitiv, d.h wenn keine Krebszellen im Erguß gefunden werden, heißt das überhaupt nichts ! Am genauesten läßt sich die Diagnose, wenn obengenannte Untersuchungen negativ sind, mit einer Thorakoskopie und Bipsieentnahme suspekter herde - falls vorhanden -sichern (wahrscheinlich haben sie aber eh vor der Talkumpleurodese ein Biopsat des Rippenfells genommen )
Bei Deiner Mutter liegt leider bereits ein fotgeschrittenes Stadium des Primärtumors vor - 2,6cm und auch <befall von 5 LK), sodaß eine Metastasierung schon gut möglich und da bereits eine Talkumpleurodese erfolgt ist hochwahrscheinlich ist.
Das Procedere in diesem Fall, ist sicher eine Chemotherapie - wahrscheinlich demnach in palliativer Intention (d.h man kann mit Chemotherapie versuchen, die Erkrankung einige Zeit zu stabiliesieren bzw zurückzudrängen, heilen kann man jedoch eine metastasierte Erkrankung sicher nicht mehr.
(Andere Ursachen für einen Pleuraerguß sind noch : Herzerkrankungen (Herzinsuffizienz, Cardiomyopathien usw), Lungenentzündungen, schlechte Nierenfunktion und demnach beeinträchtige Ausscheidung)
27.12.09 15:22
Hi Isabell,
Wie alt ist Deine Mom?
Habt ihr schon ein Ergebnis des Punktates?
Dass das Skelett nicht metastasiert ist, ist doch schon mal gut. PUNKT.
*ironie on*
KLASSE ANTWORT 
GENAU das, was ich mir als ängstlicher Angehöriger auch gewünscht hätt, zu lesen. Baut ungemein auf, solche Ferndiagnostizererei, gespickt mit etlichen von Fachausdrücken. Da kommt der geneigte Leser richtig gut weiter; schwammige Prognosen inbegriffen. *ironie off*
Übrigens ist das Procedere nicht nur in diesem Fall, eine Chemo. Chemo bekommst heute schon mit einer winzigen Mikrometastase in der Achsel.
Anschließend wird eine Bestrahlung gemacht.
27.12.09 15:58
liebe runbinheart.
es ist schlimm was mit isabell mutter ist ! das tut mir echt leid für sie. 
aber um ehrlich zu sein, wenn sie hier schreibt und nach antworten fragt und sucht dann sollte man auch mit "solchen" antworten rechnen ! auch wenn es nicht schöne antworten sind. ich glaube nicht das moonshine123 sie absichtlich runterziehen wollte oder ähnliches, was hätte sie denn davon ?
wenn man nur aufmunterung und abwiegelei suchst dann sollte man das auch explizit so schreiben in seiner frage und keine ehrlichen antworten erwarten.
egal, schlimm genug das es ihrer mutter schlecht geht. alles gute an isabelle und ihre mutter

07.01.10 11:02
Ich habe hier nur geschrieben , was bei einem Pleuraerguß bei Mammakarzinom wahrscheinlich ist (mögliche Differentialdiagnosen hatte ich auch angeführt).
"Runterziehen" wollte ich sicher niemanden - wenn ich so wie Isabell in einem Forum wirklich nach Antworten suche, würde ich die wahrscheinlichsten Antworten ohne Beschönigungen wissen wollen (sonst brauche ich nicht zu schreiben - dann kann ich mir auch selbst was zusammenreimen).
Ich denke auch, daß es mir sehr wohl zusteht diese Diagnose differentialdiagnostisch zu stellen, da ich täglich viele Patienten mit derartigen Erkrankungen sehe und ich demnach in diesem Gebiet einige Erfahrung habe.
Gruß
07.01.10 11:04
Zudem habe ich angeführt, daß einzig und allein der histologische Befund nach Thorakoskopie diagnostisch wegweisend ist.
07.01.10 22:31
Ich hab mich extra hier neu angemeldet weil ich ein Paar fragen habe...
Undzwar... ich wieß es ist vielleicht weit hergeholt, aber ich habe angst das ich krebs habe. genau genommen brustkrebs.
in meiner familie gab es das schon oft und meine tante und meine oma sind daran gestorben...
meine linke brust ist größer als die rechte und dazu fühle ich einen ganz deutlichen knoten. aber nicht wie ein kleiner knoten sondern eher eine dickere fläche.... diese ist genau an der linken seite und tut weh. immer. und wenn ich taste merke ich auch den schmerz und diese fläche. ich hab nun angst das dort etwas sein könnte. was meint ihr dazu? was soll ich machen? ich bin gerade mal 19 jahre alt und kann mir nicht vorstellen jetzt schon an krebs zu erkranken....
25.01.10 16:22
Liebe Jillus, da du familiär vorbelastet bist, solltest du auf jeden Fall eine Mammographie machen lassen.Am besten noch eine Kernspinuntersuchung( muss man als Kassenpatienten selber bezahlen, aber das ist es wirklich wert) Viele Gyns weisen einen nicht auf diese Untersuchungsmethode hin.Ich würde ihn mal darauf ansprechen, gerade bei deiner familiären Situation.
Wenn du das Gefühl hast dein Gyn nimmt das alles auf die leichte Schulter, dann wechsel ihn bitte, denn du musst diesbezüglich absolutes Vertrauen haben.
Du hast am 7.1 geschrieben, hoffentlich hast du schon eine Untersuchung gemacht.Du weißt, je früher der TU entdeckt wird, umso besser die Prognose.
Viel Glück 
01.02.10 11:47
Hallo zusammen,
Ich stelle meine Fragen einfach in diesem Threat, hab mich gerade erst angemeldet und bin mir nicht so sicher, ob das auch richtig ist.
Meine Mutter (49) hat am 14. Januar 10 die Diagnose Brustkrebs erhalten. Am 28. Januar wurde sie operiert. Seit dieser Zeit ist mein Leben vollkommen aus dem Ruder gelaufen, weil es mir einfach so unglaublich weh tut, dass ihr sowas schlechtes wiederfahren muss.
Gestern war ich noch bei ihr und sie hat gemeint, dass ab heute (Montag) noch weitere Untersuchungen folgen. Leider wissen wir noch nicht Bescheid, ob bei ihr Fernmetastasen vorliegen und das macht mich ganz verrückt. Ich habe soviel Angst vor der Nachricht.
Hab im Internet gelesen, dass es bei Brustkrebs häufig zu Metastasen in den Knochen kommen kann. In der letzten Zeit hat sie auch oft über Rückenschmerzen geklagt und ich hab gelesen das das ein Symptom dafür ist.
Versuche die ganze Zeit Infos zu sammeln, die mich ein bisschen beruhigen. Vielleicht kann mir jemand helfen, mir zu sagen ob es recht wahrscheinlich ist oder nicht, dass sie bereits Metastasen hat.
Bei meiner Mutter wurden drei bösartige Knoten in der Brust gefunden. Von der Größe her kann ich nicht soviel sagen, sie meinte, die wären ineinander verwachsen. Ein einzelner war so 0,7 cm groß. Also eigentlich nicht allzu groß. Unter der Achsel haben sie ihr drei Lymphknoten entnommen. Den Wächter und noch zwei.
Versuche mich dadurch zu beruhigen, dass meine Mutter in den letzen Jahren als Altenpflegerin gearbeitet hat und sich dadurch ihren Rücken schon kaputt gemacht hat. Sie hat daher öfter mal über Rückenschmerzen geklagt und hatte auch vor ein paar Monaten nen Bandscheibenvorfall. Ich bete, dass die Schmerzen nicht vom Krebs kommen.
Kennt sich jemand aus, ob es wahrscheinlich ist oder eher nicht. Wie gesagt ich will keine Ferndiagnose, vielleicht nur ein paar Infos dazu. bin echt verzweifelt.
Du kannst einen Gen-Test machen, ob du gefährdet bist oder nicht. Das werde ich demnächst auch machen, weil meine Ma und meine Omi beide Brustkrebs haben bzw. hatten. Soviel ich weiß, ist auch das Alter entscheidend, in dem deine Verwandten erkrankt sind. Je früher desto schlechter, weil es dann wahrscheinlich ist, dass man selbst das Brustkrebs-Gen haben könnte.
Ansonsten würde ich einfach zum Arzt gehn. Wenn du erfährst, dass du gesund bist, gehts dir seelisch wieder gut.
alles Liebe
05.02.10 19:29
Hallo,
auch ich bin an Brustkrebs erkrankt, allerdings schon im August 08. die OP war im September 08.
War ne harte Zeit und ist es noch.
Aber um diese Zeit zu verarbeiten habe ich mir eine HP gemacht und so ne Art Tagebuch geführt.
Wer interesse hat kann sich gerne bei mir melden ich schreib dann den Link.
08.02.10 13:37
Hallo dybajes,
wie geht es dir bzw. deiner Mutter?
Kann sehr gut verstehen, wie du dich fühlst. Bei meiner Mutter (50) wurde vor zwei Wochen die Diagnose Brustkrebs gestellt. Sie hat einen 2,5 cm großen Tumor. Sie hat nun auch alle Untersuchungen hinter sich, die gemacht werden, um festzustellen, ob es irgendwo im Körper Metastasen gibt (Knochen, Lunge, Leber). Leider wissen wir, bis auf das Knochenzyntigram, wo alles ok ist, noch keine Ergebnisse. Das Warten macht einen wirklich total kaputt.
Bei ihr soll zuerst Chemo und dann eine OP erfolgen.
Deshalb kann ich hundertprozentig mit dir mitfühlen!!
Du darfst dich, so schwer es auch ist, nicht verrückt machen wegen den Knochen. Es kommt bei ihr bestimmt von den Bandscheiben. Man muss immer positiv denken, das sage ich mir auch immer bzw. versuche, es auch zu tun.....
Wenn du Lust hast melde dich mal, vielleicht können wir uns irgendwie gegenseitig helfen bzw. Infos geben.
Liebe Grüße
Sanimo 
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