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02.01.10 20:33
Hallo ...
Hat jemand Erfahrung mit den Rezensionen zu diesem:
Unser Freund (73) hat ein Prostatarezidiv (obwohl P.entfernt)
2008 vergrößerte Lymphen.
Behandelt wurde es jetzt seit 2008 mit Chemo Sowie Hormonentzug. Starke Schmerzen werden mit Dauerkatheter (Pallodon) behandelt.
Jetzt nochmals neu Einstellung in der Palliativstation der Schmerzdosis.
Dabei wurde endeckt, dass. ein Harnleiter blockiert ist (wahrscheinlich Metastasen) und die andere Niere auf niedrigsten Niveau arbeitet.
Weiterhin wurde Wasser im Körper (meist Lunge) festgestellt und Knochenmetastasen im Becken und LWS-Bereich.
PSA-Wert ist wohl auch wieder etwas erhöht nach der Chemo. Jetzt folgen 4 Wochen lang 5x pro Woche Bestrahlung.
Ich glaube dieser Zustand sieht nicht gerade gut für mehr IHM aus.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und wieviel Zeit einem noch bleibt zum Leben bei diesen Diagnosen. Sind Knochenmetastasen ein Endstadium?
Wäre toll etwas zu hören.
Liebe Grüße
29.01.10 15:23
Liebe tapsi508,
gestern war ich mit meinem Vater (er hat vor gut einem Monat die Diagnose Knochenkrebs bekommen) bei seinem Arzt
um habe teilweise auch deine Fragen beantwortet bekommen.
Knochenkrebs sei nicht heilbar, allerdings habe der Knochenkrebs der "aus Prostatakrebs entstanden" ist - bei eindeutiger Sicht - das ist eine sche.... Diagnose - einen Vorteil gegen Knochenkrebs der z.B. aus Brustkrebs entstanden" ist, er streut nicht (oder selten, das kann ich nicht genau wiedergeben) in Bereiche der Knochen, die bei Schwächung schnell brechen können.
Knochenkrebs sei die häufigste Krebserkrankung bei Männern - es ist aber nicht die häufigste Todesursache. D.H. viele der Patienten, die an Knochenkrebs erkrankt sind sterben dann doch an etwas anderem.
Natürlich haben wir auch die Frage gestellt: Wie viel Zeit bleibt uns noch?
Darauf haben wir (noch?) keine Antwort bekommen können, da wir noch nicht wissen ob die Therapie bei unserem Vater anschlägt.
Als "Endstadium" würde ich den Knochenkrebs - nach dem Gespräch mit dem Arzt - nicht bezeichnen.
Allerdings hat der Arzt meinem Vater gesagt, dass für ihn die Blutwerte zur Zeit noch nicht aussagefähig sind und der wichtigste Indikator (wie entwickelt sich der Krebs) sei sein Allgemeinbefinden + Schmerzen seien kein gutes Zeichen und mein Vater soll sich bei anhaltenden Schmerzen melden, da man dann genauer schauen muss was sich verändert hat. Die schmerzenden Stellen sollen dann punktuell bestrahlt werden - diese Bestrahlung sei schmerzlindernd.
Große Sorge hat der Arzt, dass der Krebs in die Lunge streut - was dann ist weiß ich nicht, aber das soll gar nicht gut sein.
Hoffe sehr, dass ihr eure Freundschaft noch lange "erleben" dürft!
Drücke die Daumen!!!
Herzliche Grüße
PaMa
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